Also,
es ist ein eschebogen 2-fach verleimt – nicht gespleißt, mit rohhautbacking einem aufgeleimten griffstück und lederumwickelt--- ein sehr sehr schöner und sauber gearbeiteter bogen ohne irgendeine macke--- wie gesagt eingeschossen war er auch schon (lt. Hersteller).
Ein von hand hergestelltes wirklich schönes teil, preis und hersteller lasse ich mal weg, weil das wie ich finde nichts zur sache tut und ich auch niemanden hier anprangern möchte…
Ich habe natürlich gleich bilder gemacht, auf denen man auch sieht, dass die wurfarme total ungleichmässig sind, aber nicht verdreht… er ist nach wie vor schnurgerade… !
Der verkäufer hat mir auch sofort ersatz angeboten, bzw. gesagt, er baue mir einen ähnlichen mit der selben wurfkraft (35 pfund) und material… er hat mich ganz vorsichtig gefragt, wie ich ihn gespannt hätte und dann (nachdem ich gesagt hatte mit der duchschritt-methode) seine vermutung geäußert, dass das evtl. daran liegen könne… allerdings hat er einen materialfehler nicht ausgeschlossen.
Nach dem Entspannen habe ich mir die wurfarme noch mal unter die lupe genommen und festgestellt, dass im bereich von zwei winzigen verästelungen je ein kleiner stauchriss zu sehen ist ( nur auf einem wurfarm)…
Ob die durchbiegung oben oder unten war – unten--- wenn mich nicht alles täuscht. Denn er bogenbauerknoten war fest in der nocke und ich habe das öhrchen eingehängt… habe die sehne im übrigen so gelassen, wie der verkäufer sie geschickt hat --- also nichts verkürzt oder so…---
Unten befand sich der bogen in meiner fußkehle und gespannt habe ich ihn wie immer…
Was ich sch---e finde, ist, dass ich davon noch nie was gehört habe, und ich noch nicht allzu lange einem gespräch beiwohnte (ohne mich daran zu beteiligen), in der die spannschnur pro und contra das thema war, und ich mir nur gemerkt habe, dass man für langbögen keine brauchen würde… nur den sch…ß merkt man sich !!!!
