..sehr enge Schnappnocken

Fragen zu Pfeilen zum Bogenschiessen. Keine Fragen zum Pfeilbau.
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Ravenheart
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my way:

Beitrag von Ravenheart »

Ich messe zuerst den Durchmesser der Mittelwicklung PRÄZISE mit der Schieblehre.

Dann wähle ich dazu passend, und wie viel "Klemmen" ich will, einen Metallstab.

Meistens liegt die Mittelwicklung zwischen 3 und 3,5, selten 4 mm

da bieten sich an:

für 3, 3,5 und 4 mm: Stahlbohrer!

für 3,2 mm : Dremel-Werkzeuge!!

Sonstige Zwischengrößen: Schrauben und Nägel, muss man ggf. etwas suchen, ein paar mehr durchprobieren!

Dann fasse ich die (bereits auf den Schaft verklebte) Nocke im Bereich der Klebung mit Daumen und Zeigefinger, werfe die Heißluftpistole an, (kleinste Stufe) und puste nun mit ca 20 cm Abstand auf den Schlitzbereich, wobei ich den Luftstrom so führe, dass es mir gerade eben NICHT die Finger verbrennt; dabei drehe ich die Nocke permanent.

So zähle ich langsam bis 20. Dann drücke ich den o.g., gewählten Metallstab quer, also wie eine Sehne, bis zum Boden hinein.

Bei Snap-on-nocks liegt die engste Stelle ja etwas oberhalb des Nockenbodens, daher "hebele" ich den Stab dann meist sofort danach 1 - 2 mm wieder zurück, so dass er genau an der Engstelle klemmen bleibt! Da stecken lassen!

Durch das Spreizen gehen dabei oft die Enden sehr weit auseinander, was komisch aussieht. Schnell die also noch wieder leicht zusammen drücken! Leicht!

Nach 1 min. ist das Plastik wieder erkaltet, und der Stab kann raus. Passprobe!

Meistens passt es genau. Sonst wird's halt noch ein Mal wiederholt.

Rabe

P.S.: Jeder Nockenhersteller hat SEINEN Kunststoff, und damit SEINEN Schmelzpunkt; Steuern kann man es seht gut über den Abstand, 20 cm sind ein grober Anhalt, mehr nicht! Nimmt man einen Fön, der weniger heiß ist, können auch 15 cm gehen, letztlich kommt man um's individuelle Testen nicht herum.

Wichtig ist nur:

1. beginnt der obere Rand des Schlitzes sich zu verformen, ist es zu heiß: Abstand vergrößern!

2. Gleitet der Metallstab nicht ganz "weich" hinein, oder bricht die Nocke gar, war es nicht lange genug!

3. Löst sich die Nocke, hast Du sie nicht im Bereich der Klebung gehalten!

Rabe
Moonshadow
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RE: my way:

Beitrag von Moonshadow »

Original geschrieben von ravenheart

Ich messe zuerst den Durchmesser der Mittelwicklung PRÄZISE mit der Schieblehre.
Ähm ...

Tschuldigung, das Teil heist Messschieber.

;-) :D

Peter
Der Narr ist nicht nur Gaukler und Possenreißer, oft versüßt er mit seinem Schabernack die bittere Wahrheit.
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kra
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Beitrag von kra »

Nö, Schätzeisen!!

Gruß
“Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.”
– George Bernard Shaw
Trebron
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RE: RE: my way:

Beitrag von Trebron »

Original geschrieben von Moonshaddow
Original geschrieben von ravenheart

Ich messe zuerst den Durchmesser der Mittelwicklung PRÄZISE mit der Schieblehre.
Ähm ...

Tschuldigung, das Teil heist Messschieber.

;-) :D

Peter
Ich kenne auch nur die Schieblehre:D

Danke Rabe, Dein Weg ist nun in dieser Richtung auch meiner;-)

Trebron
Wer nur zur?ck schaut, sieht nicht, was auf ihn zukommt

angeblich ungarisches Sprichwort
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Ravenheart
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Google sagt:

Beitrag von Ravenheart »

Schieblehre: 77 Seiten
Messschieber: 72 Seiten
Schätzeisen: 42 Seiten

(nur deutsche)

:D :D :D

GEWONNEN!

hihi...

