Drucktolerantestes Holz für Hanfbacking
- joachim777
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Drucktolerantestes Holz für Hanfbacking
Hallo Leute
Ich habe die threats durchsucht bin aber nicht richtig fündig geworden. Ich habe kapiert dass ein Hanfbacking dünn sein muss damit es den belly des Bogens nicht "crushed" (Frage was heisst dünn)
Meine Hauptfrage wäre: welches einheimische Holz gilt als äusserst Druckresistent. Ich hätte an Hainbuche gedacht.
Auf einer amerikanischen Webseite wird Nussbaum (amerikanischer) sehr gelobt....
Wer hat Erfahrungen ?
DAnke für alle Tipps
Joachim
Ich habe die threats durchsucht bin aber nicht richtig fündig geworden. Ich habe kapiert dass ein Hanfbacking dünn sein muss damit es den belly des Bogens nicht "crushed" (Frage was heisst dünn)
Meine Hauptfrage wäre: welches einheimische Holz gilt als äusserst Druckresistent. Ich hätte an Hainbuche gedacht.
Auf einer amerikanischen Webseite wird Nussbaum (amerikanischer) sehr gelobt....
Wer hat Erfahrungen ?
DAnke für alle Tipps
Joachim
....und wenn sie nicht gebrochen sind dann schiessen sie noch heute...
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Also,Hainbuche würde ich dir auf jeden Fall empfehlen.Es ist erstaunlich,was dieses Holz aushalten kann.Du,schreibst,amerikanischer Nussbaum,ich denke du meinst Hickory.Sollte eigentlich auch funktionieren.Allerdings hast du noch die Frage von Design und Länge des Bogens offen gelassen.Ich denke nämlich nicht,dass es sinnvoll ist einen kurzen,bzw. einen Bogen mit schmalen Wurfarmen mit Hanf zu belegen.
Drucktolerant sind vor allem:Osage,Eibe(Kern),Kirsche,Bambus.Ich hab bisher auch gute Erfahrungen mit Esche gemacht(bei ausreichender Länge und breiten Wurfarmen.
Liebe Grüße
Dominic
Drucktolerant sind vor allem:Osage,Eibe(Kern),Kirsche,Bambus.Ich hab bisher auch gute Erfahrungen mit Esche gemacht(bei ausreichender Länge und breiten Wurfarmen.
Liebe Grüße
Dominic
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Tut mir Leid,dass ich dir widerspreche,aber wenn du ein Hanfbacking machst,dann ist sehr wohl ein druckstabiles Holz notwendig.Hanf dehnt nämlich nicht so,wie andere Materialien(daher auch der enorme Zuggewichtsgewinn,d.h. das die Belastung sehr auf die Bauchseite verschoben wird(jedenfalls,wenn du ein Backing aus Fasern machst).So ein Hanfbacking sieht jedenfalls urig aus.
Liebe Grüße
Dominic
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Dominic
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RE:
hanf ist gleich flachs oder? in der bibel band 1 hat tim baker (ich glaub der war das) einen KIEFER bogen mit flachsbacking gebaut! der war zwar 3 zoll breit aber kiefer ist ja auch nicht das bogenholz.Original geschrieben von Brennende-Seele
Tut mir Leid,dass ich dir widerspreche,aber wenn du ein Hanfbacking machst,dann ist sehr wohl ein druckstabiles Holz notwendig.Hanf dehnt nämlich nicht so,wie andere Materialien,d.h. das die Belastung sehr auf die Bauchseite verschoben wird.
Liebe Grüße
Dominic
lg flo
- joachim777
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nee..Hanf ist nicht gleich Flachs. Flachs ist Leinen/Lein ganz andere Pflanze.
Ich rede von HAnf wie er von Installateuren verwendet wird. Ich habe einen langen Zopf davon... entfetten ist wichtig ich weiss.
Es gibt auf diesem Forum jede Menge Warnugen dass ein Hanfbacking ein sehr Kompressionsstabiles Holz braucht.
Ich plane einen Reflex-Deflex Flatbow (a la Glaubergfund, nur länger) ca 160 cm lang.
Grüsse
Joachim
Ich rede von HAnf wie er von Installateuren verwendet wird. Ich habe einen langen Zopf davon... entfetten ist wichtig ich weiss.
