Reiterbogen - woher und welche Pfeile?
Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?
Ich weiss, ich hab es schon gesehen. Trotzdem vielen Dank.
Interessanter wären mal Vo-Messungen bei definierter Auszugslänge mit einem geeigneten, definierten Pfeil.
Laut Herstellerwerbung fliegen die Pfeile 400 Meter weit.
400 Meter !!!
Allerdings steht da nicht mit welchem Pfeil .... und auch nicht, welches Auszugsgewicht der Bogen hatte.
http://www.kayaarchery.com/ktb.html
Interessanter wären mal Vo-Messungen bei definierter Auszugslänge mit einem geeigneten, definierten Pfeil.
Laut Herstellerwerbung fliegen die Pfeile 400 Meter weit.
400 Meter !!!
Allerdings steht da nicht mit welchem Pfeil .... und auch nicht, welches Auszugsgewicht der Bogen hatte.
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- benzi
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Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?
tja Geschwindigkeitsmessungen und Weitschusstests gibts in den Artikeln, Du erinnerst Dich?Saufeder hat geschrieben: Interessanter wären mal Vo-Messungen bei definierter Auszugslänge mit einem geeigneten, definierten Pfeil.

benzi
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Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?
Und gute Reiterbögen gibt es in Ungarn....ich fahre nächste WE!
LG: Sylvia



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Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?
Bitte beachten:
mein Windfighter hat bei 28" auch "nur" 35#.
wenn ich den bis 32" ausziehe hat der aber auch knapp 50#.
also könnte der Kaya mit 36# evtl. genau richtig sein!?
Falti
mein Windfighter hat bei 28" auch "nur" 35#.
wenn ich den bis 32" ausziehe hat der aber auch knapp 50#.
also könnte der Kaya mit 36# evtl. genau richtig sein!?
Falti
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Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?
Das ist dann aber schon Stacking der Brutalen Art oder? also 15# auf 3" zulegen ist gewaltig, da hätte der Bogen wenn das von Anfang an so steigen würde 150#@28"
Übel übel sprach der Dübel,
als er elegant und entspannt
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Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?
naja........ die besten Werten der von mir getesteten RB sind 2,5# pro Zoll zwischen 28" und 30" Auszug, der Windfighter hat 7# zwischen 30" und 32" also 3,5# pro Zoll, liegt also nur 1# über den Spitzenwerten
grrrrrrrrr gebt es zu, Ihr wolltet nur die Werte aus meinem Artikel rauslocken...........
lG benzi
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Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?
nunja jetzt wäre es nur noch interessant wie schnell er denn war.... 
Im Ernst den zweiten Teil des Artikels hab' ich gekauft und gelesen, wäre halt interessant welche Bögen im ersten Teil untersucht wurden. Der Hwarang ok. Ich nehme mal an noch ein paar von Grozer...
Ich muss einem meiner Vorschreiber recht geben, wäre schön wenn die Artikel im PDF zum (Bezahl) Download angeboten würden. Ach so eine Frage noch wenn man hier schon mal den Autor fragen kann: Der Grozer Biokomposit schneidet bei der Geschwindigkeit etwas schlechter ab als der Bogen von taxxusarchery (oder so ähnlich). Ich glaube es waren so um die 4 fps (nicht wirklich viel). Beim Weitschuß war er dann aber 2 m (?) besser. Sind das Schwankungen aufgrund von Messungenauigkeiten (ist ja nicht wirklich viel)?
Grüße,
Feanor

Im Ernst den zweiten Teil des Artikels hab' ich gekauft und gelesen, wäre halt interessant welche Bögen im ersten Teil untersucht wurden. Der Hwarang ok. Ich nehme mal an noch ein paar von Grozer...
Ich muss einem meiner Vorschreiber recht geben, wäre schön wenn die Artikel im PDF zum (Bezahl) Download angeboten würden. Ach so eine Frage noch wenn man hier schon mal den Autor fragen kann: Der Grozer Biokomposit schneidet bei der Geschwindigkeit etwas schlechter ab als der Bogen von taxxusarchery (oder so ähnlich). Ich glaube es waren so um die 4 fps (nicht wirklich viel). Beim Weitschuß war er dann aber 2 m (?) besser. Sind das Schwankungen aufgrund von Messungenauigkeiten (ist ja nicht wirklich viel)?
Grüße,
Feanor
Niemand versucht es herauszuholen, wenn er einmal weiß was in Ihm steckt!
