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Gruß Dirk
gibts hier neue Erkenntnisse?the_Toaster hat geschrieben:Alsoooooo...
Zum pfeifen...
Nun ja.
Er hats versucht, aber es hat nicht gereicht.
Die vier Löcher sind tatsächlich drei zu viel. Die kommen sich strömungstechnisch in die Quere. Mit einem Loch hat er es fast geschafft, aber nicht ganz. Beim sechsten Schuss hat sich dann die Spitze zerlegt. Ich muss also eine neue machen. Muss ich eh, denn ich muss an den Löchern viel verändern.
ja, er ist hohl und hat 4 Löcher, ob er damit wirklich flötet ist eine andere Geschichte, ich denke die Ausführung der Löcher bedarf einiger Kenntnisse über Windkanal und Tonerzeugung wie beim Flötenbau, die mir leider fehlen.klaus1962 hat geschrieben:Schöne Sache Benzi![]()
Flötet der auch, oder ist es nur eine "Atrappe". Ich kann leider nicht erkennen ob der Flötenkopf auch hohl ist.
Meinst Du mit "nicht rund", daß (1) der Querschnitt nicht rund (zb oval) istbenzi hat geschrieben:... einzig was mich total verwundert: er ist nicht 100% rund und ich dachte wenn ich an einem drehenden Werkstück ohne Spiel Material abnehme muss es rund werden..
oder daß (2) der Kopf nicht axial auf dem Pfeil sitzt (also der Kopf am Pfeil eiert) ?
Der zweite Fall wäre leicht erklärbar:
Durch das Einspannen eines Gewindes in den Bohrkopf (falls Du das Gewinde und nicht den glatten Schraubenschaft ins Bohrfutter gesteckt hast) wird dieses unmerklich leicht (und ungleichmäßig) zerdrückt. Dadurch rotiert die Schraube nicht 100% axial.Auch der Gewindeteil, welcher im Holz steckt sitzt nicht 100% axial im vorgebohrten Loch. Das Gewinde drückt/scheidet sich auf der weichsten Seite des Holzes am weitesten rein.Das merkst Du aber während des Drechselns nicht, da Du ja am Holz abnimmst. Das Holz wird zwar außen rund aber gegenüber der Achse(Schraube) im Inneren eiert es trotzdem. Wenn Du zum Schluß dann die Schraube herausnimmst, bleibt ein Loch über, das nicht die gleiche Achsrichtung wie die Außenkontur des Holztorus hat.
Wenn der Querschnitt nicht rund ist, ist das aus der Ferne etwas schwieriger zu beurteilen.
Zum Teil kann das von einer nicht stabilen Drechselauflage oder einem Spiel im Lager der (Bohr)Maschine kommen.
Ich habe allerdings auch auf meiner schweren Drechselbank festgestellt, daß besonders bei weichen Hölzern Unwuchten auftreten. Grund dafür sind ungleiche Dichteverhältnisse des Holzes, die durch die Rotation(Fliehkraft) die Einspannstellen des Holzes ausleieren. Speziell kurz vor dem Fertigdrechsel, wenn man nicht mehr viel Material abnimmt, werden dann nur mehr die Erhöhungen der Unwuchten abgetragen und die Vertiefungen werden von Drechselstahl "übersprungen". Das ist dann erst im Stillstand erkennbar, wo das Messer nicht gegriffen hat. Und zu guter Letzt kann man Unwuchten auch noch wunderbar beim Schleifen erzeugen, da dabei (ganz besonders bei Weichhölzern) parallel zu den Ringen mehr abgetragen wird als senkrecht zu den Ringen.
Das sind halt leider ein paar Tücken eines Naturwerkstoffs.
Aber da gedrechselte Holzteile normalerweise nicht 10.000 Upm rotieren müssen, spielt das eh keine Rolle.![]()
Ich hoffe, das war jetzt nicht zuviel OT.
