Hunnu-Bogen aus Ulan Bator
Hunnu-Bogen aus Ulan Bator
In Ulan Bator vom bekannten Bogenbauer
Tumurkhu Batmunkh erstanden.
Der Holzkern ist aus Birke.
Horn und Sehnen vom Steinbock.
Mit Birkenrinde belegt.
45 lbs
vG Dshonon
Tumurkhu Batmunkh erstanden.
Der Holzkern ist aus Birke.
Horn und Sehnen vom Steinbock.
Mit Birkenrinde belegt.
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vG Dshonon
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Sokrates, 412 v. Chr.
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- Haitha
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Re: Hunnu-Bogen aus Ulan Bator
WoW!
Fall down seven times, stand up eight.
Carve a little wood, pull a few strings and sometimes magic happens - Gepetto
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Re: Hunnu-Bogen aus Ulan Bator
Wirkt irgendwie nicht sehr filigran. kann aber auch täuschen.
Ansonsten gefällt er mir gut! Wie ist die maximale Auszugslänge? Bögenlänge?
Gruß,
Quirin
Ansonsten gefällt er mir gut! Wie ist die maximale Auszugslänge? Bögenlänge?
Gruß,
Quirin
- ralfmcghee
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Re: Hunnu-Bogen aus Ulan Bator
Herzlichen Glückwunsch! Es werden beim nächsten Schöppchen interessierte Fragen auf Dich zukommen. 

Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht.
Der Student geht zur Mensa bis er bricht.
Mein Bogen geht auf den Tillerstock bis er bricht.
Der Student geht zur Mensa bis er bricht.
Mein Bogen geht auf den Tillerstock bis er bricht.
Re: Hunnu-Bogen aus Ulan Bator
Hallo Quirin pnQuirin hat geschrieben: Wie ist die maximale Auszugslänge? Bögenlänge?
Gruß,Quirin
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Re: Hunnu-Bogen aus Ulan Bator
Hallo Ralf,ralfmcghee hat geschrieben:Herzlichen Glückwunsch! Es werden beim nächsten Schöppchen interessierte Fragen auf Dich zukommen.
stimmt, wird Zeit, dass wir uns wieder mal treffen.
vG Dshonon
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- kra
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Re: Hunnu-Bogen aus Ulan Bator
Gratulation zum Bogen! Sieht gut aus.
Frage zur Bauart: ist hier der WA mit "Angelgarn" umwickelt oder alleine mit Birkenrinde??
Frage zur Bauart: ist hier der WA mit "Angelgarn" umwickelt oder alleine mit Birkenrinde??
“Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.”
– George Bernard Shaw
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Re: Hunnu-Bogen aus Ulan Bator
Hallo Axel,
alleine mit Birkenrinde.
Aber:
Ich konnte sehr nah bei einem Naadam
im Төв Аймак den Wettkampf im Bogenschiessen
beobachten. Die Bogen waren alle ausnahmslos
mit Angelschnur umwickelt.
Ich hatte auch mal Bedenken...warum einen Hornbogen
mit Angelschnur unwickeln? Aber es funktioniert.
Die Schützen schossen mit diesen Bogen auf 75m
(auf kein einfaches Ziel) hervorragende Ergebnisse.
vG
Dshonon
alleine mit Birkenrinde.
Aber:
Ich konnte sehr nah bei einem Naadam
im Төв Аймак den Wettkampf im Bogenschiessen
beobachten. Die Bogen waren alle ausnahmslos
mit Angelschnur umwickelt.
Ich hatte auch mal Bedenken...warum einen Hornbogen
mit Angelschnur unwickeln? Aber es funktioniert.
Die Schützen schossen mit diesen Bogen auf 75m
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- kra
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Re: Hunnu-Bogen aus Ulan Bator
Bitte nicht falsch verstehen, die Schußleistung habe ich nicht bezweifelt oder infrage gestellt. Es ging mir nur um den optischen Eindruck (und ein wenig in das Vertrauen des Bogenbauers in die Bögen)!
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– George Bernard Shaw
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Re: Hunnu-Bogen aus Ulan Bator
@ Kra
Vor kurzem konnte ich zwei mongolische Horn-Sehen-Kompositbogen im Stil der Bogen, dieauf dem Gebiet der Mongolai Zeit der Qing-Dynastie in Gerbrauch waren, begutachten.
Diese hatte jemand anläßlich seines Aufenthaltes in der Mongolai mitgebracht; sie waren dort als "Kinder-/Anfängerbogen" offeriert worden.
