Dachte ich auch, vielen Dank.
Saplingbow 12, F'al Gran, Ahorn
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Re: Saplingbow 12, F'al Gran, Ahorn
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Re: Saplingbow 12, F'al Gran, Ahorn
Am vergangenen Wochenende war ich viel in der Werkstatt und wenig am Rechner, was ich jetzt nachholen muss.
Zu den Versuchen der Holzfeuchtebestimmung kann ich an dieser Stelle noch Bildmaterial nachreichen:
Die Versuchsergebnisse habe ich nochmals nachgerechnet, wobei mir (hoffentlich aus Fehlerfreiheit und nicht aus Betriebsblindheit) keine weiteren Fehler aufgefallen waren.
Fr, 31.01.2020 habe ich die Dicke markiert, mit der Sägeraspel die zu entfernenden Bereiche abgetragen und den Rohling mit Ziehklinge und Schleifnetz geglättet.
Abends habe ich die Maße alle 2 Zoll aufgezeichnet, um später den Biegungsfortschritt bei gleichzeitiger Materialabnahme aufzeigen zu können.
Die Arbeit mit dem Schleifnetz hat immer wieder lange Fasern aus dem Rohling gerissen, was dann wieder mit Schmirgelleinen geglättet werden musste. Davon habe ich leider kein Foto angefertigt.
Sa, 01.02.2020 und So, 02.02.2020 habe ich mit Raspel, Ziehklinge, Schleifnetz und Schleifleinen die Maße weiter reduziert, wobei die programmierten Schwachstellen zwar teilweise reduziert, jedoch nicht ganz eliminiert werden konnten.
Abends habe ich mit Fliesensäge und fast verbrauchtem, gerolltem Schleifnetz ein paar provisorische Nockkerben für die Tillersehne angebracht, obwohl sich im Bodentiller noch nicht viel tut (ein wenig Elastizität ist schon vorhanden aber es biegt sich noch nichts), dann habe ich an ein Zitat aus der "Bibel des traditionellen Bogenbaus" oder "der Gebogene Stock" oder dergleichen einschlägiger Literatur denken müssen (ich finde die Stelle gerade nicht, die lautet aber in etwa: "...wenn du jetzt denkst, ich nehme ein ordentliches Stück weg, dann wird sich das Mistvieh schon biegen!") und an der Stelle aufgehört.
Die seit 25.01.2020 um 2 g weiter getrocknete Masse des Rohlings habe ich am Wochenende von 1243 g auf 799,5 g weiter reduziert.
Dem Totastproblem werde ich im Laufe der Woche mit einer endkrassen Eule und einer spitzwinklig geschliffenen Prothese auf den Leib rücken. Weil ich so eine Totastkorrektur bisher nur im nicht arbeitenden Bereich angewandt habe ist die Frage, die ich mir jetzt stelle, ob ich nun rechtwinklig zur Maserung und damit parallel zum Ast oder umgekehrt arbeiten soll. Ich tendiere dazu, parallel zur Maserung zu arbeiten und das Werkstück mit ordentlich Wärme einzukleben.
Zu den Versuchen der Holzfeuchtebestimmung kann ich an dieser Stelle noch Bildmaterial nachreichen:
Die Versuchsergebnisse habe ich nochmals nachgerechnet, wobei mir (hoffentlich aus Fehlerfreiheit und nicht aus Betriebsblindheit) keine weiteren Fehler aufgefallen waren.
Fr, 31.01.2020 habe ich die Dicke markiert, mit der Sägeraspel die zu entfernenden Bereiche abgetragen und den Rohling mit Ziehklinge und Schleifnetz geglättet.
Abends habe ich die Maße alle 2 Zoll aufgezeichnet, um später den Biegungsfortschritt bei gleichzeitiger Materialabnahme aufzeigen zu können.
Die Arbeit mit dem Schleifnetz hat immer wieder lange Fasern aus dem Rohling gerissen, was dann wieder mit Schmirgelleinen geglättet werden musste. Davon habe ich leider kein Foto angefertigt.
