Philosophen Thread

Was nicht in eine der anderen Kategorien passt.
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doralf.vom.wald
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RE:

Beitrag von doralf.vom.wald »

@Schattenwolf
...dazu ein zitat von Albert Einstein:

"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt."

...daher vertrau ich auch mehr meinem intuitiven "wissen"......es ist "reiner" als das interlektuelle - das erlernte wissen!

und da wären wir auch schon wieder beim glauben contra wissen... 8-| :) 8-) ;D
Genau!!! Dieses intuitive Wissen wird gesteuert durch unser "Unterbewustsein" (oder wie immer man das definiert). Diese nicht greifbare intelektuelle Qualität beinhaltet aber auch unsere Erfahrungen in vorherigen Leben auf oder außerhalb der uns bekannten Planeten. Dieses intergalaktische Bewustsein zu akzeptieren ist weit mehr als landläufig unter "Glauben" verstanden wird. Wenn wir nur den göttlichen Keim in uns anerkennen wird Alles möglich.

Als Wissenschaftler mußte ich mich manchen Tages an das Zitat Einsteins erinnen und zugeben: Recht hatte er, hätte ich gleich meiner Intuition vertraut, hätte ich mir viel Arbeit erspart.
..........Diesen Satz von mir muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!!! Das ist doch der Hammer.


So, jetzt ist erstens der Thread wieder nach oben gebracht und zweitens wieder Zündstoff geliefert. Also, man darf nun über mich herfallen:-( :engel aber nicht Alle auf einmal.

Doralf:-o
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Ravenheart
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Herfallen..

Beitrag von Ravenheart »

..kann ich gar nicht, Du hast doch Recht!

Ich habe im Laufe der Jahre gelernt, auf das zu hören, was ich "meine innere Stimme" nenne.

Wenn die mir z.B. sagt: "Nicht mehr weghobeln", "Mach lieber ne Wicklung drum", "Du solltest jetzt in's Bett gehen", "Halt jetzt den Mund", oder was auch immer, höre ich darauf und bin immer gut damit gefahren; bzw. habe es bereut, wenn ich es mal nicht getan hab', weil sich später herausstellte: "hättest Du man..."

Rabe
grosser_baer
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Stimmen @rabe

Beitrag von grosser_baer »

Original geschrieben von ravenheart


Ich habe im Laufe der Jahre gelernt, auf das zu hören, was ich "meine innere Stimme" nenne.

Wenn die mir z.B. sagt: (...) "Du solltest jetzt in's Bett gehen", "Halt jetzt den Mund", oder was auch immer(...)
Und ich dachte immer, das sei *meine beesere Hälfte*.

scnr
der bär
Der geistige Horizont ist der Abstand zwischen Kopf und Brett
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locksley
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Beitrag von locksley »

Schon lange meine Rede, daß man nicht immer alles wissenschaftlich, Hieb- und Stichfest überprüfen muß, denn manche Sachen sind einfach so wie sie sind, was einen die lange Erfahrung lehrt.

Dazu braucht es keine Studien und jahrelange Forschung, manchmal rteicht beobachten und wahrnehmen und daraus Schlüsse ziehen vollauf.

Ob man das jetzt Intuition oder gesunden Menschenverstand oder wie auch immer nennt ist letzten Endes egal.
Ein grosser Mann wird weder vor dem Kaiser kriechen, noch einen Wurm zertreten (Benjamin Franklin)

Wenn das Atmen schwieriger waere, haetten wir weniger Zeit um Unsinn zu reden.

Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd (Sprichwort)
Longbow Alex
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Ich kann es einfach nicht lassen...

Beitrag von Longbow Alex »

[Polemik]
Erfahrung ist ja gut und schön, aber sicher ebenso wie Studien sicher nicht der Weisheit letzter Schluß.

Und wir müssen auch nicht alles mit Studien oder Forschungen belegen. Die Aussage von mir "Gestern hat die hier Sonne geschienen" wird sicher ohne weitere Überprüfung geglaubt. Je unwahrscheinlicher, also den bisher Erfahrungen widersprechend, oder folgenschwerer meine Behauptung wird, desto mehr Beweise muß ich als Behauptender anführen. Und genau da liegt das Problem: Meine Wahrnehmung ist nie ungefiltert sondern unterliegt immer Verarbeitungsvorgängen im Gehirn, die sich meiner Kontrolle entziehen. Und genau diese Verarbeitungsprozeße sorgen neben der einfachen Täuschung dafür das ich mit Erfahrung allein schnell zu Fehlschlüssen komme.
Wahrnehmungsfehler treten selbst bei dem bestgemeinten Versuch sie zu vermeiden auf. Nicht umsonst wurde z.B. die Doppelblindstudie entwickelt, bei der weder Untersucher noch Untersuchter wissen ob sie ein richtiges Medikament, eine richtige Therapie oder was auch immer bekommen um Verzerrungen zu vermeiden. Den Wert von Forschung sieht man doch z.B. an Kopernikus. Ein Kind das am Meer steht fragt sich doch recht früh, was denn so hinter dem Horizont sei, da es dort außer dem Himmel nichts sieht scheint der Schluß zur Scheibe recht nah. Wie hieß die schöne Redensart dazu "schnell und falsch"

