Armbrustbogen mit 150kg Auzuggewicht
Ja, du hast Recht! Über einen Versuchsaufbau habe ich auch schon nachgedacht. Der Bogen lässt sich später ja leicht ersetzen.
Mir geht es ja icht darum eine Kopie zu bauen, sondern eine ganz neue Armbrust mit entgegengesetzten Bögen, weil somit der Prellschlag gegen Null geht und die Armbrust auch nicht so breit wird.
Hier gibts Bilder in jeder denkwürdigen Situation der Twinbow 2:
http://www.arrowinapple.de/galerie/twinbowii/
Mir geht es ja icht darum eine Kopie zu bauen, sondern eine ganz neue Armbrust mit entgegengesetzten Bögen, weil somit der Prellschlag gegen Null geht und die Armbrust auch nicht so breit wird.
Hier gibts Bilder in jeder denkwürdigen Situation der Twinbow 2:
http://www.arrowinapple.de/galerie/twinbowii/
RE:
Du hast noch nie Federstahl gefeilt, oder?Original geschrieben von menhir
Genau das denke ich mir eben auch 8-|
Und soo schwer is Stahl auch nicht zu bearbeiten... würde nur von der Flex abraten, und mit einer groben Feile rangehn... das dauert zwar länger, aber das Material wird sicher nicht überhitzt :-)
Wenn man zu einer fertigen Blattfeder greift, kann man davon ausgehen, dass diese hohe Beanspruchung gewohnt ist, und einem nicht sofort um die Ohren fliegt^^
Die Frage ist gar nicht wie langs dauert, sondern wie viele Feilen du ruinierst, bevor du frustriert alles ins Eck wirfst weil nix vorangeht. (PS: Ich weiss wovon ich rede - ich bin Metallbauer)
Genereller Ratschlag: Das Ding, das du dir da nachbauen willst ist definitiv nix für Anfänger in solchen Dingen - nimm dir erst mal was konventionelleres vor und sammle Erfahrung. Dann denk gründlich drüber nach, mach dir nen Plan und fang dann mit der seltsamen Doppelbogenarmbrust an. Da einfach ins blaue hinein losbauen endet im besten Fall mit ner verkorksten Armbrust und im schlimmsten Fall mit nem ernsthaften Unfall. Ich gehe davon aus, dass beides nicht in deinem Sinne liegt.
Wir sind nicht auf der Welt um so zu sein wie Andere uns haben wollen
Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen m?chte!
Wo ist die Rose?!?
gepriesen sei das Dreibein...
Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen m?chte!
Wo ist die Rose?!?
gepriesen sei das Dreibein...
Einen einfachen Bogen mit Nuss-Abzug habe ich schon gebaut. Der Bogen selbst besteht aus Ahorn. Die Schussleistung ist nicht berauschend, weil der Bogen zu schwach geraten ist und ich nicht so gründlich gearbeitet habe.
Diese Armbrust nehme ich jetzt als Experimentierobjekt wie zum Beispiel als Testplattform für den neuen "Doppelbogen".
Ich kann dir gern meine gesammelten Daten als Zip schicken. Du wirst sehen, das ich mich sehr gründlich damit befasse und absolut nichts überstürtze!
Genau aus dem Grund, das ich mich so intensiv mit dem Thema auseinandersetze, habe ich den Thread erstellt. Die Herstellung des geeigneten Bogens ist mir einfach noch ein Rätsel. 8-|
Ich will halt alle schon vorher auftretenden Fragen klären, Daten und Meinungen sammeln, bevor ich anfange irgendetwas zu bauen.
Ich denke aber, das ich verstehe was du sagen möchtest. Danke.
Noch mal meine vorherige Frage:
Gibt es empfehlenswerte Literatur zum Thema GFK Bogenbau?
Diese Armbrust nehme ich jetzt als Experimentierobjekt wie zum Beispiel als Testplattform für den neuen "Doppelbogen".
Ich kann dir gern meine gesammelten Daten als Zip schicken. Du wirst sehen, das ich mich sehr gründlich damit befasse und absolut nichts überstürtze!
Genau aus dem Grund, das ich mich so intensiv mit dem Thema auseinandersetze, habe ich den Thread erstellt. Die Herstellung des geeigneten Bogens ist mir einfach noch ein Rätsel. 8-|
Ich will halt alle schon vorher auftretenden Fragen klären, Daten und Meinungen sammeln, bevor ich anfange irgendetwas zu bauen.
