Wikinger-Hüftköcherbau

Selbstgebaute Ausrüstungsgegenstände wie Armschutz, Köcher, etc.
Benutzeravatar
Silverball
Full Member
Full Member
Beiträge: 166
Registriert: 24.07.2009, 21:54

Re: Ledersuche für Wikinger-Rückenköcher

Beitrag von Silverball »

Also, was das mit dem Regen angeht hab ich auch schon drüber nachgedacht.
Deswegen werd ich schauen das ich Leder kaufe was Wasserdicht ist.
Laut dem Gerber soll das Leder Wasser locker über 8 Stunden aushalten ohne durchzuweichen.
Das wäre ja dann schonmal super und ne Idee sich daraus vielleicht ne Rüstung zu bauen.
Aber zwecks Rüstung für Bogenschützen muss ich dann eh noch tausend neue Löcher in Eure Bäuche fragen ;)

Wie gut das ich sie nur fragen und nicht schießen will, gell ;)
dexterward
Jr. Member
Jr. Member
Beiträge: 50
Registriert: 02.10.2009, 08:03

Re: Ledersuche für Wikinger-Rückenköcher

Beitrag von dexterward »

Heiner hat geschrieben: ...
Gleichwohl lässt sich naturgegerbtes Leder einfach schwarzfärben indem man es in eine leichte Essiglösung mit ein paar Nägeln und Eichenholzstückchen legt. Ist dann so auch für das MA denkbar. Um chemisch gefärbtes Leder würde ich hingegen einen gaaaaaanz großen Bogen machen, wenn Du eine gute Darstellung umsetzen möchtest.
...
Zum vernähen nimm Leinenzwirn und stich die Löcher mit einer Ahle vor, sonst gibt es meist schnell blutige Finger ;).
...
also wenn eine essigsaure eisenlösung kein chemisches färbeverfahren ist frage ich mich was man im volksmund unter chemie versteht?! eisen2 ist auf alle fälle ein prima schwarzpigment so man ihm nicht die möglichkeit gibt zum eisen3 weiter zu oxidieren, dann wirds nämlich rot.
also ich würde sicherheitshalber lieber zu ruß greifen um leder zu färben, eisengefärbtes leder verliert leicht seine farbe und wird mit der zeit immer brauner. ich sehs daheim an meiner lederjacke.

leder beschaffen würde ich wenn nicht irgendwo was abfällt bei ebay, da gibts ein paar gute anbieter. schönes velourleder z.b verkauft der elderman von lübeck zu saugünstigen preisen so man sich nicht den fight mit anderen mitbietern liefert.

velour lässt sich auch prima mit der kürschnernadel nähen...mit etwas übung bleiben da auch die finger heil, bei so nem köcher allerdings...also ich hab meinen nicht vernäht sondern mit lederbändern verflochten, sieht rattenscharf aus...die technik muss ich zwar noch perfektionieren aber das ergebnis das ich jetzt schon erzielt hab spricht für sich;)

wenns leder nicht fest genug ist kannste an einem reststück auch mal probieren was passiert wenn du es wachst, man muss es ja nicht gleich mit wachs härten, ich denke schon allein durchs oberflächliche wachsen wird es um einiges fester, und auch dunkler (und wasserdicht^^). das wäre ne prima gelegenheit um den ruß aufs leder brinen um es zu schwärzen, einfach den ruß ins wachs rühren.
ich glaube das mit dem wachs probier ich mal selbst aus. mein köcher ist mir nämlich auch etwas zu "schlabberig" ;D

ps: meine lederjacke hat inzwischen 10jahre auf dem buckel, in der zeit darf das leder auch ruhig etwas aufhellen, trotzdem: ruß hatten sie seit die menschen das feuer "entdeckt" haben also auf alle fälle "A".
zum leder wachsen: ich denke am besten funktionierts mit einer wachslösung, sprich wachs in bezin lösen, aufpinseln und mit dem fön den sprit verdampfen und das wachs ins leder einschmelzen, ggf wiederholen bis das ergebnis passt. am haselschaft von meinem ger hab ich das schon probiert, bei leder noch nicht, aber wäre mal ne maßnahme...*grübel* jaa, da hab ich schon wieder ne bastelidee...
Zuletzt geändert von dexterward am 15.10.2009, 10:48, insgesamt 1-mal geändert.
That is not dead which can eternal lie
Yet with strange aeons even death may die
Benutzeravatar
Halldor
Full Member
Full Member
Beiträge: 168
Registriert: 17.10.2008, 10:11

