Wie ist das jetzt mit dem Rohschafttest?!
Wie ist das jetzt mit dem Rohschafttest?!
Hallo Leute!
Ich finde im Internet unterschiedliche Angaben zur Ermittlung der richtigen Nockpunkthöhe mit dem Rohschafttest.
Wenn die Rohschaft-Pfeile an der Zielscheibe mit der Nocke hinten nach oben zeigen:
Ist der Nockpunkt zu niedrig oder ist er zu hoch? Per google findet man jedenfalls beide Varianten.
Meiner Erfahrung nach war der Nockpunkt in diesem Fall aber immer zu niedrig und ließ sich durch Höhersetzen schließlich korrekt einstellen.
Liege ich da richtig, oder gibt's beide Möglichkeiten die ev. von anderen Faktoren abhängen, könnte mich da ev. ein Profi erhellen?
danke reini
Ich finde im Internet unterschiedliche Angaben zur Ermittlung der richtigen Nockpunkthöhe mit dem Rohschafttest.
Wenn die Rohschaft-Pfeile an der Zielscheibe mit der Nocke hinten nach oben zeigen:
Ist der Nockpunkt zu niedrig oder ist er zu hoch? Per google findet man jedenfalls beide Varianten.
Meiner Erfahrung nach war der Nockpunkt in diesem Fall aber immer zu niedrig und ließ sich durch Höhersetzen schließlich korrekt einstellen.
Liege ich da richtig, oder gibt's beide Möglichkeiten die ev. von anderen Faktoren abhängen, könnte mich da ev. ein Profi erhellen?
danke reini
Re: Wie ist das jetzt mit dem Rohschafttest?!
ist die Nocke "oben" bzw. der Pfeil steckt unten in der Scheibe --> Der Nockpunkt ist zu hoch.
Re: Wie ist das jetzt mit dem Rohschafttest?!
Hier http://www.frankenharry.de/bogenschiess ... chaft.html
ist's aber genau umgekehrt beschrieben, und genauso war's auch immer bei mir.
ist's aber genau umgekehrt beschrieben, und genauso war's auch immer bei mir.
Re: Wie ist das jetzt mit dem Rohschafttest?!
Hi,
bei zu hohem oder zu tiefen Nockpunkt reiten die Pfeile also ist es abhängig von der Entfernung wie sie in der Scheibe stecken. Demnach können beide Aussagen richtig sein. Kurze Entfernung Nocke hoch gleich Nockpunkt zu hoch.
Cu
bei zu hohem oder zu tiefen Nockpunkt reiten die Pfeile also ist es abhängig von der Entfernung wie sie in der Scheibe stecken. Demnach können beide Aussagen richtig sein. Kurze Entfernung Nocke hoch gleich Nockpunkt zu hoch.
Cu
Re: Wie ist das jetzt mit dem Rohschafttest?!
Ich stimme Martini6 zu, wenn Nocke oben, dann Nockpunkt zu hoch. So steht es auch in den Buch "Traditionell Tunen":
http://books.google.de/books?id=qbi_pJq ... &q&f=false
Google ist dein Freund.
http://books.google.de/books?id=qbi_pJq ... &q&f=false
Google ist dein Freund.

Re: Wie ist das jetzt mit dem Rohschafttest?!
Das hört sich plausibel an!Kaspian hat geschrieben:Hi,
bei zu hohem oder zu tiefen Nockpunkt reiten die Pfeile also ist es abhängig von der Entfernung wie sie in der Scheibe stecken. Demnach können beide Aussagen richtig sein. Kurze Entfernung Nocke hoch gleich Nockpunkt zu hoch.
Cu
Ich kann mich jetzt nicht mehr genau erinnern, aber ich glaube ich habe zuletzt verschiedene Distanzen ausprobiert.
Mit immer demselben Ergebnis: Nocke hinten hoch = Nockpunkt zu niedrig.
Dann hatte ich immer weiter nach oben verschoben, bis die Rohschäfte gerade im Ziel landeten.
Zuletzt geändert von reinibubi am 01.03.2011, 15:26, insgesamt 2-mal geändert.
Re: Wie ist das jetzt mit dem Rohschafttest?!