Rabe
RS
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Beitrag von RS »

da wäre noch die verwendung der "schublehre" zu empfehlen.. so nannte man sie bevor das "ie" erfunden wurde ;-)

grüße robert
wär rechdschraibveler viended dahrf si behaldön unt buchschdabänsubbe traus mcahen.
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Ravenheart
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schublehre

Beitrag von Ravenheart »

... bringt's immerhin noch auf 64 Seiten...
:D :D :D

Rabe
Mongol
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Beitrag von Mongol »

oder wie wärs mit Kluppe? (84 Seiten :D)

Ok ok, die Nocks waren zu eng und nicht zu groß :)
Ein kluger Mann bemerkt alles.
Ein dummer Mann macht über alles eine Bemerkung
(H. Heine)
Bernhard!
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Ich bekenn mich auch!

Beitrag von Bernhard! »

Hey,

also ich schieß nur noch Carbon. Hab auch das Problem mit den engen Nocken.

Ein Topf mit kochenden Wasser, die Nocken kurz hinein (2...3 Minuten) dannn wieder raus, abkühlen lassen fertig.

Halt, natürlich muß man was in den Nock stecken, bevor man ihn kocht (schmecken tun Sie trotzdem nicht), bei mir passt perfekt ein Flaschenöffner :-), und den find ich auch immer...

Und zu den Carbon's selber, ich finde als Anfänger lernt sichs mit immer gleichen Pfeilen einfach besser, da "spart" man sich viel Frust nur weil der Spine nicht stimmt, oder da 5 Pfund höher, dort 10 Pfund weniger und beim nächsten Satz sowieso wieder anders ist. Und dynamisch passts eh nie....
brondhaish
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... bei mir passt´s schon

Beitrag von brondhaish »

... habe mir eine 14 Strang Sehne besorgt und an den Pfeilen jetzt die 3D-Super Nock von EASTON nachgerüstet (muß man bei den Carbon ja einfach nur herausziehen und die neuen wieder reinstecken, ohne kleben) und die lösen bestens.
Mit meinem neuen MARTIN Hunter ist es jetzt sehr schwer, den Pfeilflug auf kurze bis mittlere Entfernung zu beobachten - die Dinger sind so sauschnell :-)
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Peter O. Stecher
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Beitrag von Peter O. Stecher »

Am Besten ist man ändert die Mittelwicklung.
Eine andere Möglichkeit ist das Erwärmen der Nocken mit einem Föhn od. heißem Wasser - vorsichtig - nach der Behandlung auf die Sehne und in kaltem Wasser abkühlen.
https://classic-archer.com/
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Pictor Lucis
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Beitrag von Pictor Lucis »

Ne neue Dacron - Sehne (12 -Strang) kostet 9,90€

Oder man nimmt den Bogen mit zum Einkaufen und probiert aus. Dann sollte man aber auch auf den (*Marty_wo_ist_das_ø*) Durchmesser achten. :bash Ich habe jetz lauter Weite 11/32" Nocken hier rumliegen.
»Arbeite, als bräuchtest du kein Geld; liebe, als wärst du nie verletzt worden; tanze, als würde niemand zuschauen; schieße, als hättest du nie einen Pfeil verloren.«
BHC

RE: RE: ... danke für die Antworten

Beitrag von BHC »

Original geschrieben von Netzwanze

Gut daß es nur bei einigen (trotzdem noch zu vielen) Turnieren erlaubt ist (für einen traditionellen Bogen sowieso frevel), allgemein mit Carbonzeugs zu schießen.
Wenn man mal bedenkt, was ein zersplitterter Carbonschaft, der im Wald belassen wird, bei einem sich daran verletzten Wild so anstellt... Nicht gerade gesundheitsfördernd.

