Original geschrieben von doralf.vom.wald
Genau!!! Dieses intuitive Wissen wird gesteuert durch unser "Unterbewustsein" (oder wie immer man das definiert). Diese nicht greifbare intelektuelle Qualität beinhaltet aber auch unsere Erfahrungen in vorherigen Leben auf oder außerhalb der uns bekannten Planeten. Dieses intergalaktische Bewustsein zu akzeptieren ist weit mehr als landläufig unter "Glauben" verstanden wird.
Doralf:-o
Du äusserst hier Sachen, als wären sie Wahrheiten... das kann ich so irgendwie nicht im Raum stehen lassen, weil ich denke daß es sich dabei schlichtweg um Falschaussagen oder besser gesagt um höchst unwahrscheinliche Theorien handelt.
Erster Kritikpunkt:
Die Weltbevölkerung an Menschen wächst stetig, was bedeuten würde das mehr Menschen aus weniger Menschen wiedergeboren werden (in Berufung auf den Satz das die Seele unsterblich sei, und es die Seele ist die einen Menschen ausmacht, unlogisch!).
Falls, nur falls ich im ersten Kritikpunkt den Sachverhalt übersehen habe, das durchaus auch Tiere oder auch Pflanzen als meine/unsere früheren "Seelenväter/mütter" angesehen werden:
Zweiter Kritikpunkt:
Als Reinkarnation/Wiedergeburt eines Tieres/Pflanze, warum wurde mir/uns als Mensch/en nicht dieses Gespür für das Gleichgewicht in der Natur vererbt?
Des weiteren sprichst Du eine "nicht greifbare intelektuelle Qualität" an...
was meinst Du damit? Konkretisiere das mal bitte!
Falls Du damit Verhaltensweisen meinst, die uns angeboren sind, so sind sie durchaus über die Evolution zu erklären, desweiteren geben alle Eltern ihre eigenen Erfahrungen an ihre Kinder weiter, in der sogenannten Prägungsphase... Sprache, Mimik, Schlußfolgerungsvermögen, usw. werden uns nicht in die Wiege gelegt, sondern sind Folgen eines sehr realen Lernprozesses...
all diese Vorgänge laufen bei einem Erwachsenen unbewusst ab, doch lassen sie sich zurückführen auf eine relativ simple Konditionierung...
Natürlich ist der Mensch ein Produkt seiner Ahnen, und er hat sich ja bis heute und wahrscheinlich auch die nächsten Jahrhunderte und Jahrtausende andauernd, als erfolgreiche Art bewährt.
Die Frage ist doch allerdings, ist der Weg den wir einschlagen der richtige? Ich bin auch nicht so eingebildet zu sagen, dieser oder jener Weg ist der rechte... ich versuche aber wohl abzuwägen, wohin uns manche Vorstellungen führen könnten.
Wie Mountainhawk angeführt hat, führte letztlich (davon bin ich überzeugt) die altestamentarische Darstellung des Menschen als Herr über Tiere und Pflanzen dazu, wo wir heute sind.
Das Christentum ist heute die älteste, vorherrschende Religion, das Judentum und der Hinduismus sind zwar älter, allerdings fußt das Christentum direkt auf dem jüdischen Glauben, und der Hinduismus ist recht lokal begrenzt und dem Verfall geweiht. Ich behaupte jetzt einfach mal, daß der jüdische Glaube zu orthodox für die meisten Menschen ist und zu viel Gläubigkeit von den Christen abverlangen würde (Bequemlichkeit!). Der Hinduismus hat sich in Indien zur Zeit einer Hochkultur entwickelt in der das Kastenwesen mehr als zweckmässig war (da waren die ihrer Zeit voraus... heute gilt das Kastenwesen zwar nicht mehr in Indien, allerdings bei uns, sehr wenige Gutgestellte, etwas mehr Wohlhabende, sehr viele Arbeitende, und einige Abhängige)...Stichwort: "Der Glaube erfüllt einen Zweck!"
Aber letztenendes war das Christentum so erfolgreich darin den Menschen zu Überzeugen, alles was er tut ist erfolgreich, und diene es nur dem persönlichen Erfolg, daß die westlichen Länder heute die reichsten Länder sind. Innerhalb unserer Kreise sind wir ja auch "soooo" sozial... niemand muß auf der Straße leben, niemand am Hunger sterben.
Daß all der Luxus und unser Wohlhaben nur aufgrund der Armut in den Ländern der dritten Welt basiert, daran nehmen unsere Kirchen kaum Kritik...
Die sammeln "Brot für die Welt" oder sind "Caritas"tiv tätig, aber das kommt mir vor wie die immer verschriene Schulmedizin bei einer Erkältung: Die Symptome behandeln...
Jetzt muß ich mal langsam aufhören, sonst verrenne ich mich da noch in irgendwas, aber
zuguterletzt möchte ich noch etwas sagen was mir am Herzen liegt und was mich vielleicht wieder ins rechte Licht rückt, ach bei den Gläubigen:
Bevor ich sterbe, würde ich gerne erkennen oder wissen was Gerechtigkeit bedeutet.
Gruß, Azmo