... Nach etlichen vergeblichen Versuchen zwei Stücke Holz so zu bearbeiten, dass man sie spleißen könnte (ja, ich weiß "Übung macht den Meister" ... aber ich hab' das leider nicht so mit der Geduld, darum werden auch meine Bögen meist nichts außer Brennholz

) hab' ich mich nochmal an der Keilform versucht, die Bandsäge angeschmissen und das ist das Ergebnis (sorry wg. Quali, Handycam):
Ich denke, das wird's werden, denn:
Arbeitsaufwand: keine 5 min (was mir sehr zu Pass kommt!)
Haltbarkeit: Noch habe ich damit nur auf meine inzwischen schon ein bisschen weiche Ethafoam-Scheibe geschossen, das aber aus 5 m Entfernung und mit ca. 45#. Die Spitze ist nicht geklebt (werd' ich aber später machen), sondern hält momentan nur durch die Wicklung und ist bei 15 Schuss nicht einmal stecken geblieben, obwohl sie doch ein ordentliches Ende rein ging (sattes Plopp

).
"Richtige" Belastungstests führe ich heute im Verlauf des Tages noch durch.
Und an der Endgröße arbeite ich auch noch, im Moment ist's ein bissl zu leicht.
Es tut mir zwar Leid, dass ich euch so mit Fragen zum Spleißen gelöchert habe, aber vielleicht können ja zukünftige Generationen damit 'was anfangen.
(Oder meine Spitze erweist sich als nutzlos und ich üb' doch noch das Spleißen

)
Update (hab' ja sonst nichts zu tun

):
Hier der Belastungstest (wird nach und nach erweitert zur Formfindung):
Ethafoam-Scheibe: kein Problem; spitze Formen (s. Bild) dringen tiefer ein, Pfeile stecken gerader, stumpfere prallen teilweise ab
=> spitz optimal
(weiches) Holz: bisher immer Bruch; spitze Formen brechen vorne ab (bei den Wicklungskerben), stumpfe Formen (also mit noch mehr Holz zwischen den Wicklungskerben) zerfetzen den Schaft
=> spitz besser, aber suboptimal
Lsg.-Ansatz:
- Ersatzspitzen und auswechseln
- treffen
3d-Tier: nur spitz getestet; steckt, prallt ab, bricht - alles vertreten
Stramit: Test steht noch aus (kann noch länger dauern)