Handshock
- benzi
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Re: Handshock
ah habs gefunden........
Esche mit 65# zu bauen ohne Handschock dürfte echt ne Arbeit für den sehr fortgeschrittenen Bogenbauer zu sein....... meine Meinung
benzi
Esche mit 65# zu bauen ohne Handschock dürfte echt ne Arbeit für den sehr fortgeschrittenen Bogenbauer zu sein....... meine Meinung
benzi
Kleine Waldelfen, die versuchen, unter dem Bast Schneeflocken ins Holz zu schnitzen?.....🥰🧚♀️ Benedikt
Re: Handshock
Das kapier ich jetzt nicht. Wieso sollte das mit einem Durchschnittsholz wie Esche schwerer sein?
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
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- benzi
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Re: Handshock
weil es mit einem guten Holz wie Osage möglich ist, mit weniger Masse im WA auf so ein hohes Zuggewicht zu kommen, meiner Meinung nach
benzi
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- Wilfrid (✝)
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Re: Handshock
naja, ganz früher hat hier mal einer behauptet, ein japanische Bogenbaumeister hätte behauptet, ein asymmetrisches Design wäre gut gegen Handschock. Nun, ich habe damals widersprochen und gestehe heute, er zu mindest teilweise recht.
Ich habe denn ja auch mal n symmetrischen Bogen gebaut , ehrlich, es Schwesterchen. Die schlägt trotz leichter Tips und 16# !
Gut, Handschock kenne ich normalerweise nicht, da merkt man sowas:-). Brüderchen ist asymmetrisch und schlägt nicht.
Ich habe denn ja auch mal n symmetrischen Bogen gebaut , ehrlich, es Schwesterchen. Die schlägt trotz leichter Tips und 16# !
Gut, Handschock kenne ich normalerweise nicht, da merkt man sowas:-). Brüderchen ist asymmetrisch und schlägt nicht.
Re: Handshock
Ich glaube, da sollte man zwischen Masse und Volumen unterscheiden.
Sicher, ein Osagebogen von 65 lbs ist filigraner als ein Eschenbogen mit 65 lbs, hat also ein geringeres Volumen.
Aber: Osage MUSS mit seinem spezifischen Gewicht von .75-.85 g ccm auch deutlich filigraner sein, als Esche mit .50 - .60 g /ccm. Besonders auf die Gewichtsverteilung Richtung Ende kommt es dann natürlich an - das alte System, möglichst wenig Gewicht an den Wurfarmenden.
Und das ist um so wichtiger, je schwerer das Holz wird, sonst tritt er wie n Esel...
Die Enden am Limit zu bauen ist bei einem schweren Holz m. E. deutlich schwerer, weil schon ganz wenig Abtrag zu merklichen Veränderungen oder auch Fehlern führen kann, während bei einem leichteren Holz die Späne etwas gröber sein dürfen ohne dass gleich Drama is...
Das Gewicht der Bögen wird aber nicht so weit auseinader liegen, wie man es nach dem Volumen vielelicht vermuten würde.
Sicher, ein Osagebogen von 65 lbs ist filigraner als ein Eschenbogen mit 65 lbs, hat also ein geringeres Volumen.
Aber: Osage MUSS mit seinem spezifischen Gewicht von .75-.85 g ccm auch deutlich filigraner sein, als Esche mit .50 - .60 g /ccm. Besonders auf die Gewichtsverteilung Richtung Ende kommt es dann natürlich an - das alte System, möglichst wenig Gewicht an den Wurfarmenden.
Und das ist um so wichtiger, je schwerer das Holz wird, sonst tritt er wie n Esel...
Die Enden am Limit zu bauen ist bei einem schweren Holz m. E. deutlich schwerer, weil schon ganz wenig Abtrag zu merklichen Veränderungen oder auch Fehlern führen kann, während bei einem leichteren Holz die Späne etwas gröber sein dürfen ohne dass gleich Drama is...
Das Gewicht der Bögen wird aber nicht so weit auseinader liegen, wie man es nach dem Volumen vielelicht vermuten würde.
