Schleifspuren am Pfeil

Bogenschiessen in der Praxis, mediterran, Daumentechnik u.a.
tubatabu
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Schleifspuren am Pfeil

Beitrag von tubatabu »

Hallo Leute.

Ich habe mir vor einiger Zeit einen Shakespeare Pecos (einteiliger Jagdrecurve 58") 40#@28" Bj. 72 zugelegt.
Ich habe einen Auszug von 28" und schieße die GT Tradional 3555 mit 125gr-Spitzen und 4" Naturfedern.

Nun zeigen sich an den Pfeilen Schleifspuren und am Rest Abnutzungen. Ich habe dazu im Netz gefunden das es an der Standhöhe liegen könnte, die ich momentan bei 8" eingestellt habe. Nun finde ich leider keine Herstellerangaben, was die Standhöhe betrifft, bei einem solch "alten" Bogen.

Könnt ihr mir Tipps geben:

- ob es an der SH liegen kann
- welche SH würdet ihr empfehlen
- kann ich am Pfeilflug die richtige SH erkennen ?

Danke schon mal.
VG
Tubatabu
Zuletzt geändert von tubatabu am 17.06.2009, 13:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Ravenheart
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Re: Schleifspuren am Pfeil

Beitrag von Ravenheart »

Hach, schwierig....

Ich sag mal so: Selbst ein perfekt eingestellter Bogen würde Schleifspuren am Pfeil produzieren, wenn man die Pfeilauflage mit Sandpapier beklebt!

Verstehst Du? Es MUSS nicht an der Einstellung liegen!
Filz auf der Pfeilauflage, und Sand im Filz, und schon... (s.o.)

Ähnliches gilt für den Pfeilflug: Eine falsche Standhöhe KANN den Flug beeinflussen - aber andere Faktoren ebenso!
(Spitzengewicht, Pfeillänge, Auszug, Ablass etc...)..

8" Standhöhe ist viel - aber manche Bogen werden tatsächlich so eingestellt... Ich kenne Deinen nicht.

Tipp: Ich stand mal mit einem gebrauchten Samick SHB vor der selben Frage; ich hab sie SO gelöst:
Ich hab mir ein Foto vom Hersteller per I'net gesucht, auf dem der Bogen gespannt abgebildet war. Das Bild hab ich auf DinA3 vergrößert, und dann a) die Proportionen vermessen und die gezeigte Standhöhe per Dreisatz ausgerechnet, ihn b) auf die Höhe gestellt, und c) dann das Gesamt-Erscheinungsbild (Neigungswinkel  der Wurfarme, Öffnung der Recurves) mit dem Foto verglichen - passte.

Seit dem steht er so und funzt...

Rabe
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mbf
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Re: Schleifspuren am Pfeil

Beitrag von mbf »

Wichtig ist auch, an welcher Stelle des Pfeils die Spuren zu erkennen sind. Ist es im vorderen Bereich, da wo der Pfeil nach dem Lösen an der Pfeilauflage entlangscheuert oder ist es im hinteren Bereich? Letzteres ist nicht gut und deutet auf ein Abtimmungsproblem hin. Ersteres... hm, ist so nicht zu sagen. Auch dies _kann_ auf die Abstimmung* zurückzuführen sein, aber auch die Erklärung vom Raben ist plausibel. Wie sieht der Pfeilflug an sich aus? Eiert der Pfeil durch die Luft und fängt sich schnell wieder oder geht er wie an der Schnur gezogen raus? Hast Du mal einen Rohschafttest gemacht (auch ein Hinweis, ob der Pfeil überhaupt gut passt!)? Wie fühlt sich der Bogen beim Schuss an? Schlägt er, ist das Gefühl reproduzierbar oder nicht? Ändert sich das Schussverhalten gravierend, wenn Du den Auszug etwas länger/kürzer wählst? Wird es besser/schlechter?

Sicher, einige der oben angeführten Tests setzen eine gewisse Erfahrung voraus, helfen Dir aber, einen Gesamteindruck zu bekommen und ein Gefühl für Dein System zu bekommen. Und damit kannst Du dann an den diversen Stellschrauben herumdrehen.


----
* Dies schließt selbstverständlich nicht nur die Standhöhe, sindern den Gesamtkomplex Bogen + Schützen ein. So zum Beispiel Spine, Spitzengewicht, Auszug, Sehne, naja, der ganze Kram eben.
Der Pfeil fliegt hoch, der Pfeil fliegt weit.
Warum nicht - er hat ja Zeit!
-- Modifiziert nach einer Vorlage von Heinz Erhardt
tubatabu
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Re: Schleifspuren am Pfeil

Beitrag von tubatabu »

Hallo Rabe,

Danke für deine Antwort.