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Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?
im ersten Teil des Artikels war ein Windfighter, der Hwarang, ein "nackter" Flagella Dei (Julius.hu), ein TRH Türke von Grozer, ein asymetrischer Hunne von Grozer und der Falke 3 von Kassai
der Grozer Biotürke zieht sich weicher ab 28" allein das macht schon einen großen Unterschied, insgesamt ist beim Grozer das Schiessgefühl für mich angenehmer, was sich offenbar beim Weitschuss mehr bemerkbar gemacht hat, als bei den Schüssen durch den Chrono.
benzi
der Grozer Biotürke zieht sich weicher ab 28" allein das macht schon einen großen Unterschied, insgesamt ist beim Grozer das Schiessgefühl für mich angenehmer, was sich offenbar beim Weitschuss mehr bemerkbar gemacht hat, als bei den Schüssen durch den Chrono.
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Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?
@Saufeder:
1.) Die hier angepriesenen Artikel sind eigentlich nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben sind. Ausser einer Aufzaehlung von erhaltlichen Reiterbogen gibt es keine objektiv vergleichbaren Werte in diesen Artikeln.
Keiner dieser Artikel enthaelt Auszugsdiagramme, die aber wichtig sind um das Auszugsverhalten eines Bogens zu bewerten.
2.) Wenn man sich verschiedene Auszugsdiagramme von Reflexboegen mit statischen oder halbstatischen Siyahs anschaut, dann faellt einem auf, dass diese Boegen bei einer bestimmten Auszugslaenge beginnen Ihren sweet spot zu haben.
Das ist ein Bereich in der Kurve, der flacher verlaeuft. Sprich: Hier fuehlt sich der Bogen weich an (weil er vorher haerter zu ziehen war. Steigt diese Kurve wieder an, dann hat man das Gefuehl der Bogen wird haerter. Das bezeichnet man als stacking.
Du must schauen, mit deiner Auszugslaenge im flacheren Bereich der Kurve zu sein.
Bsp: Bei 48" Koreanern flacht die Kurve bei rund 24" Auszug ab und steigt aber wieder zwischen 28" und 30" an.
Also gut fuer Leute mit Auszug zwischen 24 und 28".
3.) Die Auszugskurve sagt nix ueber die Pfeilgeschwindigkeit aus, sie gibt nur die gespeicherte Energie (Intergral unter der Auszugskurve)an.
4.) Wenn Bogen 1 bei gleicher Auszugskurve mit gleichem Pfeilgewicht pro Pfund Auszugsgewicht und gleicher Auszugslaenge und gleichem Release einen Pfeil schneller abschiesst als Bogen 2 mit der gleichen Auszugskurve bei gleichem Pfeilgewicht pro Pfund und gleicher Auszugslaenge und gleichem Release, dann hat Bogen 1 den hoeheren Wirkungsgrad.
5.) Stabilitaet als Kriterium lassen wir mal bei den leichten Reiterboegen weg, auch weil dieses Kriterium schwer zu messen ist.
6.) Man suche also nach einem Bogen mit der passenden Auszugskurve fuer seinen persoenlichen Auszug mit einem moeglichst hohen Wirkungsgrad bei seinem persoenlichen Auszug mit dem angestrebten Pfeilgewicht/lbs Auszugswicht.
7.) Boegen werden in modernen Pressformen gefertigt und wenn man davon leben will, oder wirtschaftlich erfolgreich sein will, dann kann man nur eine begrenzte Anzahl Formen haben, denn Formenbau und Optimierung ist teuer und bringt kein Geld ein. Es sind also R&D Kosten. Aufgrund des Preisdrucks kann man diese kaum auf das Endprodukt umlegen. Der wirtschaftlich taetige Bogenbauer sucht also nach einer Bogenform, die den Grossteil seiner Kunden befriedigt und bietet nur diese an. Extreme sind wirtschaftlich uninteressant.
8.) Subjektive Empfindungen in einem Artikel sind nix wert, sofern sie nicht genau beschrieben werden:
Bsp: Bogen 1 schoss meinen Pfeil bei 55#@26" Auszug mit 550 grain 165 fps.
Bogen 2 schoss meinen Pfeil bei 55@26" mit 550 grain 170 fps. Dieser Bogen vibrierte fuer mich fuehlbar und hatte leichten Handschock.
Folgerungen: Bogen 2 ist leistungsfaehiger. Aufgrund der Vibration ist das Potenzial des Designs nicht ausgeschoepft. Moegliche Gruende der Vibration: Nicht genau getimte Wurfarme beim Schuss, ungleiches Gewicht der Siyahs, ungeeigneter Griff.
