Saplingbow 18, chirurg, Hasel, heimische Traubenkirsche, Hainbuche

Threads und Präsentation zum 18. Saplingbow-Turnier
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Bogenbas
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Re: Saplingbow 18, chirurg, Hasel, heimische Traubenkirsche, Hainbuche

Beitrag von Bogenbas »

Chirurg hat geschrieben: 08.02.2026, 09:00 Bogenbas!
Das sind fertige Griffbänder für alte Golfschläger, die sind schon so geschliffen. Aufgrund der Griffform ist es einfacher, wenn diese dünn ausgeschliffen sind, weil man so in der Breite durch mehr oder weniger Überlappung variieren kann.
Genial!
Chirurg
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Re: Saplingbow 18, chirurg, Hasel, heimische Traubenkirsche, Hainbuche

Beitrag von Chirurg »

Der eine muss noch neben anderen Projekten trocknen, der andere war schon beim ersten Fotoshooting
Dateianhänge
IMG_5065.jpeg
IMG_5053.jpeg
Chirurg
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Re: Saplingbow 18, chirurg, Hasel, heimische Traubenkirsche, Hainbuche

Beitrag von Chirurg »

Doppelbogen: hier gehts zur Präsentation: viewtopic.php?p=609949#p609949
Chirurg
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Re: Saplingbow 18, chirurg, Hasel, heimische Traubenkirsche, Hainbuche

Beitrag von Chirurg »

Hier gehts zur Präsentation des Schlangenbogens: viewtopic.php?p=609951#p609951
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Hieronymus
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Re: Saplingbow 18, chirurg, Hasel, heimische Traubenkirsche, Hainbuche

Beitrag von Hieronymus »

Sehr geil....wirklich schöne Bögen und geniale Bilder. Wir haben hier leider Regenwetter....
Ich glaube nicht das der Stacking hat, zumindest nicht nach dem Sehnenwinkel, aber ich glaube bei mehr Auszug wirkt der 2 Bogen stärker und das Zuggewicht steigt dann sehr schnell an.
Ein Schußvideo vom Doppelbogen wäre noch genial

LG Markus
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Re: Saplingbow 18, chirurg, Hasel, heimische Traubenkirsche, Hainbuche

Beitrag von Neumi »

Da hast du wieder mal echte Sahnestücke gebaut 👍
Den Doppelbogen must du unbedingt nach Kolbingen mitbringen.
Grüße - Neumi
...Versuch und Fehler bevor die Sarg-Nägel eingeschlagen werden...
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Bogenbas
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Re: Saplingbow 18, chirurg, Hasel, heimische Traubenkirsche, Hainbuche

Beitrag von Bogenbas »

2 echte Kunstwerke hast du da wieder mal geschaffen! Vom Doppelbogen würden mich noch weitere Daten interessieren wie zum Beispiel eine Auszugskurve und Pfeilgeschwindigkeit. Vielleicht kann man da was raus lesen wie effektiv die beiden Bögen zusammen arbeiten.
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Coal
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Re: Saplingbow 18, chirurg, Hasel, heimische Traubenkirsche, Hainbuche

Beitrag von Coal »

Das sind ja mal wieder zwei wunderbare Bögen und top präsentiert.
Bei der Pfeilnocke hast einiges an Arbeit investiert. Ein Pfeil für Schnellschüsse?
Zuletzt geändert von Coal am 12.02.2026, 19:51, insgesamt 1-mal geändert.
Wer nur einen Hammer hat, für den schaut jedes Problem aus wie ein Nagel.
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Re: Saplingbow 18, chirurg, Hasel, heimische Traubenkirsche, Hainbuche

Beitrag von alfred33 »

Großes Kino, da schaut man gerne hin.
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(der mit der kleinen Wölfin)
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Re: Saplingbow 18, chirurg, Hasel, heimische Traubenkirsche, Hainbuche

Beitrag von Michel in der Hütte »

Einfach nur genial. Tolle Präsentation, und abgefahrene Vorgehensweise und Designs.
Indie12
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Re: Saplingbow 18, chirurg, Hasel, heimische Traubenkirsche, Hainbuche

Beitrag von Indie12 »

Glückwunsch tolle Bögen.

Kannst du zum Doppelbogen schon ein Fazit ziehen?

Der Griff beim Schlangenbogen ist der Hammer!!!

Und wie die Backings den ganzen Knubbelstellen folgen... liegt das daran, dass die Rinde durch den Hautleim so geschmeidig wird? Denkst du, das würde mit Weißleim auch so funktionieren?
Chirurg
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Re: Saplingbow 18, chirurg, Hasel, heimische Traubenkirsche, Hainbuche

Beitrag von Chirurg »

Dankeschön!
Zum Doppelbogen werde ich am Wochenende noch berichten, lG Stephan
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Re: Saplingbow 18, chirurg, Hasel, heimische Traubenkirsche, Hainbuche

Beitrag von MrCanister123 »

Hut ab, gefallen mir auch gut deine Bögen 👌👌
_________________________________________________________________________________________________________
Schaffa Schaffa Häusle baua
Chirurg
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Re: Saplingbow 18, chirurg, Hasel, heimische Traubenkirsche, Hainbuche

Beitrag von Chirurg »

Danke!
Zum Doppelbogen:
Vorteile: schwächeres Holz kann auch mit ordentlich Zuggewicht gebaut werden, durch den längeren Frontbogen und dem besseren Sehnenwinkel zwischen den Bögen wird die meist schwächere Bauchseite nicht noch zusätzlich auf Druck belastet, so wie beim Penobscotbogen. Beim Penobscot stärkt der kurze Frontbogen mit der längeren Verbindungssehne und dem schlechten Sehnenwinkel in erster Linie den auf Zug belasteten Bogenrücken des Backbogens und setzt damit den bei den meisten Hölzern ohnehin schwächeren Bauch stärkeren Druckkräften aus, dies führt noch leichter zu Knitter und Stauchbrüchen (ist meine persönliche Meinung)

Ich denke, ein optimales Design (man hat genug Zeit beim Bauen darüber nachzudenken) wären zB. 2 Haselbögen mit je 25 bis 30 Pfund Zuggewicht. 1,70 bis 1,80m lang, nicht zu breit gebaut. Der Frontbogen mit leichtem Reflex und der Backbogen gerade. Die Verbindungssehne nur ca. 10-15cm lang. So hätte der Bogen mehr Anfangszuggewicht und weniger Stacking, speichert damit mehr Energie und wird noch mehr Leistung bringen.

Für meinen Sapturnierbogen habe ich ja einen krummen geschwungenen Ast geerntet. Der deflexe Backbogen hat nur wenig Anfangszuggewicht, dadurch verläuft die Auszugszugewichtskurve zwar linear aber sehr steil und am Schluss bei 62 Pfund fühlt es sich für mich wie Stacking an. Würde mich, auch wenn ich könnte, nicht weiter ziehen trauen. Für mich ist es kein Parcourbogen. Optisch ist der Bogen mit seinen Kurven und dem Kirschrindenbacking ein Blickfang und wird wohl in absehbarer Zeit ein Ausstellungsstück in aufgespanntem Zustand an der Wand werden.

Nachteile: höheres Gesamtgewicht, dickerer und breiterer Griff, das Zielen ist für mich sehr gewöhnungsbedürftig, weil 2 Wurfarme im Blickfeld.
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