Re: Ledersuche für Wikinger-Rückenköcher

Beitrag von Halldor »

Hallo Silverball,
wenn du einen Köcher mit umgestülpten Rand bauen möchtest, wie im Leitfaden der oben verlinkt wurde, würde ich dir raten, kein zuuuu dickes Leder zu nehmen. Ich hatte mämlich das gleiche vor und mit 3mm Leder, wie ich es hatte, war das fast kaum noch möglich (ohne Einsatz von Profwerkzeug und evtl. viel Erfahrung in der Lederbearbeitung, was mir beides mangelt :) ) Ich musste es dann lassen und einen "normalen" Köcher bauen. (Der ist aber auch schön geworden und ich mag ihn sehr ;D)

Gruß
Stefan
Benutzeravatar
Silverball
Full Member
Full Member
Beiträge: 166
Registriert: 24.07.2009, 21:54

Re: Ledersuche für Wikinger-Rückenköcher

Beitrag von Silverball »

Juhuu, ich hab mein Leder *hüpf freu*

Nun kann es losgehen. Bau eines Wikinger-Seitenköchers.

Von der größe meines Leders her kann ich da auch gut Drei draus bauen.
Leider musste ich das ganze Kernstück kaufen.
Aber dafür war der Preis mit 40€ wohl recht ok!

Es ist Rindsleder in braun, Kernstück.
Mit einer Dicke von 2,2- 2,5mm.
Standigkeit ist nicht so toll wie ich dachte aber ich denke mal es wird reichen.

Hier mal ein Foto von der Farbe. Auf dem Bild ist auch sehr gut das Narbenbild zu sehen.
Zum besseren beurteilen der Farbe hab ich eine Fotofarbkarte dazugelegt ;)

Bild

Der linke Rand des Bildes trifft die Farbwiedergabe am ehesten. Rechts im Bild hat das Licht vom Fenster zu sehr reflektiert.
Aber da jeder Monitor anders eingestellt ist und die wenigsten ein Kalibriergerät haben um sowas genau ein zu stellen wird das wohl eh überall aners aussehen ;)
Benutzeravatar
Silverball
Full Member
Full Member
Beiträge: 166
Registriert: 24.07.2009, 21:54

Re: Wikinger-Hüftköcherbau

Beitrag von Silverball »

So, ich hab heute mal mit dem Bau angefangen.

Hierzu habe ich mein Leder ausgebreitet und mit einem Metallineal das Schnittmuster auf das Leder gezeichnet.
Und dieses dann mit einer Schere ausgeschnitten.
Oben im Bild sind zwei Linien zu sehen, das kommt daher weil ich beim ersten anzeichnen zu wenig Spiel für die Naht und den Rand gelassen hatte.
Bild

Meine beiden fertigen Teile für den Köcher....
Bild

habe ich dann auf ein Brett einer ausgedienten Schranktür gelegt und mir mit einem Zirkel am unteren Teil den halbrunden abschluss angezeichnet und ausgeschnitten.
Bild

Dann habe ich am Rand mit dem Akkuschrauber und einem 2mm Bohrer Löcher gemacht.
Der Abstand der Löcher zueinander beträgt je 1cm.
Bild
Bild
Das bohren mit dem Akkubohrer ging echt leicht und hat mir das stechen mit der Ale erspart.
Ob es nun so gut war oder nicht kann ich noch nicht sagen.
Aber die 2mm Löcher werd ich wohl locker ausfüllen mit dem Faden mit dem ich nähen werde.
Wobei ich aber noch nicht weiß was für Faden ich nehmen werde.
Sicher ist bis jetzt nur das ich versuchen will eine kleine Zirrnaht am Rand zu machen.
Mal sehen....
Harbardr
Hero Member
Hero Member
Beiträge: 1151
Registriert: 06.08.2003, 23:46

Re: Wikinger-Hüftköcherbau

Beitrag von Harbardr »

tolle Sache, die Du da machst, doch was bitte soll das mit den Wikingern zu tun haben???
Mach weiter so, doch bitte überdenk mal, daß die "Wikinger" nicht wirklich für alles herhalten müssen...