Sa, 01.02.2020 und So, 02.02.2020 habe ich mit Raspel, Ziehklinge, Schleifnetz und Schleifleinen die Maße weiter reduziert, wobei die programmierten Schwachstellen zwar teilweise reduziert, jedoch nicht ganz eliminiert werden konnten.
Abends habe ich mit Fliesensäge und fast verbrauchtem, gerolltem Schleifnetz ein paar provisorische Nockkerben für die Tillersehne angebracht, obwohl sich im Bodentiller noch nicht viel tut (ein wenig Elastizität ist schon vorhanden aber es biegt sich noch nichts), dann habe ich an ein Zitat aus der "Bibel des traditionellen Bogenbaus" oder "der Gebogene Stock" oder dergleichen einschlägiger Literatur denken müssen (ich finde die Stelle gerade nicht, die lautet aber in etwa: "...wenn du jetzt denkst, ich nehme ein ordentliches Stück weg, dann wird sich das Mistvieh schon biegen!") und an der Stelle aufgehört.
Die seit 25.01.2020 um 2 g weiter getrocknete Masse des Rohlings habe ich am Wochenende von 1243 g auf 799,5 g weiter reduziert.
Dem Totastproblem werde ich im Laufe der Woche mit einer endkrassen Eule und einer spitzwinklig geschliffenen Prothese auf den Leib rücken. Weil ich so eine Totastkorrektur bisher nur im nicht arbeitenden Bereich angewandt habe ist die Frage, die ich mir jetzt stelle, ob ich nun rechtwinklig zur Maserung und damit parallel zum Ast oder umgekehrt arbeiten soll. Ich tendiere dazu, parallel zur Maserung zu arbeiten und das Werkstück mit ordentlich Wärme einzukleben.
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Re: Saplingbow 12, F'al Gran, Ahorn
Donnerstag Abend war ich noch kurz in der Werkstatt und wollte den Uhu rauslassen (dieser hatte lange keine Bewegung mehr).
Vorher habe ich noch ca. eine Stunde den Heizlüfter laufen lassen.
Bei der weiteren Bearbeitung des Staves haben sich die vormals mutmaßlich zu eliminierenden Fehlstellen in Wohlgefallen aufgelöst, da die genannten Stellen noch genug Material hatten. Ich hoffe, bei der Aktion keine Schwachstellen eingebaut zu haben. Also habe ich den anhänglichen Waldbewohner wieder eingepackt und ohne Epoxid und Amin weitergeschafft.
Freitag, den 07.02. und Samstag, den 08.02. fand die weitere Bearbeitung des Staves statt. Die Erstellung einer längeren Tillersehne (18 Strang Dacron) war erforderlich, da die vorhandene (geflochtene PES-SchnurEdit 20200209-21:55: Ich habe gerade das Etikett der Schnur gesehen, das ist PP.) deutliche Längung bereits bei geringer Belastung aufwies.
Erste Biegungsprüfung mit Bilddokumentation an der Tillerwand:
Bei der Aktion habe ich gleich noch die Foto-Einrichtung in der Werkstatt optimiert: eine 12 cm breite Blende im Vordergrund oberhalb der Tillerwand an die Decke geschraubt, um die Blendwirkung der LED-Röhre auf die Kamera zu eliminieren und durch diffuse Reflexion die Ausleuchtung zu verbessern. Anschließend habe ich in der allseits bekannten Bucht einen Studioblitz geschossen.
Vielleicht kommt das Zeug noch rechtzeitig und taugt dazu, die Präsentation anzufertigen...
Zwischendurch habe ich das Zitat
Heute Morgen (also quasi 12:00 - 13:30) habe ich den Rohling nochmal ausgemessen und Stellen markiert, die weniger müssen und Stellen, von denen ich vorerst die Pfoten und Werkzeuge zu lassen habe (siehe Zitat).
jetzt geht's wieder in die Werkstatt, bis mich der Wind rausweht...
Vorher habe ich noch ca. eine Stunde den Heizlüfter laufen lassen.