Zuletzt geändert von Squid (✝) am 03.05.2011, 23:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Handshock
jups, so ist es .
Egal ob Massa, Ipe , Osage , Esche oder leichter Wacholder, die Masse des Bogens bleibt gleich nur das Volumen ändert sich.
Die schweren sind halt windschnittiger
Egal ob Massa, Ipe , Osage , Esche oder leichter Wacholder, die Masse des Bogens bleibt gleich nur das Volumen ändert sich.
Die schweren sind halt windschnittiger
Der junge Mensch lernt, was die Erwachsenen wissen und verlernt was er als Kind gewusst hat.
Re: Handshock
Also.Ich verkürz ihn jetzt mal n bischen,verschmäler die Tips.
Meld mich wieder was dann daraus geworden ist.
Gruß an alle
tscho
Meld mich wieder was dann daraus geworden ist.
Gruß an alle
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Re: Handshock
So,die Änderungen hab ich gemacht,werd ihn jetzt heut Nachmittag mal schießen,das witzige war ja ,hab ihn verkürzt um 4 cm pro Seite und die tips verschmälert auf 1,5 cm , musste aber am tiller nix ändern,ja,langsam leuchtet mir das ein-Hebelgesetz-
Wie weit müsst ich nen Pfeil ( 500 ) schießen können mit 65 lbs ? gelesen hab ich irgendwo 190m, ist dies eigentlich richtig ?
tscho
Wie weit müsst ich nen Pfeil ( 500 ) schießen können mit 65 lbs ? gelesen hab ich irgendwo 190m, ist dies eigentlich richtig ?
tscho
Re: Handshock
Kommt auf den Pfeil an. Gewicht und Federgröße siond ausschlaggebend.
AUsserdem natürlich auf die Effektivität des Bogens.
Aber machbar ist das... wenn auch nicht unbedingt Standard.
AUsserdem natürlich auf die Effektivität des Bogens.
Aber machbar ist das... wenn auch nicht unbedingt Standard.
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- Feanor1307
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Re: Handshock
Moin Moin,Wilfrid hat geschrieben:naja, ganz früher hat hier mal einer behauptet, ein japanische Bogenbaumeister hätte behauptet, ein asymmetrisches Design wäre gut gegen Handschock. Nun, ich habe damals widersprochen und gestehe heute, er zu mindest teilweise recht.
Ich habe denn ja auch mal n symmetrischen Bogen gebaut , ehrlich, es Schwesterchen. Die schlägt trotz leichter Tips und 16# !
Gut, Handschock kenne ich normalerweise nicht, da merkt man sowas:-). Brüderchen ist asymmetrisch und schlägt nicht.
wir hatten das mit dem japanischen Bogenbauer mal hier http://www.fletchers-corner.de/viewtopi ... &start=210. In dem Video was dort auch verlinkt ist werden aber noch ganz andere Ungeheuerlichkeiten behauptet. Zum Beispiel das die Drehung des Yumi beim Abschuss dem Pfeil einen richtigen Geschwindigkeitsschub bringen würde ... .
Ansonsten denke ich das bei einem gut balancierten symetrischen Bogen die Wellen welche von den Wurfarmenden kommen in der Mitte eliminiert werden, denn dort treffen sie aufeinander. Greift man jedoch außerhalb liegt man mitten im Wellenbereich und es rüttelt mächtig an der Hand. Die Japaner kompensieren das sicher durch einen geeigneten Tiller etc. dennoch schüttelt es die Hand des Schützen ordentlich (sieht man in der Zeitlupe hervorragend). Der beste Weg den Handshock zu reduzieren ist den Wirkungsgrad zu erhöhen mit all den hier bereits diskutierten Punkten. Alles andere sind nur Workarounds (schwerer Griff, RD-Design ...)
Grüße,
Feanor
Niemand versucht es herauszuholen, wenn er einmal weiß was in Ihm steckt!