Die Schleifspuren sind schon sehr massiv. Der Bogen hatte von hause aus eine Plastikpfeilauflage, eine die nicht seitlich befestigt war, sondern auf dem Shelf geklebt war, da das shelf kein Gerundetes ist. Und die hat von Training zu Training immer mehr Material verloren. Nun habe ich mir ein abgerundetes Shelf selbst gebastelt und raufgeklebt (1cm hoher Buckel mit Powerstrip befestigt und Lederrest drüber) und auch da Abnutzungserscheinungen.

Kann man ungefähr sagen von wo bis wo die Standhöhe bei einem Recurve ihren Bereich hat z.Bsp. zwischen 7"- 8" o.ä.? Dann würde ich mal ein paar Testpassen schießen. Deshalb auch die Frage nach dem Flugverhalten bei richtiger SH.
Die Variante mit deinem SHB ist clever. Aber ich finde nicht mal Text zum diesem Bogen, geschweige denn Bilder. :(

Falls noch jemandem was einfällt, bin ganz Ohr.

Nochmals Danke, Rabe.

VG
Tubatabu
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walta
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Re: Schleifspuren am Pfeil

Beitrag von walta »

mein senf: wenn der bogen baujahr 72 ist dann miss mal die zugstärke nach ob die wirklich 40 pfund beträgt (und dann die pfeile noch passen).

ich selber würde es einfach ausprobieren: sehne runter, 10 umdrehungen aufmachen und ein paar pfeile fliegen lassen. dabei gleich nachmessen ob der nockpunkt stimmt. das die pfeilauflage abgeschleift wird stimmt mich doch nachdenklich.

hoffe das hilft
grüsse
walta
--------------
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Esteban
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Re: Schleifspuren am Pfeil

Beitrag von Esteban »

Wo schleift der Pfeil ? Unten auf der Auflage, oder seitlich am Bogen ?  Geht aus deinen Posts nicht so richtig hervor.

Wenn er unten schleift, erhöh doch mal den Nockpunkt.

Gruß

Esteban
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Ravenheart
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Re: Schleifspuren am Pfeil

Beitrag von Ravenheart »

Tja, auch Google-Suche will gelernt sein  ;)

Leider ungespannt:

http://cgi.ebay.com/SHAKESPEARE-ARCHERY ... otohosting

aber hier:

http://cgi.ebay.com/SHAKESPEARE-ARCHERY ... otohosting

;D ;D ;D

Rabe  8)
tubatabu
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Re: Schleifspuren am Pfeil

Beitrag von tubatabu »

Danke für eure Antworten.

Also:
Wichtig ist auch, an welcher Stelle des Pfeils die Spuren zu erkennen sind
Von der Mitte bist hinten verteilt.
Wie sieht der Pfeilflug an sich aus?
Eigentlich gerade. Auch Vereinskollegen, die mir über die Schulter geschaut haben, er komme gut aus dem Bogen.
Hast Du mal einen Rohschafttest gemacht (auch ein Hinweis, ob der Pfeil überhaupt gut passt!)? Wie fühlt sich der Bogen beim Schuss an? Schlägt er, ist das Gefühl reproduzierbar oder nicht? Ändert sich das Schussverhalten gravierend, wenn Du den Auszug etwas länger/kürzer wählst? Wird es besser/schlechter?
Ja Rohschafttest hab ich gemacht. Einen kleinen Tick zu hart (ca. 15-20cm neben der befiederten Gruppe auf 15m geschossen).
Das Schußverhalten ist normal, wie ich es von anderen Bogen auch kenne.
Den Auszug zu variieren, habe ich bis jetzt noch nicht gemacht.
miss mal die zugstärke
Werde ich mal machen. Daran habe ich noch gar nicht gedacht. :-[
Hoffe wir haben eine im Verein.
Wo schleift der Pfeil ? Unten auf der Auflage, oder seitlich am Bogen ?
Unten auf der Auflage.
Am Anfang war die Originalauflage drauf aus Plastik. Die hatte die Form dieser Klammer ].
Auf das Shelf, welches ein Waagerechtes ist, geklebt und oben ein Fellstückchen drauf. Die hat aber so viel Material gelassen, das sie dann runter mußte. Jetzt hab ich, wie gesagt, selbst eine Buckel gebastelt und auch da gibt es Abrieb. Falls das noch wichtig ist, der Abrieb erfolgt parallel zum Pfeil und ist nicht zum Center hin, sondern vom Center weg. Also links, weil ich RH bin. ;)