Das Tillern eines Reflexbogens mit statischen oder halbstatischen Siyahs ist ungleich schwerer als das Tillern eines Langbogens oder eines dynamischen Recurves. Vor allem wenn die Form noch assymetrisch ist. Beim niedrigen Preis vieler Reiterboegen ist aber diese Zeit wirtschaftlich nicht vorhanden und es wird dann darauf auch kein Wert gelegt.
Weil sich diese Boegen auch nur deutlich in 2 Zonen biegen, ist das Tillern ungleich schwieriger und empfindlicher. Sprich: Das Zielzuggewicht fuer einen Custombogen ist ruck zuck verfehlt....
1.) Die hier angepriesenen Artikel sind eigentlich nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben sind. Ausser einer Aufzaehlung von erhaltlichen Reiterbogen gibt es keine objektiv vergleichbaren Werte in diesen Artikeln.
Keiner dieser Artikel enthaelt Auszugsdiagramme, die aber wichtig sind um das Auszugsverhalten eines Bogens zu bewerten.
2.) Wenn man sich verschiedene Auszugsdiagramme von Reflexboegen mit statischen oder halbstatischen Siyahs anschaut, dann faellt einem auf, dass diese Boegen bei einer bestimmten Auszugslaenge beginnen Ihren sweet spot zu haben.
Das ist ein Bereich in der Kurve, der flacher verlaeuft. Sprich: Hier fuehlt sich der Bogen weich an (weil er vorher haerter zu ziehen war. Steigt diese Kurve wieder an, dann hat man das Gefuehl der Bogen wird haerter. Das bezeichnet man als stacking.
Du must schauen, mit deiner Auszugslaenge im flacheren Bereich der Kurve zu sein.
Bsp: Bei 48" Koreanern flacht die Kurve bei rund 24" Auszug ab und steigt aber wieder zwischen 28" und 30" an.
Also gut fuer Leute mit Auszug zwischen 24 und 28".
3.) Die Auszugskurve sagt nix ueber die Pfeilgeschwindigkeit aus, sie gibt nur die gespeicherte Energie (Intergral unter der Auszugskurve)an.
4.) Wenn Bogen 1 bei gleicher Auszugskurve mit gleichem Pfeilgewicht pro Pfund Auszugsgewicht und gleicher Auszugslaenge und gleichem Release einen Pfeil schneller abschiesst als Bogen 2 mit der gleichen Auszugskurve bei gleichem Pfeilgewicht pro Pfund und gleicher Auszugslaenge und gleichem Release, dann hat Bogen 1 den hoeheren Wirkungsgrad.
5.) Stabilitaet als Kriterium lassen wir mal bei den leichten Reiterboegen weg, auch weil dieses Kriterium schwer zu messen ist.
6.) Man suche also nach einem Bogen mit der passenden Auszugskurve fuer seinen persoenlichen Auszug mit einem moeglichst hohen Wirkungsgrad bei seinem persoenlichen Auszug mit dem angestrebten Pfeilgewicht/lbs Auszugswicht.
7.) Boegen werden in modernen Pressformen gefertigt und wenn man davon leben will, oder wirtschaftlich erfolgreich sein will, dann kann man nur eine begrenzte Anzahl Formen haben, denn Formenbau und Optimierung ist teuer und bringt kein Geld ein. Es sind also R&D Kosten. Aufgrund des Preisdrucks kann man diese kaum auf das Endprodukt umlegen. Der wirtschaftlich taetige Bogenbauer sucht also nach einer Bogenform, die den Grossteil seiner Kunden befriedigt und bietet nur diese an. Extreme sind wirtschaftlich uninteressant.
8.) Subjektive Empfindungen in einem Artikel sind nix wert, sofern sie nicht genau beschrieben werden:
Bsp: Bogen 1 schoss meinen Pfeil bei 55#@26" Auszug mit 550 grain 165 fps.
Bogen 2 schoss meinen Pfeil bei 55@26" mit 550 grain 170 fps. Dieser Bogen vibrierte fuer mich fuehlbar und hatte leichten Handschock.
Folgerungen: Bogen 2 ist leistungsfaehiger. Aufgrund der Vibration ist das Potenzial des Designs nicht ausgeschoepft. Moegliche Gruende der Vibration: Nicht genau getimte Wurfarme beim Schuss, ungleiches Gewicht der Siyahs, ungeeigneter Griff.
