radikal neues Konzept
radikal neues Konzept
Grüss Euch rundum!
Bei der Idee „Bogen“, so meine ich, besteht folgendes Grundproblem:
Die Kraft der Sehne wirkt nicht ausreichend in Schussrichtung.
Oder anders ausgedrückt:
Die Tips spreizen sich (vereinfacht betrachtet) parallel zur Sehne
und senkrecht zum Pfeil.
Weswegen ich Euch hier ein radikal anders Konzept vorstellen möchte das dem Abhilfe schafft, und bei dem die Tips (fast) parallel zum Pfeil vorschnellen.
Das Ergebnis sollte eine ganz drastisch erhöhte Pfeilgeschwindigkeit zur Folge haben – bei jeweils gleichbleibendem Zuggewicht.
Zu meinem Bedauern muss ich mich auf eine Beschreibung stützen, weil ich keinen elektronischen Fotoapparat besitze.
Ich hoffe jedoch, dass ich mich verständlich ausdrücken kann.
Also:
Die Grundidee besteht darin, an ein langes "Mittelstück" die Wurfarme
so anzubringen, dass deren Enden es nicht weiter verlängern, sondern deren Enden auf der Rücken-Seite des Mittelstückes so zu befestigen, dass sie parallel zum Mittel- bzw. Griffstück fluchten und auf einander zu weisen:
Wie zweimal ein „V“, mit den offenen Seiten zueinander.
Wobei die Spitzen des „V“ jeweils die Enden des Bogens wären.
Und die Tips (starker Recurve) und die Wurfarme weisen vom Körper weg.
Somit hat der Bogen die Länge des Mittelstückes, - etwa 170 Zentimeter.
Abstand der Tips voneinander: vielleicht 60 bis 65 Zentimeter.
Die Sehne führt von den Tips durch einen (kurzen) Schlitz des Mittelstücks jeweils oberhalb bzw. unterhalb des Griffs und ruht auf zwei dem Schützen zugewandten Dreiecken (jeweils ober- und unterhalb des Griffs)
in der üblichen Standhöhe.
Bei Vollauszug wirken die Tips nun fast in Richtung der Pfeilbeschleunigung.
Und liegen dabei am Mittelstück an.
Ich baute diesen Bogen, jedoch fehlt mir dazu die erforderliche Übung.
Gruss,
BB
Bei der Idee „Bogen“, so meine ich, besteht folgendes Grundproblem:
Die Kraft der Sehne wirkt nicht ausreichend in Schussrichtung.
Oder anders ausgedrückt:
Die Tips spreizen sich (vereinfacht betrachtet) parallel zur Sehne
und senkrecht zum Pfeil.
Weswegen ich Euch hier ein radikal anders Konzept vorstellen möchte das dem Abhilfe schafft, und bei dem die Tips (fast) parallel zum Pfeil vorschnellen.
Das Ergebnis sollte eine ganz drastisch erhöhte Pfeilgeschwindigkeit zur Folge haben – bei jeweils gleichbleibendem Zuggewicht.
Zu meinem Bedauern muss ich mich auf eine Beschreibung stützen, weil ich keinen elektronischen Fotoapparat besitze.
Ich hoffe jedoch, dass ich mich verständlich ausdrücken kann.
Also:
Die Grundidee besteht darin, an ein langes "Mittelstück" die Wurfarme
so anzubringen, dass deren Enden es nicht weiter verlängern, sondern deren Enden auf der Rücken-Seite des Mittelstückes so zu befestigen, dass sie parallel zum Mittel- bzw. Griffstück fluchten und auf einander zu weisen:
Wie zweimal ein „V“, mit den offenen Seiten zueinander.
Wobei die Spitzen des „V“ jeweils die Enden des Bogens wären.
Und die Tips (starker Recurve) und die Wurfarme weisen vom Körper weg.
Somit hat der Bogen die Länge des Mittelstückes, - etwa 170 Zentimeter.
Abstand der Tips voneinander: vielleicht 60 bis 65 Zentimeter.