Bei der weiteren Bearbeitung des Staves haben sich die vormals mutmaßlich zu eliminierenden Fehlstellen in Wohlgefallen aufgelöst, da die genannten Stellen noch genug Material hatten. Ich hoffe, bei der Aktion keine Schwachstellen eingebaut zu haben. Also habe ich den anhänglichen Waldbewohner wieder eingepackt und ohne Epoxid und Amin weitergeschafft.
Freitag, den 07.02. und Samstag, den 08.02. fand die weitere Bearbeitung des Staves statt. Die Erstellung einer längeren Tillersehne (18 Strang Dacron) war erforderlich, da die vorhandene (
Erste Biegungsprüfung mit Bilddokumentation an der Tillerwand:
Bei der Aktion habe ich gleich noch die Foto-Einrichtung in der Werkstatt optimiert: eine 12 cm breite Blende im Vordergrund oberhalb der Tillerwand an die Decke geschraubt, um die Blendwirkung der LED-Röhre auf die Kamera zu eliminieren und durch diffuse Reflexion die Ausleuchtung zu verbessern. Anschließend habe ich in der allseits bekannten Bucht einen Studioblitz geschossen.
Vielleicht kommt das Zeug noch rechtzeitig und taugt dazu, die Präsentation anzufertigen...
Zwischendurch habe ich das Zitat
gefunden: Es war "Die Bibel des Traditionellen Bogenbaus, Band 1" in der 5. Ausgabe von 2013, Kapitel 12, S. 281 "Tillern" von Jim Hamm und hatte etwas im Anschluss mit Eimern voll kalten Wassers und Köpfen, die zum Abkühlen hineingesteckt werden sollten zu tun.F'al Gran hat geschrieben: ↑04.02.2020, 00:06 Zitat aus der "Bibel des traditionellen Bogenbaus" oder "der Gebogene Stock" oder dergleichen einschlägiger Literatur denken müssen (ich finde die Stelle gerade nicht, die lautet aber in etwa: "...wenn du jetzt denkst, ich nehme ein ordentliches Stück weg, dann wird sich das Mistvieh schon biegen!")
Heute Morgen (also quasi 12:00 - 13:30) habe ich den Rohling nochmal ausgemessen und Stellen markiert, die weniger müssen und Stellen, von denen ich vorerst die Pfoten und Werkzeuge zu lassen habe (siehe Zitat).
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Re: Saplingbow 12, F'al Gran, Ahorn
Ich bin heute gestern (es ist doch schon wieder morgen geworden)Abend aus der Werkstatt gegangen, bevor dem Sturmtief einfällt, meinen Garten zu verwüsten...
Mit Waage, Raspeln, Ziehlkinge, Schmirgel Körnungen 120 und 150 Tillerwand und dem nicht abgebildeten Schraubstock habe ichheute gestern Nachmittag weitergemacht.
Zuvor habe ich am Rohling ungleichmäßige Stellen markiert, um diese anzugleichen.
Nach dem ungefähren Angleichen der Wurfarme und einer halbwegs vernünftigen Verjüngung des Dicken- und Breitenverlaufs zu den Wurfarmenden hin habe ich die Wurfarme gleichmäßig geschwächt und im Bodentiller immer wieder geprüft.
Gegen Ende des Arbeitssontags (Grillen war ich auch noch, daher ist alles i.O.
) habe ich den Rohling wieder ohne Vorspannung an die Tillerwand gehängt und mein planmäßiges Zuggewicht von 40# angelegt.
In der Bauch- und Rückenansicht kann man beobachten, dass ein leichter seitlicher Verzug vorhanden ist, den ich vorerst geflissentlich ignorieren werde.
Wenn ich jetzt nicht Gas gebe, verstreicht die Frist zur Präsentation, ohne dass ich auf Standhöhe gekommen bin...
... ich glaube, ich mache mich mal auf die Suche nach einem großen Eimer, kaltem Wasser und einer ordentlichen Ladung Eiswürfel!
Dieses war der neunte Streich, doch der Zehnte folgt sogleich.
Mit Waage, Raspeln, Ziehlkinge, Schmirgel Körnungen 120 und 150 Tillerwand und dem nicht abgebildeten Schraubstock habe ich
Zuvor habe ich am Rohling ungleichmäßige Stellen markiert, um diese anzugleichen.
