Saplingbow 18, Neumi, Morgenländischer Lebensbaum
Re: Saplingbow 18, Neumi, Morgenländischer Lebensbaum
nein nicht Pfund. Pfund pro Zoll. Also die Kraft geteilt durch die wirklich ausgezogene Laenge. Also wenn du von 1" Standhoehe auf 6" ausziehst und dann 20# misst waeren das 20# / 5 "= 4#/"
Das kannst du dann fuer den "fertigen" Bogen mit 6" Standhoehe und zB 28" hochrechnen: (28"-6") * 4#/" = 108#
Das kannst du dann fuer den "fertigen" Bogen mit 6" Standhoehe und zB 28" hochrechnen: (28"-6") * 4#/" = 108#
Haben ist besser als brauchen.
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Re: Saplingbow 18, Neumi, Morgenländischer Lebensbaum
Äh....nicht 88#@28"....?
Kleine Waldelfen, die versuchen, unter dem Bast Schneeflocken ins Holz zu schnitzen?.....🥰🧚♀️ Benedikt
Re: Saplingbow 18, Neumi, Morgenländischer Lebensbaum
upps! hast recht
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Re: Saplingbow 18, Neumi, Morgenländischer Lebensbaum
Gefühlt wird das bei vielleicht 40-45# landen. Vorausgesetzt dass die Bauchlage mitmacht.
Wahrscheinlich wird das Ding auf Standhöhe zu einer Seite ziehen und dann purzeln ganz schnell die pounds beim ausgleichen.
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Re: Saplingbow 18, Neumi, Morgenländischer Lebensbaum
Also deinen Bildern nach ziehst du 9" aus und hast 20#. Macht bei 6" Standhoehe und Auszug auf 28" momentan 48#. Das geht noch n
bissl rauf, wenn du auf die 6" Standhoehe gehst. Wenn du ned zuviel runterkratzen musst (danach sieht's nicht aus)....
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Re: Saplingbow 18, Neumi, Morgenländischer Lebensbaum
Ich zitier mich mal selbst
Beim ersten aufspannen hatte ich eine seitliche Abweichung der "Sehne" von deutlich über 10 cm. Ich musste allerdings nicht lange überlegen, wo Holz weg muss, da es durch den schiefen Rücken und die sichtbare Klebefuge relativ einfach war, die Unterschiede in der Dicke gut zu erkennen. Ich hatte zunächst zwar überlegt bauchseitig Holz abzutragen, ein Abtrag am Rücken erschien dann aber deutlich sinnvoller zu sein. Also habe ich alle entsprechenden Bereiche markiert und mit einem Schweifhobel abgetragen. Zunächst einfach ein paar mal am abgespannten Objekt, danach am aufgespannten Konstrukt.
Prinzipiell hätte ich mir den Abtrag sparen können. Da aber der Rücken schon seitlich abgerundet und nur noch ein schmaler Streifen mit durchgehendem Jahrring übrig war, hätte ich bei der starken seitlichen Abweichung keinen durchgehenden Jahrring als höchsten Bereich gehabt
Genau so war es auch. Beim kleben des Backings hatte ich es nicht geschafft den Scheitelpunkt der Wölbung des Backings mittig auf dem Konstrukt zu platzieren. Deswegen und weil das Backing eben nicht gerade war, war der Rücken auf einer Seite deutlich höher als auf der anderen, in kurzen Bereichen aber auch auf der anderen Seite.
Beim ersten aufspannen hatte ich eine seitliche Abweichung der "Sehne" von deutlich über 10 cm. Ich musste allerdings nicht lange überlegen, wo Holz weg muss, da es durch den schiefen Rücken und die sichtbare Klebefuge relativ einfach war, die Unterschiede in der Dicke gut zu erkennen. Ich hatte zunächst zwar überlegt bauchseitig Holz abzutragen, ein Abtrag am Rücken erschien dann aber deutlich sinnvoller zu sein. Also habe ich alle entsprechenden Bereiche markiert und mit einem Schweifhobel abgetragen. Zunächst einfach ein paar mal am abgespannten Objekt, danach am aufgespannten Konstrukt.
