Klebt ihr nur, oder wickelt ihr auch? Ich finde, die gewickelten Pfeile halten sehr gut, besser als nur geklebte.
Für die Schäfte benutze ich Bienenwachs. Wenn mann frisches nimmt, bleibt der Schaft schön hell. "Gebrauchtes" Wachs, also wo die Bienen schon drauf waren, wird dunkler, dementsprechend werden die Schäfte auch dunkler.
Das Wachs erhitzen, den Schaft eintauchen oder bepinseln(mit einem Lappen auftragen) und dann schön einpolieren. Das ist eine gute Methode, wie ich finde.
Pfeile wachsen
Re: Pfeile wachsen
Bisher habe ich meine Pfeile gefärbt (wasserverdünnbare Holzfarbe), mit wenig Cresting (Stift) versehen und dann lackiert (wasserverdünnbarer Lack) und war damit zufrieden. Dann bekam ich gestern (Meinhard-Schwebda-Turnier) einen Hinweis (Danke nochmals Rolf L.), der mich nachdenklich machte, da meine neuen Pfeile beim "Trefferbild" eine Linksabweichung zeigten (zu hoher Spin!?)....
Deshalb folgende Fragen:
Verändert das Lackieren den Spinwert? Wenn ja, wie stark ist der Einfluss auf ihn (Kann es leider selbst nicht messen)?
Sollte die Veränderung zu stark sein - kann man diese mit einen entsprechend niedrigeren Spin ausgleichen?
Was sind euere Erfahrungen hierzu?
Danke für euere Anregungen
Dead man Acki
Deshalb folgende Fragen:
Verändert das Lackieren den Spinwert? Wenn ja, wie stark ist der Einfluss auf ihn (Kann es leider selbst nicht messen)?
Sollte die Veränderung zu stark sein - kann man diese mit einen entsprechend niedrigeren Spin ausgleichen?
Was sind euere Erfahrungen hierzu?
Danke für euere Anregungen
Dead man Acki
Re: Pfeile wachsen
Hallo Pfeilschützer,
ein mit Wachs versiegelter Pfeilschaft ist zwar gegen Wasser geschützt, aber wenn der mal abbricht und weider verspleisst werden soll wünscht man sich kein wachs genommen zu haben.
Das wachs lässt sich auch durch Lösungsmittel nicht ganz entfernen und setzt Schmirgelpapier schneller zu als man hinsehen kann.
Aber wenn man nicht vor hat seine Pfeile zu reparieren ist es ganz brauchbar.
Gruss Fagus
ein mit Wachs versiegelter Pfeilschaft ist zwar gegen Wasser geschützt, aber wenn der mal abbricht und weider verspleisst werden soll wünscht man sich kein wachs genommen zu haben.
Das wachs lässt sich auch durch Lösungsmittel nicht ganz entfernen und setzt Schmirgelpapier schneller zu als man hinsehen kann.
Aber wenn man nicht vor hat seine Pfeile zu reparieren ist es ganz brauchbar.
Gruss Fagus
- kra
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Re: Pfeile wachsen
Da gab es schon mal nen Thread dazu.Acki hat geschrieben: ...
Deshalb folgende Fragen:
Verändert das Lackieren den Spinwert? Wenn ja, wie stark ist der Einfluss auf ihn (Kann es leider selbst nicht messen)?
Sollte die Veränderung zu stark sein - kann man diese mit einen entsprechend niedrigeren Spin ausgleichen?
Was sind euere Erfahrungen hierzu?
Danke für euere Anregungen
Dead man Acki
So weit ich weiß, war das Ergebnis: keine Veränderung durch des Spine durch lackieren/wachsen/ölen und was sonst noch.
Meine Meinung: Wenn du die Schäfte mit heißem Epoxy tränkst, könnte es, bei genügend tiefem Einziehen, einen Effekt haben. Alle anderen behandlungsmethoden: NEIN.
Schau mal an einer Bruchfläöche, wie tief das Wachs eindringt, dann beantwortet sich die Frage von selber

“Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.”
– George Bernard Shaw
– George Bernard Shaw
Re: Pfeile wachsen
Pfeile sind Brennholz. Die sollen zwar lange halten, aber wenn sie spleißen, dann kommen sie in das nächste vom Verein oder mit Freunden organisierte Grillfeuer. Dank des Wachses brennen die dann auch gut.Fagus hat geschrieben: Hallo Pfeilschützer,
ein mit Wachs versiegelter Pfeilschaft ist zwar gegen Wasser geschützt, aber wenn der mal abbricht und weider verspleisst werden soll wünscht man sich kein wachs genommen zu haben.
Das wachs lässt sich auch durch Lösungsmittel nicht ganz entfernen und setzt Schmirgelpapier schneller zu als man hinsehen kann.
Aber wenn man nicht vor hat seine Pfeile zu reparieren ist es ganz brauchbar.
Gruss Fagus
Re: Pfeile wachsen
Gespleißt werden Pfeile schon, wenn sie gleich nach der Spitze oder im vorderen Drittel brechen. Es geht hier nicht mur um das Holz, sondern auch um die Federn, und die Arbeit, die du dir mit Wicklen, Cresten, Selfnock schneiden, usw. usf. gemacht hast. Da lohnt es sich schon, mal vorne zu spleißen.
Du hast entweder zu viel Geld oder zu viel Zeit...
Du hast entweder zu viel Geld oder zu viel Zeit...

