Messer die 3. (Beiträge ab 12.9.2006)

Hier kommt alles rein, was in irgendeiner Form mit der Herstellung von Messern zu tun hat.
zeckezuechter

RE:

Beitrag von zeckezuechter »

Original geschrieben von Karl-Heinz

Die klinge ist 175x38x3mm. K-H
...läuft bei uns also unter der Bezeichnung
"Kneipchen". :D
Karl-Heinz

Beitrag von Karl-Heinz »

So jetzt ist es ganz fertig. Der Griff ist geölt und poliert, die Scheide habe ich mit keltischen Muster "beschnitzt".

BildBild

Gruß

K-H
zeckezuechter

Beitrag von zeckezuechter »

Zu den beiden Teilen fällt mir nur ein Wort ein:

G E I L !!!!!
:anbet :anbet :anbet
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Elfichris
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Beitrag von Elfichris »

Da schliess´ ich mich doch an - sehr schöne Arbeit.

Wie hast Du das Muster so schön gleichmäßig auf´s Leder gebracht?
Grüße
Christoph
Karl-Heinz

Beitrag von Karl-Heinz »

Dank für Lob, das Muster habe ich mit Bleistift aufgezeichnet (8B) und mit dem Skalpel von jeder Seite unter 45° 1,5-2mm tief eingeschnitten. Das Geheimniss des Ergebnisses ist...Kinder vorher wegsperren.

Gruß

K-H
Gadeiros
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Beitrag von Gadeiros »

Sieht super Gut aus :anbet :anbet :anbet
MfG Gadi
Sehnenrei?er - Gilde
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lazy-dog
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Beitrag von lazy-dog »

Hallo K-H!
Ist ja echt klasse geworden! Was ist das denn für ein schönes Griffholz?
Mein Geheimtipp für solche Aktionen ist allerdings - Kinder samt Frau , zu der Oma auf's Land!!! :D
Gruß Andreas
Rumburak
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Beitrag von Rumburak »

Ich schau immer wieder gerne hier rein und lass mich von euren tollen arbeiten inspirieren.

[url=http://www.fletchers-corner.de/cpg/albums/userpics/11458/brotzeit.jpg]
Bild[/url]

Dies ist mein neues Brotzeitmesser.
Die Klinge ist von einem alten Essbesteck vom Flohmarkt.

Gruß
Rumburak
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Archiv
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Beitrag von Archiv »

Hallo an alle Messerbauer :-)
Ich arbeite gerade an meinem 1.Messer und habe ein problem. Vlt kann mir ja einer von euch helfen.
Und zwar schaffe ich es nicht in die passung oder wie man die abschlußplatte auch immer nennt einen passenden Schlitz für die Klinge zu machen. Die klinge ist 2mm stark und ich habe versucht das metallplättchen mit einer bohrmaschine und einem 2mm bohrer erst zu bohren und dann zu feilen. Beim bohren ist es mir allerdings nicht gelungen eine gerade linie einzuhalten weil der winzige bohraufsatz so dünn ist dass er beim bohren sonstwohin bohrt nur nicht genau dahin wo ich das loch haben will :motz mit dem ergebniss dass der erl zwar super durchpasst, dazwischen aber viel leerraum entsteht was nicht gerade schön aussieht. 8-|
Wie habt ihr das bei euren messern hinbekommen? Bin ich einfach zu blöd oder habt ihr da vlt anderes Werkzeug? :-)

Gruß
Dennis
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Ravenheart
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Beitrag von Ravenheart »

Mach's noch einmal, Sam....

Das Problem kenne ich gut!
Ich habe deshalb bei meinem ersten Messer auf eine Metall-Kopfplatte verzichtet und Horn genommen, das war leichter zu bearbeiten!

Der Rest ist "Können und Übung".

Rabe
Vardaephel
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Beitrag von Vardaephel »

Ich kenne das Problem, das ist Feinstarbeit.

Meine Lösung: Ich nehme eine etwas größere Metallplatte, damit es nicht so gravierend ist, wenn sie jetzt ein bisschen verrutscht in irgendeine Richtung. Dann messe ich die Maße vom Erl aus, und mache entsprechende Markierungen auf dem Metall. Dann bohre ich zwei gegenüberliegende Löcher, etwas enger gesetzt als die Maße des Erls und zeichne die Verbindung auf. Alles was dazwischen ist und etwas darüber hinausgeht, wird mit Hasenfeilen (Schlüsselfeilen) rausgefeilt.
Ich bohre also nur zwei Löcher, dazwischen wird's von Hand rausgearbeitet, damit's nicht schief wird.
Ist 'ne unangehme Arbeit, aber umso schöner wird das Ergebnis.