Werde wohl noch weiter rumexperimentieren müssen in den nächsten Tagen und wenn möglich den Bogen wiegen. ;D

VG
tubatabu
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Re: Schleifspuren am Pfeil

Beitrag von tubatabu »

@Rabe

Danke für die Mühe.
ABER Bilder von Ebay-Händlern hatte ich auch gefunden. ;) Hab den Bogen sogar bei einem von ihnen ersteigert. Aber bei Nachfrage zur Standhöhe kam nichts konkretes. Nur so zwischen 7" und 8".
Also denke ich, er hat die Sehne drauf gemacht, ein Foto geschossen und das war´s. Also nichts mit SH einstellen.
Herstellerangaben wären toll. :)
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Re: Schleifspuren am Pfeil

Beitrag von Ravenheart »

Naaaa gut...

Biddäääää:

http://archeryarchives.com/Shakebowfile ... /s1971.htm

(runter scrollen!)

Brace height = Standhöhe...

8) 8) 8)

Rabe
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Re: Schleifspuren am Pfeil

Beitrag von tubatabu »

Danke. :)
Genau was ich gesucht habe. Irgendeinen Wert zur Orientierung. Ich dachte 8" wären schon viel. Aber da sind mehrere sogar mit 9 und 9,5" SH. Und die Preise. ;D
Werde ich auf jeden Fall ausprobieren mit 8,5".

Wenn sich die SH erhöht, wird doch weniger Kraft auf den Pfeil übertragen, d.h. die Steifigkeit nimmt zu. Oder sehe ich das falsch?
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Re: Schleifspuren am Pfeil

Beitrag von Ravenheart »

Übertragen wird weniger Gesamt-Energie, weil sich der Schubweg verkürzt.
Ob Du die Wurfarme von 7" auf 9" ziehst, oder von 8,5" auf 9", das Maß der gespeicherten Energie bei 9" ist (fast) gleich. Nur die Differenz zwischen 7" und 8,5" kann der Bogen nicht abgeben.

"Fast", weil die Sehne nun ja kürzer ist. Bei 9" Auszug sind die WA also bereits stärker gekrümmt, als es bei der längeren Sehne der Fall wäre. Also haben sie bereits einen höheren Widerstand. darum steigt das Zuggewicht, denn bei 28" sind sie auf das Niveau gezogen, das sie sonst erst bei (geraten, z.B.) 29" erreicht hätten.
Der gesamte Auszug findet also auf einem höheren Energieniveau statt. Die Anfangsbeschleunigung beim Lösen ist höher, das gleicht einen Teil des Schubweg-Verlustes aus, allerdings am andern Ende des Gesamtvorgangs.

Gedanken-Experiment:
Vergleichen wir einen 40#-Bogen
a) mit 0 Standhöhe, und
b) mit 27" Standhöhe. geändert: 10" Standhöhe!

Im Fall a) kann der Bogen die gesamt Energie, die Du zum Auszug rein steckst, wieder abgeben. Er ist relativ effektiv.
Sein Zuggewicht ist aber niedrig, und auf den ersten 3 - 4 Zoll absolut schlapp. Man muss da wenig Energie rein geben, erhält aber entsprechend auch wenig zurück. Bei 28" hat er vielleicht (geraten) 30#. Er beschleunigt den Pfeil daher relativ langsam, weil die geringere Kraft länger braucht, um die Massenträgheit zu überwinden, und hat im letzten 1/3 der Schussphase kaum noch Energiezufuhr.
Alltags-Beispiel: Ein Kind, das versucht einen PKW anzuschieben. Geringe Kraft und schnelle Ermüdung. Kommt langsam in Gang, ein paar Meter schafft es, dann is Ende.
Bringt also nicht viel.

