


Vor einem Jahr postete ich meinen Prototypen einer Spannvorrichtung für Reiterbögen (--> viewtopic.php?t=33471)
Nachdem sich diese Vorrichtung bewährt hat und ich sie nicht mehr missen möchte, wurde es nun Zeit, das ganze etwas ausgereifter und optisch aufgewehrtet zu bauen und dabei Verbesserungen auf Grund gemachter Alltagserfahrungen einfließen zu lassen.
1.) Zuerst kaufte ich über Ebay ein Stahltischgestell (110 x 150 cm), welches ich auf 30 x 150 cm) kürzte. Als Nächstes kaufte ich eine Fichten-Leimholzplatte (30 x 150 cm) und schraubte diese auf das Gestell. So entstand ein langer, schmaler Tisch.
2.) In die Tischplatte kam eine längliche Aussparung und auf die Platte kamen zwei U-Profile. Die waren dazu gedacht, einen der Ständer verschiebbar zu befestigen. Von diesem Gedanken verabschiedete ich mich aber während der Konstruktion, dazu später....
3.) Als nächstes kaufte ich bei Hellweg an einem 35%-Rabatt-Tag Metallprofile. Die Gummirollen von der alten Konstruktion konnte ich weiternutzen, diese stammten von Tapezierrollern.
4.) Jetzt kamen die Winkel und danach die Vierkantprofile dran: Sägen, bohren, Gewinde schneiden, verschrauben etc.
5.) In jedes Ständerpaar (Abstand links / rechts 4,5 cm) kam oben ein Loch zum Durchstecken der Achse, die ich aus abgesägten 18 cm-Nägeln fertigte. Durch Rausziehen der Achse kann ich die Rolle zwischen dem Ständerpaar, welches in eimem Abstand von 15 cm steht, schnell, problemlos und ohne Aufwand wechseln - je nachdem, ob ich einen längeren oder einen kürzeren Bogen habe
6.) Durch das Runterdrücken des Bogens durch Druck auf den Griff kann ich den Bogen aufspannen. Wahlweise kann ich eine Seilschlaufe um den Mittelteil des Bogens legen und mit dem Fuß das Seil bedienen - dafür die Aussparung im Brett. Hilfreich ist das auch, wenn man zum Beispiel die Standhöhe einstellen will oder aus einem anderen Grund beide Hände frei haben will
7.) Zum Schluß wurde der Tisch mittels zweier Winkel an der Wand verschraubt