Nach dem ungefähren Angleichen der Wurfarme und einer halbwegs vernünftigen Verjüngung des Dicken- und Breitenverlaufs zu den Wurfarmenden hin habe ich die Wurfarme gleichmäßig geschwächt und im Bodentiller immer wieder geprüft.
Gegen Ende des Arbeitssontags (Grillen war ich auch noch, daher ist alles i.O.

In der Bauch- und Rückenansicht kann man beobachten, dass ein leichter seitlicher Verzug vorhanden ist, den ich vorerst geflissentlich ignorieren werde.
Wenn ich jetzt nicht Gas gebe, verstreicht die Frist zur Präsentation, ohne dass ich auf Standhöhe gekommen bin...
... ich glaube, ich mache mich mal auf die Suche nach einem großen Eimer, kaltem Wasser und einer ordentlichen Ladung Eiswürfel!

Dieses war der neunte Streich, doch der Zehnte folgt sogleich.
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Re: Saplingbow 12, F'al Gran, Ahorn
Als Erstes wünsche euch allen Teilnehmern und Mitlesern, Sabine schadlos überstanden zu haben!
Meine Werkstatt steht noch und nach Überprüfung meiner Außenanlage, Einfangen von Regentonnendeckeln und dergleichen bin ich gestern Abend wieder für drei Stunden in die Werkstatt gegangen.
Die Werkzeuge vom vorherigen Beitrag haben sich nicht geändert, allenfalls ein wenig Geduld habe ich noch ins Portfolio mit aufgenommen. Den Rohling habe ich (hatte vergessen, das im letzten Beitrag zu erwähnen) So, 09.02.2020 von um 27,2 g und gestern, Mo, 10.02.2020 um 20,0 g auf 663,75 g reduziert und dabei mit immer noch überlanger Tillersehne (das Monstrum aus dem vorhergehenden Beitrag) mit 40# Kraftaufwand um 7,5" ausgezogen.
zu den übrigen Bereichen aber der Prozess des Tillerns steht erst am Anfang.
Um deitlichere Fortschritte zu erzielen, hätte ich die mittleren und äußeren Bereiche weiter schwächen müssen und den Rohling auf Standhöhe aufspannen müssen. Nachdem ich um 22:35 Uhr jedoch die vorerst letzen Bilder des gestrigen Werkstattaufenthalts aufgezeichnet habe, war jedoch an dieser Stelle Schluss, da auch meine Konzentration deutlich nachließ.
Die Gefahr hätte sonst darin bestanden, meinen Kopf nicht schnell genug unter kaltes Wasser zu bekommen und unnötige Schwachstellen einzubauen...
Meine Werkstatt steht noch und nach Überprüfung meiner Außenanlage, Einfangen von Regentonnendeckeln und dergleichen bin ich gestern Abend wieder für drei Stunden in die Werkstatt gegangen.
Die Werkzeuge vom vorherigen Beitrag haben sich nicht geändert, allenfalls ein wenig Geduld habe ich noch ins Portfolio mit aufgenommen. Den Rohling habe ich (hatte vergessen, das im letzten Beitrag zu erwähnen) So, 09.02.2020 von um 27,2 g und gestern, Mo, 10.02.2020 um 20,0 g auf 663,75 g reduziert und dabei mit immer noch überlanger Tillersehne (das Monstrum aus dem vorhergehenden Beitrag) mit 40# Kraftaufwand um 7,5" ausgezogen.
zu den übrigen Bereichen aber der Prozess des Tillerns steht erst am Anfang.
Um deitlichere Fortschritte zu erzielen, hätte ich die mittleren und äußeren Bereiche weiter schwächen müssen und den Rohling auf Standhöhe aufspannen müssen. Nachdem ich um 22:35 Uhr jedoch die vorerst letzen Bilder des gestrigen Werkstattaufenthalts aufgezeichnet habe, war jedoch an dieser Stelle Schluss, da auch meine Konzentration deutlich nachließ.
Die Gefahr hätte sonst darin bestanden, meinen Kopf nicht schnell genug unter kaltes Wasser zu bekommen und unnötige Schwachstellen einzubauen...