Den Nordleuten wird (leider) viel zu viel "unterstellt",  denke, die würden sich dafür im Grabe umdreh'n...
Benutzeravatar
Silverball
Full Member
Full Member
Beiträge: 166
Registriert: 24.07.2009, 21:54

Re: Wikinger-Hüftköcherbau

Beitrag von Silverball »

??? ??? ???
Ok, nun bin ich total überfragt.
Wie, was soll das mit Wikingern zu tun haben?

Laut http://www.ffc1066.de/pdf_ffc/KG_BGS_V1.pdf
wird ein Köcher aus zwei Stücken genäht die im unteren Teil Halbkreisförmig sind.
Der obere Rand ging bis zum Feder anfang und war umgestülpt um den Rand zu verstärken.
Das ganze wurde dann an der Hüfte getragen.

Falls ich das nun falsch gelesen habe oder die Leute sich bei der Sache irren sollten.
Dann bitte ich um berichtigung...
Danke
Harbardr
Hero Member
Hero Member
Beiträge: 1151
Registriert: 06.08.2003, 23:46

Re: Wikinger-Hüftköcherbau

Beitrag von Harbardr »

...den Köcher, den Du meinst ist ein (Einzel-) Fund aus Haithabu, der aber nicht abschließend den Wikingern zugesprochen werden konnte... man vermutet...
Zu finden ist er in dem Buch "Ausgrabungen in Haithabu
Bericht 33 - Das archäologische Fundmaterial 6" (Wachholtz-Verlag).

Die Köcher auf dem Teppich von Bayeux sind denn normannisch u. der Zeit um 1066 zuzuordnen, die auch das Ende der Wikingerzeit bedeutete.

Aber mlass Dich von meinem "Einwurf" nicht drausbringen... mach einfach...  :)
Benutzeravatar
Silverball
Full Member
Full Member
Beiträge: 166
Registriert: 24.07.2009, 21:54

Re: Wikinger-Hüftköcherbau

Beitrag von Silverball »

Weiter machen werd ich auf jedenfall, hab ja schließlich auch schon angefangen.

Aber was ich immer wieder faszinierend finde: *meine Meinung und ich will niemanden damit ankreiden, das mein ich generell so*

Es gibt ja schon etliche Funde und einiges kann sicher belegt werden.
Nur, weil aber vom rest nichts zu finden ist, warum soll es dann sowas nicht gegeben haben. *Nicht explizit nun auf mein Projekt bemünzt*
Es wird so vieles gegeben haben was aber nie gefunden wurde oder nie gefunden wird...
Aber hat sowas deswegen nicht existiert?

So viele Leute pochen auf "A" *örghs*
Wenn es nur nach den Funden geht was "A" ist und was nicht dann rennen bei Veranstaltungen, egal welcher Art, bald nur noch gleich aussehende Leute rum.
Ich denk mal das etliches einfach Modeerscheinungen waren, so wie heute.
Dies Dorf hat seine Sachen so genäht, weil es praktisch gefunden wurde. ein anderes Dort vielleicht so...usw...

Ok, ausgenommen die LARP'er und Leute die nun wirklich eher in die Fantasyecke passen...


So, aber bevor ich hier nun erneut eine Diskussion losbrech..