Ich behaupte mal, das kann man so nicht definieren.Arquerine hat geschrieben:Ich stimme Martini6 zu, wenn Nocke oben, dann Nockpunkt zu hoch. So steht es auch in den Buch "Traditionell Tunen":
http://books.google.de/books?id=qbi_pJq ... &q&f=false
Google ist dein Freund.
Bei meinem letzten Rohschafttest auf 12m war das einfach falsch.
gruss reini
Re: Wie ist das jetzt mit dem Rohschafttest?!
Hast du die Stelle mit dem Rohschafttest 1 in dem benannten Buch nachgelesen? Dann wüsstest du:
Wenn der Nockpunkt viel zu niedrig ist, kann es vorkommen, dass die Schäfte hinten auch nach oben zeigen, weil der Schaft dann irgendwie über die Pfeilauflage wippt.
Den Test sollte man außerdem in verschiedenen Abständen von der Scheibe durchführen, und dann erst auf ein Ergebnis schließen, dann kann man nämlich das Pfeilparadoxon als Fehlerursache ausschließen.
Gruß Arquerine
Wenn der Nockpunkt viel zu niedrig ist, kann es vorkommen, dass die Schäfte hinten auch nach oben zeigen, weil der Schaft dann irgendwie über die Pfeilauflage wippt.
Den Test sollte man außerdem in verschiedenen Abständen von der Scheibe durchführen, und dann erst auf ein Ergebnis schließen, dann kann man nämlich das Pfeilparadoxon als Fehlerursache ausschließen.
Gruß Arquerine
Re: Wie ist das jetzt mit dem Rohschafttest?!
Klar habe ich das gelesen, ich habe sogar das Buch zuhause.Arquerine hat geschrieben:Hast du die Stelle mit dem Rohschafttest 1 in dem benannten Buch nachgelesen? Dann wüsstest du:
Wenn der Nockpunkt viel zu niedrig ist, kann es vorkommen, dass die Schäfte hinten auch nach oben zeigen, weil der Schaft dann irgendwie über die Pfeilauflage wippt.
Den Test sollte man außerdem in verschiedenen Abständen von der Scheibe durchführen, und dann erst auf ein Ergebnis schließen, dann kann man nämlich das Pfeilparadoxon als Fehlerursache ausschließen.
Gruß Arquerine
Da werden Entfernungen zwischen 5- und 15m empfohlen.
Nockpunkt viel zu tief bedeutet, daß der eingenockte Pfeil mit der Spitze leicht nach oben zeigen müsste - und das ist nicht der Fall.
gruss reini
Re: Wie ist das jetzt mit dem Rohschafttest?!
Ich nehme immer eine Entfernung von 1-1.5m. Sonst kann wie oben beschrieben, der Pfeil "reiten". Danach sollte man auf alle Entfernungen testen. Als Startwert für den Nochpunkt gilt: Tillerdifferenz/2 + Pfeildurchmesser. I.d.R. ist der Tiller ca. 5mm also 2.5 + Schaftdurchmesser.
Re: Wie ist das jetzt mit dem Rohschafttest?!
Man kann auch einen Kollegen die ganze Sache beobachten lassen oder Zeitlupenkameras nutzen etc.
Re: Wie ist das jetzt mit dem Rohschafttest?!
Das ganze sind Erfahrungswerte. Bei mir wars auch immer so (Nocke nach oben, Nockpunkt zu hoch, Nocke nach unten Nockpunkt zu tief). Wenn es deiner Erfahrung nach anders ist, kann das sein, schließlich schießt jeder ein bisschen anders. Ich habs nur noch nie anders gesehen/erlebt. Du hast gefragt, wie die Meinung/Erfahrung so ist. Das war meine.
Gruß
Arquerine
Gruß
Arquerine
Re: Wie ist das jetzt mit dem Rohschafttest?!
Heißer Tip, das werde ich in Zukunft so versuchen.GunDog hat geschrieben:Ich nehme immer eine Entfernung von 1-1.5m. Sonst kann wie oben beschrieben, der Pfeil "reiten". Danach sollte man auf alle Entfernungen testen. Als Startwert für den Nochpunkt gilt: Tillerdifferenz/2 + Pfeildurchmesser. I.d.R. ist der Tiller ca. 5mm also 2.5 + Schaftdurchmesser.