Ach ja, beim Thema "intergalaktisches Bewußtsein" und "Erfahrungen aus früheren Leben" stellt sich mir immer die Frage: Warum in die Ferne schweifen... Zuerst sollte doch geprüft werden ob es eine einfachere, aber dennoch hinreichende Erklärung für irgendein Phänomen gibt bevor eine nicht überprüfbare Erklärung angeführt wird. Nebenbei bemerkt: Warum glauben so viele Menschen, in Ihrem früheren Leben Cäsar, Cleopatra oder ähnlich berühmte Personen gewesen zu sein. HAben die sich etwa im Laufe der Zeit geteilt? Wo sind die ganzen Sklaven, Leibeigenen, Mörder, Ketzer, Aussätzigen, Schinder und Abdecker (respektive Personen mit ähnlichem Ansehen). Oder ist deren Seele einfach verpufft? [/Polemik]

Aber wie gesagt, hier kommt man in den Bereich des Glaubens, die rationale Diskussion hört hier auf.

Ich hoffe hier nicht all zu vielen Menschen auf die Füße getreten zu sein. Die obigen Äußerungen geben allein meinen Standpunkt wieder und dienen der Diskussionsanregung. Zur Klärung bieten sich auch Chat oder IM an.

Gruß,

Alexander
Mountainhawk
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@azmodhan

Beitrag von Mountainhawk »

Da liegen wir auf einer Linie. Allerdings sollte das Tier Mensch alle Geschöpfe dieser Erde als "Mitwesen/-menschen begreifen. Feinde der 'Natur' konnten wir nur durch die alttestamentarische Überhöhung als Krone der Schöpfung werden. Wir haben damit die Legitimation, uns die Welt untertan zu machen und damit auch gleich noch kräftig autodestruktiv an der eigenen Lebensgrundlage zu sägen. Wir sollten, wie heute noch Naturvölker, nicht verwundert sein, wenn uns das was wir Natur nennen, einfach auskotzt.

Hawk
Azmodhan
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RE: RE:

Beitrag von Azmodhan »

Original geschrieben von doralf.vom.wald



Genau!!! Dieses intuitive Wissen wird gesteuert durch unser "Unterbewustsein" (oder wie immer man das definiert). Diese nicht greifbare intelektuelle Qualität beinhaltet aber auch unsere Erfahrungen in vorherigen Leben auf oder außerhalb der uns bekannten Planeten. Dieses intergalaktische Bewustsein zu akzeptieren ist weit mehr als landläufig unter "Glauben" verstanden wird.

Doralf:-o

Du äusserst hier Sachen, als wären sie Wahrheiten... das kann ich so irgendwie nicht im Raum stehen lassen, weil ich denke daß es sich dabei schlichtweg um Falschaussagen oder besser gesagt um höchst unwahrscheinliche Theorien handelt.
Erster Kritikpunkt:
Die Weltbevölkerung an Menschen wächst stetig, was bedeuten würde das mehr Menschen aus weniger Menschen wiedergeboren werden (in Berufung auf den Satz das die Seele unsterblich sei, und es die Seele ist die einen Menschen ausmacht, unlogisch!).
Falls, nur falls ich im ersten Kritikpunkt den Sachverhalt übersehen habe, das durchaus auch Tiere oder auch Pflanzen als meine/unsere früheren "Seelenväter/mütter" angesehen werden:
Zweiter Kritikpunkt:
Als Reinkarnation/Wiedergeburt eines Tieres/Pflanze, warum wurde mir/uns als Mensch/en nicht dieses Gespür für das Gleichgewicht in der Natur vererbt?

