Armbrust eigenbau
- Ritter Jos
- Hero Member
- Beiträge: 592
- Registriert: 02.02.2004, 18:52
Re: Armbrust eigenbau
Ich habe mich vertan. Ich meinte die Sehne, nicht den Bogen.
Also noch einmal.
Den Bogen etwas gerader stellen, so da die Sehne im gespannten Zustand von
Bogen - Öhrchen zu Öhrchen gerade liegt. Jetzt wird die Sehne etwas mehr auf der Säule schleifen das kannst du nur verringern indem du den Bogen höher einbaust, was du aber nach deiner Aussage nicht kannst.
Jos
Also noch einmal.
Den Bogen etwas gerader stellen, so da die Sehne im gespannten Zustand von
Bogen - Öhrchen zu Öhrchen gerade liegt. Jetzt wird die Sehne etwas mehr auf der Säule schleifen das kannst du nur verringern indem du den Bogen höher einbaust, was du aber nach deiner Aussage nicht kannst.
Jos
Re: Armbrust eigenbau
Tja, warum eigentlich nicht ?Ritter Jos hat geschrieben: ...Jetzt wird die Sehne etwas mehr auf der Säule schleifen das kannst du nur verringern indem du den Bogen höher einbaust, was du aber nach deiner Aussage nicht kannst.
Jos
Ich hab mich auch schon sehr darüber gewundert, wie man den geringfügigen Aufwandt scheuen kann eine 3fach Befiederung gegen eine 2fach Befiederung zu tauschen, andererseits aber eine immens tiefe Furche für die dritte Feder in den Schaft fräßt, und das alles unter Inkaufnahme des sich nun darstellenden Nachteils, - eines unnötig großen Abstands der Sehnenlinie zur Bogenoberkante.

Eine 3fach Befiederung hat gegenüber einer 2fach Befiederung wirklich keinerlei Vorteil, insbesondere nicht bei einer Armbrust mit einteiligem Bogen.
Gruß Martin
Re: Armbrust eigenbau
hallo !!!!
nach meinen versuchen mit 3fach befiederung hat der pfeil eine bessere stabilität als mit 2fach befiederung !
mfg. konni
nach meinen versuchen mit 3fach befiederung hat der pfeil eine bessere stabilität als mit 2fach befiederung !
mfg. konni
Re: Armbrust eigenbau
Ich wolte einmal fragen wie du den Bogen am Holzschaft befestigst.
Wird der einfach nur durchgesteckt durch ein Loch oder wird vorne alles aufgeschnitten der Bogen reingelegt und zugemacht?
MFG
Wird der einfach nur durchgesteckt durch ein Loch oder wird vorne alles aufgeschnitten der Bogen reingelegt und zugemacht?

MFG
-
- Newbie
- Beiträge: 42
- Registriert: 18.06.2011, 17:15
Re: Armbrust eigenbau
Hallo konni,
ohne Zweifel eine sehr schöne handwerkliche Holzarbeit die du hier vorstellst.
Für mich stellt sich immer die Frage was du mit der Arbeit erreichen willst.
- Sie nur zu bauen ist für die einen das größte. Für sie reicht es, die Pfeile irgendwie in Richtung Scheibe zu werfen.
- Andere erfreuen sich an einer möglichst hohen Durchschlagskraft um Gegenstände zu durchschießen
- Die nächsten fertigen eine Armbrust nach historischen Vorbildern oder mit historischen Baumaterialien und ihnen ist Durchschlagskraft und Präzision vollkommen egal.
- Wieder andere wollen eine Präzisons- oder Sportarmbrust bauen, mit der man exakt treffen kann.
Ich ordne mich selbst bei letzteren ein.
In deinen Kommentaren habe ich gelesen, dass du durchaus an eine sportliche Betätigung denkst und dir die Befederung der Pfeile nicht egal ist.
Reden wir also über den letzten Punkt, Präzisonsarmbrust
Ich vermute, das du eine Jaguararmbrust hast (oder zumindest Maße genommen hast) und dich bemüht hast, die Geometrie der Bogeneinpassung nachzubauen.