Du gehst dann aber auch mit Kaspian's Theorie konform, daß Nocke hoch oder tief davon abhängt, wann der reitende Rohschaft in der Scheibe einschlägt, oder?
D.h. eine Ableitung des Nockpunkts rein aus hoch/tiefstehender Nocke im Ziel ist eigentlich nicht möglich.
danke reini
Re: Wie ist das jetzt mit dem Rohschafttest?!
.. ist schon ok, ich will ja niemandem zu nahe treten.Arquerine hat geschrieben:Das ganze sind Erfahrungswerte. Bei mir wars auch immer so (Nocke nach oben, Nockpunkt zu hoch, Nocke nach unten Nockpunkt zu tief). Wenn es deiner Erfahrung nach anders ist, kann das sein, schließlich schießt jeder ein bisschen anders. Ich habs nur noch nie anders gesehen/erlebt. Du hast gefragt, wie die Meinung/Erfahrung so ist. Das war meine.
Gruß
Arquerine
Ich würde nur gerne etwas Allgemeingültiges herauskristallisieren, nach dem man sich dann richten kann.
Irgendeine Ursache muss ja dieser Unterschied haben und das könnte man dann berücksichtigen.
gruss reini
- Galighenna
- Forenlegende
- Beiträge: 8836
- Registriert: 19.07.2004, 21:59
Re: Wie ist das jetzt mit dem Rohschafttest?!
Ich glaube, nicht jeder Pfeil reitet gleich, wenn der Nockpunkt zu hoch oder zu tief ist. Mit wenig Befiederung hat der Pfeil weniger bestreben sich auszurichten. Ich vermute, bei kleiner Befiederung braucht es wesentlich mehr Abweichung im Nockpunkt bis der Pfeil reitet. Er würde also mit kleiner Befiederung wesentlich länger mit hohem oder tiefen Nockboden schräg durch die Luft fliegen und viel weniger und später reiten als ein Pfeil mit großen Federn. Das liegt daran, das der Luftwiderstand an der Federn die dann schräg zur Flugrichtung stehen, weniger Kraft aufbauen die den Pfeil in die andere Richtung bewegen. Dieser ebwegt sich dann über den Nullpunkt (gerader Flug) hinweg und wird dann wieder in die andere Richtung bewegt. Dieser effekt tritt um so stärker auf, je größer die Federn sind.
Beide Pfeile fliegen natülich nicht korrekt und große oder kleine Befiederung ändert nichts daran das der Nockpunkt stimmen sollte.
Aber es könnte eine Erklärung dafür sein, warum bei manchen Pfeilen dieses "hoher Noch = zu hoher Nockpunkt" stimmt, und bei manchen es eben mehr auf die Entferung ankommt, welcher Fall zutrifft...
Vielleicht kann das mal jemand mit verschieden befiederten Pfeilen testen. Ich hab leider nicht viele Pfeile und die sind alle ziemlich gleich befiedert...
(Ach mist, hab gerade festgestellt, das beim Rohschafttest ja gar keine Federn dran sind... hmm peinlich... aber ich lass es trotzdem mal stehen, zum nachdenken...)
Beide Pfeile fliegen natülich nicht korrekt und große oder kleine Befiederung ändert nichts daran das der Nockpunkt stimmen sollte.
Aber es könnte eine Erklärung dafür sein, warum bei manchen Pfeilen dieses "hoher Noch = zu hoher Nockpunkt" stimmt, und bei manchen es eben mehr auf die Entferung ankommt, welcher Fall zutrifft...
Vielleicht kann das mal jemand mit verschieden befiederten Pfeilen testen. Ich hab leider nicht viele Pfeile und die sind alle ziemlich gleich befiedert...
(Ach mist, hab gerade festgestellt, das beim Rohschafttest ja gar keine Federn dran sind... hmm peinlich... aber ich lass es trotzdem mal stehen, zum nachdenken...)
Übel übel sprach der Dübel,
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