In einigen Ländern ist es sogar verboten mit Alu oder Carbon in der Natur zu schießen.
Auch wenn es OT ist: Benutzt Du nur Pferd, Ochsenkarren oder gehst Du nur zu Fuß, um weitere Strecken zurück zu legen, z. B. um auf Bogenturniere zu kommen? Oder bestreitest Du, dass die Gefahr für Wildtiere durch Automobile und andere motorisierte Verkehrsmittel getötet zu werden, in Zahlen kaum vorstellbar, sehr viel höher ist, als dass ein Tier durch Carbonfasern von gebrochenen Carbonpfeilen verletzt wird. Hast Du wirklich belegte Nachweise, dass bereits Wildtiere dadurch verendet sind, dass sie Carbonfasern gefressen haben oder sich an abgebrochenen Carbonpfeilen ernsthaft verletzt haben?
Wenn ich mir den Thread über die Border-Bögen durchlese, kann ich richtig sehen, wie so manchem der Geifer aus den Mundwinkeln troppft, gleichzeitig gefragt wird, warum nicht der Griffon mit durchgehendem Carbon gewählt wurde, weil dass doch noch geiler abgeht - Und dann müssen es aber Holzpfeile sein - Schwachsinn. Zudem dann auch Carbonsplitter durch den Wald fliegen können, wenn so wie schon passiert, mal ein Bogen bricht...
Ich werde weiterhin Carbonpfeile für glas/carbon-belegte Langbogen und Jagdrecurves so anfertigen, dass es nicht möglich ist, zerstörungsfrei festzustellen, ob sie nun wirklich nur aus Holz oder doch aus Carbon gefertigt sind.
Oh, was höre ich schon wieder die Empörung.
Und von wegen Chancengleichheit - Die gibt es sowieso nicht, mit Holzpfeilen noch weniger...
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kra
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RE: RE: RE: ... danke für die Antworten

Beitrag von kra »

Original geschrieben von BHC
...
Ich werde weiterhin Carbonpfeile für glas/carbon-belegte Langbogen und Jagdrecurves so anfertigen, dass es nicht möglich ist, zerstörungsfrei festzustellen, ob sie nun wirklich nur aus Holz oder doch aus Carbon gefertigt sind.
Oh, was höre ich schon wieder die Empörung.
Und von wegen Chancengleichheit - Die gibt es sowieso nicht, mit Holzpfeilen noch weniger...
Na ja, das heißt das du weiterhin betrügen willst...., wobei du darin immer nur ein schlechter Betrüger sein wirst.

Jeder Materialwissenschaftler wird dir sagen können, das sich ein Holzpfeil immer zerstörungsfrei von eimem Holzpfeil unterscheiden läßt, sei es am spezifischen Gewicht, der Wärmeleitfähigkeit und der spezifischen Wärme, der Überfläche usw...

Sei nur nicht so dusselig wie einer in Ludwigshafen, der seinen getarnten Carbonpfeil nicht finden konnte und der dann prompt von Anderen gefunden wurde....

Btw, das Ausgangsposting von Netzwanze war Anfang 2005, du hast also noch einiges vor dir zum lesen, frohe Weihnachten...
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– George Bernard Shaw
arnold
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RE:

Beitrag von arnold »

Original geschrieben von Griffin

Zitat brondhaish:
Mittlerweile ist bei manchen Turnieren sogar den LB-Schützen erlaubt mit Carbon zu schießen, warum also nicht mit einem Recurve.

Das war der Grund, warum ich aufgehört habe, trad. Recurve zu schießen.
Geh mal in einer Gruppe Recurve Schützen bei einem Turnier als einziger mit Holzpfeilen mit.
Da brauchst schon einen sehr gefestigten Charakter oder eine "Hauptsache so naturnah wie möglich Einstellung", damit dir die Unterschiede im Ergebnis egal sind.
Wenn das jetzt beim LB auch kommt, hilft wohl nur mehr der Selfbow...
Hi, 8-) das ist ja die Konsequenz, einen Selfbow zu schießen. Dann brauchst du wenigstens nich mehr über deine Ergebnisse jammern, ( ein Carbon-Pfeil- schießer schießt so viel besser. Wenn du viel Geduld und Zeit beim Pfeilbau aufbringst, kannst du auch als einziger Holzpfeilschießer in der Gruppe :) mithalten.
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