Original geschrieben von Niels
eine echte (für den Spender dann auch absetzbare) Spende wäre es nur dann, wenn es als Empfänger einen zur Ausstellung von enstprechenden Bescheinigungen befugten gemeinnützigen Verein oder dgl.gäbe.
Was es aber dann ist und ob es in irgendeiner Erklärung zu Einnahmen auftauchen muss, hängt wiederum ganz davon ab, ob die Zahlung für eine (möglicherweise sogar gewerbliche) Leistung erfolgt, die Du (dann entgeltlich) für die Forenmitglieder erbringst, oder ob die Forenmitglieder, zu denen Du ja auch zählst, Dich nur beauftragen, mit zusammengelegtem Geld bei einem Dritten eine Leistung für die Forengemeinschaft einzukaufen.
Hai Marty,
wie Niels schon schreibt, könnte -wohl gemerkt " k ö n n t e" es steuerrechtliche Probleme geben, wenn man jedoch einige Dinge beachtet, kannst Du diese Problematik relativ einfach umgehen.
zu Absatz 1 von Niels:
Ich denke nicht, dass hier der Aufwand betrieben werden soll, einen gemeinnützigen Verein, mit Satzung, Vorstand und allem Pipapo zu gründen. Dieser könnte dann zwar Spendenbescheinigungen erteilen, aber der Aufwand überwiegt meines Erachtens bei weitem allen Nutzen.
zu Absatz 2 von Niels:
Das ist eine gute Idee mit dem "zusammengelegten Geld"!
Möglichkeit 1: Du richtest ein separates Bankkonto ein (such dir eine Online Bank mit geringen Gebühren, z.B.Diba). Auf dieses Konto überweisen die Freiwilligen ihr Geld und von diesem Konto tätigst Du alle notwendigen Ausgaben. Wenn dann mal jemand vom Finanzamt nachfragt, kannst Du bis auf den Cent nachweisen, woher das Geld kam und wohin es gegangen ist. Leg Dir einen separaten Aktenordner an, worin Du alle Kontoauszüge und Belege/Rechnungen chronologisch sammelst. Ein zum Prüfungszeitpunkt vorhandenes Guthaben gehört dann nicht Dir allein, sondern der freiwilligen Forengemeinschaft.
Wichtig ist hierbei, dass zu jeder Ausgabe eine Rechnung/Beleg vorhanden ist.
Möglichkeit 2:
Wenn Dir ein zusätzliches Bankkonto zu teuer erscheint, lass das Geld auf Dein Girokonto überweisen. Dann mußt Du jedoch Buch über jede Einnahme und Ausgabe führen. Hier genügt ein dreispaltiges Papier (Spalte 1= Einnahmebetrag, Spalte 2 = Ausgabebetrag, Spalte 3 = Datum u. Text(Name des Einzahlers/Zahlungsempfängers)).
Auch hier ist darauf zu achten, dass zu jeder Ausgabe eine Rechnung vorliegt. So kannst Du nachweisen, dass Du das Geld nicht für Dich verbraucht und keine Gewinnerzielungsabsicht hast.
Den geringeren Arbeitsaufwand hast Du mit Möglichkeit 1.
Noch Fragen?
Stehe gern zur Verfügung.
Grüße von Rick