den Satz : "ist für Menschen jeden Alters geeignet" kennt nicht nur Google mit 267.000 Treffern, sondern auch jeder der versucht hat eine Werbebrochüre zu Kyudo oder anderen Bogensport zu schreiben.
Meine kurze Erfahrung zu Anfängerwerbung und den Versuch dauerhaft neue Mitglieder zu werben ist:
VHS-Kurs 1: 10 Neue -> keiner geblieben, VHS2: 4 Neue einer geblieben (ich), VHS3: kein Neuer, VHS4: 4 Neue einer für 4 Wochen geblieben.
Vielleicht habt Ihr ähnliche Erfahrungen?!
Was kann man tun, wenn es doch für jeden Menschen geeignet ist

Es gibt eine Reihe von Anmerkungen, die man in der Diskussion so hört:
1. "Nicht jeder ist für Kampfsport geeignet", das scheint mir doch ein sehr "eitles" Argument zu sein, Ballett ist körperlich und was den Übungsaufand angeht ebenso belastend und psychisch ist Schach-Spielen, was jeder nachvollziehen kann der mal einen gestandenen Schachspieler erlebt hat der nach 4 Stunden Kampf die Partie in wenigen Sekunden wegwirft vielleicht noch härter.
2. Die Art und Weise, wie Kyudo gelehrt wird, ist vielleicht nicht mehr zeitgemäß ... hauptsächlich negative Motivation?
3. Die Vielfalt zeigen und dann "halt" auch akzeptieren, dass manche mit Kyudo "Zen" machen möchten?
4. Die Distanzen verkürzen ein Hochsprnger legt die Latte auch nicht gleich auf 2 m?
Ich bin gespannt was die Diskussion ergibt und hoffe hier im richtigen Forum zu sein, falls nicht, sorry und bitte um Korrektur. Mich würde auch interessieren wie andere Bogensportler das sehen.
Gruss Johannes.
PS.: Am Mato basteln bin ich noch dran, aber es wird besser!