Leider ist dir das nicht ganz gelungen, denn der Bogen ist extrem tief eingebaut und der Winkel zu stark gekippt. Damit erzeugst du extreme Reibungsverluste der Sehne auf der Pfeilführung und nimmst Geschwindigkeit und Präzision.
Wenn du das Prinzip der unten liegenden Leitfeder beibehalten willst baue dir Pfeile mit längeren Federn, die aber nur etwa 8 mm hoch sind.
Dann kannst du den Bogen hoch setzen (Oberkante 10 mm unter Oberkante Führungsschiene) und mit minimalen Kippwinkel so einpassen, das die vorgespannte Sehne nur leicht durch die Führungsschiene nach oben gedrückt wird.
Der einteilige Bogen hat prinzipiell immer diesen Nachteil gegenüber Wurfarmen, bei denen man das Mittelteil auslassen kann.
Ein weiterer höchst wichtiger (!) Punkt:
Die Präzision einer Armbrust hängt im höchsten Maße von der Exaktheit der Aufspannung ab. Du weißt möglicherweise aus dem Bogensport, das es einen Nockpunkt gibt, über den man den Pfeil aufsetzt, oder bei Compoundbögen eine Releaseschlaufe in deren Mitte der Pfeil gesetzt wird.
Hierdurch wird gewährleistet, das der Pfeil immer exakt an der gleichen Stelle eingehängt wird.
Jede Abweichung im Millimeterbereich bedeutet einen erheblichen Präzisonsverlust.
Wenn es nicht gelingt, eine Armbrust immer gleich aufzuspannen, das heißt, das der Mittelpunkt der Sehne im aufgespannten Zustand exakt mittig zwischen den Führungsschienen liegt, wirst du nie genau treffen, da jedes mal andere Kräfte auf den Endpunkt des Pfeiles wirken.
Mit einer Handaufspannung (175 Ibs gehen ja gerade noch) oder mit einer Spannhilfe durch einen einfachen Flaschenzug wirst du das nie erreichen.
Das gelingt dir nur mit einer Winde mit exakter Führung, einer Hebelkonstrukion oder einer Wippe.
Letztere müssen ebenfalls möglichst ohne Spiel exakt entlang der Bolzen- bzw. Pfeilführungsschienen verlaufen, was bei Holzführungen bereits fast undenkbar zumindest sehr problematisch ist.
Aber, wie oben angesprochen, man sollte sich darüber im klaren sein was man will.
Deine Erfahrung, das eine dreifache Befederung eine wesentlich höhere Stabilität des Pfeilfluges erzeugt ist absolut richtig.
Undenkbar für mich, mit einer Zweifachbefederung präzise zu schießen.
Lass dich nicht verwirren.
Viele Grüße
Michael
ohne Zweifel eine sehr schöne handwerkliche Holzarbeit die du hier vorstellst.
Für mich stellt sich immer die Frage was du mit der Arbeit erreichen willst.
- Sie nur zu bauen ist für die einen das größte. Für sie reicht es, die Pfeile irgendwie in Richtung Scheibe zu werfen.
- Andere erfreuen sich an einer möglichst hohen Durchschlagskraft um Gegenstände zu durchschießen
- Die nächsten fertigen eine Armbrust nach historischen Vorbildern oder mit historischen Baumaterialien und ihnen ist Durchschlagskraft und Präzision vollkommen egal.
- Wieder andere wollen eine Präzisons- oder Sportarmbrust bauen, mit der man exakt treffen kann.
Ich ordne mich selbst bei letzteren ein.
In deinen Kommentaren habe ich gelesen, dass du durchaus an eine sportliche Betätigung denkst und dir die Befederung der Pfeile nicht egal ist.
Reden wir also über den letzten Punkt, Präzisonsarmbrust
Ich vermute, das du eine Jaguararmbrust hast (oder zumindest Maße genommen hast) und dich bemüht hast, die Geometrie der Bogeneinpassung nachzubauen.
