Traditioneller Schutz für Handrücken an der Bogenhand?

Selbstgebaute Ausrüstungsgegenstände wie Armschutz, Köcher, etc.
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AndiE
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Traditioneller Schutz für Handrücken an der Bogenhand?

Beitrag von AndiE »

Hallo

Mein Vater schießt einen Osage Flachbogen traditionell und möchte für die Bogenhand einen traditionellen schutz haben. Bisher hat er da einen Lederhandschuh getragen. An der Schießhand hat er ein selbst gebautes Tab aus Kalbsfell von dem er sehr begeistert ist. Nun möchte er aus dem selben Material für die Bogenhand was haben jedoch ohne Ösen, Klettverschluss und anderem modernen Schnickschnack. Habe im Netz und in Büchern schon nach sowas gesucht aber bisher nix gefunden. Gab es sowas in keiner Kultur früher?
Für Links, Bilder und Tipps wäre ich sehr dankbar, denn bevor ich was selber entwerfe würde ich lieber was historisches nachbauen falls es sowas schon mal gab.

MfG
Andi
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Wilfrid (✝)
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Re: Traditioneller Schutz für Handrücken an der Bogenhand?

Beitrag von Wilfrid (✝) »

Traditionell nockt man etwas höher ein, schon hebt der Pfeil ab und alles ist schön.
Ansonsten ein Stulpenhandschuh
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Markus
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Re: Traditioneller Schutz für Handrücken an der Bogenhand?

Beitrag von Markus »

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kra
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Re: Traditioneller Schutz für Handrücken an der Bogenhand?

Beitrag von kra »

Traditionell - das wäre dann eine Hornhaut ;D

Aber im Ernst, ohne irgendwelche Befestigungen wird es nicht gehen. Oder natürlich den Handschuh soweit verschneiden, das nur noch der Zeigefinger und der Knöchek dazu bedeckt sind. Ums fixieren wird er aber trotzdem nicht herumkommen.
“Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.”
– George Bernard Shaw
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Idariod
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Re: Traditioneller Schutz für Handrücken an der Bogenhand?

Beitrag von Idariod »

Kurzer Einwurf falls du so etwas selber machst:

Lege die Nähte so, dass sie vom Bogen wegschauen wenn man den Bogen hält. Ich hab mir so einen Handschuh gekauft, der hatte die Nähte genau dort wo der Daumen und der Zeigefinger am Bogen sind. Das gibt auf die Dauer ganz gräßlich Druck auf die Beugesehne vom Daumen, und ich hab den Handschuh dann mit Ledereinsätzen und Naht auflösen und anders neu vernähen umgemodelt, dass das zu meinen Wurstgriffeln passt. Hätte nicht sein müssen wenn man da cleveres Design über Materialeinsparung stellt.
Teile dein Wissen und gib nicht vor zu wissen was du nicht weißt - ein guter Ratschlag von einem tüchtigen Tischler. Das steht hier um mich daran immer zu erinnern, und für alle denen der Schuh passt.
Onslow Skelton
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Re: Traditioneller Schutz für Handrücken an der Bogenhand?

Beitrag von Onslow Skelton »

kra hat geschrieben:Traditionell - das wäre dann eine Hornhaut ;D
You made my Day! :D

Gruß,
Frank
Ich bin nicht auf der Welt um zu sein,
wie andere mich gerne hätten!
AndiE
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Re: Traditioneller Schutz für Handrücken an der Bogenhand?

Beitrag von AndiE »

Hallo

Hilft eine Hornhaut oder höheres einnocken gegen Federkiel und Schaftsplitter? ;)
Ja ohne Befestigung wirds nicht gehen. Bin nur noch am überlegen wie man es befestigen könnte damit es hält und auch nicht drückt und ziept. Werds aber evtl mit nem Knopfloch und einem kleinen Horn oder einer Geweihspitze als Knopf machen.

Ja Markus, sowas ähnliches meine ich. Also gabs sowas bei den Samurai damals schon!?

Aber gabs sowas bei den Indianern usw. nicht?

Ja Idariod, das mit den Nähten ist immer das Problem beim selber machen solcher Dinge. Da wo man sie nicht sieht stören sie und wo sie nicht stören sehen sie blöd aus.

MfG
Andi
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Re: Traditioneller Schutz für Handrücken an der Bogenhand?

Beitrag von apaloosa »

Hallo Andi,
Hilft eine Hornhaut oder höheres einnocken gegen Federkiel und Schaftsplitter?
gegen Schaftsplitter nein aber Federkiel ja. Außerdem, wenn Du die Federkiele mit Sekundenkleber oder was auch immer an den Enden klebst bzw. umwickelst ist das Problem eh schon fast behoben.
Knopfloch und einem kleinen Horn oder einer Geweihspitze als Knopf machen
dann sieh aber zu, dass das auf dem Arm Außen liegt sonnst bleibt Dir die Sehne am Knopf hängen.
Aber gabs sowas bei den Indianern usw. nicht
ei deswegen waren es doch Indianer :D

Gruß
Harald
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Wilfrid (✝)
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Re: Traditioneller Schutz für Handrücken an der Bogenhand?

Beitrag von Wilfrid (✝) »

Aslo das mit dem richtigen Nockpunkt ist wirklich sehr hilfreich, da passiert einem nichts, so man erstens die Federn vorn anwickelt und zweitens auf die Flamme beim Pfeil achtet. Und keine angebrochenen, geflickten Pfeile schießt.
Ich schieße jetz mit Unterbrechungen seit 50 Jahren und hatte erst eine Feder im Daumen. Wegen Dummheit, nicht angewickelt, nen fremden Pfeil ausprobiert. Auf einem fremden Bogen ...

Für die ersten Schüsse bei einem neuen Bogen nehme ich nen Schweißhandschuh für WIG Schweißen. Der hat auch ne Stulpe gegen die Sehne, so eine Tillersehne schlägt ja doch gern mal durch
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Snake-Jo
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Re: Traditioneller Schutz für Handrücken an der Bogenhand?

Beitrag von Snake-Jo »

Doch, es geht ohne Befestigung. Einfach einen Fingerling aus Leder über den Zeigefinger stülpen, fertig.
Ich benutze sowas beim berittenen Bogenschießen, weil ich gerne die Finger frei habe für den Umgang mit Pferd und Zügel (VOR dem Turnierritt ;D ).
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AndiE
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Re: Traditioneller Schutz für Handrücken an der Bogenhand?

Beitrag von AndiE »

Hallo

Na klar kommt der Knopf nach aussen, eben wie beim Armschutz. Ich wickele alle meiner Pfeile komplett.

Genau sowas werd ich ihm mal machen Snake-Jo. Danke Dir!

MfG
Andi
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Anasazi
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Re: Traditioneller Schutz für Handrücken an der Bogenhand?

Beitrag von Anasazi »

Mit den passenden Pfeilen und dem Nockpunkt an der richtigen Stelle, sollte nichts passieren.
Da streift dann kein Federkiel, da schlägt keine Nocke. Eine gute Lösetechnik hilft auch. Am meisten lernt man durch Fehler ;)
Pfeile regelmäßig / immer kontrollieren und bei Beschädigungen nicht schießen. Wenn mal ein angebrochener Pfeil im Abschuß bricht, hilft Leder auch nur vielleicht. Da solltest du dir dann auch noch über eine Kevelareinlage Gedanken machen, falls du verhindern möchtest, dass im Fall der Fälle etwas passiert.
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