-ENDE-

Für sowas gibt es wohl schon genug Themen in dennen nun weiter diskutiert werden kann..
Ich werd weiter basteln, auch wenn ich gerade keinen Plan habe wie ich weiter komm :/
Benutzeravatar
Heiner
Hero Member
Hero Member
Beiträge: 573
Registriert: 31.01.2006, 12:58

Re: Wikinger-Hüftköcherbau

Beitrag von Heiner »

Einverstanden, dann lassen wir die Diskussion... Es sind halt verschiedene Darstellungs- und Arbeitsansätze, die unterschiedlich bewertet werden, sowohl von anderen, als auch von einem selbst.
Ich werd weiter basteln, auch wenn ich gerade keinen Plan habe wie ich weiter komm :/
Wo hängst Du denn?
"Gegen Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens."
Benutzeravatar
Silverball
Full Member
Full Member
Beiträge: 166
Registriert: 24.07.2009, 21:54

Re: Wikinger-Hüftköcherbau

Beitrag von Silverball »

Ich hab jetzt auf der einen Seite die beiden Lederstücke *erstmal nur mit normalem Nähgarn* vernäht.
Nur um zu schauen wie das ganze dann aussieht.
Wenn ich aber das Leder so aufstellen will wie es später auch sein wird ergibt sich keine schöne Wölbung.
Bildlich so: *Erklärung kommt darunter!
Bild

So, wie bei 1. zu sehen ist mein Leder bisher:
Die schwarze Linie ist meine Naht der rest wohl dann das Leder ;)
Hinter der Naht zum Köcher hin hab ich aber keine saubere Kante.
*wünschenswert hätte ich dort gerne 90°*
Das Ziel ist in etwa 2.
Die Kante ergibt fast 90° und ermöglicht somit eine schöne Kreisform des Köchers.

Jetzt hab ich mir ein Ledermesser gekauft und überlegt das Leder innen leicht ein zu schneiden.
Macht sowas Sinn um so eine Kante zu bekommen oder wird das Leder zu instabil an der Stelle?
Ich bin auch gerne für andere Lösungen offen.... ;D
Benutzeravatar
Heiner
Hero Member
Hero Member
Beiträge: 573
Registriert: 31.01.2006, 12:58

Re: Wikinger-Hüftköcherbau

Beitrag von Heiner »

Die Winkelkorrektur kannst Du als Teil der Formgebung (-> Röhre) erledigen:

- Weich den Lederköcher in Wasser ein - vllt 2 Stunden, vllt auch einen Tag. Das hängt vom Leder ab. So richtig zuverlässig kann ich Dir das für Dein Leder nicht sagen, ich würde es mal über Nacht probieren. Dadurch sollte es formbar werden.
- Nun stopf nach und nach trockenen Sand hinein. Dadurch bekommt das Leder seine runde Form (inkl. der Winkelanpassung).
- Lass Köcher und Sand trocknen. Durch den Wasserverlust wird das Leder wieder steif. Das kann schonmal ein paar Tage dauern.
- Entferne den Sand. Den Großteil kannst Du rauskippen. An der Wand anhaftende Sandkörner kannst Du auch an unzugänglichen Stellen dadurch lösen, dass Du mit einer Schraubenmutter gut "durchschüttelst" (Mutter(n) rein, oben zuhalten und dann wie einen Würfelbecher schütteln).
- Wenn der Sand draußen ist, sollte der Köcher nun formstabil sein. Wie sehr, hängt stark vom Leder ab (das war eine Grund, warum ich mal von nicht-naturgegerbtem Leder abgeraten habe).

Für vegetabil gegerbtes Leder funktioniert das prima. Da ich bei Deinem Leder von einer anderen Gerbmethode ausgehe, weiß ich nicht wie gut es funktionieren wird.
Es ist auch möglich, das Leder zu härten (wenn der Sand noch die Form sicherstellt). Die richtige Methode hängt dann wieder mit vom Leder und Deinen Ansprüchen ab. Das geht zum Beispiel mit heißen Wasser, Bienenwachs oder Soda.

Vielleicht hilft Dir das ja weiter...
Zuletzt geändert von Heiner am 04.11.2009, 10:26, insgesamt 1-mal geändert.
"Gegen Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens."
Benutzeravatar
Silverball
Full Member
Full Member
Beiträge: 166
Registriert: 24.07.2009, 21:54

Re: Wikinger-Hüftköcherbau

Beitrag von Silverball »

So, danke erstmal für den Tip.
Der hat super geholfen.

Ich hab etwas weiter gearbeitet, Bilder folgen..
Erstmal habe ich meine Lochreihen erweitert, somit hab ich nun neben die schon gemachten Löcher
noch eine reihe Löcher gemacht.