Leider ist dir das nicht ganz gelungen, denn der Bogen ist extrem tief eingebaut und der Winkel zu stark gekippt. Damit erzeugst du extreme Reibungsverluste der Sehne auf der Pfeilführung und nimmst Geschwindigkeit und Präzision.
Wenn du das Prinzip der unten liegenden Leitfeder beibehalten willst baue dir Pfeile mit längeren Federn, die aber nur etwa 8 mm hoch sind.
Dann kannst du den Bogen hoch setzen (Oberkante 10 mm unter Oberkante Führungsschiene) und mit minimalen Kippwinkel so einpassen, das die vorgespannte Sehne nur leicht durch die Führungsschiene nach oben gedrückt wird.
Der einteilige Bogen hat prinzipiell immer diesen Nachteil gegenüber Wurfarmen, bei denen man das Mittelteil auslassen kann.
Ein weiterer höchst wichtiger (!) Punkt:
Die Präzision einer Armbrust hängt im höchsten Maße von der Exaktheit der Aufspannung ab. Du weißt möglicherweise aus dem Bogensport, das es einen Nockpunkt gibt, über den man den Pfeil aufsetzt, oder bei Compoundbögen eine Releaseschlaufe in deren Mitte der Pfeil gesetzt wird.
Hierdurch wird gewährleistet, das der Pfeil immer exakt an der gleichen Stelle eingehängt wird.
Jede Abweichung im Millimeterbereich bedeutet einen erheblichen Präzisonsverlust.
Wenn es nicht gelingt, eine Armbrust immer gleich aufzuspannen, das heißt, das der Mittelpunkt der Sehne im aufgespannten Zustand exakt mittig zwischen den Führungsschienen liegt, wirst du nie genau treffen, da jedes mal andere Kräfte auf den Endpunkt des Pfeiles wirken.
Mit einer Handaufspannung (175 Ibs gehen ja gerade noch) oder mit einer Spannhilfe durch einen einfachen Flaschenzug wirst du das nie erreichen.
Das gelingt dir nur mit einer Winde mit exakter Führung, einer Hebelkonstrukion oder einer Wippe.
Letztere müssen ebenfalls möglichst ohne Spiel exakt entlang der Bolzen- bzw. Pfeilführungsschienen verlaufen, was bei Holzführungen bereits fast undenkbar zumindest sehr problematisch ist.
Aber, wie oben angesprochen, man sollte sich darüber im klaren sein was man will.
Deine Erfahrung, das eine dreifache Befederung eine wesentlich höhere Stabilität des Pfeilfluges erzeugt ist absolut richtig.
Undenkbar für mich, mit einer Zweifachbefederung präzise zu schießen.
Lass dich nicht verwirren.
Viele Grüße
Michael
-
- Sr. Member
- Beiträge: 446
- Registriert: 28.02.2010, 18:49
Re: Armbrust eigenbau
Es gibt aber auch welche die bauen nach historischen Vorbildern - gerade um zu erfahren wie- Die nächsten fertigen eine Armbrust nach historischen Vorbildern oder mit historischen Baumaterialien und ihnen ist Durchschlagskraft und Präzision vollkommen egal.
gut die Präzision dieser Waffen tatsächlich war.
Mich beispielsweise hat die Sache mit Tells angeblichem Apfelschuß beschäftigt und zum Bau
meiner Armbruste veranlasst -die Erfahrungen daraus liegen vor !
Selbst wenn Tell als geübter Armbrustschütze keinen Zielfehler machte -hatte denn seine Waffe die
erforderliche geringe Streuung -konnte er sich darauf verlassen ?
Ich sage nicht auf die angeblichen 60 m,aber auf 30 m wenn der Apfel nicht zu klein ist.
Gruß Theudebald
-
- Newbie
- Beiträge: 42
- Registriert: 18.06.2011, 17:15
Re: Armbrust eigenbau
Einverstanden Theudebald,
dann will ich meine Kategorien um dich und deine Zunft gern erweitern.
Es ist aber sicherlich schwer heraus zu bekommen wie gut die Armbrüste wirklich waren, da man davon ausgehen muss, das es auch im Mittelalter genau wie heute gute Armbrustbauer und jede Menge mittelmäßige gab (unter Verwendung des gleichen Bauprinzips).
