spinewert und auswirkungen

Fragen zu Pfeilen zum Bogenschiessen. Keine Fragen zum Pfeilbau.
shortRec
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Re: spinewert und auswirkungen

Beitrag von shortRec »

Na gut, da kommt der Powerfligt nicht hin. Der .400er wiegt 8.4gpi.
Blackthorne
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Re: spinewert und auswirkungen

Beitrag von Blackthorne »

Jo, müsste aber wohl insgesamt trotzdem in Ordnung sein für den Bogen, mit sagen wir mal 125er Spitze, Nock und Insert dürfte der wohl das Mindestpfeilgewicht für 55# nicht unterschreiten. Zumal ich gelesen habe, die Mamba könnte auch weniger als die üblichen 8gr/lb vertragen.
Blackthorne
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Re: spinewert und auswirkungen

Beitrag von Blackthorne »

Nochmal eine Nachfrage zum Thema Powerflight für einen 55# Recurve. Vom Spinewert her dürfte ja der 400er dafür ausreichen. Da hier aber der Schaft wie gesagt 8,4gpi wiegt, dürfte der komplette 29"-Pfeil mit 125er Spitze auf knapp 420 grain kommen. Mein Auszug ist freilich eben 29", d.h. da dürften dann so ca. 57# auf den Fingern liegen, was auf knapp [korrigiert] 7,4gpp rauskommt.
Ist das noch im Rahmen, oder wäre es unter diesen Umständen eher empfehlenswert, den 340er-Spine zu nehmen, welcher mit 9.3gpi das Pfeilgewicht entsprechend auf 440gr erhöhen würde?
Zuletzt geändert von Blackthorne am 14.06.2011, 17:39, insgesamt 1-mal geändert.
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mbf
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Re: spinewert und auswirkungen

Beitrag von mbf »

420 gr / 29 lbs = 7,4 gr/lbs (nicht 4,4!)

So weit bist Du doch nicht weg.
Ich würds mit einem oder 2 Pfeilen austesten und probieren, wie sich der Bogen anfühlt.

Mit dem steiferen Pfeil müsstest Du dann wahrscheinlich etwas mehr Masse in die Spitze packen oder den Schaft, sagen wir einmal 1" länger lassen, damit das Ganzeon der Abstimmung her hinkommt. So etwas kommt dann ja auch noch hinzu.
Blackthorne
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Re: spinewert und auswirkungen

Beitrag von Blackthorne »

Eh ja, logisch 7,4; hatte ich auch ausgerechnet, war nur ein Vertipper. ^^
Blackthorne
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Re: spinewert und auswirkungen

Beitrag von Blackthorne »

Hm, ich komm einfach auf keinen grünen Zweig. Habe inzwischen auch mal bei Martin Archery (die ja auch den Howatt Support machen) angefragt und die haben gesagt, dass für alle traditionellen Bögen 8gpp das Minimum ist. Der 400er ist somit etwas zu leicht, wenn wir's so genau nehmen. Der schwerere Schaft käme soweit gut hin, aber wenn man den länger lässt oder nochmal eine schwerere Spitze nimmt, wird er wieder unnötig schwer.
Austesten und probieren geht leider nicht, weil ich die Dinger auswärts bestelle. Ich hab gar nicht das Werkzeug zum selberbauen.
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mbf
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Re: spinewert und auswirkungen

Beitrag von mbf »

Naja, zum Selberbauen braucht man eigentlich nur ein Befiederungsgerät, etwas Kleber (Fletchenkleber, 2k-Epoxy und ggf. Heißkleber) eine Zange und einen kleinen Brenner (ein Feuerzeug oder Teelicht reicht notfalls auch). Die Schäfte lässt man sich vom Händler auf Länge schneiden, wenn man weiß, wie lang.

Du hast jetzt aber ein grundsätzliches Problem: die leichteren Schäfte sind Dir zu leicht, die schweren im Flugverhalten unsicher. Theoretisch könntest Du jetzt noch den Markt nach einem Schaft mit 400er Spine und ca. 9 gpi absuchen. Der im gewünschten Preissegment liegt, was die Sache verkomplizieren dürfte.