Die Sehne führt von den Tips durch einen (kurzen) Schlitz des Mittelstücks jeweils oberhalb bzw. unterhalb des Griffs und ruht auf zwei dem Schützen zugewandten Dreiecken (jeweils ober- und unterhalb des Griffs)
in der üblichen Standhöhe.
Bei Vollauszug wirken die Tips nun fast in Richtung der Pfeilbeschleunigung.
Und liegen dabei am Mittelstück an.
Ich baute diesen Bogen, jedoch fehlt mir dazu die erforderliche Übung.
Gruss,
BB
Re: radikal neues Konzept
Ähm ... ist da vllt. eine Skizze d'rin? Reicht ja, wenn das mit Paint gemacht ist ... nur so kann ich mir dein Konzept nicht wirklich vorstellen.
Infos zu Tunieren der OSV Bogensparte unter http://turniere.osv-bogensparte.de
Re: radikal neues Konzept
Wenn ich das richtig verstanden habe dann ca. so !?
Code: Alles auswählen
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,.-||-----````
: <||
: || ->>>----------->
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Pfeile (P) und die Anzahl (A) sind im zustand Ganz (G) eine globale Konstante (K).
Wenn AP > K dann G = Futsch (F)
Wenn AP > K dann G = Futsch (F)
Re: radikal neues Konzept
Ja!!dermario hat geschrieben: Wenn ich das richtig verstanden habe dann ca. so !?
Code: Alles auswählen
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Das ist es!!
Danke!
BB schluchzt gerührt :-)....und?...was meint ihr?
Bei Auszug ist die Verbindung Nock-Tip natürlich eine Gerade:
Die Wurfarme sollten noch ein wenig länger sein.
Und die Auflage beim Griff kürzer.
Und das Mittelstück gerade, wobei die Enden durchaus
ein wenig mitarbeiten könnten.
Aber es geht ja erstmal nur um das Kräfteprinzip!
...........................................................................
Eine Variante wäre, grundsätzlich alles zu lassen,
wie auf der Zeichnung oben,
jedoch zeigt der Pfeil in die andere Richtung,
und die Sehne läuft erst zum Bogen
und dort über 2 Umlenkrollen jeweils über/unter dem Griff:
Dann wären die Wurfarme auf der Schützenseite.
Zuletzt geändert von BBouvier am 02.09.2009, 00:05, insgesamt 1-mal geändert.
- LeChuck666
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- Registriert: 01.03.2009, 23:36
Re: radikal neues Konzept
Sieht nach nem Beitrag für den Fantasy-Bogen-Wettbewerb aus 
Ich glaub aber nicht, dass sich da viel Kraft rausholen lässt...

Ich glaub aber nicht, dass sich da viel Kraft rausholen lässt...
[size=9px][i]Grüße, der Andi[/i][/size]
- Heimwerker
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Re: radikal neues Konzept
Hm, ganz verstanden habe ich das immer noch nicht. 
Aber baue doch einfach mal einen. Der würde auf jeden Fall gut in das "Fantasybogenturnier" passen.
Gruß
Kai

Aber baue doch einfach mal einen. Der würde auf jeden Fall gut in das "Fantasybogenturnier" passen.
Gruß
Kai
Roteiche Selfbow 178cm 55# @ 28''
Re: radikal neues Konzept
Hab gesehen es gibt schon ne Skizze, aber ich hab meine Interpretation auch grad fertig. So, oder so ähnlich?
http://img168.imageshack.us/img168/3876/bogen.jpg
Der Sehnenwinkel würde natürlich schnell relativ spitz, wäre warscheinlich nicht mehr mit den Fingern zu ziehen.
Gruß Martin
http://img168.imageshack.us/img168/3876/bogen.jpg
Der Sehnenwinkel würde natürlich schnell relativ spitz, wäre warscheinlich nicht mehr mit den Fingern zu ziehen.
Gruß Martin
Zuletzt geändert von baschdler am 02.09.2009, 01:07, insgesamt 1-mal geändert.