Ich denke aber, das ich verstehe was du sagen möchtest. Danke.
Noch mal meine vorherige Frage:
Gibt es empfehlenswerte Literatur zum Thema GFK Bogenbau?
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das war nicht ganz so - Wurzelpeter
Das muß ich korrigieren-es ist damals nichts schiefgegangen.Wir hatten hier mal einen sehr umfangreichen Armbrust-Thread, der gelöscht wurde, nachdem es einmal schief gegangen ist.
Nur die Nachahmung des Stahlbogenbaus zeigte
haarsträubende Bilder,welche Grund zur Annahme
gaben,daß dabei nur mit viel Glück nichts passiert ist.
Nochmal meine Meinung zum Stahlbogen:
Anleitungen zum Stahlbogenbau können auch wenn sie noch so genau ausgeführt sind ,das Risiko
des Bogen-Bruches nicht ausschliessen.
Dazu braucht es viel Erfahrung im Umgang mit diesem Material ,einiges an Betriebsmitteln und ein gerütteltes Maß an Sicherheitsbewußtsein.
Gruß Theudebald
- captainplanet
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RE:
Erzähl mal mehr davon! Wie lang ist der Bogen? Zuggewicht? Reichweite bzw. Durchschlagskraft?Original geschrieben von penntuete
Einen einfachen Bogen mit Nuss-Abzug habe ich schon gebaut. Der Bogen selbst besteht aus Ahorn. Die Schussleistung ist nicht berauschend, weil der Bogen zu schwach geraten ist und ich nicht so gründlich gearbeitet habe.
Ich möchte bald eine AB mit einem Eibenbogen bauen. Ich weiß nicht welches Zuggewicht sich nur mit Holz ohne Laminatbauweise realisieren läßt, ich hoffe etwa auf so dreißig Kilo.
Bester Rindengrapscher von FC!!!
RE: RE:
Du hast noch nie Federstahl gefeilt, oder?
Die Frage ist gar nicht wie langs dauert, sondern wie viele Feilen du ruinierst, bevor du frustriert alles ins Eck wirfst weil nix vorangeht. (PS: Ich weiss wovon ich rede - ich bin Metallbauer)
Ähm... stimmt sogar... allerdigns habe ich schonmal gehärteten Stahl gefeilt

Das hier war mal eine ganz normale Holzaxt... hat zugegebenermaßen ziemlich lange gedauert, aber es funktioniert.
Und ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Federstahl (in der Stärke einer Balttfeder) schwerer zu bearbeiten ist!
Es ist eher eine traditionelle Armbrust mit einer simplen Nuss, kein ZF ... nix außer Pfeil, Bogen und Schaft. :-)
Wie man das Auszugsgewicht misst, weis ich nicht. Ich weis nur, das der Pfeil nach 30 Meter im Gras steckt, wenn ich die Armbrust parallel halte. Der Bogen ist schlicht und einfach zu dünn geraten.
Die Auszugslänge beträgt 38 cm und der Bogen ist 78 cm breit. naja und schwer ist sie, sehr schwer! Nicht zu vergleichen mit den "Gekauften".
Wie man das Auszugsgewicht misst, weis ich nicht. Ich weis nur, das der Pfeil nach 30 Meter im Gras steckt, wenn ich die Armbrust parallel halte. Der Bogen ist schlicht und einfach zu dünn geraten.
Die Auszugslänge beträgt 38 cm und der Bogen ist 78 cm breit. naja und schwer ist sie, sehr schwer! Nicht zu vergleichen mit den "Gekauften".
- captainplanet
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Streitaxt
@ menhir: sieht das nur auf dem Foto so aus oder hast Du tatsächlich einen Buchenrundstab in die ovale Griffausnehmung gesteckt...?


Bester Rindengrapscher von FC!!!
@ menhir: Blattfedern hab ich in Stärken von 6 - 20 mm da. Da kannst du schon ne Weile hinkratzen bis was weg ist. Mit der Flex und nem Eimer Wasser zum abkühlen daneben gehts schneller. Wie man auf dem bild deiner Axt recht schön sieht ist die Schlagfläche hinten am Kopf ziemlich aufgestaucht. - das legt nahe, dass der Stahl nicht durchgehärtet ist,sondern nur an der Schneide. Das ist bei der harten Beanspruchung der eine Axt normalerweise ausgesetzt ist auch besser. Aber darum gehts hier ja eigentlich nicht.