Des weiteren sprichst Du eine "nicht greifbare intelektuelle Qualität" an...
was meinst Du damit? Konkretisiere das mal bitte!
Falls Du damit Verhaltensweisen meinst, die uns angeboren sind, so sind sie durchaus über die Evolution zu erklären, desweiteren geben alle Eltern ihre eigenen Erfahrungen an ihre Kinder weiter, in der sogenannten Prägungsphase... Sprache, Mimik, Schlußfolgerungsvermögen, usw. werden uns nicht in die Wiege gelegt, sondern sind Folgen eines sehr realen Lernprozesses...
all diese Vorgänge laufen bei einem Erwachsenen unbewusst ab, doch lassen sie sich zurückführen auf eine relativ simple Konditionierung...
Natürlich ist der Mensch ein Produkt seiner Ahnen, und er hat sich ja bis heute und wahrscheinlich auch die nächsten Jahrhunderte und Jahrtausende andauernd, als erfolgreiche Art bewährt.
Die Frage ist doch allerdings, ist der Weg den wir einschlagen der richtige? Ich bin auch nicht so eingebildet zu sagen, dieser oder jener Weg ist der rechte... ich versuche aber wohl abzuwägen, wohin uns manche Vorstellungen führen könnten.

Wie Mountainhawk angeführt hat, führte letztlich (davon bin ich überzeugt) die altestamentarische Darstellung des Menschen als Herr über Tiere und Pflanzen dazu, wo wir heute sind.
Das Christentum ist heute die älteste, vorherrschende Religion, das Judentum und der Hinduismus sind zwar älter, allerdings fußt das Christentum direkt auf dem jüdischen Glauben, und der Hinduismus ist recht lokal begrenzt und dem Verfall geweiht. Ich behaupte jetzt einfach mal, daß der jüdische Glaube zu orthodox für die meisten Menschen ist und zu viel Gläubigkeit von den Christen abverlangen würde (Bequemlichkeit!). Der Hinduismus hat sich in Indien zur Zeit einer Hochkultur entwickelt in der das Kastenwesen mehr als zweckmässig war (da waren die ihrer Zeit voraus... heute gilt das Kastenwesen zwar nicht mehr in Indien, allerdings bei uns, sehr wenige Gutgestellte, etwas mehr Wohlhabende, sehr viele Arbeitende, und einige Abhängige)...Stichwort: "Der Glaube erfüllt einen Zweck!"
Aber letztenendes war das Christentum so erfolgreich darin den Menschen zu Überzeugen, alles was er tut ist erfolgreich, und diene es nur dem persönlichen Erfolg, daß die westlichen Länder heute die reichsten Länder sind. Innerhalb unserer Kreise sind wir ja auch "soooo" sozial... niemand muß auf der Straße leben, niemand am Hunger sterben.
Daß all der Luxus und unser Wohlhaben nur aufgrund der Armut in den Ländern der dritten Welt basiert, daran nehmen unsere Kirchen kaum Kritik...
Die sammeln "Brot für die Welt" oder sind "Caritas"tiv tätig, aber das kommt mir vor wie die immer verschriene Schulmedizin bei einer Erkältung: Die Symptome behandeln...

Jetzt muß ich mal langsam aufhören, sonst verrenne ich mich da noch in irgendwas, aber
zuguterletzt möchte ich noch etwas sagen was mir am Herzen liegt und was mich vielleicht wieder ins rechte Licht rückt, ach bei den Gläubigen:
Bevor ich sterbe, würde ich gerne erkennen oder wissen was Gerechtigkeit bedeutet.

Gruß, Azmo
>>>TrueMetalWarrior<<<
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Ravenheart
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Seelenwanderung

Beitrag von Ravenheart »

Wer ernsthaft glaubt, mal "als jemand anderes" gelebt zu haben, gehört meines Erachtens dringend in therapeutische Behandlung....

Dennoch gibt es natürlich so etwas wie ein "ererbtes Wissen", das wir mit unseren Genen in Weitergabe (auch aus der vormenschlichen Zeit) mitbekommen (Beispiel: niemand springt ohne Hilfsmittel von einem 20 m hohen Turm, obwohl die wenigsten von uns zu den Auswirkungen "persönliche Erfahrungen" haben; dennoch wissen wir alle (und auch jeder Hund), dass das nicht gesund wäre...).

Dass die Ursprünge dieses Wissens außerirdisch wären, ist natürlich wieder reine Fiktion; wer darüber mehr erfahren möchte, dem empfehle ich die Bücher von Hoimar v. Dithfurt!.

Rabe
Taran
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Beitrag von Taran »

>>Die sammeln "Brot für die Welt" oder sind "Caritas"tiv tätig, <<

na, dann lassen wirs eben. Sollen doch die Manager zu Pfadfindern werden - kannste lang drauf warten.

Kirchen haben ein Problem: Tun sie nichts, ist es falsch, tun sie was, ist es nicht genug, tun sie genug, ist es aus den falschen Motiven, haben sie die richtigen Motive, sind sie rechthaberisch, sind sie nicht rechthaberisch, nennt man sie rückgratlos...