Re: radikal neues Konzept
Jau, Baschdler!baschdler hat geschrieben: Hab gesehen es gibt schon ne Skizze, aber ich hab meine Interpretation auch grad fertig. So, oder so ähnlich?
http://img168.imageshack.us/img168/3876/bogen.jpg
Der Sehnenwinkel würde natürlich schnell relativ spitz, wäre warscheinlich nicht mehr mit den Fingern zu ziehen.
Gruß Martin
Genau so!
Ja, - sollte wohl mit Release geschossen werden:
Bei dem (!) Winkel wird es ein wenig eng für drei Finger.
Gruss,
BB
Re: radikal neues Konzept
Der neu konzeptionierte Bogen hätte dann eine Übersetzung von ungefähr 1:1.
Das bedeutet die Pfeilgeschwindigkeit wäre ungefähr so groß wie die Geschwindigkeit den Wurfarmspitzen.
Das ist aber eher ein Nachteil, weil bei einem "normalen" Bogen die Pfeilgeschwindigkeit ca. 3-4 x so hoch ist wie die Geschwindigkeit der Wurfarmspitzen.
Zur Veranschaulichung folgende Skizze:

Die Übersetzung ergibt sich dadurch, daß die beiden Strecken, S1 und S2, beim Schuß, in der gleichen Zeit zurückgelegt werden. Bei einem "ausgewogenen" Verhältniss von Zugkraft und Pfeilgewicht läßt sich diese Übersetzung durchaus positiv nutzen.
Möglicherweise hätte das "neue Konzept" bei extrem schweren Pfeilen einen Vorteil, hm? Versuch macht kluch.
Gruß Martin
Das bedeutet die Pfeilgeschwindigkeit wäre ungefähr so groß wie die Geschwindigkeit den Wurfarmspitzen.
Das ist aber eher ein Nachteil, weil bei einem "normalen" Bogen die Pfeilgeschwindigkeit ca. 3-4 x so hoch ist wie die Geschwindigkeit der Wurfarmspitzen.
Zur Veranschaulichung folgende Skizze:

Die Übersetzung ergibt sich dadurch, daß die beiden Strecken, S1 und S2, beim Schuß, in der gleichen Zeit zurückgelegt werden. Bei einem "ausgewogenen" Verhältniss von Zugkraft und Pfeilgewicht läßt sich diese Übersetzung durchaus positiv nutzen.
Möglicherweise hätte das "neue Konzept" bei extrem schweren Pfeilen einen Vorteil, hm? Versuch macht kluch.

Gruß Martin
Zuletzt geändert von baschdler am 02.09.2009, 03:47, insgesamt 1-mal geändert.
- Galighenna
- Forenlegende
- Beiträge: 8836
- Registriert: 19.07.2004, 21:59
Re: radikal neues Konzept
Also die Idee finde ich ja irgendwie cool. Das ist mit Sicherheit was für den Fantasy-Bogen-Thread.
Allerdings muss ich baschdler Recht geben, die Pfeilgeschwindigkeit dürfte dabei geringer sein, als bei konventionellen Bögen. Er hat es sehr anschaulich dargestellt.
Wenn man einen solchen Bogen jedoch mit gleichem Zuggewicht bauen möchte wie herkömmliche Bögen, werden die Wurfarme sehr viel Steifer sein wegen der Übersetzung halt
Ausserdem sind sie leichter weil viel kürzer und deshalb auch schneller als herkömmliche Wurfarme (nicht jedoch der Pfeil).
Ich könnte mir sehr gut vorstellen das eine solche Konstruktion für extrem schwere Pfeile geeignet sein könnte. Vll Pfeile die komplett aus Metall sind. Die sind dann zwar nicht so schnell, aber aufgrund ihrer Masse könnten sie durchaus eine gleich große oder vll. sogar größere Durchschlagskraft haben.
@BBouvier
Du hast einen solchen Bogen gebaut? Hast du schon Erfahrungswerte, wie die Pfeile fliegen? Weitschussversuch z.B.
