Sir Lawrence hat geschrieben:
@Rado
Soll es ein richtiges schussfähiges Replikit oder "nur" etwas mit täuschend guter Optikt sein ?
LG Lawrence
Schon richtig schussfähig, mit allem(oder besser ohne, viel war da ja nicht)Bimbam der Mary-Rosebögen.
Ich hätte bis jetzt bestenfalls zwei Stücke Eibe die eventuel in Frage kämen.
Wie ich die Hornnocks ohne Kleber anbringen soll hab ich mir auch schon überlegt, aber noch nicht ausprobiert.
Ich dachte an Nocken kochend heiß aufpressen und das Splintholz(Sehnenkerben gingen ja bis aufs Holz) mit einem glatten, schmalen Rundstahl in der Sehnenkerbe komprimieren bzw zum Rand der Hornnockkerbe verdrängen.
Ob das so halten wird?
Es darf sich nichts verdrehen, die Sehne drückt die Nocken ja eh auf den Bogen.
Vieleicht war ein ovaler Querschnitt der Sclüssel, daß das Ganze ohne Leim hielt.
Auf das tillern freue ich mich auch.Werd mir einen komplett neuen Tillerstock mit Flaschenzug etc bauen müssen. Bis jetzt hat der mit Kerben(bei mir Schrauben) gereicht.
Aber ich glaube wir spamen dem ELB hier den thread etwas voll...
Gruß
Rado
PS:Über Nacht ist mir noch was in den Sinn gekommen:
Ein leicht ovaler Querschnitt des Wurfarmendes damit ein Verdrehen der Hornnock verhindert wird...
Die Hornnocke relativ dünnwandig und einfach rund ausgebohrt...
Durch das Kochen aufgeweicht, müsste sich die Hornnock bei passendem Lochdurchmesser gut ums WA-Ende schmiegen, sich beim Erkalten zusammenziehen und bombenfest sitzen(schon weil das Loch im Horn auf dem ovalen Ende, etwas in seine runde Form zurück will).
Die Sehne hällt das Ganze bei Belastung auch noch ein wenig zusammen...
Das könnte doch funzen.
Vorausgesetzt das erkaltende Horn drückt mir keine Schwachstelle ins Holz...