Die Sitze bestehen aus einem Holz-Rahmen und der Bespannung aus Sicherheitsgurten. Die Rahmen sind jeweils aus zwei langen Leisten die zwischen die Weger gehängt werden und zwei kürzeren Leisten die den Abstand zwischen den langen definieren. Der Rahmen wird verleimt mittels Holzdübel und anschließend mit Bootslack lackiert.
Die Sicherheitsgurte müssen als erstes passend für die Rahmen abgelängt und die Enden verschweißt werden (Verhinderung von Ribbeln). Anschließend werden die Schraublöcher in die Gurte geschweißt (heißer Nagel o. ä.) die Gurte miteinander verwoben und an den Rahmen geschraubt. Nun müssen die Löcher für die Aufhängungen gebohrt werden, jeweils in Rahmen und Weger. Dann können die Sitze eingehängt werden.
Bei den Sitzen gilt übrigens: je tiefer, desto besser!
Erst hatte ich einen Abstand von ca. 8 cm zu den Wegern. Das war deutlich zu wenig. Bei der Probefahrt habe ich leidlich feststellen dürfen, je mehr Personen im Boot waren, umso instabiler wurde das Boot. Weil der Massenschwerpunkt immer weiter nach oben rückt, wurde jede Bewegung einer Person durch nervöses kippeln beantwortet. Mit 1 Erwachsenen und 2 Kindern ging es noch. Mehr war aber nicht drin.
Nun habe ich einen Abstand von ca. 16 cm zu den Wegern und habe eine Tour mit 1 Erwachsenen und 4 Kindern gemacht.
Ergebnis: Super!

Material: - 40 – 50 lfd. Meter Sicherheitsgurte,
- ca. 300 Edelstahlschrauben mit Scheiben,
- ca. 10 lfd. Meter Fichten-Leisten mit Querschnitt 3 cm x 3,5 cm:
4 x 1 m, 4 x 0,6 m, 8 x 0,26
- Bootslack
- 8 mm Holzdübel
- 16 Gewindestangen 25 cm, 16 Flügelmuttern mit Scheiben, 16
Senkkopfmuttern; alles M6 Gewinde
Werkzeug: Schere, Schrauber, Säge, Metallsäge, Gasbrenner
Zeit: 15 h