Solange du die Originalarmbrust nicht hast, sie absolut unbeweglich einspannst und mit den Originalpfeilen auf die besagten 30 m schießt kannst du nur annähernd annehmen ob die tatsächliche Streuung es ermöglicht.
Ich will in keinem Fall bezweifeln, das es Leute gab, die richtig was konnten, möglicherweise mehr als wir heute davon verstehen.
Es wurden später z. b. wunderbare Geigen mit einem Wissen über Holz und somit den Klangkörper produziert, die heute noch zu den besten gehören, die man sich vorstellen kann.
Ich habe auch gehört, das es die unterschiedlichen Vorstellungen der Distanz von Tells Schuß gibt.
Ein Apfel hat einen Durchmesser von sagen wir 8 cm, vielleicht 10 cm.
Diesen Durchmesser auf 30 m zu treffen ist möglicherweise vorstellbar (würde ich aber keinen Cent drauf wetten, denn wir reden ja davon, das er immer treffen müsste, ansonsten wäre es Glücksache).
60 m sind eine vollkommen andere Liga und nach meinen Vorstellungen und Erfahrungen schlichtweg mit den Prinzipien historischer Waffen oder einfacher Armbrüste nicht zu realisieren.
Gruß
Michael
dann will ich meine Kategorien um dich und deine Zunft gern erweitern.
Es ist aber sicherlich schwer heraus zu bekommen wie gut die Armbrüste wirklich waren, da man davon ausgehen muss, das es auch im Mittelalter genau wie heute gute Armbrustbauer und jede Menge mittelmäßige gab (unter Verwendung des gleichen Bauprinzips).
Solange du die Originalarmbrust nicht hast, sie absolut unbeweglich einspannst und mit den Originalpfeilen auf die besagten 30 m schießt kannst du nur annähernd annehmen ob die tatsächliche Streuung es ermöglicht.
Ich will in keinem Fall bezweifeln, das es Leute gab, die richtig was konnten, möglicherweise mehr als wir heute davon verstehen.
Es wurden später z. b. wunderbare Geigen mit einem Wissen über Holz und somit den Klangkörper produziert, die heute noch zu den besten gehören, die man sich vorstellen kann.
Ich habe auch gehört, das es die unterschiedlichen Vorstellungen der Distanz von Tells Schuß gibt.
Ein Apfel hat einen Durchmesser von sagen wir 8 cm, vielleicht 10 cm.
Diesen Durchmesser auf 30 m zu treffen ist möglicherweise vorstellbar (würde ich aber keinen Cent drauf wetten, denn wir reden ja davon, das er immer treffen müsste, ansonsten wäre es Glücksache).
60 m sind eine vollkommen andere Liga und nach meinen Vorstellungen und Erfahrungen schlichtweg mit den Prinzipien historischer Waffen oder einfacher Armbrüste nicht zu realisieren.
Gruß
Michael
-
- Sr. Member
- Beiträge: 446
- Registriert: 28.02.2010, 18:49
Re: Armbrust eigenbau
Es geht hier nicht direkt um die Streuung der Tellschen Armbrust sondern darum ob diese Waffen im günstigsten FallSolange du die Originalarmbrust nicht hast
so geringe Streuungen erlaubten.Es ist doch klar daß es bei der Qualität damals auch Unterschiede gab.
hab ich beim Versuch gemacht !sie absolut unbeweglich einspannst
Du sprichst hier von Pfeilen -also mehrere Bolzen gehen mit in die Sreuung ein !mit den Originalpfeilen
Es kann sich hier nur um ein und den selben Bolzen handeln der noch dazu immer mit der gleichen Seite
aufgelegt wurde.Kommt noch die Variabilität der unterschiedlichen Bolzen dazu -kannst Du die
von mir ermittelten 9 cm Streukreis auf 30 m vergessen.
Es annähernd zu wissen reicht mir in diesem Fall. Vor dem Versuch hatte ich gar kein Gefühl dafürkannst du nur annähernd annehmen ob die tatsächliche Streuung es ermöglicht.
wie genau diese Waffen damals waren und mußte glauben - was so behauptet wird.