Füht aber alles zu nix. Also musst Du das Ganze mal ausprobieren. Vielleicht ergibt sich ja noch was, mit dem Du so gar nicht gerechnet hast.

Bevor Du jetzt ein Dutzend Schäfte orderst, von denen Du nicht weißt, wie sie tatsächlich mit Deinem Bogen fliegen, solltest Du wirklich noch mal testen. Dann musst Du in den sauren Apfel beißen und erst mal ein paar Testschäfte bestellen (übrigens: Schäfte, die nicht optimal fliegen, geben hinterher gute Fluflus ab, also nimm jeweils einen Dreierpack...). Ich würde auch die "zu leichten" mit in die Auswahl nehmen. Nimm die Schäfte ruhig mit voller Länge, testhalber kürzen kannst Du sie notfalls mit 'ner Handsäge oder Dremel (dabei den Carbonstaub nicht einatmen, entsprechende Sicherheitsvorkehrungen sind zu treffen). Jetzt spielst Du ein wenig mit den mitgelieferten Spitzengewichten von 80, 100 und 120 grain, den Längen und tastest Dich an "Deinen Pfeil" ran, gerne auch nur als Rohschäfte geschossen, da sieht man es am ehesten. Und wenn alles passt (ruhig nach zwei, drei Tagen nochmal checken), dann wird die große Charge geordert.

Das koetet dann zweimal Porto, führt aber dazu, dass Du das Material findest, was zu Dir passt.

Vom Versenden mal abgesehen, hatte ich das auch immer so gemacht. Zum HdV, ein paar Probeschäfte mitgenommen und entweder passte das oder nicht. Ein paar der Pfeile verwende ich immer noch - um Blumen anzubinden...
shortRec
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Re: spinewert und auswirkungen

Beitrag von shortRec »

Blackthorne hat geschrieben:Nochmal eine Nachfrage zum Thema Powerflight für einen 55# Recurve. Vom Spinewert her dürfte ja der 400er dafür ausreichen. Da hier aber der Schaft wie gesagt 8,4gpi wiegt, dürfte der komplette 29"-Pfeil mit 125er Spitze auf knapp 420 grain kommen. Mein Auszug ist freilich eben 29", d.h. da dürften dann so ca. 57# auf den Fingern liegen, was auf knapp [korrigiert] 7,4gpp rauskommt.
Ist das noch im Rahmen, oder wäre es unter diesen Umständen eher empfehlenswert, den 340er-Spine zu nehmen, welcher mit 9.3gpi das Pfeilgewicht entsprechend auf 440gr erhöhen würde?

mbf hat das wesentliche bereits geschrieben. Ich schätze jedoch, dass die 55# Mamba bei 29" Auszug ca. 60# bingt. Das wirft deine Rechnung etwas durcheinander. Zudem sind die Angaben der Hersteller Richtwerte. D.h. bei einem Auszug über 28" wird der Bogen stärker belastet, also muss das Pfeilgewicht über die 8.0gpi, bei einem kürzeren Auszug kann man da aber auch drunter gehen, ohne dass dem Bogen etwas passiert.
Jetzt erkennst du, was ich in dem threat mit meinem Bogen angerissen habe. Die 400er sind eingentlich etwas zu steif, ich brauch aber die Masse von Schaft und Spitze, um den Bogen mit 8.6gpp schießen zu können. Das war ein langes rumrechnen und testen, jetzt funktionierts auch wenn ich nicht 100% glücklich damit bin.
Blackthorne
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Re: spinewert und auswirkungen

Beitrag von Blackthorne »

Hmh. Ja, danke, ich glaube ich verstehe. Dann werde ichw ohl einen ähnlichen Weg gehen, und in meinem Fall dann den 340er-Spine wählen, der zwar ebenfalls "etwas zu steif" ist, aber halt die einzige Möglichkeit zu sein scheint, in dieser Preiskategorie auf akzeptable Parameter zu kommen. Gutgut.
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