Abgesehen von der wirklich miserablen Qualiät der Ausführung - "Lederbezug" des Griffes ähnlich simpel wie bei dem Bogen von Dshonon; klobige Sehnenbrücken; "Belag" mit einer Folie, die bemalte Birkenrinde immitieren sollte; kaschierte Unebenheiten des Sehnenbelags im Bereich des Übergangs von Siyah zu Wurfarmen; Standhöhe geringer als die eines Koreaners und somit für diesen Bogentyp viel zu gering - waren dort Teile des Bogens auch mit Angelsehne umwickelt. Man hat das erst für einen Scherz zu Transportzwecken gehalten.
Das scheint dort jedoch aber in gewisser Weise üblich zu sein (Insofern hat Dshonon hier wahrscheinlich Glück gehabt, dass ihm dies erspart blieb.).
Ach ja... Geschossen haben die Dinger schon - nur nicht sonderlich komfortabel.
Ralph
Vor kurzem konnte ich zwei mongolische Horn-Sehen-Kompositbogen im Stil der Bogen, dieauf dem Gebiet der Mongolai Zeit der Qing-Dynastie in Gerbrauch waren, begutachten.
Diese hatte jemand anläßlich seines Aufenthaltes in der Mongolai mitgebracht; sie waren dort als "Kinder-/Anfängerbogen" offeriert worden.
Abgesehen von der wirklich miserablen Qualiät der Ausführung - "Lederbezug" des Griffes ähnlich simpel wie bei dem Bogen von Dshonon; klobige Sehnenbrücken; "Belag" mit einer Folie, die bemalte Birkenrinde immitieren sollte; kaschierte Unebenheiten des Sehnenbelags im Bereich des Übergangs von Siyah zu Wurfarmen; Standhöhe geringer als die eines Koreaners und somit für diesen Bogentyp viel zu gering - waren dort Teile des Bogens auch mit Angelsehne umwickelt. Man hat das erst für einen Scherz zu Transportzwecken gehalten.
Das scheint dort jedoch aber in gewisser Weise üblich zu sein (Insofern hat Dshonon hier wahrscheinlich Glück gehabt, dass ihm dies erspart blieb.).
Ach ja... Geschossen haben die Dinger schon - nur nicht sonderlich komfortabel.
Ralph
"Timur spricht:
Was ? Ihr missbilliget den kräftigen Sturm
Des Übermuts, verlogne Pfaffen!
Hätt' Allah mich bestimmt zum Wurm,
So hätt' er mich als Wurm geschaffen." - Goethe, West-östlicher Diwan, Buch Timur
Was ? Ihr missbilliget den kräftigen Sturm
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Hätt' Allah mich bestimmt zum Wurm,
So hätt' er mich als Wurm geschaffen." - Goethe, West-östlicher Diwan, Buch Timur
Re: Hunnu-Bogen aus Ulan Bator
Sehr geehrter Ralph,
ich weiß nicht, wo sich diese Person den von Dir beschriebenen
Bogen gekauft hat.
Meinen habe ich jedenfalls von einem Bogenbauer
In Ulan Bator gekauft, bei dem die PROFESSIONELLEN
Bogenschützen in Ulan Bator BAUEN lassen.
Ich konnte mich eingehend mit ihm unterhalten.
Ich konnte auch seine Werkstatt besichichtigen.
Da ich hier in UB familiär untergebracht bin,
kommt ein Kontakt zu einem Mgl. Bogenbauer
natürlich einfacher zustande.
Touristenware ist somit für mich ausgeschlossen.
Ich kann Deine Bedenken, was Touristen-Bogen in UB betrifft,
sehr gut verstehen. Davon gibt es hier genug.
Meiner jedenfalls wurde professionell hergestellt.
Dann noch ein Wort zu den Bogen wie sie
in der Mongolei verwendet werden:
Alle Schützen schießen beim Naadam diese Bogen.
Durchweg mit einem Zuggewicht zwischen 50-60 lbs.
Und ich habe hautnah gesehen, wie gut die Schützen,
bzw. die Bogen (mit Angelschnur umwickelt),
auf eine Entfernung von 75m treffen.
vG
Dshonon
ich weiß nicht, wo sich diese Person den von Dir beschriebenen
Bogen gekauft hat.
Meinen habe ich jedenfalls von einem Bogenbauer
In Ulan Bator gekauft, bei dem die PROFESSIONELLEN
Bogenschützen in Ulan Bator BAUEN lassen.
Ich konnte mich eingehend mit ihm unterhalten.
Ich konnte auch seine Werkstatt besichichtigen.
Da ich hier in UB familiär untergebracht bin,
kommt ein Kontakt zu einem Mgl. Bogenbauer
natürlich einfacher zustande.
