Römisch - germanische Spatha Ende 4. - Anfang 5. Jh. n. Chr. Spatha Typ Osterburken-Kemathen mit Riemenbügel Typ Khisfine und Plattengriff Typ Nydam. Das Griffmittelstück wurde anhand der Klingenmasse (Gewicht und Handhabung) durch einen anderen Fund ergänzt.
Spatha mit rhombischer Klinge. Die Numerus-Omnium-Beschläge dieses Balteus gehen wahrscheinlich nur bis etwa 250-260 n.Chr.
Spatha mit rhombischer Klinge. Mitte 3. - Anfang 4. Jh. n. Chr. Balteus- Beschlag aus Dura-Europos (Syrien) 260 n.Chr. Das Lederherz des Balteus ist nach einem Fund aus dem Moor von Thorsberg. Lederherzen am Balteus findet man auch noch auf Grabsteinen von Soldaten aus der zweiten Hälfte des 3. Jh. n. Chr.
Hier noch eine römische Spathaklinge die durch illegalen Handel oder als Beutegut in den nördlichen Teil Germaniens gelangte und am Schluss als Opfergabe im Moor von Vimose landete. Der Schwertgriff ist zwar germanisch, lehnt sich aber an die Formensprache römischer Griffe an.
Die römische Spatha (Langschwert) aus dem 3. Jh. n. Chr. Die Spathas werden nach Funden aus Dura-Europos, Nydam and Vismose hergestellt.
Spatha mit damaszierter Klinge.
Kurze Spatha mit linsenförmiger Klinge Straubing-Nydam, mit Plattengriff aus dem Moor von Nydam. Mitte 3. Jh. n. Chr. bis um 300 n. Chr.
Auch dieses Peltaortband geht bis in die 2.Hälfte des 3.Jh.n.Chr ., wie uns auch ein Fund aus Augst 260-270 n.Chr. zeigt.
Der Balteus an dem das Schwert getragen wird, ist wesentlich schmäler als sein Vorgänger. Diese Entwicklung beginnt im späten 3.Jh.n.Chr. Im Fundgut gibt es praktisch keine Metallbeschläge mehr die einem Balteus zugeordnet werden können.
Das Gladius ist das Kurzschwert des römischen Legionärs. Dieses entsprichte dem sog. Typ Pompeji, da sich die Darstellung auf die zweite Hälfte des 1. Jh. n. Chr. stützt. (z.Z. Vespasians). Im Gegenteil zu späteren Schwerttypen ist das Gladius in erster Linie eine Stich und keine Hiebwaffe (was aber einen gelegentlichen Hieb nicht ausschliesst) Jedes bisher gefundene komplette Gladius des Typs Pompeji besitzt eine schön verzierte Scheide mit Durchbruchsarbeiten.
Die römische Spatha (Langschwert) aus dem 3. Jh. n. Chr. Die Spathas werden nach Funden aus Dura-Europos, Nydam and Vismose hergestellt.
Spatha mit damaszierter Klinge.
Es sind zwar keine Messer mehr, aber der eine oder andere interessiert es.
Oder auch nicht...
Zuletzt geändert von Anubis am 05.11.2015, 16:55, insgesamt 10-mal geändert.
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Lebendige Geschichte - Experimentelle Archäologie, Archäotechnik.
Pugio nach einem Fund aus Herculaneum.
Scheide nach einem Fund von Pompeji.
Aufhängung nach dem System, wie wir es aus dem 3. Jh.n. Chr. auch kennen.
Denn diese Scheide besitzt keine Tragevorrichtung aus Metal.
Die Aufhängung aus Leder wurde am Kreuzungspunkt zur Stabilisierung noch vernäht.
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Hi Anubis, schön von Dir zu lesen. Wie gewohnt - tolle Arbeiten. Freue mich immer, wenn Du etwas postest!
Schmiedest du den Fuller in den Klingen aus und schleifst dann nach?
Großes Tennis!
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