Gruß
Klaus
benzi hat geschrieben:ich kopier das mal hierher, hier isses besser aufgehoben:
Ich würde das Unrunde als Asymetrie bezeichnen und ich hab ein Bild gemacht, es ist aber aufgrund der Schatten nicht wirklich gut zu erkennen, das Gewinde war ok, sonst hätte ich die Mutter nicht herunterbekommen..... ich habe diese Asymetrie auch schon am rotierenden Werkstück gesehen, konnte sie aber durch weiteres Abtragen nicht beheben.......klaus1962 hat geschrieben:Schöne Sache Benzi![]()
Flötet der auch, oder ist es nur eine "Atrappe". Ich kann leider nicht erkennen ob der Flötenkopf auch hohl ist.
Meinst Du mit "nicht rund", daß (1) der Querschnitt nicht rund (zb oval) istbenzi hat geschrieben:... einzig was mich total verwundert: er ist nicht 100% rund und ich dachte wenn ich an einem drehenden Werkstück ohne Spiel Material abnehme muss es rund werden..
oder daß (2) der Kopf nicht axial auf dem Pfeil sitzt (also der Kopf am Pfeil eiert) ?
Der zweite Fall wäre leicht erklärbar:
Durch das Einspannen eines Gewindes in den Bohrkopf (falls Du das Gewinde und nicht den glatten Schraubenschaft ins Bohrfutter gesteckt hast) wird dieses unmerklich leicht (und ungleichmäßig) zerdrückt. Dadurch rotiert die Schraube nicht 100% axial.Auch der Gewindeteil, welcher im Holz steckt sitzt nicht 100% axial im vorgebohrten Loch. Das Gewinde drückt/scheidet sich auf der weichsten Seite des Holzes am weitesten rein.Das merkst Du aber während des Drechselns nicht, da Du ja am Holz abnimmst. Das Holz wird zwar außen rund aber gegenüber der Achse(Schraube) im Inneren eiert es trotzdem. Wenn Du zum Schluß dann die Schraube herausnimmst, bleibt ein Loch über, das nicht die gleiche Achsrichtung wie die Außenkontur des Holztorus hat.
Wenn der Querschnitt nicht rund ist, ist das aus der Ferne etwas schwieriger zu beurteilen.
Zum Teil kann das von einer nicht stabilen Drechselauflage oder einem Spiel im Lager der (Bohr)Maschine kommen.
Ich habe allerdings auch auf meiner schweren Drechselbank festgestellt, daß besonders bei weichen Hölzern Unwuchten auftreten. Grund dafür sind ungleiche Dichteverhältnisse des Holzes, die durch die Rotation(Fliehkraft) die Einspannstellen des Holzes ausleieren. Speziell kurz vor dem Fertigdrechsel, wenn man nicht mehr viel Material abnimmt, werden dann nur mehr die Erhöhungen der Unwuchten abgetragen und die Vertiefungen werden von Drechselstahl "übersprungen". Das ist dann erst im Stillstand erkennbar, wo das Messer nicht gegriffen hat. Und zu guter Letzt kann man Unwuchten auch noch wunderbar beim Schleifen erzeugen, da dabei (ganz besonders bei Weichhölzern) parallel zu den Ringen mehr abgetragen wird als senkrecht zu den Ringen.
Das sind halt leider ein paar Tücken eines Naturwerkstoffs.
Aber da gedrechselte Holzteile normalerweise nicht 10.000 Upm rotieren müssen, spielt das eh keine Rolle.![]()
Ich hoffe, das war jetzt nicht zuviel OT.
Gruß
Klaus
danke und Grüße benzi
das vermute ich auch und daran werde ich arbeiten, wenn ein wirklich guter sound herauskommen sollte, gibts ein youtube video davon........ was mir noch nicht klar ist, ist ob sich das mit dreieckigen oder mit viereckigen Löchern besser umsetzen läßt...... historisch gibt es beides.....Galighenna hat geschrieben:Ich glaube, damit der Körper pfeift müssen die Löcher sauber und scharfkantig sein, weil sich an Kanten immer Luftwirbel bilden die dann zu Schwingungen des Körpers führen.