Ragnar_AT hat geschrieben:
Wie schon gesagt, der Bogen hat einen fast zylindrisch runden Griff.
Siehe da:
https://www.alibowshop.com/blank-rwrlr/tibetan-qinghai
Da fällt es auch schwer, einen konsistenten Griff und Druckpunkt zu finden. Zumindest mir.
Ich frage mich, wie die Chinesen/Tibetaner (der Alibow Kayjuan z.B. hat den gleichen Griff) damit zurecht kamen ...
PS: und/oder den Griff des Chinesen ändern ...
Wie man damit zurechtkommt vgl. z. B.
hier!.
Man kam damit zurecht, indem man es immer wieder, bis zur buchtäblichen "Vergasung" übte - bis es saß. Das dauerte eben. Und Du machst das vielleicht noch nicht lange genug....
Eine Griffanpassung ist keine gute Idee - dadurch verändert man das Zusammenspiel der Bogenbestandteile und das Schußverhalten meist in keinem positiven Sinne.
Die Altvorderen werden schon ihre Gründe gehabt haben, warum sie die Griffe in dieser Weise gestaltet haben - diese lagen meist darin, etwas in einer Weise zu gestalten, dass es funktionierte und man daher damit überleben konnte.
Deshalb waren die Griffe bei den chinesischen/tibetischen Bogen in jener Weise ausgeführt. Bei koreanischen Bogen, die auch ansonsten anders ausgeführt waren, sind sie deswegen anders gestaltet (und die Bogen werden u. a. deshalb auch anders geschossen); ebenso bei Türken etc. .
Nur mal am Rande:
Sie
hier ist ja sicher bekannt. Sie ist auch ähnlich "zylindrisch/elyptisch" ausgeführt, wie die angesprochenen Bogengriffe. Wie man sie korrekt zu fassen hatte, war auch eine Sache langwieriger Übung. Dass sie deswegen unhandlich wäre bzw. jemand versucht hätte, sie zu ändern, um sie korrekt / effizient gebrauchen zu können, ist nicht, bzw. nicht in einer von Erfolg gekrönter Weise bekannt.