Da hilft nur eins "Fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen" (Don Bosco; der war so karitativ, dass ihn sogar seine eigenen Vorgesetzten für verrückt erklären wollten). Hätte er wohl lassen sollen...
Taran von Caer Dallben

[size=2] [color=blue][b]... και δόξα τω Θεώ ![/b][/color][/size]
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doralf.vom.wald
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RE: RE: RE:

Beitrag von doralf.vom.wald »

Original geschrieben von Azmodhan

Du äusserst hier Sachen, als wären sie Wahrheiten... das kann ich so irgendwie nicht im Raum stehen lassen, weil ich denke daß es sich dabei schlichtweg um Falschaussagen oder besser gesagt um höchst unwahrscheinliche Theorien handelt.
Es freut mich, daß ich mit meinen Aussagen auf Wiederstand stosse. Wäre das nicht so, hätten wir entweder das Paradies auf Erden oder den totalen Stumpfsinn.
Ich habe weiter oben angedeutet, daß es Möglichkeiten der Wahrheitfindung gibt, die man selbst erfahren muß, sonst ist das einfach unglaublich. Wenn man aber die Wahrheit kennt, braucht man nicht mehr zu glauben. Vieles in unserer heutigen Wissenschaft wird mit Modellen und Theorien erklärt. Genau wissen tun es die Leute aber nicht, weil man es nicht sehen kann oder nur indirekt messen. Hier genau liegt das Spannungsfeld zu den Parawissenschaften. Die bilden mit der gleichen Legitimation Hypothesen, und belegen diese dann mit Messungen um eine Theorie daraus zu formen. Dort wo keine Messungen möglich sind, hakt die "echte" Wissenschaft" ein. Denn nach ihren deterministischen Kriterien muß Etwas zu messen sein. Viele Forschungen mit bahnbrechenden Erkenntnissen wurden von der Scientific Community zuerst als Spinnereien belächelt, da sonst niemand Anderes diese Messungen machen konnte (weil erst ein neues Meßinstrument erfunden werden mußte). Ob etwas als wissenschaftlich anerkannt wird, liegt nicht daran ob es objektiv wahr oder unwahr ist, sondern ob es viele Leute glauben daß das wahr sein könnte. Der nächste wesentliche Punkt ist die Reproduzierbarkeit. Wenn also jeder mit den geeigneten Methoden das Ergebnis überall nachvollziehen kann, dann wird es auch geglaubt und für wahr befunden.
Zurück zum Eingang: ich sage Sachen die für mich wahr sind. Andere müssen erst meinem Weg der Erkenntnis nachfolgen um meine Aussagen beurteilen zu können. Und das ist hier im Thread nicht zu machen, da muß ein abendliches Gespräch bei einem Glas Most am Lagerfeuer her.

Zuerst werden neue Erkenntnisse belächelt, dann heftig bekämmpft und nach Jahren als selbstverständlich akzeptiert.....und sie dreht sich doch!

Grüßle, und grübel nicht so viel. Das Leben ist viel zu schön um sich die Laune durch schwere Gedanken zu verderben lassen (hier bitte zwischen den Zeilen lesen).

Doralf
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RE: Seelenwanderung

Beitrag von doralf.vom.wald »

Original geschrieben von ravenheart

Wer ernsthaft glaubt, mal "als jemand anderes" gelebt zu haben, gehört meines Erachtens dringend in therapeutische Behandlung....

... wer darüber mehr erfahren möchte, dem empfehle ich die Bücher von Hoimar v. Dithfurt!.

Rabe
Genau richtig! Wenn jemand nicht weiß welche Schandtaten er in früheren Leben ausgeführt hat, hat er natürlich Probleme die Chancen im jetzigen Leben zu nutzen um das wieder gutzumachen. Und diese Probleme muß er mit einem Therapeuten besprechen.

Wir sind nicht nur von dieser Welt...

nix für ungut (ich habe alle Dithfurtbücher:o )

Doralf
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Ravenheart
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Niemand!

