Die Variante vom
@Hedjer-Dirk hat den Charme, dass man einerseits zu der Bestimmung nur ein Stift, ein sehr einfaches Längenmaß wie ein Stück Papier oder einen Bindfaden und ein wenig Holzbearbeitungswerkzeug braucht. Und dass es sich um angewandte Physik in Reinstform handelt. Man braucht keine Wägung und damit auch keine Waage. Nachteil ist, dass man erst einmal einen ziemlich regelmäßigen Körper aus dem Holz schneiden muss.
Wenn ich die Dichte einer regelmäßig geformten Holzleiste bestimmen wollen würde, würde ich mir einfach nen Messschieber nehmen (Höhe, Breite, Länge) und dann das Ding auf die
Feinwaage legen. Einfach weil ich Zugriff auf diese beiden Werkzeuge und auch auf einen Taschenrechner habe.
Der Vorteil bei der Wasserverträngungsmethode ist, dass ich völlig unregelmäßig geformte Körper ohne großen Aufwand vermessen kann. Ein Abfallstück tut es also auch. Der Nachteil ist, dass ich eine (Fein)Waage benötige, welche
früher[TM] einfach teuer war. Ein zweiter Vorteil ist, dass Wägen ein relativ genaues und wenig fehleranfälliges Messverfahren ist - und auch
früher [TM] schon war – so ich denn eine entsprechende Waage (und
früher [TM] auch den dazugehörigen Gewichtssatz) besitze. Da ich davon ausgehe, dass die meisten
Fletcher hier Zugriff auf eine hinreichend genaue Waage haben (betreffend Gewicht von Pfeilen bzw. deren Teilen), habe ich halt die Verdrängungsmethode vorgeschlagen.
Leider kann ich den fraglichen Dichtewert nicht selbst bestimmen wegen Materialmangel. Ich könnte zwar die Dichte von Faulbaum
rinde ermitteln – was nicht ganz so leicht werden dürfte, da es sich um geschnittene lose Ware zur Teezubereitung handelt – aber ich bezweifel mal, dass
@acker dieser Wert irgendwie nützten wird.