Ich baue seit so ca 3 Jahren Bögen und in der Zeit habe ich natürlich öfter mal im Fletchers Corner vorbeigeschaut, allerdings hatte ich bisher nie eine Frage die es Wert wahr gestellt zu werden

Da das Anmelden hier im Forum etwas länger gedauert hat bin ich glaube ich auch schon auf eine Lösung für dieses Problem gekommen, aber vl hat ja jemand eine besser Idee.
Also zum eigentlichen Thema:
Ich habe mir einen 62" Brett/Pyramidenbogen aus 9.6 mm Lärche mit 2mm Nussfacing und Sehnenbacking (alles mit Hasenleim verklebt) gebaut. Den Griff habe ich aus Lärchen und Nussresten geklebt und gefeilt. Das ganze wurde zurchtgeschnitten und noch auf 28" getillert (hat 48 Pfund bei 26" (mein Tillerstock ist nicht lang genug um mit der Federwaage weiter zu kommen).
Beim Einschießen hat es dann einen lauten Knall gegeben und nachdem ich die Hose gewechselt habe, waren die Wurfarme noch ganz, aber eine Seite vom Griff hat sich gelöst, zum Glück hat die Griffwicklung aus Hanfschnur wohl schlimmeres verhindert und ich hab damit noch ca 50x geschossen ohne das es schlimmer geworden ist (HAUT MICH NICHT!! Ich hatte keinen Ersatzbogen mit

Wie reparier ich das jetzt wieder?
Ich denke die eigentliche Ursache ist, daß die Fadeouts zu kurz sind. Dh habe ich den Riss wieder mit Hautleim geklebt und biege gerade Nussstücke zurecht um diese zu verlängern. Ev. dachte ich noch den Griff mit Sehen zu umwickeln. Hat jemand vl noch eine bessere Idee?
Hier der Bogen (schon mit Riss) Und hier der Riss Das Sehnenbacking löst sich übrigens nicht, es gab nur einen Längsriss im Brett den ich zur Absicherung noch mit einem Stück (dunkelviolettem) Stoff gesichert habe.
Vielen Dank und LG