Was behauptest Du - hinsichtlich der Streuung moderner Armbruste ?
Gruß Theudebald
Zuletzt geändert von Theudebald2 am 23.06.2011, 08:49, insgesamt 2-mal geändert.
-
- Newbie
- Beiträge: 42
- Registriert: 18.06.2011, 17:15
Re: Armbrust eigenbau
Die Frage will ich dir gern beantworten:
Nehmen wir zum Beispiel eine Excalibur (Recurvearmbrust, 225 Ibs) mit 107.2 m/s mit Dreibein vom Tisch geschossen, so hast du auf 20 m einen Streukreis von 15 mm Durchmesser.
Liegend auf 95 m geschossen ergibt sich ein Streukreis von unter 8 cm Durchmesser.
Dies ist allerdings noch nicht einmal der exakte Wert, da die Armbrust nicht stationär eingespannt ist und noch geringe Schießfehler hinzukommen.
Mit der dreifach teueren TenPoint Phantom CLS (Compound / aktuelle Weltmeisterarmbrust) dürfte der Streuradius ähnlich sein, da habe ich allerdings keine konkreten Daten. Nach meine Erfahrungen haben Compoundarmbrüste eine geringfügig größere Streuung.
Diese Werte setzen allerdings sehr gute, absolut gleiche Pfeile voraus. In letzter Konsequenz ist jede Armbrust nur so gut wie die verwendeten Pfeile, das kann man nicht oft genug verdeutlichen.
Da ich aus dem Bogensport komme gehe ich mit meinen eigenen Armbrüsten einen anderen konstruktiven Weg was die Pfeilführung betrifft.
Man nennt das Trackless Armbrust und bedeutet keine Pfeilführungsschiene sondern nur zwei Pfeilauflagen (eine direkt am Schloss und eine direkt über dem Bogen).
Ist von der Führung her kompliziert und man muss sehr exakt arbeiten, hat dann aber keinen Präzionsverlust durch die Reibung der Führungsschiene.
Gruß
Michael
Nehmen wir zum Beispiel eine Excalibur (Recurvearmbrust, 225 Ibs) mit 107.2 m/s mit Dreibein vom Tisch geschossen, so hast du auf 20 m einen Streukreis von 15 mm Durchmesser.
Liegend auf 95 m geschossen ergibt sich ein Streukreis von unter 8 cm Durchmesser.
Dies ist allerdings noch nicht einmal der exakte Wert, da die Armbrust nicht stationär eingespannt ist und noch geringe Schießfehler hinzukommen.
Mit der dreifach teueren TenPoint Phantom CLS (Compound / aktuelle Weltmeisterarmbrust) dürfte der Streuradius ähnlich sein, da habe ich allerdings keine konkreten Daten. Nach meine Erfahrungen haben Compoundarmbrüste eine geringfügig größere Streuung.
Diese Werte setzen allerdings sehr gute, absolut gleiche Pfeile voraus. In letzter Konsequenz ist jede Armbrust nur so gut wie die verwendeten Pfeile, das kann man nicht oft genug verdeutlichen.
Da ich aus dem Bogensport komme gehe ich mit meinen eigenen Armbrüsten einen anderen konstruktiven Weg was die Pfeilführung betrifft.
Man nennt das Trackless Armbrust und bedeutet keine Pfeilführungsschiene sondern nur zwei Pfeilauflagen (eine direkt am Schloss und eine direkt über dem Bogen).
Ist von der Führung her kompliziert und man muss sehr exakt arbeiten, hat dann aber keinen Präzionsverlust durch die Reibung der Führungsschiene.
Gruß
Michael
-
- Sr. Member
- Beiträge: 446
- Registriert: 28.02.2010, 18:49
Re: Armbrust eigenbau
Da hat sich was überschnitten - schau die geänderte Antwort !
Gruß Theudebald
Das glaube ich nicht -es sei denn, Du machst mir das vor !Liegend auf 95 m geschossen ergibt sich ein Streukreis von unter 8 cm Durchmesser.
