Squid hat geschrieben:
Ich halte für möglich, dass die Pfeilgewichte bei vielen Versuchen nicht stimmen.
Da hast Du wahrscheinlich Recht.
Sir Lawrence hat geschrieben:
@ Heiner: Im Buch wird ein Versuch mit einem auf den Schützen zu „fahrenden“ Ziel gemacht. Da wurde das was du gesagt hast mit „noticeable difference in penetration“ angeführt .
Interessanter Hinweis, werde mir das Buch mal ansehen. "Noticeable difference" sollte wohl der Fall sein. Mal als Beispiel:
Ein Pfeil verlässt mit 170 fps die Sehne. Das entspricht 51,8m/s. Diese Geschwindigkeit geht, wie hier schon oft besprochen, quadratisch in die kinetische Energie ein. Kommt nun das Ziel mit 30 km/h auf den Schützen zugaloppiert, "erhöht" sich die Pfeilgeschwindigkeit um die Galoppgeschwindigkeit von 30 km/h oder 8,3 m/s. Die relative Geschossgeschwingkeit steigt also auf (51,8 plus 8,3) 60,1 m/s. Die Erhöhung der Geschossenergie entspricht dem Quadrat des Faktors der Geschwindigkeiten (60,1/51,8=1,16), also 1,34. Einfacher ausgedrückt: Die Geschossenergie steigt durch den Galopp um 34%.
Ich denke das kann man nicht unbeachtet lassen.
Gruß
Heiner