Dann hab ich die beiden Lederstücke im Kreuzstil vernäht.

Die fertige Tasche hab ich nach dem Tip mit Sand gefüllt *der Spielplatz nebenan hat nun etwas weniger in der Sandkiste ;)*
und das Leder gewässert. Nun trocknet das ganze schon zwei Tage und ich denke morgen kann ich dann den Sand rausnehmen und schauen wie es geworden ist.
*freu*
Benutzeravatar
Silverball
Full Member
Full Member
Beiträge: 166
Registriert: 24.07.2009, 21:54

Re: Wikinger-Hüftköcherbau

Beitrag von Silverball »

Bilder:

Hier kann man recht gut auf den Bilden sehen wie ich das Leder im Kreuz vernäht habe.
Die Naht besteht noch aus Standardnähgarn. Man sieht es nicht wirklich und deswegen bin ich am überlegen es so zu lassen.
Was denkt ihr?
Bild
Bild

Hier und auf dem nächsten sieht man gut das die Rundung etwas kantig ausläuft und durch das Formen noch etwas weiter ausgewandert ist.
Das werd ich noch mit dem Ledermesser vernünftig runden.
Bild
Bild

Dies Bild zeigt die Form an der Öffnung.
Bild
Hier werde ich als nächstes mit einem extra Lederstreifen die Verstärkung anbringen.
In die Verstärkung werde ich dann einen dünnen Metalring einbauen damit mehr stabilität in den Köcher kommt.
Der Lederstreifen wird dann von der Innenseite des Köchers nach Aussen umgeschlagen und am unteren Teil ebenfalls mit dem Kreuzstich am Köcher vernäht.
Im Bereich des Seitennaht des Köchers werd ich den lederstreifen einschneiden, sodas er am ende wie eine Tülle über dem Rand steckt.
Auf der Rückseite werd ich dann den lederstreifen zusammen nähen.
Danach werd ich dann die beiden Lederstücke für die Aufhängung des Köchers am Gürtel machen.
Dazu dann aber später mehr.

So long
Marcel
Benutzeravatar
Silverball
Full Member
Full Member
Beiträge: 166
Registriert: 24.07.2009, 21:54

Re: Wikinger-Hüftköcherbau

Beitrag von Silverball »

Ich war mal wieder fleißig  ;D

In ermangelung geeigneter Bearbeitungsmöglichkeiten für den Bogen meiner Freundin gehts beim Leder weiter.

Ich habe nun den Lederstreifen zur verstärkung fertig genäht und auch schon auf dem oberen Rand des Köchers vernäht.
*Das war ein ganz schöner Kampf, irgendwie wollte es immer nicht so wie ich es wollte, dann ärgerte mich der Faden dann passte das Loch nicht*
Aber ich hab es geschafft. Morgen fang ich dann mit den Lederstücken für die Tragebefestigung an.
Hier erstmal ein paar frische Bilder. Gerade aus der Bearbeitung raus und schon hier im Netz.

Dies ist der Lederstreifen schon zusammengenäht, ebenfalls im Kreuzstil.
Bild

Hier sieht man die seitlichen Schlitze die ich gemacht habe damit das Leder später vernünftig über den oberen Rand des Köchers geht.
Bild

Hier ist die Rückseite des Köchers schon fertig vernäht. Leider hab ich vergessen Bilder zu machen wie ich die Innenseite vernäht habe.
Aber die hat mich so geärgert das ich nicht mehr dran gedacht habe! *grm*
Bild
Hier sieht man auch noch ein Problembereich von mir.
Im oberen Teil der Kreuznaht ist durch das um den Köcherrand biegen die Naht leider locker geworden.
Da muss ich mir noch was einfallen lassen.

Hier noch ein Bild der Frontansicht. Die leere Plastikflasche hab ich noch im Köcher um die Form zu halten.
Der Rand wird nachher noch angefeuchtet und dann zum trocknen gelegt bis morgen. Während der Zeit mach ich mich dann an die Stücke für die Halterung.
Bild
Antworten

Zurück zu „Ausrüstungsbau“