Grüße, Jonas
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Archiv
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Beitrag von Archiv »

danke, das is ne gute Idee.
Beim letzten Versuch habe ich 2 bohraufsätze geschrottet weil sie abgebrochen sind. Das problem ist dass ich eine sehr dünne klinge hab, nur 2mm. Der kleinste bohrer den ich gefunden hab war 1,5mm und der ist so dünn dass er mir beim bohren gleich gebrochen ist :motz
Woher bekommt man denn so Hasenfeilen? Gibts die auch in 1-2mm dicke?
Feilst du dann den eingezeichneten Strich bis zum 2.Loch mit den Hasenfeilen durch?
Vardaephel
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Beitrag von Vardaephel »

Hey,

Ja, Bohrer in der Dicke sind echt filigran. Und 2 mm ist arg wenig. Wahrscheinlich funktioniert's am Besten mit 'ner Standbohrmaschine (hab's aber auch schon ohne hinbekommen). Habe den Bohrer dann in einen Dremel eingespannt, der ist nicht so massig wie 'ne echte Bohrmaschine und hat trotzdem Power.
Habe meine Hasenfeilen gerade mal gemessen und festgestellt, dass die eher auf 3mm zugehen. Unten sind die immer etwas schmaler, ich habe schon 'ne 2mm-Klinge damit eingepasst. Vielleicht gibt's ja noch kleinere als die, die ich jetzt habe. Die waren damals 'n Geschenk, deswegen weiß ich nicht, wo man sowas herbekommt.
Feilst du dann den eingezeichneten Strich bis zum 2.Loch mit den Hasenfeilen durch?
Ja! Es sei denn, ich traue mich, noch ein drittes und viertes Loch zu bohren, was dann immer Nervenkitzel ist. Aber nur, wenn ich vorher die Linie schon gezogen habe.

Ich würde dir gerne noch etwas genauer beschreiben, wie ich das mache (gemacht habe), dass Problem ist, dass ich jetzt seit einem Jahr nichts Scharfes mehr selbst gebaut habe. Aber ausgerechnet in der Abiturphase findet man natürlich Zeit, in Foren zu lesen und Beiträge zu schreiben! :D
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Archiv
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Beitrag von Archiv »

^^vielen dank auf jeden fall. Das mit den 2 Löchern und der linie werde ich gleich mal ausprobieren wenn ich wieder nen bohrer hab :-(
Dass auch ausgerechnet meine klinge so dünn sein muss, man man, naja aus fehlern lernt man ja bekanntlich ;-)
Aber ausgerechnet in der Abiturphase findet man natürlich Zeit, in Foren zu lesen und Beiträge zu schreiben!
Bist du K12 oder K13? Und welche Lks hast du denn gewählt? :-)
Ich komm nächstes Jahr in die K12.
Vlt ganz gut dass ich jetzt mein 1.Messer mache :)

Gruß
Dennis
tipiHippie
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Beitrag von tipiHippie »

Hi Nocona,
alter Indianertrick zu Deinem Problem: Bohr die besagten zwei Löcher an den Eckpositionen durch Deine Abschlussplatte; die Löcher DAZWISCHEN bohrst Du von der Rückseite her mit einem geringfügig größeren Bohrer. Reiß die Lochabstände GENAU an und wähl den Bohrerdurchmesser so daß zwischen den Löchern noch 0,5 bis 1 mm stehen bleibt. Wenn Du die Löcher ankörnst verläuft Dein Bohrer nicht so leicht. Die Löcher von der Rückseite her NICHT GANZ DURCHBOHREN; nur so weit daß ca. ein halber bis ein Millimeter von der Dicke Deiner Platte stehen bleibt. Diese Materialstärke ist erheblich leichter zu feilen als die volle Dicke, und wenn Dir doch eine Bohrung verläuft sieht´s keiner weils ja hinten ist.
Zum Ausfeilen verwende ich Nadelfeilen; die Dinger sind noch feiner als die gängigen Schlüsselfeilen. Hab meine vom Flohmarkt von nem Werkzeugtürken für 2 Oiro im Set.

Noch n paar Tips zur Kopfplatte: Bevor Du anfängst auszufeilen kontrolliere mit dem Messschieber den Erl Deiner Klinge. Die stärkste Stelle muß da sein wo die Kopfplatte sitzt; wenn nicht schleif den Erl dünner.
Wenn die Kopfplatte montiert/verklebt ist kriegst Du kein perfektes Finish mehr hin ohne auf der Klinge Bearbeitungsspuren zu hinterlassen, also VOR dem Verkleben Vorderseite der Kopfplatte komplett schleifen/schmirgeln/polieren.

Daß die Flächen der zu verklebenden Teile ABSOLUT PLAN sein müssen ist wohl klar... nach dem Polieren sieht man jeden Hundertstel Millimeter Spalt. Hartes und weiches Material im Wechsel (z. B. Zwischenlage aus Leder) gleicht geringfügige Unebenheiten aus - vorausgesetzt natürlich es paßt zum gesamten Design bzw. Stil. Ansonsten hilft nur EXAKTES ARBEITEN.

Welche Klinge und Griffmaterialien verwendest Du denn wenn man fragen darf? Und wie solls hinterher aussehen, hast da schon ne genaue Vorstellung oder werkelst einfach drauf los???
>>>=====> HUGH ich habe gepostet
Gesperrt

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