Ich bin da jetzt echt neugierig
Allerdings muss ich baschdler Recht geben, die Pfeilgeschwindigkeit dürfte dabei geringer sein, als bei konventionellen Bögen. Er hat es sehr anschaulich dargestellt.
Wenn man einen solchen Bogen jedoch mit gleichem Zuggewicht bauen möchte wie herkömmliche Bögen, werden die Wurfarme sehr viel Steifer sein wegen der Übersetzung halt

Ich könnte mir sehr gut vorstellen das eine solche Konstruktion für extrem schwere Pfeile geeignet sein könnte. Vll Pfeile die komplett aus Metall sind. Die sind dann zwar nicht so schnell, aber aufgrund ihrer Masse könnten sie durchaus eine gleich große oder vll. sogar größere Durchschlagskraft haben.
@BBouvier
Du hast einen solchen Bogen gebaut? Hast du schon Erfahrungswerte, wie die Pfeile fliegen? Weitschussversuch z.B.
Ich bin da jetzt echt neugierig

Übel übel sprach der Dübel,
als er elegant und entspannt
in der harten Wand verschwand
Wer das Forum unterstützen möchte, möge auf den Paypal-Button klicken, oder einen der Moderatoren um die Kontodaten bitten ;)
als er elegant und entspannt
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Re: radikal neues Konzept
Danke, Baschdler!
Ganz herzlich, für Deine fundierte Kritik!
Ich bin der letzte, der (s)eine geistige Totgeburt verteidigte
und bitte Dich sehr, die Idee hier kompetent weiter
zu begleiten.
Obiges (s. Deine Zeichnung) hatte ich durchaus
bereits bemerkt.
Man stelle sich einen Langbogen von 3 Metern Länge vor,
bei 70 Zentimeter Pfeil und 15 Zentimetern Standhöhe:
Es verbleiben 55 Zentimeter Pfeilbeschleunigung.
Und gleichzeitig bewegen sich die Tips kaum noch nach vorne.
Die "Übersetzung" wäre enorm.
Und der Bogen müsste demnach ganz phantastisch werfen.
Wird er jedoch nicht.
Ich bezweifle, dass der Pfeil überhaupt "fliegt".
Der Grund liegt m.E. darin, dass dieser Bogen sich dabei eigentlich
nur noch "spreizt/reckt" - wenn Du verstehst, worauf ich hinauswill.
=>
Wie würfe denn wohl ein Bogen von 20 Metern Länge
und einem Auszug 50 von Zentimetern?
"Übersetzung" extreme 1:50 ! (geschätzt)
Doch überhaupt nicht!
Die Pfeilbeschleunigung tritt doch gerade dann in Kraft,
wenn bei Vollauszug auf den ersten Zentimetern Weg
diese Übersetzung noch gar nicht zum Tragen kommt.
Und die Tips mehr in Schussrichtung und mehr
parallel zum Pfeil sich bewegen.
Sonst beschleunigte der Pfeil doch vermehrt noch
(und besonders) auf den letzten Zentimetern Weg,
bevor der sich von der Sehne trennt.
Was defintitiv doch nicht der Fall ist!
Wohingegen ein bei einem ganz kurzen Bogen
(exemplarisch sei hier der "Türke" genannt) eine "Übersetzung"
nur in ganz geringem Masse/sehr viel weniger vorhanden ist,
und er deswegen richtig lahm sein müsste.
Ist er aber doch gar nicht!
=>
Weil die Tips länger/mehr (!) parallel zum Pfeil wirken
und ihn länger beschleunigen.
Und bei "meiner" Konstruktion noch sehr viel ausgeprägter.
Diese "Übersetzung" ist hinderlich und muss überwunden werden.
Die bringt rein gar nichts!
Gruss,
BB
Ganz herzlich, für Deine fundierte Kritik!
Ich bin der letzte, der (s)eine geistige Totgeburt verteidigte
und bitte Dich sehr, die Idee hier kompetent weiter
zu begleiten.