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Re: Saplingbow 12, F'al Gran, Ahorn
Gestern Abend habe ich dann doch den Moment verpasst, rechtzeitig aufzuhören und ausgiebigen Gebrauch des Alternativwerkzeugs zu machen...
Nach ausgiebigem Raspel-, Ziehklingen- und Schmirgelgebrauchs war ich der Meinung, die Sehne verkürzen und auf geringe Standhöhe gehen zu können. Erstens habe ich die Sehne nicht ausreichend verkürzt und mir beim zurückschlagen in den Reflex ordentlich die Pfoten eingezwickt
(davon gibt's auch keine Fotos, ich habe kein Slapstick-Unterforum gefunden...), dann die Sehne auf knappe 9 cm weniger als der Nockdistanz verkürzt,
quasi mit Gewalt aufgespannt und ein wenig
aber scheinbar doch zu viel an der Sehne gezogen (jedoch auch hier nie über die geplanten 40#, das waren eher 30#).
Zweitens habe ich scheinbar doch doof angetillert und nach dem Abspannen einige Stauchrisse am geplanten unteren Wurfarm bei ca. 11,5 " unterhalb der Griffmitte.
Ich habe also entschieden, erstmal 5# weniger, also 35#, anzustreben und überlegt, ein Holzpflaster in den Bauch einzusetzen und eine Wicklung anzufertigen, das würde aber zeitlich nicht ausgehen.
Jetzt wird wenig zuversichtlich aber immer noch motiviert weitergemacht, zum frustriert aufgeben habe ich noch 3 Tage, 23 Stunden und 22 Minuten Zeit...
Nach ausgiebigem Raspel-, Ziehklingen- und Schmirgelgebrauchs war ich der Meinung, die Sehne verkürzen und auf geringe Standhöhe gehen zu können. Erstens habe ich die Sehne nicht ausreichend verkürzt und mir beim zurückschlagen in den Reflex ordentlich die Pfoten eingezwickt

quasi mit Gewalt aufgespannt und ein wenig
aber scheinbar doch zu viel an der Sehne gezogen (jedoch auch hier nie über die geplanten 40#, das waren eher 30#).
Zweitens habe ich scheinbar doch doof angetillert und nach dem Abspannen einige Stauchrisse am geplanten unteren Wurfarm bei ca. 11,5 " unterhalb der Griffmitte.
Ich habe also entschieden, erstmal 5# weniger, also 35#, anzustreben und überlegt, ein Holzpflaster in den Bauch einzusetzen und eine Wicklung anzufertigen, das würde aber zeitlich nicht ausgehen.
Jetzt wird wenig zuversichtlich aber immer noch motiviert weitergemacht, zum frustriert aufgeben habe ich noch 3 Tage, 23 Stunden und 22 Minuten Zeit...
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Re: Saplingbow 12, F'al Gran, Ahorn
Also erst mal: sensationell detaillierte Doku!!!
Setz kein Stück Holz ein, ist meine Meinung. Die knitter sehen harmlos aus.
Grüße - Neumi
Setz kein Stück Holz ein, ist meine Meinung. Die knitter sehen harmlos aus.
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...Versuch und Fehler bevor die Sarg-Nägel eingeschlagen werden...
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Re: Saplingbow 12, F'al Gran, Ahorn
Dank dir Neumi, dann geht es ohne Pflaster aber mit Bedacht weiter bis zum fertigen Bogen.
Möge das Wetter uns allen mitspielen, um der Präsi dann ausreichend Tageslicht zur Verfügung zu stellen.
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Re: Saplingbow 12, F'al Gran, Ahorn
Die Knitter sind halt immer so ne Sache gell... Tut mir bei meinem Haselbögle au in den Augen weh :/
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Schaffa Schaffa Häusle baua
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Re: Saplingbow 12, F'al Gran, Ahorn
Die letzten Abende war ich nicht baufaul sondern hatte eine Schreibblockade...
... also weiter im Konzept:
Mittwoch habe ich eine schöpferische Pause eingelegt, dann am nächsten Tag - immer noch ein wenig müde - ging die Reise weiter.