Beitrag von Ravenheart »

Niemand hatte ein früheres Leben! Das ist kompletter Unsinn. Erfunden von Menschen, die mit der Verdummung Leichtgläubiger Geld verdienen wollen. Dori! Der 1. April ist vorbei!!! Bitteee!!!!!
Longbow Alex
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RE: RE: RE: RE:

Beitrag von Longbow Alex »

Original geschrieben von doralf.vom.wald

Ich habe weiter oben angedeutet, daß es Möglichkeiten der Wahrheitfindung gibt, die man selbst erfahren muß, sonst ist das einfach unglaublich. Wenn man aber die Wahrheit kennt, braucht man nicht mehr zu glauben.
Und was mache ich wenn ich zweifele? Gibt es eine Möglichkeit, mit der ich mich meines Wissen versichern kann? Wie gehe ich mit der Möglichkeit der Selbsttäuschung um?
Original geschrieben von doralf.vom.wald

Vieles in unserer heutigen Wissenschaft wird mit Modellen und Theorien erklärt. Genau wissen tun es die Leute aber nicht, weil man es nicht sehen kann oder nur indirekt messen. Hier genau liegt das Spannungsfeld zu den Parawissenschaften. Die bilden mit der gleichen Legitimation Hypothesen, und belegen diese dann mit Messungen um eine Theorie daraus zu formen. Dort wo keine Messungen möglich sind, hakt die "echte" Wissenschaft" ein. Denn nach ihren deterministischen Kriterien muß Etwas zu messen sein.
Soweit schon, nur sind die Parawissenschaftlichen Theorien eben aufgrund der fehlenden empirischen Überprüfbarkeit nicht widerlegbar ergo von geringem Wert.

Oder wer will mit mir über das Wesen der nicht meßbaren Ponys auf der Straße vor meinem Fenster diskutieren. Es ist zwar nicht meßbar, aber ich weiß ja schließlich das es da ist. (:) Achtung dies ist ein Scherz).

Auf diesem Prinzip basieren auch viele esoterische "Diagnosemethoden" und Therapien.
-Mein obskures elektrodiagnostisches Gerät misst die "Aura" eines Menschen, deckt "Verschattungen" auf und empfiehlt das passenden Reinigungsmittel. *prust*
-Steine oder Verbrennungsrückstände sowie obskure Tabletten, Tinkturen oder Tropfen zur Blutreinigung, Immunstärkung, Aurareinigung, Entschlackung oder ähnliche schwammige Begriffe, die nur eins gemeinsam haben: Unsaubere Definition, so das auch diese nicht widerlegbar sind.
Original geschrieben von doralf.vom.wald

Viele Forschungen mit bahnbrechenden Erkenntnissen wurden von der Scientific Community zuerst als Spinnereien belächelt, da sonst niemand Anderes diese Messungen machen konnte (weil erst ein neues Meßinstrument erfunden werden mußte).
Aber aller Wahrscheinlichkeit nach wird die Zahl der "Erkenntnisse", die belächelt wurden und dennoch falsch blieben größer sein. Merke: Belächelt werden ist kein Kriterium der Richtigkeit.

So ich habe mal wieder meine Meinung kundgetan und möchte wieder niemanden persönlich angreifen, sondern einzig und allein meine Auffassung von Wissenschaft und Erkenntnisgewinnung kundtun.

Alexander
Original von Ravenheart... Erfunden von Menschen, die mit der Verdummung Leichtgläubiger Geld verdienen wollen...
Leider hast Du damit ja so Recht. Meiner Meinung nach wird hilfesuchenden Menschen in Not leider viel zu häufig von Menschen mit im besten Fall fragwürdigen Motiven das Geld aus der Tasche gezogen.
Mooseman
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meine zwei Cent

Beitrag von Mooseman »

Den Thread hatte ich ja noch garnicht gesehen und ich muss auch zugeben, das ich ihn nicht ganz gelesen habe. Aber die posts ,die ich gelasen hatte, indenen finde ich bei jedem etwas, mit dem ich uebereinstimme und manches, das ich nicht so sehe.

Azmodhan trifft fuer mich am meisten den Nagel auf den Kopf.

Mit Ravenheart bin ich auch oefter gleicher meinung als ich es vermutete. :-o

Einen Teil meiner Meinung zum Thema habt ihr ja schon gelesen und ich moechte mich hier nicht weiter aeussern.

Die Natur macht Sinn, wir sind oft nur zu schlau, um sie zu verstehen.

Mooseman
Smile when hunting !
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doralf.vom.wald
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RE: RE: RE: RE:

Beitrag von doralf.vom.wald »

Original geschrieben von doralf.vom.wald

... da muß ein abendliches Gespräch bei einem Glas Most am Lagerfeuer her.
Zweifel werden am Besten durch persönliche Erfahrung ausgeräumt. Ich denke da z.B. an Kinesiologie und Wünschelruten. Ich werde mich jetzt nicht über das für und wider ausbreiten, sondern jedem der sich dafür interessiert, anraten es unter fachlicher Anleitung selbst auszuprobieren. Dann kann man weiter reden.

In diesem Sinne bis zum besagten Lagerfeuer.

Doralf


Bara ka baschad
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