Da sind wir einig !Diese Werte setzen allerdings sehr gute, absolut gleiche Pfeile voraus. In letzter Konsequenz ist jede Armbrust nur so gut wie die verwendeten Pfeile, das kann man nicht oft genug verdeutlichen.
Gruß Theudebald
-
- Newbie
- Beiträge: 42
- Registriert: 18.06.2011, 17:15
Re: Armbrust eigenbau
Das läßt sich leicht beweisen.Theudebald2 hat geschrieben:Das glaube ich nicht -es sei denn, Du machst mir das vor !
Auf 95 m solch eine Präzion zu haben ist in der höchsten Liga üblich.
siehe
http://www.excaliburcrossbowseurope.com ... tframe.htm
Die homepage eines guten Schützen.
Dort siehst du einige Turnierergebnisse.
Gruss
Michael
-
- Sr. Member
- Beiträge: 446
- Registriert: 28.02.2010, 18:49
Re: Armbrust eigenbau
Ja,unglaublich genau.
Vor allem die Gleichheit der Pfeile -die mußten bestimmt jeder einzelne optimiert werden.
Für das Turnier ist das ok !
Du siehst daß ich mich für diese Kategorie noch nicht interessiert habe.
Für die Jagd nehme ich aber dann doch lieber das Gewehr mit noch geringerer Streuung.
Was gibt es für eine Motivation mit einer High-Tech Armbrust zu jagen wo doch im jagdlichen Alltag alles andere als optimale Bedingungen herrschen.(z.B.Seitenwind)
Gruß Theudebald
Vor allem die Gleichheit der Pfeile -die mußten bestimmt jeder einzelne optimiert werden.
Für das Turnier ist das ok !
Du siehst daß ich mich für diese Kategorie noch nicht interessiert habe.
Für die Jagd nehme ich aber dann doch lieber das Gewehr mit noch geringerer Streuung.
Was gibt es für eine Motivation mit einer High-Tech Armbrust zu jagen wo doch im jagdlichen Alltag alles andere als optimale Bedingungen herrschen.(z.B.Seitenwind)
Gruß Theudebald
Re: Armbrust eigenbau
hallo !!Theudebald2 hat geschrieben:Ja,unglaublich genau.
Vor allem die Gleichheit der Pfeile -die mußten bestimmt jeder einzelne optimiert werden.
Für das Turnier ist das ok !
Du siehst daß ich mich für diese Kategorie noch nicht interessiert habe.
Für die Jagd nehme ich aber dann doch lieber das Gewehr mit noch geringerer Streuung.
Was gibt es für eine Motivation mit einer High-Tech Armbrust zu jagen wo doch im jagdlichen Alltag alles andere als optimale Bedingungen herrschen.(z.B.Seitenwind)
Gruß Theudebald
ist erstaunlich diese treffsicherheit mit ner armbrust
und diese treffsicherheit erziehlst nur mit dreifachbefiederung und führungsnut für die feder !
da ich meine eigenbau schon umgebaut habe bin ich auch schon ganz zuversichtlich ein gutes ziel zu erreichen .
lg. konni
-
- Newbie
- Beiträge: 42
- Registriert: 18.06.2011, 17:15
Re: Armbrust eigenbau
Theudebald2 hat geschrieben:Was gibt es für eine Motivation mit einer High-Tech Armbrust zu jagen wo doch im jagdlichen Alltag alles andere als optimale Bedingungen herrschen.(z.B.Seitenwind)
Ich kann nicht über die Motivation der Leute sprechen, die damit jagen denn ich gehöre nicht dazu.
Mich interessiert es, mit eigenen Mitteln unter Verwendung neuester Techniken und dem Wissen was man so im Laufe der Jahrzehnte gesammelt hat Präzionsarmbrüste zu bauen, die mit den besten und teuersten gekauften eindeutig mithalten.
Für mich ist es dann ein tolles Gefühl auf 100 oder gar 150 m zu schießen und auch noch zu treffen, wobei mir ein gutes Schussergebnis auf der Scheibe reicht.
Gruß
Michael