Zu Anfang musste ich die Knitterstelle genauer in Augenschein nehmen, dabei habe ich gesehen, dass ich übersehen hatte, nach dem Knubbel bei 10" des unteren Wurfarms, in dem der Totast versteckt war, etwas mehr Holz stehen zu lassen, weil rückenseitig danach plötzlich die Dicke abnimmt
und dummerweise - also im Eifer des Gefechts und ohne ausreichende Kaltwasseranwendung am Cerebrum - hat ein Depp (wie auch immer der sich in meine Werkstatt verirrt hat) an der gleichen Stelle die Breite quasi schlagartig verringert
.
Als Fazit werde ich die künftigen A-Hörner mit absolut flachem Bauch bauen, meine letzten beiden Ahornbögen haben sich während des Baus und auch danach keine Stauchrisse zugelegt. Die anderen Möglichkeiten wären:
- eine andere Sorte (die Bestimmung meines Erstlings habe ich nicht ordentlich durchgeführt)
- der Standort (das Holz für meinen Erstling wuchs in Sachsen und nicht am Ufer eines Kanals)
- der größere Duchmesser oder
-das höhere Alter
...
puh, schwierig! Wir werden es nie im Detail erfahren.
Dann habe ich festgestellt, dass die dünne Ziehklinge, die ich ab dem Zeitpunkt verwenden wollte, abgestumpft ist (Um den gleichen Zustand zu erreichen, muss ich wohl noch einige Bögen gebaut haben, dann aber in Ruhe und Gemütlichkeit...). Also wurde die Ziehklinge nachgezogen.
Nach weiterer Bearbeitung und Auflegen der kürzeren (5 cm kürzer als der Sehnenkerbenabstand, die Sehne hat sich wie ein Gummiband gedehnt...) den seitlichen Verlauf kontrolliert.
dann habe ich die Sehne auf lNtN - 11 cm gekürzt, den Rohling auf 4,75" gespannt und ein Kontrollbild der Sehnenlage angefertigt. Soweit ich des Raben Zeichnung zu verdrehenden Wurfarmen verstanden habe, scheine ich nichts falsch gemacht zu haben.
Dabei fällt mir ein, dass noch eine Sehne für den Bogen hier (wenn es soweit ist) gedreht werden muss
.
Der weitere Tillerprozess machte mir klar, dass ich noch nicht mal in der Regionalliga anfragen brauche, ob sie mich brauchen... Kindergarten, große Gruppe, krieg ich hin.
Der Rohling hat mittlerweile auch seinen gruseligen Reflex gegen ordentlich Set eingetauscht
.
Endlich (nicht das Ende des Bauprozesses) habe ich mich durchgerungen, die provisorischen Nockkerben zu verfeinern, um die Wurfarmenden auf ihre endgültigen Maße zu bringen (wahrscheinlich würde der Fortgeschrittene Bogner hier noch Potential zur Leistungssteigerung sehen - oder auch nicht, bei dem Verhunzungsgrad).
Schließlich möchte ich Stiftnocken an den Bogen bringen aber weil ich das Holz als relativ weich empfunden habe, gibt es ausgekochte Rinderknochen (von der Beinscheibe - das Süppchen war schon lecker -
) als Overlay.
Zur Bearbeitung der Knochen ist zu sagen: Die einzigen Elektrowerkzeuge, die ich verwendet habe, sind Geräte zur Wärmeerzeugung. Wenn ich mir den Geruch der Säge- bzw. Schleifarbeiten jetzt durch Elektroantrieb potenziert vorstelle, müsste ich meine Werkstatt vermutlich abreissen und - nach Dekontamination von Ground Zero - neu bauen.
Wie haltet ihr Hornisten unter uns Bogenbauern das aus?
Wie dem auch sei, der Rohling hatte heute Nacht und heute Morgen noch ein Rendez-vous mit einem Waldvogel aus der Tube (endlich!) und zwei Knochenplättchen.
... also weiter im Konzept:
Mittwoch habe ich eine schöpferische Pause eingelegt, dann am nächsten Tag - immer noch ein wenig müde - ging die Reise weiter.