Das Tillern eines Reflexbogens mit statischen oder halbstatischen Siyahs ist ungleich schwerer als das Tillern eines Langbogens oder eines dynamischen Recurves. Vor allem wenn die Form noch assymetrisch ist. Beim niedrigen Preis vieler Reiterboegen ist aber diese Zeit wirtschaftlich nicht vorhanden und es wird dann darauf auch kein Wert gelegt.
Weil sich diese Boegen auch nur deutlich in 2 Zonen biegen, ist das Tillern ungleich schwieriger und empfindlicher. Sprich: Das Zielzuggewicht fuer einen Custombogen ist ruck zuck verfehlt....
Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?
Carbonpfeile findest Du mit dem Metallsuchgerät auch, vorausgesetzt Du benutzt Metallspitzen...
und: Herzlich willkommen im Forum natürlich!
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Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?
@tecum
Ich hab schon gedacht du wärst in irgend einem Canyon verschwunden
Schön wieder was von dir zu lesen.
Gruß
Stephan
Ich hab schon gedacht du wärst in irgend einem Canyon verschwunden

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Gruß
Stephan
Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?
Zitat:
"6.) Man suche also nach einem Bogen mit der passenden Auszugskurve fuer seinen persoenlichen Auszug mit einem moeglichst hohen Wirkungsgrad bei seinem persoenlichen Auszug mit dem angestrebten Pfeilgewicht/lbs Auszugswicht."
- Ergo:
Das ist für mich als noch Nichtmal-Anfänger im Bereich Komposit eine schier unlösbare Aufgabe
- Ungeachtet dessen, dass die Formulierung echt brilliant-extrahiert ist.
Leider fehlt m. E. noch Eines: Nämlich dass Kriterium, dass "Der Bogen mir auch gefallen muß" (hööööchst subjektiv). Denn ich glaube, dass davon zu einem nicht unwesentlichen Teil das Schußergebnis wie -erlebnis mit abhängt, mag der Bogen den anderen Kriterien nach auch noch so perfect oder unperfect sein.
Ich selber benutze z. B. ein "Gerät", welches viele als objektiv unzureichend bezeichnen mögen. Aber ich mag "das Ding" über alles - auch wenn ich damit nicht unbedingt Blumentöpfe gewinne (o. es vielleicht deswegen noch gar nicht versucht habe).
Was ich als Nichtmal-Anfänger aber nicht verstanden habe ist der Unterschied zwischen statischen und halbstatischen Sihyas...
Kann mir das jemand erklären ?
Danke
Ralph
"6.) Man suche also nach einem Bogen mit der passenden Auszugskurve fuer seinen persoenlichen Auszug mit einem moeglichst hohen Wirkungsgrad bei seinem persoenlichen Auszug mit dem angestrebten Pfeilgewicht/lbs Auszugswicht."
- Ergo:
Das ist für mich als noch Nichtmal-Anfänger im Bereich Komposit eine schier unlösbare Aufgabe





Leider fehlt m. E. noch Eines: Nämlich dass Kriterium, dass "Der Bogen mir auch gefallen muß" (hööööchst subjektiv). Denn ich glaube, dass davon zu einem nicht unwesentlichen Teil das Schußergebnis wie -erlebnis mit abhängt, mag der Bogen den anderen Kriterien nach auch noch so perfect oder unperfect sein.

Ich selber benutze z. B. ein "Gerät", welches viele als objektiv unzureichend bezeichnen mögen. Aber ich mag "das Ding" über alles - auch wenn ich damit nicht unbedingt Blumentöpfe gewinne (o. es vielleicht deswegen noch gar nicht versucht habe).
Was ich als Nichtmal-Anfänger aber nicht verstanden habe ist der Unterschied zwischen statischen und halbstatischen Sihyas...
Kann mir das jemand erklären ?
Danke
Ralph
- benzi
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- Registriert: 31.10.2009, 19:19
- Hat gedankt: 423 Mal
- Hat Dank erhalten: 65 Mal
Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?
@ tecumtha2008
schön dass meine Artikel sogar in den USA aufmerksam gelesen werden!
Die Menschen sind zum Glück unterschiedlich, der eine steht auf Diagramme, Tabellen und Formeln und der andere auf subjektive Berichte und schöne Bilder.
benzi
schön dass meine Artikel sogar in den USA aufmerksam gelesen werden!