Es gibt auf diesem Forum jede Menge Warnugen dass ein Hanfbacking ein sehr Kompressionsstabiles Holz braucht.
Ich plane einen Reflex-Deflex Flatbow (a la Glaubergfund, nur länger) ca 160 cm lang.
Grüsse
Joachim
....und wenn sie nicht gebrochen sind dann schiessen sie noch heute...
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ich würde auch hainbuche nehmen.
das holz ist mit kaum einem backing umzubringen und bietet sich gerade bei den häufig spannrückigen exemplaren für solche experimente an.
bei ulme wär ich vorsichtig, holz mit hohem früholzanteil ist alles andere als druckstabil, auch bei breiten ringen!
im besten fall handelt man sich kräftiges stringfollow bei so einem teil ein.
als selfbow wirft das dann aber richtig gut :-)
das holz ist mit kaum einem backing umzubringen und bietet sich gerade bei den häufig spannrückigen exemplaren für solche experimente an.
bei ulme wär ich vorsichtig, holz mit hohem früholzanteil ist alles andere als druckstabil, auch bei breiten ringen!
im besten fall handelt man sich kräftiges stringfollow bei so einem teil ein.
als selfbow wirft das dann aber richtig gut :-)
- joachim777
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Re: Drucktolerantestes Holz für Hanfbacking
Melde mich nach langer Absenz zurück. Thema für mich noch immer aktuell.
Ahorn soll auch drucktolerant sein, kann das jemand aus Praxis bestätigen?
Und noch ne Frage zu Jahrringen: Besser stehend oder liegend bei Hanfbacking?
Grüsse
Joachim
Ahorn soll auch drucktolerant sein, kann das jemand aus Praxis bestätigen?
Und noch ne Frage zu Jahrringen: Besser stehend oder liegend bei Hanfbacking?
Grüsse
Joachim
....und wenn sie nicht gebrochen sind dann schiessen sie noch heute...
Re:
dem könnte man wohl Hollunder (Holler) noch hinzufügen.Snake-Jo hat geschrieben: Druckstabile Hölzer aus eigener Erfahrung:
Kirsche, Zwetschgenholz, Schlehe, Weißdorn, Flieder, Hainbuche (= Weißbuche), Eibenkern, Eberesche
mfG
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Re: Drucktolerantestes Holz für Hanfbacking
Bleibt die Liste der Druckstabilen Hölzer bei einem Bambusbacking gleich?
Gruß
Jonas
Gruß
Jonas
Re: Drucktolerantestes Holz für Hanfbacking
Auch beim Hanfbacking: eher liegend als stehend, weil das Hanfbacking kaum "Seitenhalt" gibt. Da es aber auch hervorragende Bögen mit stehenden Ringen ganz ohne Backing gibt, ist diese Frage eher untergeordnet: es hängt letztlich vom Holz ab.
Bambus und Liste der drucktoleranten Hölze: Im Prinzip bleibt die Liste gleich, sogar Hickory geht unter Bambus. Allerdings werden bei Bambus Bauweise, Design und Dicke der Hölzer deutlich wichtiger. Mit zu viel Bambus killt man fast jedes Holz.
Bambus und Liste der drucktoleranten Hölze: Im Prinzip bleibt die Liste gleich, sogar Hickory geht unter Bambus. Allerdings werden bei Bambus Bauweise, Design und Dicke der Hölzer deutlich wichtiger. Mit zu viel Bambus killt man fast jedes Holz.
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
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Re: Drucktolerantestes Holz für Hanfbacking
Wie dick darf denn die Bambusauflage maximal sein?
Ich habe mir zwar die Bauanleitung für einen bambusbelegten Bogen durchgelesen und mich nochmal anderweitig informiert aber manche Dinge wie eben das hier kamen da nicht hervor.
Wird der Bambus nur auf einer Seite oder auf beiden bearbeitet?
Grüße
Jonas
Ich habe mir zwar die Bauanleitung für einen bambusbelegten Bogen durchgelesen und mich nochmal anderweitig informiert aber manche Dinge wie eben das hier kamen da nicht hervor.
Wird der Bambus nur auf einer Seite oder auf beiden bearbeitet?
Grüße
Jonas