Original geschrieben von Rattenfaenger
Nur...
auf 30 meter braucht man keine Armbrust...
viel zu langsam.
wenns schnell gehen muß und gezielt Wirkung haben soll, geht meiner Meinung bis 50 m nix über einen kräftigen Bogen.
Alles was drüber geht kann man drüber streiten.
Und da wirds dann mit 4 x 20 g schon eng oder ?
War die Armbrust eigendlich nicht eher eine Belagerungswaffe oder so?
Um aus der Deckung auf große Entfernung leute von den Zinnen zu schiessen oder ungekehrt..
Zur Jagd wurde sie wohl auch eingesetzt und da ist sie sicher die bessere Wahl als der Bogen.
Würde mich mal interessieren....
Ratte
Wenn's hier ums Streiten geht, will ich doch gleich mal mitmachen!
Die Frage ist ja, was du auf 30 Meter machen willst. Geht's darum, ein einziges Ziel präzise und mit großer Sicherheit ins Jenseits befördern - meine Wahl wäre die Armbrust. Das Beispiel passt zur Jagd oder halt für einen Hinterhalt.
Für weiter entfernte Ziele würde ich dann lieber den Bogen nehmen, da ein Armbrustbolzen von der Aerodynamik mit einem Pfeil meiner Meinung nach nicht mithalten kann.
Obwohl die Schussfolge recht langsam ist, kann man mit der AB recht gut mit einer Deckung arbeiten und so in Ruhe nachladen. Dazu kommt, dass wirklich jeder Depp dieses Gerät bedienen kann. Und dann hab ich noch irgendwo gelesen, dass die Türme einer Stadtmauer immer denselben Abstand haben - genau soweit, dass ein Turm den Fuß des anderen noch unter Beschuss nehmen kann. Die Geräte waren dann aber nicht mehr zum Wegtragen geeignet, weil einfach mal zu groß.
So, nun würde mich noch interessieren, ob irgendwelche Heere im Mittelalter panzerbrechende Pfeile hatten. Von den Schweizern weiß ich, dass sie mit Armbrust und Speer recht effektive Heere aufstellten...
Das ist jetzt zwar alles irgendwie OT, aber macht je nix, oder? ;-)
Steffen
Der Grund f?r den Anlass war letztlich die Ursache f?r den Ausl?ser.