Zu Anfang musste ich die Knitterstelle genauer in Augenschein nehmen, dabei habe ich gesehen, dass ich übersehen hatte, nach dem Knubbel bei 10" des unteren Wurfarms, in dem der Totast versteckt war, etwas mehr Holz stehen zu lassen, weil rückenseitig danach plötzlich die Dicke abnimmt
und dummerweise - also im Eifer des Gefechts und ohne ausreichende Kaltwasseranwendung am Cerebrum - hat ein Depp (wie auch immer der sich in meine Werkstatt verirrt hat) an der gleichen Stelle die Breite quasi schlagartig verringert

Als Fazit werde ich die künftigen A-Hörner mit absolut flachem Bauch bauen, meine letzten beiden Ahornbögen haben sich während des Baus und auch danach keine Stauchrisse zugelegt. Die anderen Möglichkeiten wären:
- eine andere Sorte (die Bestimmung meines Erstlings habe ich nicht ordentlich durchgeführt)
- der Standort (das Holz für meinen Erstling wuchs in Sachsen und nicht am Ufer eines Kanals)
- der größere Duchmesser oder
-das höhere Alter
...
puh, schwierig! Wir werden es nie im Detail erfahren.
Dann habe ich festgestellt, dass die dünne Ziehklinge, die ich ab dem Zeitpunkt verwenden wollte, abgestumpft ist (Um den gleichen Zustand zu erreichen, muss ich wohl noch einige Bögen gebaut haben, dann aber in Ruhe und Gemütlichkeit...). Also wurde die Ziehklinge nachgezogen.
Nach weiterer Bearbeitung und Auflegen der kürzeren (5 cm kürzer als der Sehnenkerbenabstand, die Sehne hat sich wie ein Gummiband gedehnt...) den seitlichen Verlauf kontrolliert.
dann habe ich die Sehne auf lNtN - 11 cm gekürzt, den Rohling auf 4,75" gespannt und ein Kontrollbild der Sehnenlage angefertigt. Soweit ich des Raben Zeichnung zu verdrehenden Wurfarmen verstanden habe, scheine ich nichts falsch gemacht zu haben.
Dabei fällt mir ein, dass noch eine Sehne für den Bogen hier (wenn es soweit ist) gedreht werden muss

Der weitere Tillerprozess machte mir klar, dass ich noch nicht mal in der Regionalliga anfragen brauche, ob sie mich brauchen... Kindergarten, große Gruppe, krieg ich hin.
Der Rohling hat mittlerweile auch seinen gruseligen Reflex gegen ordentlich Set eingetauscht

Endlich (nicht das Ende des Bauprozesses) habe ich mich durchgerungen, die provisorischen Nockkerben zu verfeinern, um die Wurfarmenden auf ihre endgültigen Maße zu bringen (wahrscheinlich würde der Fortgeschrittene Bogner hier noch Potential zur Leistungssteigerung sehen - oder auch nicht, bei dem Verhunzungsgrad).
Schließlich möchte ich Stiftnocken an den Bogen bringen aber weil ich das Holz als relativ weich empfunden habe, gibt es ausgekochte Rinderknochen (von der Beinscheibe - das Süppchen war schon lecker -

Zur Bearbeitung der Knochen ist zu sagen: Die einzigen Elektrowerkzeuge, die ich verwendet habe, sind Geräte zur Wärmeerzeugung. Wenn ich mir den Geruch der Säge- bzw. Schleifarbeiten jetzt durch Elektroantrieb potenziert vorstelle, müsste ich meine Werkstatt vermutlich abreissen und - nach Dekontamination von Ground Zero - neu bauen.
Wie haltet ihr Hornisten unter uns Bogenbauern das aus?
Wie dem auch sei, der Rohling hatte heute Nacht und heute Morgen noch ein Rendez-vous mit einem Waldvogel aus der Tube (endlich!) und zwei Knochenplättchen.
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Re: Saplingbow 12, F'al Gran, Ahorn
Aha, 20 Bilder maximal...
