Arnar hat geschrieben:
Danke erstmals für die Antworten.
-Ich will mir einen Köcher bauen, und weiss nicht, ob Rücken- oder Seitenköcher? Um einen Pfeil nach dem anderen schnell anzulegen und zu schiessen. Ich denke, da ist ein Rückenköcher eher hinderlich.
Grundsätzlich kann man auch mit einem Rückenköcher sehr schnell ziehen und auflegen, wenn man entsprechend Übung hat. Da man allerdings Larp-Pfeile wegen der Köpfe meistens umgedreht in den Köcher steckt braucht man zwangsläufig etwas länger als mit einem Pfeil den man gleich an der Nocke fasst. Was allerdings auch für Seitenköcher gelten dürfte (damit habe ich keine eigene Erfahrung). Wenn du mobil sein musst ist ein gut sitzender Rückenköcher vermutlich angenehmer als ein Seitenköcher der am Bein baumelt.
-Ausserdem: Wieviele Larppfeile nehmt ihr in euren Köcher? Da die Köpfe ziemlich gross sind, frage ich mich, wieviele Pfeile man so etwa für ein con mitträgt, ohne dass der Köcher zum Pfeilrucksack mutiert.
Mit richtigem Larp habe ich leider keine Erfahrung, wir haben die Larp-Pfeile immer nur zum Spaß und für Larp-Cup dabei. Ich denke mal, mehr als 12 Pfeile bekommst du nicht sinnvoll transportiert, dann wirds auch langsam recht teuer.
-Wie schwer sind eure Larppfeile etwa? Ich will mal einen direkten Vergleich zu meinen Selbstgebauten.
Ich habe vor allem solche Pfeile:
http://www.idv-engineering.de/html/larp.html - sind schon spürbar schwerer als meine Holzpfeile durch den Gummi vorne aber wirklich unkaputtbar.
-Wie schwer sind eure Bögen? Meiner ist ziemlich schwer und gross. Umständlich, den den ganzen Tag lang herumzuschleppen.
Der Bogen selber? Ehrlich, keine Ahnung. Vielleicht so 500 g bis max ein Kilo? Aus was für einem Material ist denn dein Bogen, dass er schwer und groß ist? Ich würde dir ehrlich gesagt für Larp für den Anfang zu einem günstigen Rattan-Bogen raten: Zuggewicht ist meistens in Larp-tauglicher Region, superleicht, pflegeleicht, unempfindlich und billig - wenn dem guten Stück doch mal was passiert ist es kein totales Drama. Ich würde nicht mit 400 Euro in der Hand auf so eine Veranstaltung gehen, vor allem da man es im Endeffekt doch die meisten Zeit dabei haben wird, wenn es nicht grad im Zelt lagert (Feldbetten sind übrigens ein guter Aufbewahrungsort für Bögen, man kann sie gut unten reinhängen, da sind sie selbst in größerem Chaos recht sicher wenn man nicht selber 100 kilo wiegt).