Im Fall b) ist er auf hohem Energieniveau. Bei 28" Auszug hat er vielleicht (geraten) 47#. Die Anfangsbeschleunigung ist hoch, doch nach 18" Beschleunigungsweg hat der Pfeil noch gar nicht seine volle Geschwindigkeit, weil die Kraft einen Teil des Weges erst mal noch gegen die Massenträgheit arbeitet, da ist die Energiezufuhr auch schon beendet. Sehr ineffektiv.
Alltagsbeispiel: Ein Bär von einem Mann der sich gegen einen PKW wirft, um ihn anzuschieben, dann aber benommen stehen bleibt! Gibt einen käftigen Ruck, der Wagen rollt ein Stück, aber da nix nach kommt, steht er dann auch bald wieder.
Bringt also auch nix.

Dazwischen ist irgendwo das Optimum. Möglichst schnelle Überwindung der Massenträgheit und danach noch genug zusätzliche Energiezufuhr.
Alltagsbeispiel: Ein durchschnittlicher Mann, der den Wagen zum Rollen bringt, ehe er zu ermüden beginnt, und dann noch, (weil's nun ja leichter geht), ein paar m weiter schiebt, bis ihm die Luft aus geht. Der schafft die längste Strecke.

So ist es beim Bogen. Wo dieser Punkt liegt, testen die Hersteller vmtl. schlicht aus. Dabei gibt es ein Minimum, das ergibt sich aus Nocken- und Federlänge und liegt etwa bei 14 cm. Tja, und das Optimum liegt, je nach Bogen-Design zwischen 15 und 23 cm.....

Alltagserfahrung: Ein kurzer Bogen mit kurzem Auszug ist "giftig". Der Pfeil geht gut ab, wird einem quasi aus der Hand gerissen, (hohe Anfangsbeschleunigung) aber in der Schussweite wird er von einem gleichstarken Langbogen dennoch geschlagen. Der LB mit langem Auszug schießt "gemütlicher", schafft aber locker größere Weiten (höhere Gesamt-Energiezufuhr).

Rabe
Zuletzt geändert von Ravenheart am 18.06.2009, 23:27, insgesamt 1-mal geändert.
tubatabu
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Re: Schleifspuren am Pfeil

Beitrag von tubatabu »

Hallo Rabe, Danke für deine Ausführung. So weit kann ich es mir auch gedanklich vorstellen.
"Fast", weil die Sehne nun ja kürzer ist. Bei 9" Auszug sind die WA also bereits stärker gekrümmt, als es bei der längeren Sehne der Fall wäre. Also haben sie bereits einen höheren Widerstand. darum steigt das Zuggewicht, denn bei 28" sind sie auf das Niveau gezogen, das sie sonst erst bei (geraten, z.B.) 29" erreicht hätten.
Hast du da nicht einen Gedankenfehler?  ;)
Ob ich von einer SH von 7" auf 28" ausziehe, oder von 9" auf 28" ausziehe, der Weg (vom Griff bis zum Ankerpunkt) bleibt doch immer gleich. Die 2" Differenz muß ich nur nicht ziehen, da der Bogen sie schon "vorgezogen" (also SH) hat.
Der gesamte Auszug findet also auf einem höheren Energieniveau statt.
Ich glaube: Der gesamte Auszug fängt also auf einem höheren Energieniveau an.
Ich hoffe es ist verständlich, was ich meine.

VG
tubatabu
Zuletzt geändert von tubatabu am 18.06.2009, 13:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schleifspuren am Pfeil

Beitrag von Heidjer »

Ich möchte den Raben ja nicht vorgreifen, aber er hat da schon recht.
Das erhöhen der Standhöhe von 7" auf 9" erfolgt durch eindrehen (kürzen) der Sehne, dadurch stehen die Wurfarme unter einer grösseren Vorspannung.
Die Wurfkraft eines Bogens kommt aber nur aus den Wurfarmen und nicht aus der Sehne.
Je grösser die Spannung in den Wurfarmen desto mehr Bumms,oder Knacks! ::)

Gruß Dirk
Ein Pfeil, den Schaft gemacht aus der Pflanzen hölzern Teil, versehen mit eines Vogels Federn und einer Spitze, aus der Erde Mineral, wird von der Natur gern zurückgenommen.
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Re: Schleifspuren am Pfeil

Beitrag von Ravenheart »

Jepp, Dirk hat's schon gesagt: "28"-Auszug" beschreibt eine Position der Zughand.
Da die Sehne aber durch das Eindrehen kürzer ist, ist die Strecke zw. Zughand und Sehnenkerbe auch kürzer - ergo: Die WA-Enden sind weiter hinten.

Das ist zu jedem Punkt des Zugvorgangs der Fall. Daher insgesamt höheres Energieniveau.

Rabe
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