Stahlbögen für Armbruste sind wie Theudebald ja schon bemerkt hat nicht ganz ohne Sicherheisrisiko, wenn da beim bearbeiten Fehler gemacht werden.
Ich würd für so ein Projekt auch mal nach gebrauchten Compoundwurfarmen suchen bei Ebay.
Das Zuggewicht bei der Konstruktion müsste sich über Winkel und Vorspannung eh in nem weiten Rahmen einstellen lassen.
MfG Bard
Stahlbögen für Armbruste sind wie Theudebald ja schon bemerkt hat nicht ganz ohne Sicherheisrisiko, wenn da beim bearbeiten Fehler gemacht werden.
Ich würd für so ein Projekt auch mal nach gebrauchten Compoundwurfarmen suchen bei Ebay.
Das Zuggewicht bei der Konstruktion müsste sich über Winkel und Vorspannung eh in nem weiten Rahmen einstellen lassen.
MfG Bard
Wir sind nicht auf der Welt um so zu sein wie Andere uns haben wollen
Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen m?chte!
Wo ist die Rose?!?
gepriesen sei das Dreibein...
Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen m?chte!
Wo ist die Rose?!?
gepriesen sei das Dreibein...
@captainplanet: nein... der is oval 
Passt nicht haargenau, aber passt gut genug! (hängt zur Zeit nur an der Wand...) Und nen Standart Schaft wollt ich da drin nicht haben^^
@Bard: Ja, ich geb dir recht, dass ein gebrauchter Comboun wohl die einfachere und sichere Lösung is. An die hatte ich vorher nicht gedacht. Trotzdem bin ich der festen Überzeugung, dass es auch aus Stahl durchaus machbar wäre!
Ob sie durchgehärtet ist... hmmm... gute Frage^^
Selbst wenn sie nicht durchgehärtet ist, ist ja nicht klar, wie weit sie gehärtet ist. Aber gut, egal...

Passt nicht haargenau, aber passt gut genug! (hängt zur Zeit nur an der Wand...) Und nen Standart Schaft wollt ich da drin nicht haben^^
@Bard: Ja, ich geb dir recht, dass ein gebrauchter Comboun wohl die einfachere und sichere Lösung is. An die hatte ich vorher nicht gedacht. Trotzdem bin ich der festen Überzeugung, dass es auch aus Stahl durchaus machbar wäre!
Ob sie durchgehärtet ist... hmmm... gute Frage^^
Selbst wenn sie nicht durchgehärtet ist, ist ja nicht klar, wie weit sie gehärtet ist. Aber gut, egal...
Also zunächst will ich euch für eure Mühe danken!
Ich habe für mich jetzt entschieden, das ich definitiv kein Stahl verwenden werde. Auch möchte ich keinen Bogen kaufen. Dann nehme ich lieber in Kauf, das meine AB etwas leistungsschwächer ausfallen wird.
Es soll Holz / Carbon sein und ich würde mich freuen, wenn wir darauf kurz eingehen können.
Als Kernmaterial würde ich 2 Leisten Osage (Kernholz) verwenden wollen. Als Backing und Facing soll je eine Schicht Bambus und Carbon zum Einsatz kommen. Zwischen Backing und Facing soll ja ein ausgewogenes Kräfteverhältnis herrschen.
Meine Auswahl will ich natürlich begründen:
Im Netz habe ich gelesen, das ein mehrschichtig geklebter Bogen besser und leistungsfähiger sein soll. Carbon soll besonders widerstandsfähig und das Bambusholz sehr schnell sein, was natürlich der Performance des Bogens zu Gute kommen würde. Osage Kernholz wird ja als das Bogenholz hoch gelobt und soll besonders auch für kurze Bögen geeignet sein.
Mein Ziel ist es einen möglichst starken, schnellen und kurzen Bogen zu bauen (ca. 40 cm).
So jetzt zerpflückt mir mal meinen Plan! :-D
Ich habe für mich jetzt entschieden, das ich definitiv kein Stahl verwenden werde. Auch möchte ich keinen Bogen kaufen. Dann nehme ich lieber in Kauf, das meine AB etwas leistungsschwächer ausfallen wird.