Re: Handshock
@Squid
Ok, die Wurfweite ist ja das einzige Maß an dem ich die Qualität des Bogens messen kann,um die Pfeilgeschindigkeit zu messen fehlt mir ( noch ) das Gerät dazu.
Ich nehm mal an , ein 500 grains Pfeil mit 5" Indian Styl Federn ( rechtsdrall, 3 Federn ) wenn ich damit auf 170 m komm .....
wie würdest das bewerten ?
Gruß
tscho
Ok, die Wurfweite ist ja das einzige Maß an dem ich die Qualität des Bogens messen kann,um die Pfeilgeschindigkeit zu messen fehlt mir ( noch ) das Gerät dazu.
Ich nehm mal an , ein 500 grains Pfeil mit 5" Indian Styl Federn ( rechtsdrall, 3 Federn ) wenn ich damit auf 170 m komm .....
wie würdest das bewerten ?
Gruß
tscho
Re: Handshock
Ganz OK.
Das Pfeilgewicht ist in Ordnung; es sind etwas weniger als 8 grains pro Pfund. Viel leichter würde ich sie nicht machen, irgendwann stresst es den Bogen dann zu sehr.
Die große Bremse (für die erhofften 190 m) sind die "riesigen" Federn mit Drall.
3" gerade oder nur minimal versetzt geklebt wären fürs Weitschiessen in dieser Konfiguration hnsichtlich der Reichweite besser... Aber da leidet natürich die Genauigkeit beim normalen Schiessen: Irgendwas is ja immer
Das Pfeilgewicht ist in Ordnung; es sind etwas weniger als 8 grains pro Pfund. Viel leichter würde ich sie nicht machen, irgendwann stresst es den Bogen dann zu sehr.
Die große Bremse (für die erhofften 190 m) sind die "riesigen" Federn mit Drall.
3" gerade oder nur minimal versetzt geklebt wären fürs Weitschiessen in dieser Konfiguration hnsichtlich der Reichweite besser... Aber da leidet natürich die Genauigkeit beim normalen Schiessen: Irgendwas is ja immer
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
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Re: Handshock
@FeanorFeanor1307 hat geschrieben:
In dem Video was dort auch verlinkt ist werden aber noch ganz andere Ungeheuerlichkeiten behauptet. Zum Beispiel das die Drehung des Yumi beim Abschuss dem Pfeil einen richtigen Geschwindigkeitsschub bringen würde ... .
Grüße,
Feanor
wieviel Erfahrung mit einem Yumi hast Du?
Grüße benzi
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- Feanor1307
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Re: Handshock
Keine
! Ich nehme aber mal an der im Video schießende Schütze hat jede Menge (Meisterschütze!?). Und bei seiner Darbietung sieht man gleich zwei Dinge die den Prof. wiederlegen:
1.) Die Bogensehne läuft dem Pfeil stark nach. Es ist also in keinem Fall so das die Sehne dem Pfeil einen zusätzlichen Schub gibt, wie behauptet. Das Herumführen ist einfach notwendig damit der Pfeil nicht durch den massiven Handshock in seiner Flugbahn gestört wird und das wiederum sieht man in Punkt
2.) Junge hat das Teil Handshock, da vibriert ja wirklich jede Faser. Was die erste Aussage, die Assymetrie verringert den Handshock doch arg relativiert oder sogar in den Bereich des Unwahrscheinlichen rückt.
Grüße,
Feanor
1.) Die Bogensehne läuft dem Pfeil stark nach. Es ist also in keinem Fall so das die Sehne dem Pfeil einen zusätzlichen Schub gibt, wie behauptet. Das Herumführen ist einfach notwendig damit der Pfeil nicht durch den massiven Handshock in seiner Flugbahn gestört wird und das wiederum sieht man in Punkt
2.) Junge hat das Teil Handshock, da vibriert ja wirklich jede Faser. Was die erste Aussage, die Assymetrie verringert den Handshock doch arg relativiert oder sogar in den Bereich des Unwahrscheinlichen rückt.
Grüße,
Feanor
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