Prinzipiell hätte ich mir den Abtrag sparen können. Da aber der Rücken schon seitlich abgerundet und nur noch ein schmaler Streifen mit durchgehendem Jahrring übrig war, hätte ich bei der starken seitlichen Abweichung keinen durchgehenden Jahrring als höchsten Bereich gehabt
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Re: Saplingbow 18, Neumi, Morgenländischer Lebensbaum
Ja Junge, irgendwann kommt immer der Punkt wo die Frage aufpoppt..... wo bitteschön soll ich jetzt noch was abnehmen...
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Re: Saplingbow 18, Neumi, Morgenländischer Lebensbaum
Sehr kryptisch, was er da schreibet, junger Mann. Erläutere er.
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Re: Saplingbow 18, Neumi, Morgenländischer Lebensbaum
Wirklich spannende Herangehensweise und ein echt schmaler Rücken 
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Re: Saplingbow 18, Neumi, Morgenländischer Lebensbaum
Heute wurden die Hobelspuren beseitigt und der zu starke WA mit Schleifpapier etwas geschliffen. Außerdem wurde das Konstrukt beidseitig noch je 1 cm gekürzt.
Der Tiller bei 22" Auszug gefällt mir ganz gut. Ich will noch die leichte Schwachstelle rechts, ca 30 cm vor WA-Ende, etwas entlasten. Vereinzelte Bereiche werden noch etwas geschliffen und dann gehe ich langsam auf Vollauszug - mal sehen wann der Bauch kollabiert
(oder vielleicht doch der Rücken?).
Sollte das Ding mitmachen, gibt es irgendwelche Nockoverlays und den Versuch einzuschießen.
Der Tiller bei 22" Auszug gefällt mir ganz gut. Ich will noch die leichte Schwachstelle rechts, ca 30 cm vor WA-Ende, etwas entlasten. Vereinzelte Bereiche werden noch etwas geschliffen und dann gehe ich langsam auf Vollauszug - mal sehen wann der Bauch kollabiert
Sollte das Ding mitmachen, gibt es irgendwelche Nockoverlays und den Versuch einzuschießen.
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Re: Saplingbow 18, Neumi, Morgenländischer Lebensbaum
Wie ist es denn mit Rückstellkraft ? Der hat bestimmt einen weichen Auszug...
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Re: Saplingbow 18, Neumi, Morgenländischer Lebensbaum
Das Zeuch federt noch, fühlt sich eigentlich ganz gut an.Hieronymus hat geschrieben: ↑10.02.2026, 19:29 Wie ist es denn mit Rückstellkraft ?
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Re: Saplingbow 18, Neumi, Morgenländischer Lebensbaum
Bin gespannt ob noch was on top passiert. Hier ist man ja normalerweise andere Zuggewichte gewöhnt 
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Re: Saplingbow 18, Neumi, Morgenländischer Lebensbaum
Bei diesem Konstrukt wird nichts mehr unternommen - der muss für Testzwecke in Kolbingen herhalten
Das Konstrukt scheint zu halten. Heute hatte ich bis 28" gezogen - Zuggewicht ca. 38#
Ein WA ist deutlich schwächer als der andere, obwohl diese Seite aus dem unteren Stammstück besteht. Das wird dann der obere WA werden. Beim stärkeren WA hatte ich allerdings ein Stück Holz bauchseitig aufgedoppelt - das scheint dafür zu sorgen, dass dieser WA recht stabil ist.
Wie dem auch sei, der schwächere WA hatte im Backing eine Schwachstelle, welche ich mit einem kleinen Haselstückchen aufgedoppelt (ca. 1,2 mm dick) und dann mit dem guten Gruschwitz Leinenzwirn gewickelt habe.
Außerdem wurden Nockoverlays und ein Arrowpass aufgeklebt und noch eine Lücke mit Epoxid gefüllt.
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