Lötkolben: Auf vorne anfassen bin ich noch gar nicht gekommen
Meine Nähmaschine ist eine
Pfaff 260. Die ist gut und gerne 40 Jahre alt, als ich sie seinerzeit kaufte war sie schon antik. Man sagte mir sie wäre "halbindustriell", was auch immer das heissen mag.
Die näht gnadenlos überall durch, und kann nur grade und zickzack. Wer braucht Blümchenranken auf der Nähmaschine, wenn sie nicht durch 8 lagen Jeansstoff gehen
Aber ich träume von einer Ledernähmaschine, die werden ja meist für Sattler (gibt es sowas noch?) und natürlich Schuhmacher auf der bekannten Verkaufsplattform angeboten.
Da ich seit ein paar Tagen weiss, dass ich umziehe und dann evtl. Platz für sowas hab, denke ich drüber nach.
Diese Applikationen wie ich sie gemacht hab, sind ursprünglich als Reparatur eines Schnitzers gedacht gewesen, aber als Ergänzung zu Brennen und Punzieren fand ich sie ganz nett. Auf Köcher weiss ich nicht ob es Sinn macht, mit einer Ledernähmaschine bestimmt. Durch 5 mm Leder näht nicht mal meine Pfaff. (Glaube ich)
Man kann gut kleinste Reste verwenden, und mit ein paar Ideen auch plastische Effekte erzielen. Zum Beispiel könnte ich mir vorstellen, dass man die Applikation etwas polstert (Füllwatte), und dadurch das Ganze plastischer rauskommt. Oder so.
Na ja, auf jeden Fall ne nette Idee für euch, falls es sowas hier noch nicht gab. (alte Threads zu durchforsten ist frustrierend, weil viele Bilder nicht mehr verfügbar sind)
Bärbel