Touristenware ist somit für mich ausgeschlossen.
Ich kann Deine Bedenken, was Touristen-Bogen in UB betrifft,
sehr gut verstehen. Davon gibt es hier genug.
Meiner jedenfalls wurde professionell hergestellt.
Dann noch ein Wort zu den Bogen wie sie
in der Mongolei verwendet werden:
Alle Schützen schießen beim Naadam diese Bogen.
Durchweg mit einem Zuggewicht zwischen 50-60 lbs.
Und ich habe hautnah gesehen, wie gut die Schützen,
bzw. die Bogen (mit Angelschnur umwickelt),
auf eine Entfernung von 75m treffen.
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Re: Hunnu-Bogen aus Ulan Bator
Sehr geehrter Dshonon,
zur Frage, ob und wie Dein Bogen ausgeführt wurde - professionell oder nicht - habe ich mich nicht geäußert. Ebenso nicht hinsichtlich dessen Schußleistung.
Das haben andere voranstehend übernommen.
Mir ging es vornehmlich nur um die von Kra angesprochene Thematik "Angelschnurumwicklung" - dargestellt an einem anderen Bogen, welcher jedoch aus derselben Region, wie Deiner kommt.
Und ich habe Deinen Bogen noch dadurch aufgewertet, dass ich formulierte, dass es meines Erachtens ein Glücksfall sei, dass Deiner ohne diese Wicklungen auskommt. Ich halte jene persönlich auf einem Horn-Sehnen-Komposit-Bogen für unpassend.
Ralph
zur Frage, ob und wie Dein Bogen ausgeführt wurde - professionell oder nicht - habe ich mich nicht geäußert. Ebenso nicht hinsichtlich dessen Schußleistung.
Das haben andere voranstehend übernommen.
Mir ging es vornehmlich nur um die von Kra angesprochene Thematik "Angelschnurumwicklung" - dargestellt an einem anderen Bogen, welcher jedoch aus derselben Region, wie Deiner kommt.
Und ich habe Deinen Bogen noch dadurch aufgewertet, dass ich formulierte, dass es meines Erachtens ein Glücksfall sei, dass Deiner ohne diese Wicklungen auskommt. Ich halte jene persönlich auf einem Horn-Sehnen-Komposit-Bogen für unpassend.
Ralph
"Timur spricht:
Was ? Ihr missbilliget den kräftigen Sturm
Des Übermuts, verlogne Pfaffen!
Hätt' Allah mich bestimmt zum Wurm,
So hätt' er mich als Wurm geschaffen." - Goethe, West-östlicher Diwan, Buch Timur
Was ? Ihr missbilliget den kräftigen Sturm
Des Übermuts, verlogne Pfaffen!
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So hätt' er mich als Wurm geschaffen." - Goethe, West-östlicher Diwan, Buch Timur
Re: Hunnu-Bogen aus Ulan Bator
Servus -
na endlich ist mal wieder Leben in der Bude.
Was heißt denn eigentlich Hunnu?
Bestes
K02
na endlich ist mal wieder Leben in der Bude.

Was heißt denn eigentlich Hunnu?
Bestes
K02
Re: Hunnu-Bogen aus Ulan Bator
Hab ich mich auch schon gefragt. Soviel ich rausgegoogelt hab ist Hun eine chinesische Bezeichnung fuer die Mongolen, die soviel wie Barbaren bedeutet
Haben ist besser als brauchen.
Re: Hunnu-Bogen aus Ulan Bator
Hallo K02,
Hunnu ist das in der Mongolei so bezeichnete Reich der :
> Xiōngnú (chinesisch 匈奴, W.-G. Hsiung-nu) ist die chinesische Bezeichnung für einen Stammesbund aus Reiternomaden,
der zwischen dem 3. Jahrhundert v. Chr. und dem späten 1. Jahrhundert n. Chr. weite Teile des östlichen Zentralasiens kontrollierte. Das Reich der Xiongnu war das früheste und gleichzeitig langlebigste Steppenreich >
=> Quelle: Wikipedia
vG
Dshonon
Hunnu ist das in der Mongolei so bezeichnete Reich der :
> Xiōngnú (chinesisch 匈奴, W.-G. Hsiung-nu) ist die chinesische Bezeichnung für einen Stammesbund aus Reiternomaden,
der zwischen dem 3. Jahrhundert v. Chr. und dem späten 1. Jahrhundert n. Chr. weite Teile des östlichen Zentralasiens kontrollierte. Das Reich der Xiongnu war das früheste und gleichzeitig langlebigste Steppenreich >
=> Quelle: Wikipedia
vG
Dshonon
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