Die Menschen sind zum Glück unterschiedlich, der eine steht auf Diagramme, Tabellen und Formeln und der andere auf subjektive Berichte und schöne Bilder.
benzi
"Du hast den Verstand verloren, weißt Du das?" "Dafür hab ich ein Leben lang üben müssen"
(Peaceful Warrior, Film)
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Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?
@Ralph:
Da ist ueberhaupt nix extrahiert, sonst vergleicht man schlicht Aepfel mit Birnen.
Denn selbst bei gleichem Pfeilgewicht/lbs Zuggewicht, wird ein staerkerer Bogen Geschwindigkeitsvorteile haben...
1. Kriterium: Die Auszugskurve sagt einem welche Boegen fuer welchen Auszug angenehm zu ziehen sind.
Wenn der Haendler zu faul ist fuer seine angebotenen Boegen ein Auszugsdiagramm zu erstellen, dann wuerde ich mir mein Geld sparen. Der Markt kann nur greifen, wenn die Kunden die fuer sie wichtigen Informationen verlangen. Deshalb lieber ein paar Euros mehr, aber dafuer auch die richtigen Informationen. AixBow halte ich hier fuer vorbildlich bei den von Ihm angebotenen Koreanern.Auszugskurve fuer jeden Bogen....
2. Kriterium: Pfeilgeschwindigkeit bei genormten Pfeilgewicht ist hoeher ==> Wirkungsgrad ist hoeher
Hat man also mehrere Boegen, bei denen mein Auszug zur Auszugskurve passt, dann kaufe ich den mit der hoeheren Pfeilgeschwindigkeit. Dieser wird fuer gewoehnlich auch weniger Handschock/Vibrationen haben....
Lederumwickelte Fiberglaskeulen sehen zwar nett aus, schiessen aber wie nasse Nudeln und fuehrten dazu, dass Reflexboegen nicht ernst genommen wurden,bzw. noch nicht ernstgenommen werden. Oder ich verkaufe der netten Dame einen Bogen, der bis 34" zu ziehen ist, Sie aber einen Auszug von vielleicht 26" hat. Mit den bei leichten Zuggewichten verhaeltnismaessig schweren Holzpfeilen kommt da eine unglaubliche Performance rueber.....
Boegen, die einem gefallen zu schiessen ist ja nett, aber wenn die Form nicht zum Schuetzen passt genauso effektiv wie der falsche Length of Pull bei einer Steinschlosswaffe/Schrotflinte etc.
Da ist ueberhaupt nix extrahiert, sonst vergleicht man schlicht Aepfel mit Birnen.
Denn selbst bei gleichem Pfeilgewicht/lbs Zuggewicht, wird ein staerkerer Bogen Geschwindigkeitsvorteile haben...
1. Kriterium: Die Auszugskurve sagt einem welche Boegen fuer welchen Auszug angenehm zu ziehen sind.
Wenn der Haendler zu faul ist fuer seine angebotenen Boegen ein Auszugsdiagramm zu erstellen, dann wuerde ich mir mein Geld sparen. Der Markt kann nur greifen, wenn die Kunden die fuer sie wichtigen Informationen verlangen. Deshalb lieber ein paar Euros mehr, aber dafuer auch die richtigen Informationen. AixBow halte ich hier fuer vorbildlich bei den von Ihm angebotenen Koreanern.Auszugskurve fuer jeden Bogen....
2. Kriterium: Pfeilgeschwindigkeit bei genormten Pfeilgewicht ist hoeher ==> Wirkungsgrad ist hoeher
Hat man also mehrere Boegen, bei denen mein Auszug zur Auszugskurve passt, dann kaufe ich den mit der hoeheren Pfeilgeschwindigkeit. Dieser wird fuer gewoehnlich auch weniger Handschock/Vibrationen haben....
Lederumwickelte Fiberglaskeulen sehen zwar nett aus, schiessen aber wie nasse Nudeln und fuehrten dazu, dass Reflexboegen nicht ernst genommen wurden,bzw. noch nicht ernstgenommen werden. Oder ich verkaufe der netten Dame einen Bogen, der bis 34" zu ziehen ist, Sie aber einen Auszug von vielleicht 26" hat. Mit den bei leichten Zuggewichten verhaeltnismaessig schweren Holzpfeilen kommt da eine unglaubliche Performance rueber.....
Boegen, die einem gefallen zu schiessen ist ja nett, aber wenn die Form nicht zum Schuetzen passt genauso effektiv wie der falsche Length of Pull bei einer Steinschlosswaffe/Schrotflinte etc.