Es soll Holz / Carbon sein und ich würde mich freuen, wenn wir darauf kurz eingehen können.
Als Kernmaterial würde ich 2 Leisten Osage (Kernholz) verwenden wollen. Als Backing und Facing soll je eine Schicht Bambus und Carbon zum Einsatz kommen. Zwischen Backing und Facing soll ja ein ausgewogenes Kräfteverhältnis herrschen.
Meine Auswahl will ich natürlich begründen:
Im Netz habe ich gelesen, das ein mehrschichtig geklebter Bogen besser und leistungsfähiger sein soll. Carbon soll besonders widerstandsfähig und das Bambusholz sehr schnell sein, was natürlich der Performance des Bogens zu Gute kommen würde. Osage Kernholz wird ja als das Bogenholz hoch gelobt und soll besonders auch für kurze Bögen geeignet sein.
Mein Ziel ist es einen möglichst starken, schnellen und kurzen Bogen zu bauen (ca. 40 cm).
So jetzt zerpflückt mir mal meinen Plan! :-D
- captainplanet
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- Registriert: 28.06.2005, 17:52
Ich frage mich vor allem wie Du die Achsen der Rollen zu befestigen gedenkst. Die müssen bombenfest sein und sitzen. Ich könnte mir vorstellen daß bei einem Holzbogen die Verbindungsstelle Holz/Metall ein Schwachpunkt ist. Wenn Du einfach den Holzbogen durchbohrst und die Achse durchsteckst geht das wohl kaum gut!
Bester Rindengrapscher von FC!!!
Stimmt, doch darüber mache ich mir später Gedanken. Erst mal muss der Bogen gebaut werden! Holz anbohren fällt definitiv aus!
Um es kurz zu machen spiele ich mit dem Gedanken die Schenkel für die Rollen aus extrem festem Holz oder Metall aufzulaminieren. Die Schnenkel werden abe auf die Enden des Bogens augesteckt, so das sie nicht abreißen können, denn auch Kohlefaser ist nicht unbegrenzt belastbar. Schwer zu beschreiben - ich scanne am besten mal meine Zeichnungen ein.
Aber wie gesagt ... Kerninhalt dieses Threads sollte eigentlich nur der Bogen selbst sein. ;-)
Um es kurz zu machen spiele ich mit dem Gedanken die Schenkel für die Rollen aus extrem festem Holz oder Metall aufzulaminieren. Die Schnenkel werden abe auf die Enden des Bogens augesteckt, so das sie nicht abreißen können, denn auch Kohlefaser ist nicht unbegrenzt belastbar. Schwer zu beschreiben - ich scanne am besten mal meine Zeichnungen ein.
Aber wie gesagt ... Kerninhalt dieses Threads sollte eigentlich nur der Bogen selbst sein. ;-)
- locksley
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- Registriert: 06.08.2003, 23:46
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- Hat Dank erhalten: 10 Mal
Ich frage mich gerade warum die Bögen, in diesem Fall über haupt arbeiten sollten, bzw, wieso das Holz getillert werden sollte.
Wenn ich mir die Fotos der Twinbow II anschaue, erinnert sie mich schwer an eine Balista, bzw Torsionsgeschütz. Da müssen die Wurfarme ja nur als Hebel dienen und sich nicht selbst biegen. Nur wurde das gedrillte Tau, durch Kabelzüge und Cams eines Compoundbogens ersetzt.
Sollte ich ich täuschen dann bitte ich um Aufklärung.
Wenn ich mir die Fotos der Twinbow II anschaue, erinnert sie mich schwer an eine Balista, bzw Torsionsgeschütz. Da müssen die Wurfarme ja nur als Hebel dienen und sich nicht selbst biegen. Nur wurde das gedrillte Tau, durch Kabelzüge und Cams eines Compoundbogens ersetzt.
Sollte ich ich täuschen dann bitte ich um Aufklärung.
Ein grosser Mann wird weder vor dem Kaiser kriechen, noch einen Wurm zertreten (Benjamin Franklin)
Wenn das Atmen schwieriger waere, haetten wir weniger Zeit um Unsinn zu reden.
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd (Sprichwort)
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