Taran von Caer Dallben
[size=2] [color=blue][b]... και δÌξα ÄÉ ΘεÃŽ ![/b][/color][/size]
[size=2] [color=blue][b]... και δÌξα ÄÉ ΘεÃŽ ![/b][/color][/size]
Re: Pfeile wachsen
also,
ich denke, jeder entscheidet für sich selbst, wie viel geld und wieviel zeit er worinauchimmer investiert. das entzieht sich der bewertung dritter. ob man seine pfeile nach einem bruch vernichtet oder repariert, hängt wohl eher von der persönlichen wertschätzung der eigenen ausrüstung, ggf. der eigenen arbeit ab. jeder nach seiner facon.
was die technischen fragen betrifft, möchte ich die interessierte forumsöffentlichkeit wissen lassen, dass ich holzpfeile herstelle, die ich mehrere male mit leinöl (naturbelassen, ohne sikkative) behandele, das obere drittel bis viertel nach der trocknung mit wasserlöslichem acryllack dippe und gegebenenfalls den rest auch noch mit antikwachs poliere. der lack haftet auf dem getrockneten leinöl einwandfrei. ich habe auch schon federn direkt auf leinölbehandelte schäfte geklebt, und keine nachteiligen reaktionen beobachten können. die trocknungszeit hat in der regel zwei bis drei tage betragen.
ich denke, dass dann auch das spleißen kein problem darstellt.
von den so behandelten schäften hat einer sechs tage in einer fetten, feuchten weide die graswurzeln von unten betrachten müssen, bevor ihn mein hund gerettet hat. und er war (der pfeil) anschließend sofort wieder einsatzbereit. meine ganzkörperlackierten schäfte haben nach solchen abenteuern nie so gut ausgesehen.
abgesehen von der imprägnierung erhält der schaft durch die ölbehandlung eine sehr berührungsangenehme oberfläche und duftet gut. bei jedem gebrauch ein haptisches und olfaktorisches vergnügen.
ballistische unterschiede habe ich nie festgestellt, obschon ich manchen schaft zum ausgleich von gewichtsdefiziten bis zu zwölfmal mit klarlack überzogen habe, bis so zehn bis zwölf grain kompensiert waren.
ich denke, jeder entscheidet für sich selbst, wie viel geld und wieviel zeit er worinauchimmer investiert. das entzieht sich der bewertung dritter. ob man seine pfeile nach einem bruch vernichtet oder repariert, hängt wohl eher von der persönlichen wertschätzung der eigenen ausrüstung, ggf. der eigenen arbeit ab. jeder nach seiner facon.
was die technischen fragen betrifft, möchte ich die interessierte forumsöffentlichkeit wissen lassen, dass ich holzpfeile herstelle, die ich mehrere male mit leinöl (naturbelassen, ohne sikkative) behandele, das obere drittel bis viertel nach der trocknung mit wasserlöslichem acryllack dippe und gegebenenfalls den rest auch noch mit antikwachs poliere. der lack haftet auf dem getrockneten leinöl einwandfrei. ich habe auch schon federn direkt auf leinölbehandelte schäfte geklebt, und keine nachteiligen reaktionen beobachten können. die trocknungszeit hat in der regel zwei bis drei tage betragen.
ich denke, dass dann auch das spleißen kein problem darstellt.
von den so behandelten schäften hat einer sechs tage in einer fetten, feuchten weide die graswurzeln von unten betrachten müssen, bevor ihn mein hund gerettet hat. und er war (der pfeil) anschließend sofort wieder einsatzbereit. meine ganzkörperlackierten schäfte haben nach solchen abenteuern nie so gut ausgesehen.
abgesehen von der imprägnierung erhält der schaft durch die ölbehandlung eine sehr berührungsangenehme oberfläche und duftet gut. bei jedem gebrauch ein haptisches und olfaktorisches vergnügen.
ballistische unterschiede habe ich nie festgestellt, obschon ich manchen schaft zum ausgleich von gewichtsdefiziten bis zu zwölfmal mit klarlack überzogen habe, bis so zehn bis zwölf grain kompensiert waren.
Re: Pfeile wachsen
Taran,
in meiner Haupttätigkeit als Student habe ich in den Semesterferien zuweilen mehrere Wochen am Stück zeit, um Pfeile zu bauen. Federn werden auf den Feldern gesammelt oder von den Hühnern genommen. Zudem kenne ich den ansässigen Tischler ganz gut, also kein Problem an Pfeile ranzukommen, und Wachs produzieren meine Bienchen in rauhen Mengen.
Historisch betrachtet war die weiterentwicklung eines Pfeiles, den der Feind zurückschießen konnte, ein Pfeil dessen Schaft möglichst zerstört wird.
Natürlich habe ich auch Pfeile, die ich sicherlich auch nach einem Bruch bearbeiten werde, aber das sind derer nur fünf Stück.
in meiner Haupttätigkeit als Student habe ich in den Semesterferien zuweilen mehrere Wochen am Stück zeit, um Pfeile zu bauen. Federn werden auf den Feldern gesammelt oder von den Hühnern genommen. Zudem kenne ich den ansässigen Tischler ganz gut, also kein Problem an Pfeile ranzukommen, und Wachs produzieren meine Bienchen in rauhen Mengen.
Historisch betrachtet war die weiterentwicklung eines Pfeiles, den der Feind zurückschießen konnte, ein Pfeil dessen Schaft möglichst zerstört wird.
Natürlich habe ich auch Pfeile, die ich sicherlich auch nach einem Bruch bearbeiten werde, aber das sind derer nur fünf Stück.