So, es ist vollbracht.
Nun ist mein Senenbrett und die Federstanze fertig.
Für alle Flämischen Sehnen von 45 - 71"
Die Stanze ist aus der Restekiste entstanden und daher nicht so schön geworden, aber sie funktioniert klasse. Die Klinge ist ein Metallsägeblatt was ich rückseitig angeschliffen und dann auf 6" Parabolform gebogen habe.
Leider sind die Bilder etwas unscharf (blöde Digicam:motz )
Sehe ich das richtig, dass du, wenn die Stanze nicht mehr schneidet, das Sägeblatt einfach rausziehen und nachschleifen bzw. durch ein anderes ersetzen kannst?
Ja, so ist es.Die Klinge kann mann mit etwas Kraft einfach rausziehen, schärfen ist aber noch nicht nötig. Ich habe mal als Probelauf ca.25 Federn gestanzt und die Klinge ist immernoch sauscharf.
Zum stanzen brauche ich nichtmal `nen Hammer, Handballen reicht.
Unter dem Schaumstoff sind zwei Schrauben, wodurch auch der "Klingenhalter" getauscht werden kann. Ich bastel gerade an einem zweiten "Halter" für andere Formen, z.B. Shield. Allerdings muss ich auch eine zweite
Klinge dafür nehmen, da sie bei nochmaligem biegen brechen würde.
Also wie bei der Vario-Stanze ist das "Stanzwerk" auch austauschbar (wenn bei mir auch aufwendiger).
Die Kielauflage aus Alu kann mann auch höher stellen und dadurch 5" oder 4" stanzen.
Ich bin sehr an der Bauanleitung für die Federstanze interessiert, da ich so einiges an Pfeilen zerlege (Liegt an den starken Bögen;-) )
Kannst Du die Anleitung jetzt wo du uns den Mund wässrig gemacht hast mal ins Forum stellen?
Danke im voraus
Der gebrochene Pfeil
Rolf
Sieh nicht nur den Baum, sieh auch den Bogen darin
Hi,
freut mich, daß die Stanze so gut ankommt.
Die Stanze war eigendlich eine Notlösung aus Resten, da ich das Federschneiden mit der Schere satt war. Daher ist eine 1:1 Anleitung recht schwierig, da ich garnicht mehr weiß, woher die Einzelteile waren.
Ich werde mich mal hinsetzten und eine Bauanleitung mit Fotos schreiben, in der handelsüblichen Materialien verwendet werden.
Das sieht sehr gut aus. Diese Federstanze sollte man gut improvisieren können. Nur noch eine Frage: Wie hast du den Sägeblattrücken angeschliffen? Reicht das Blatt einer Tuksäge oder braucht man was Größeres?
Hi,
angeschliffen habe ich die Klinge mit einem elektr. Rundscheifstein (heißt das Ding so?).
Die Maschine, wo zwei runde Schleifsteine rotieren. Vorsichtig schleifen und sehr oft in Wasser oder Alt-Öl kühlen, damit die Klinge nicht ausglüht. Altöl unterstützt die härtung durch den hohen Kohlenstoffanteil, ist aber eine größere Sauerei.
Das Sägeblatt ist von einer normalen Bügelsäge, ca.25-30cm lang und 13mm hoch.
Am besten ist ein Blatt für Metall, da die feinen Zähne die Klinge im Block besser am verrutschen hindern und HSS-Blätter stabiler sind.
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