Hi,
Polvarinho hat recht und Angela auch. Die Fliegendecke würde das in der Tat nicht lange überleben

Die beste Lösung ist noch, die Pferde abends und bis zum nächsten Morgen auf die Weide zu stellen. Bremsenhorden sind in dieser Zeit nicht zu erwarten, wohl aber Mücken und sonstiges Stechgetier. Aber ich denke die Pferde können DAMIT ganz gut leben.
Ich persönlich bin aus Erfahrung gegen Einreibemittel, ausgenommen Notfälle und nur vom Tierarzt, weil sie Schäden an der Haut verursachen können und so die Gesundheit unserer Pferde beeinträchtigen. Mich stört auch, dass das alles nicht kontrolliert wird und auch gar nicht richtig erforscht ist.
Beispiel: Mir hat ein Bekannter neulich erzählt, dass es dieses Bremsenzeugs auf sein Unkraut geschüttet hat und danach war es braun verbrannt, nun ja....
Eine Bemerkung noch am Rande. Gewöhnlich leben unsere Pferde in der Aufzucht so ca. 3 Jahre Tag und Nacht auf einer großen schönen Weide. Und - Oh-Wunder - die Bremsen sind nicht DAS Problem.
Oder heute - ein ganz schrecklicher Bremsentag - bin ich ausgewilderten Isländer Ponys begegnet, die auf holländischer Seite leben und habe sie einige Zeit beobachtet, mein Pferd mit Netz und geschätzten 30 Bremsen um uns herum, bei ihnen kaum eine Bremse und nur ein wenig Kopfgeschüttel und Schweifgewedel.
Warum ist das so?
LG
Gaia
An einem Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter.