buildalong oder wie shantam sich nen 68" baut und ihr guckt zu
- kra
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Nö nö, shantam liegt imho schon richtig. Das Laminat das er verwendet besteht aus hochkant verleimten Bambusstreifen, die jeweils 4-5mm dick sind und hochkant zu Platten mit 10 oder 15mm Stärke verleimt werden.
Repairalong... wäre ne klasse Idee ;-),
Gruß
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“Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.”
– George Bernard Shaw
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Bambus ...
@kra ich bin sicher dass Shantam richtig liegt. Ich habe keine Erfahrung in dem Bereich, shantam aber schon eine Menge. Ich möchte nur mehr erfahren über Bambus-"Wahlkriterien" ... Zum Beispiel warum er ein bestimmtes Bambusproduct gewählt hat und nicht ein anderes.
Ich hätte zum Beispiel den Furnier genommen, weil seine Dicke nah an den Dicke des Bogenlaminats liegt. Ich hätte auch die helle Variante genommen weil ich noch keine Ahnung habe, wie diese "Carbonisierungs"-Prozess die Holzeigenschaften verändert.
Wie ist eigentlich der Laminat erstelt, aus 2,2m Streifen? Oder gibt es mehrere verleimte Streifen in die Länge?
Ich kann mich aber vorstellen, dass man aus dem Laminat, mehrere Streifen für sein Geld (3x47 > 95) bekommen kann, und dass die dunkle Farbe einfach schöner ist.
Vielleicht gibt es aber auch Qualitätsmerkmale ...
Mit freundlichen Grüßen
Sergiu
Ich hätte zum Beispiel den Furnier genommen, weil seine Dicke nah an den Dicke des Bogenlaminats liegt. Ich hätte auch die helle Variante genommen weil ich noch keine Ahnung habe, wie diese "Carbonisierungs"-Prozess die Holzeigenschaften verändert.
Wie ist eigentlich der Laminat erstelt, aus 2,2m Streifen? Oder gibt es mehrere verleimte Streifen in die Länge?
Ich kann mich aber vorstellen, dass man aus dem Laminat, mehrere Streifen für sein Geld (3x47 > 95) bekommen kann, und dass die dunkle Farbe einfach schöner ist.
Vielleicht gibt es aber auch Qualitätsmerkmale ...
Mit freundlichen Grüßen
Sergiu
bambus habe ich genommen weil es relativ leicht ist,hohes E-modul,es sich weich ziehen läßt.
das material der wahl also.
in fach kreisen auch actionboo genannt.
da ich stolzer besitzer einer bandsäge bin,kann ich mir meine streifen selber zusägen und zwar in der stärke die ich brauche.
so habe ich gegenüber dem furnier weniger verschnitt.
ausserdem möchte ich mir noch bambusbögen mit statischem recurves bauen,also gehts auch dafür.
in so einer platte schlafen also jede menge bögen
repairalong ist so eine sache.
wenn ich davon ausgehe das die leimfuge versagt hat,ist anzunehmen das da noch mehr fehlstellen schlummern,ich habe ja nich für jeden centimeter ne neue mischung kleber gemacht.
wie gesagt,mal sehen,im moment habe ich eh kein
dünnes harz da.
gruss shantam
das material der wahl also.
in fach kreisen auch actionboo genannt.
da ich stolzer besitzer einer bandsäge bin,kann ich mir meine streifen selber zusägen und zwar in der stärke die ich brauche.
so habe ich gegenüber dem furnier weniger verschnitt.
ausserdem möchte ich mir noch bambusbögen mit statischem recurves bauen,also gehts auch dafür.
in so einer platte schlafen also jede menge bögen
repairalong ist so eine sache.
wenn ich davon ausgehe das die leimfuge versagt hat,ist anzunehmen das da noch mehr fehlstellen schlummern,ich habe ja nich für jeden centimeter ne neue mischung kleber gemacht.
wie gesagt,mal sehen,im moment habe ich eh kein
dünnes harz da.
gruss shantam
Hallo
Hallo shantam, vielleicht noch eine Anmerkung.
Mein Mittelteil habe ich nach der Bogenform gestaltet, was meiner Meinung nach die schwierigste Arbeit beim Richten der Teile ist. Da mein Rückenlaminat durchgängig ist, und in der Mitte ca. 40cm nicht getapert ist, hat auch nach dem Kleben alles gut gepasst.
Aber die Fadeouts herzustellen fand ich recht einfach. ich habe ca. 90% der Arbeit daran mit dem Bandschleifer gemacht. Durch das immer dünner werden des Holzes, gibt dieses nach, hat dadurch keinen so großen Schleifdruck mehr, und wird hauch dünn. Man muß natürlich hier auch sehr vorsichtig sein. Ich wollte ja kein Papier herstellen, sondern ein Fadeout.
Für alle Mittelteile habe ich Robinie verwendet. Vielleicht hängt diese Technik auch vom Holz ab .
Das eine Foto ist nachgestellt. Ich denke man kann aber gut den Arbeitsgang erkennen.
('');
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Gruß Stefan.
PS.: Was haltet ihr von Bambus aus dem Gartencenter ?. Den gibt´s da ca.10 -15cm Durchmesser, und über 2m lang. Die Wandung ist ca. 1 -1,5cm dick.
Mein Mittelteil habe ich nach der Bogenform gestaltet, was meiner Meinung nach die schwierigste Arbeit beim Richten der Teile ist. Da mein Rückenlaminat durchgängig ist, und in der Mitte ca. 40cm nicht getapert ist, hat auch nach dem Kleben alles gut gepasst.
Aber die Fadeouts herzustellen fand ich recht einfach. ich habe ca. 90% der Arbeit daran mit dem Bandschleifer gemacht. Durch das immer dünner werden des Holzes, gibt dieses nach, hat dadurch keinen so großen Schleifdruck mehr, und wird hauch dünn. Man muß natürlich hier auch sehr vorsichtig sein. Ich wollte ja kein Papier herstellen, sondern ein Fadeout.
Für alle Mittelteile habe ich Robinie verwendet. Vielleicht hängt diese Technik auch vom Holz ab .
Das eine Foto ist nachgestellt. Ich denke man kann aber gut den Arbeitsgang erkennen.
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Gruß Stefan.
PS.: Was haltet ihr von Bambus aus dem Gartencenter ?. Den gibt´s da ca.10 -15cm Durchmesser, und über 2m lang. Die Wandung ist ca. 1 -1,5cm dick.
Sei froh und lache, es k?nnte schlimmer kommen.
Und ich war froh, und ich lachte, und es kam schlimmer.
Und ich war froh, und ich lachte, und es kam schlimmer.
wir bauen bögen aus dem gartencenterbambus
geht hervoragend als backing.
Snake-Jo schnibbelt sogar sein eigenes actionboo daraus.
mein rückenlaminate sind immer zusammen gesatzt aus 2 getaperten oder parallelen laminaten.
und auch bei mir ist das zurechtschleifen die grösste arbeit,allerdings mach ich die enden wirklich papier dünn.
da kann man fast durchsehen.
gruss shantam
geht hervoragend als backing.
Snake-Jo schnibbelt sogar sein eigenes actionboo daraus.
mein rückenlaminate sind immer zusammen gesatzt aus 2 getaperten oder parallelen laminaten.
und auch bei mir ist das zurechtschleifen die grösste arbeit,allerdings mach ich die enden wirklich papier dünn.
da kann man fast durchsehen.
gruss shantam
- Snake-Jo
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@stefan: Ja, Shantam hat recht, ich nehme seit ca 10 Jahren Bambus aus dem Gartencenter oder Baumarkt. Bislang konnte ich mich über mangelnde Qualität nicht beklagen. Im Gegenteil: Der Bambusbogen mit selbst hergestelltem "reactionwood" ist immer noch mein Turnierbogen: sehr leichtes Teil (gewichtsmäßig), schnell und extrem langer und weicher Auszug, genau richtig für mich mit meiner Anker-Neurose. 8-)
@Shantam: Dein Riss mag vom Kleber ausgegangen sein, aber das Bambuszeugs hat auch nicht gut gehalten. Ich gehe mal davon aus, das "reactionboo" als Mittelschicht nicht so gut ist wie normal gelegter Bambus. Ich verwende eine Bambusschicht als Rahmen für Reiterbogen (Komposits) und habe da nur die besten Erfahrungen.
@Shantam: Dein Riss mag vom Kleber ausgegangen sein, aber das Bambuszeugs hat auch nicht gut gehalten. Ich gehe mal davon aus, das "reactionboo" als Mittelschicht nicht so gut ist wie normal gelegter Bambus. Ich verwende eine Bambusschicht als Rahmen für Reiterbogen (Komposits) und habe da nur die besten Erfahrungen.
@snake-jo
habe ich richtig verstanden dass du aus Baummarkt-Bambus ähnliche Platten/Streifen herstellt wie die von alles-bambus? Wie geht so was genau?
Schneidest du 2 cm (z.B.) breite Streifen, dann klebst du sie hochkannt (außere Diameter von erste Streifen wird mit innere Diameter von zweite Streifen geklebt) mit einander? Musst du vorher die Oberfläche plan machen? Die innere Diameter ist doch kleiner als der außere ...
Aus der Breite der Streifen ergibt sich dann die Dicke der "Platte". Ist meine Vorstellung richtig?
Ist das Bambusholz, der nah an Oberfläche liegt , besser? Es wird dadurch teilweise entfern.
sind die Bambus Rohre aus Baummarkt schon getrocknet? Oder spielt keine Rolle?
@shantam wenn man ein Glasbogen baut, muss weiter beachten werden dass das Holz nicht zu trocken ist? Was ist wenn eine solche Platte unter 5% Feuchtigkeit hat?
Ich hoffe dass meine Fragen noch zum Thread passen...
Mit freundlichen Grüßen
Sergiu
habe ich richtig verstanden dass du aus Baummarkt-Bambus ähnliche Platten/Streifen herstellt wie die von alles-bambus? Wie geht so was genau?
Schneidest du 2 cm (z.B.) breite Streifen, dann klebst du sie hochkannt (außere Diameter von erste Streifen wird mit innere Diameter von zweite Streifen geklebt) mit einander? Musst du vorher die Oberfläche plan machen? Die innere Diameter ist doch kleiner als der außere ...
Aus der Breite der Streifen ergibt sich dann die Dicke der "Platte". Ist meine Vorstellung richtig?
Ist das Bambusholz, der nah an Oberfläche liegt , besser? Es wird dadurch teilweise entfern.
sind die Bambus Rohre aus Baummarkt schon getrocknet? Oder spielt keine Rolle?
@shantam wenn man ein Glasbogen baut, muss weiter beachten werden dass das Holz nicht zu trocken ist? Was ist wenn eine solche Platte unter 5% Feuchtigkeit hat?
Ich hoffe dass meine Fragen noch zum Thread passen...
Mit freundlichen Grüßen
Sergiu
@Snake-Jo,
ich stelle mir das versagen des bambus damit zusammen hängt das dieklebefuge versagt hat und einen impuls durch den wurfarm verursacht.
je nachdem ob im nächsten cm die klebefuge gut ist, wandert sie ins bambus oder nicht.so ähnlich wie beim glasbruch oder wenn eid bricht.
die schwächste stelle kolabiert halt.
ich weis das Kra genau mit dem zeug gute bögen baut.
er verbaut die als core und belly.
ist natürlich immer möglich das ich ne montagsplatte bekommen habe.
@stefan du feigerspätouterdu
@Sergiu
also ich habe mein holz gerne so trocken wie es geht.je trocken je fest.so um 6-7% sollen ideal sein,kann ich aber mangels messgerät nicht messen.
gruss shantam
ich stelle mir das versagen des bambus damit zusammen hängt das dieklebefuge versagt hat und einen impuls durch den wurfarm verursacht.
je nachdem ob im nächsten cm die klebefuge gut ist, wandert sie ins bambus oder nicht.so ähnlich wie beim glasbruch oder wenn eid bricht.
die schwächste stelle kolabiert halt.
ich weis das Kra genau mit dem zeug gute bögen baut.
er verbaut die als core und belly.
ist natürlich immer möglich das ich ne montagsplatte bekommen habe.
@stefan du feigerspätouterdu
@Sergiu
also ich habe mein holz gerne so trocken wie es geht.je trocken je fest.so um 6-7% sollen ideal sein,kann ich aber mangels messgerät nicht messen.
gruss shantam
machs noch einmal shantam
ok
auf zum 3.
die grösste änderung wird sein das ich alle lagen durchlaufen lassen werde.also auch die am bauch.
deshalb war mein heutige aufgabe die 4 getaperten
laminate für den bauch verspleissen mußte.
ich hab es mir einfach gemacht und die lagen auf ein aluprofil befestigt,immer das nächste 2cm zurück.
das ganze packet dann an den bandschleiffer halten,
schleifen und gut.
[url=http://www.fletchers-corner.de/cpg/albums/userpics/11589/HPIM0046.jpg]
[/url]
so ähnlich habe ich die 4 lagen eibefurnier verarbeitet,aber mit nur 5mm abstand und mit hand geschliffen.
[url=http://www.fletchers-corner.de/cpg/albums/userpics/11589/HPIM0048.jpg]
[/url]
die spleisse habe ich dann einfach mit 5 minuten epoxi verklebt.
nach der aushärtung noch schnell den stoss glattschleifen.
das ist heute dabei rausgekommen,von oben nach unten.
1 mal padouk ein wenig eckig noch :-)
2 mal eibe sichtfurnier ,5mm stark
1 mal bambus parallel 2,6mm
2 mal bambus getapert 3mm
mehr wenns was neues gibt
gruss shantam
auf zum 3.
die grösste änderung wird sein das ich alle lagen durchlaufen lassen werde.also auch die am bauch.
deshalb war mein heutige aufgabe die 4 getaperten
laminate für den bauch verspleissen mußte.
ich hab es mir einfach gemacht und die lagen auf ein aluprofil befestigt,immer das nächste 2cm zurück.
das ganze packet dann an den bandschleiffer halten,
schleifen und gut.
[url=http://www.fletchers-corner.de/cpg/albums/userpics/11589/HPIM0046.jpg]
[/url]
so ähnlich habe ich die 4 lagen eibefurnier verarbeitet,aber mit nur 5mm abstand und mit hand geschliffen.
[url=http://www.fletchers-corner.de/cpg/albums/userpics/11589/HPIM0048.jpg]
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die spleisse habe ich dann einfach mit 5 minuten epoxi verklebt.
nach der aushärtung noch schnell den stoss glattschleifen.
das ist heute dabei rausgekommen,von oben nach unten.
1 mal padouk ein wenig eckig noch :-)
2 mal eibe sichtfurnier ,5mm stark
1 mal bambus parallel 2,6mm
2 mal bambus getapert 3mm
mehr wenns was neues gibt
gruss shantam
so griff mittelstück ist fertig.
ich werde es heute noch verkleben,allerdings ändere ich meine vorgehens weise dahin das ich nur die bauchlagen und den griff verleime.
ich hoffe dadurch mehr kontrolle zubekommen.
irgendwas hab ich das vorletzte mal halt falsch gemacht.
mal sehen obs klapt.
gruss shantam
ich werde es heute noch verkleben,allerdings ändere ich meine vorgehens weise dahin das ich nur die bauchlagen und den griff verleime.
ich hoffe dadurch mehr kontrolle zubekommen.
irgendwas hab ich das vorletzte mal halt falsch gemacht.
mal sehen obs klapt.
gruss shantam
Fastflight
Eine Frage von Glaspabber zu Glaspabber. Schießt ihr eigentlich auf euern Selbstgebauten Glasbögen Fastflight? Ich hab mich bis jetzt noch nicht getraut das zu probieren, und wollte mal euere Meinung hören.
@shantam. Viel Erfolg, ich werds mit Interesse verfolgen.
Gruß Stefan
@shantam. Viel Erfolg, ich werds mit Interesse verfolgen.
Gruß Stefan
Sei froh und lache, es k?nnte schlimmer kommen.
Und ich war froh, und ich lachte, und es kam schlimmer.
Und ich war froh, und ich lachte, und es kam schlimmer.
-
- Sr. Member
- Beiträge: 409
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Fastflight und D75
Servus,
pappe zwar kein Glas auf meine Bögen, verwende aber bei den Bambusbögen D 75 Thin, sollte ähnlich wie FF sein. Bisher noch keine größeren Probleme, verwende aber Horntips.
Wenn man keine leichten Carbonpfeile verwendet sollte bei vernünftiger Klebung nicht viel passieren. Sonst halte ich es wie shantam
und bessere nach ;-) .
Gruss,
NWC
pappe zwar kein Glas auf meine Bögen, verwende aber bei den Bambusbögen D 75 Thin, sollte ähnlich wie FF sein. Bisher noch keine größeren Probleme, verwende aber Horntips.
Wenn man keine leichten Carbonpfeile verwendet sollte bei vernünftiger Klebung nicht viel passieren. Sonst halte ich es wie shantam
und bessere nach ;-) .
Gruss,
NWC
- Snake-Jo
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@shantam: Gute Idee, das mit dem Versetzen der Leisten. Nachdem ich nun weiß, das Du dieses reaction-boo verwendet hast bzw. Plattenmaterial, versteht ich die Rissbildung. Bei einem normal platt liegenden Bambusstreifen aus dem Rohr wär es nicht möglich gewesen, das der Riss parallel zum Rücken verläuft.
@all: Die Herstellung von reaction-boo hatte ich zusammen mit der Vorstellung von meinem Bambusbogen beschrieben, Präsi-Thread S. 30 (danke an shantam).
Hier ein Bild vom Querschnitt des ganzen Bogenarms.
Man besorgt sich ein Bambusrohr aus dem Baumarkt von mindestens 12 cm Durchmesser, spaltet aus dem Rohr Backings heraus. Aus dem Rest, also den zu schmalen oder rissigen Teilen sägt man auf der Kreissäge Streifen von ca 10 mm Breite (die spätere Höhe des reaction-boo). Auf der Hobelmaschine oder auf dem Bandschleifer oder an einem Schleifteller mit Anschlag schleift man diese Streifen auf Mass und plan an der Bambusaußen- und Innenseite.
Gegenüber dem Originalstreifen werden sie um 90 ° gekippt und Innenseite gegen Innenseite, Außenseite gegen Außenseite geleimt. Die Streifen stehen also nun hochkant im Gefüge. Leim: Ponal blau (wasserfest). Dadurch erhält man z.B. mit 4 Streifen a 8 mm (Schichtdicke des Bambusrohres, nicht Sägebreite) eine Leiste von 32 mm Breite und den ebsagten 10 mm Höhe, Die man nochmals über die Hobelmaschine oder den Bandschleifer jagt.
Sehr effektiv wird das "reaction-boo", wenn die Streifen vor dem Verleimen noch im Backofen getempert werden (ca 80° C, 20 min). Die ca 180 cm langen Streifen diagonal einschieben und nach 20 min wenden. Die Klappe steht dabei etwas offen, eventuell mit Alufolie abdichten.
@all: Die Herstellung von reaction-boo hatte ich zusammen mit der Vorstellung von meinem Bambusbogen beschrieben, Präsi-Thread S. 30 (danke an shantam).
Hier ein Bild vom Querschnitt des ganzen Bogenarms.
Man besorgt sich ein Bambusrohr aus dem Baumarkt von mindestens 12 cm Durchmesser, spaltet aus dem Rohr Backings heraus. Aus dem Rest, also den zu schmalen oder rissigen Teilen sägt man auf der Kreissäge Streifen von ca 10 mm Breite (die spätere Höhe des reaction-boo). Auf der Hobelmaschine oder auf dem Bandschleifer oder an einem Schleifteller mit Anschlag schleift man diese Streifen auf Mass und plan an der Bambusaußen- und Innenseite.
Gegenüber dem Originalstreifen werden sie um 90 ° gekippt und Innenseite gegen Innenseite, Außenseite gegen Außenseite geleimt. Die Streifen stehen also nun hochkant im Gefüge. Leim: Ponal blau (wasserfest). Dadurch erhält man z.B. mit 4 Streifen a 8 mm (Schichtdicke des Bambusrohres, nicht Sägebreite) eine Leiste von 32 mm Breite und den ebsagten 10 mm Höhe, Die man nochmals über die Hobelmaschine oder den Bandschleifer jagt.
Sehr effektiv wird das "reaction-boo", wenn die Streifen vor dem Verleimen noch im Backofen getempert werden (ca 80° C, 20 min). Die ca 180 cm langen Streifen diagonal einschieben und nach 20 min wenden. Die Klappe steht dabei etwas offen, eventuell mit Alufolie abdichten.