Obiges (s. Deine Zeichnung) hatte ich durchaus
bereits bemerkt.
Man stelle sich einen Langbogen von 3 Metern Länge vor,
bei 70 Zentimeter Pfeil und 15 Zentimetern Standhöhe:
Es verbleiben 55 Zentimeter Pfeilbeschleunigung.
Und gleichzeitig bewegen sich die Tips kaum noch nach vorne.
Die "Übersetzung" wäre enorm.
Und der Bogen müsste demnach ganz phantastisch werfen.
Wird er jedoch nicht.
Ich bezweifle, dass der Pfeil überhaupt "fliegt".
Der Grund liegt m.E. darin, dass dieser Bogen sich dabei eigentlich
nur noch "spreizt/reckt" - wenn Du verstehst, worauf ich hinauswill.
=>
Wie würfe denn wohl ein Bogen von 20 Metern Länge
und einem Auszug 50 von Zentimetern?
"Übersetzung" extreme 1:50 ! (geschätzt)
Doch überhaupt nicht!
Die Pfeilbeschleunigung tritt doch gerade dann in Kraft,
wenn bei Vollauszug auf den ersten Zentimetern Weg
diese Übersetzung noch gar nicht zum Tragen kommt.
Und die Tips mehr in Schussrichtung und mehr
parallel zum Pfeil sich bewegen.
Sonst beschleunigte der Pfeil doch vermehrt noch
(und besonders) auf den letzten Zentimetern Weg,
bevor der sich von der Sehne trennt.
Was defintitiv doch nicht der Fall ist!
Wohingegen ein bei einem ganz kurzen Bogen
(exemplarisch sei hier der "Türke" genannt) eine "Übersetzung"
nur in ganz geringem Masse/sehr viel weniger vorhanden ist,
und er deswegen richtig lahm sein müsste.
Ist er aber doch gar nicht!
=>
Weil die Tips länger/mehr (!) parallel zum Pfeil wirken
und ihn länger beschleunigen.
Und bei "meiner" Konstruktion noch sehr viel ausgeprägter.
Diese "Übersetzung" ist hinderlich und muss überwunden werden.
Die bringt rein gar nichts!
Gruss,
BB
Zuletzt geändert von BBouvier am 02.09.2009, 11:05, insgesamt 1-mal geändert.
Re: radikal neues Konzept
Nur eine Anmerkung:
das Konzept erinnert irgendwie an eine Armbrust.
LG Andy
das Konzept erinnert irgendwie an eine Armbrust.
LG Andy
-
- Sr. Member
- Beiträge: 280
- Registriert: 08.10.2008, 23:30
Re: radikal neues Konzept
Ich glaube, daß der Idee ein Denkfehler zugrunde liegt. Die Funktion des Bogens besteht im wesentlichen darin, die Sehne zu straffen. Die Tatsache, daß dabei die Richtung der Tips jedenfalls ungefähr derjenigen des Pfeils entspricht, ist dabei zwar konstruktiv vorgegeben, aber nicht unbedingt zwingend. Man kann sich auch einen Bogen vorstellen, der keiner mehr ist, nämlich indem er nur aus einer Schraubenfeder auf einer Führungsstange besteht. Der würde sich beim Spannen nur verkürzen und beim Abschuß wieder verlängern. Er würde allerdings brutal stacken, also müßte man sich auch noch eine Spannvorrichtung dafür ausdenken. Die Richtung der dergestalt vorhandenen Tips wäre jedenfalls 90 grad zur Pfeilrichtung, nämlich nach oben und nach unten und das macht die Funktionsweise deutlich: Die Tips entfernen sich voneinander und zwingen die in einen Winkel gezogene Sehne in die Gerade.
-
- Sr. Member
- Beiträge: 280
- Registriert: 08.10.2008, 23:30
Re: radikal neues Konzept
Das heißt, wenn man mit Deinem Konzept ein wenig herumspielt und die Wurfarme durch eine Umlenkung nach hinten schnellen ließe, dürfte das am Ergebnis nichts ändern.