Der Tiller ist sehr sicher nicht erste Sahne und die Stauchrisse bzw. "frets" (Der Gebogene Stock, Paul Comstock, 4. Auflage 2010, Kapitel 7 Haltbarkeit, S.57 f) haben sich auf die gesamte innere Hälfte des unteren und auf eine Schwachstelle des oberen Wurfarms ausgeweitet, was bedeutet, dass diese Teile überlastet waren (hätte ich lieber mal das Forum zum Tiller befragt).Bin gespannt, ob ich noch schaffe, den Bogen fertig zu bauen oder ob mir die Zeit ausgehtIch bin dieses Jahr leider raus. Durch "learning by failing" wird auch dieses Kapitel das Wissen mehren und zumindest kann ich mich nur noch steigern...
Dann heute noch den Endspurt ohne den Bogen zu versaubeuteln mit Endtillern, Finish, Sehne drehen, Pfeil raussuchen (die frisch geernteten Schößlinge sind allesamt zu weich...), Präsentation aufnehmen und veröffentlichen...
...Vielleichtjetzt schmeiß ich auchnur noch hin.
Der Bogen wird vollendet aber das zu einem anderen Zeitpunkt. In der Präsentation wird, falls ich den Elan nicht verlieren sollte, genau so detailliert berichtet wie bisher.
Der Tiller ist sehr sicher nicht erste Sahne und die Stauchrisse bzw. "frets" (Der Gebogene Stock, Paul Comstock, 4. Auflage 2010, Kapitel 7 Haltbarkeit, S.57 f) haben sich auf die gesamte innere Hälfte des unteren und auf eine Schwachstelle des oberen Wurfarms ausgeweitet, was bedeutet, dass diese Teile überlastet waren (hätte ich lieber mal das Forum zum Tiller befragt).
...
Der Bogen wird vollendet aber das zu einem anderen Zeitpunkt. In der Präsentation wird, falls ich den Elan nicht verlieren sollte, genau so detailliert berichtet wie bisher.
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Re: Saplingbow 12, F'al Gran, Ahorn
Franz, du jetzt auch noch... echt schade, dass du das Handtuch wirfst.
«Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, daß das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes.»
Salvador Dalí
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Re: Saplingbow 12, F'al Gran, Ahorn
Ja, vielen Dank für deine Anteilnahme, das hätte ich nicht noch gerockt.
Den Rohling hat's zumindest nicht zerrissen, das Teil war aber schon genug verhunzt und ich bin der Meinung, wenn du etwas machst, mach es gscheid.
Frei nach dem Motto "Hätte, hätte, Moppedkette..." habe ich die Zeit für die Dokumentation mit Bauzeit bezahlt und hinten raus wird die Zeit eben immer weniger.
Jetzt ist die Zeit praktisch unbegrenzt und ich kann behaupten, viel gelernt zu haben, was ja auch der Sinn dieser Veranstaltung ist.
Den Rohling hat's zumindest nicht zerrissen, das Teil war aber schon genug verhunzt und ich bin der Meinung, wenn du etwas machst, mach es gscheid.
Frei nach dem Motto "Hätte, hätte, Moppedkette..." habe ich die Zeit für die Dokumentation mit Bauzeit bezahlt und hinten raus wird die Zeit eben immer weniger.
Jetzt ist die Zeit praktisch unbegrenzt und ich kann behaupten, viel gelernt zu haben, was ja auch der Sinn dieser Veranstaltung ist.
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Re: Saplingbow 12, F'al Gran, Ahorn
Ahorn hat aber extreme Ausfallrate dieses Jahr
Ich drücke die Daumen, dass Du das Projekt noch erfolgreich zu Ende bringen kannst.

- Neumi
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Re: Saplingbow 12, F'al Gran, Ahorn
Moin, schade, dass es nicht geklappt hat und so viele Stauchbrüche aufgetreten sind. Ich finde den Tiller bis jetzt ziemlich gut für den krummen Hund von Ahorn. Die Dokumentation, vor allem in dem Ausmaß, frist schon ziemlich viel Zeit.
Grüße - Neumi
Grüße - Neumi
...Versuch und Fehler bevor die Sarg-Nägel eingeschlagen werden...