Ich hatte lange das Problem mit dem Aufplatzen der Enden bei direkten Treffern auf hartem Material (allseits bekanntes "aufpilzen"). Dann hatte ich mal ein Gespräch mit einem bekanntem Bogenzuberhörverkäufer, und er empfahl mir, die Dinger mal RICHTIG zu bauen...

Also einen neuen Satz Schäfte, Standard-Inserts, Spitzen, Nocks etc. gekauft und ran ans Werk:
- Mit einer Feile die Innenseite der Schäfte angerauht sowie alles andere, was irgendwie geklebt wird.
- Mit Aceton alles entfettet, was zu kleben war.
- Dann lecker Sekundenkleber-Gel und feddich.
Der Härtetest war dann das Turnier am letzten Wochenende. Ein direkter Treffer auf eine Metallstange aus 18 Metern (50lbs Jagdrecurve, Fastflight-Sehne) wurde ohne Probleme überlebt (genau so ein Treffer, fast identisch auf das selbe Tier, hat mich im Jahr davor einen Pfeil durch "aufpilzen" gekostet).
Ein indirekter Treffer auf eine Felswand, bei der ich geschworen hätte, dass der Pfeil im Eimer ist, hat diesen nicht einmal gekratzt.

Also kann ich nur sagen, dass die Dinger wirklich, wirklich gut sind. Und dieses Aufpilzen liegt nun meiner Meinung nach an luschiger Verarbeitung, so wie ich das bis zum letzten neuen Satz gemacht habe.
Wenn man sich mal ein bisschen Mühe gibt, und mal fünf statt nur einer Minute pro Pfeil investiert, hat man Teile, mit denen man echt auf fast alles schießen kann.
Grüßle!