Taschengeld Bogenbautunier
- the_Toaster (✝)
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Re: Taschengeld Bogenbautunier
So...
Ich habe jetzt die Bettlatte von dem gebrochenen Wurfarm heruntergemessert, sprich ich bin mit nem Messer zwischen die Lagen gegangen und habe sie vorsichtig heruntergehebelt. Jetzt müssen nur noch die Reste heruntergeschliffen werden, damit ich wieder eine saubere Klebefläche bekomme.
Das Bambus hält durch das Rösten seine Biegung sehr schön, was mir die Arbeit etwas erschweren wird. Eine grade Latte plan zu schleifen ist ein gutes Stück leichter als eine sanft gebogene. Die will nämlich immer irgendwo hin wegschnappen...
Als nächstes wird die letzte Bettlatte, die ich habe vorbereitet und dann wieder im Perry aufgeleimt. Dann werden die beiden Wurfarme aufeinander angepasst. Die Bettlatten werden nur noch die Mittellage. Es werden also zwei der ursprünglich acht Lagen heruntergehobelt/geschliffen.
Als Backing werde ich mehrere Lagen Leinenstoff in Kettrichtung und zu den Enden hin mit immer weniger Lagen, aufleimen.
Dann noch die Tips wieder drauf und hoffen, dass das Ganze nun hält.
Geplant sind an den Enden drei Lagen, die zur Mitte hin zu fünf Lagen ansteigen.
Aufgeleimt werden sie halbnass, sprich wenn eine Lage halbwegs angetrocknet ist, kommt die nächste drauf.
Sollte das nicht reichen kann ich noch weitere Lagen aufleimen.
Mal sehen obs nützt...
Ich habe jetzt die Bettlatte von dem gebrochenen Wurfarm heruntergemessert, sprich ich bin mit nem Messer zwischen die Lagen gegangen und habe sie vorsichtig heruntergehebelt. Jetzt müssen nur noch die Reste heruntergeschliffen werden, damit ich wieder eine saubere Klebefläche bekomme.
Das Bambus hält durch das Rösten seine Biegung sehr schön, was mir die Arbeit etwas erschweren wird. Eine grade Latte plan zu schleifen ist ein gutes Stück leichter als eine sanft gebogene. Die will nämlich immer irgendwo hin wegschnappen...
Als nächstes wird die letzte Bettlatte, die ich habe vorbereitet und dann wieder im Perry aufgeleimt. Dann werden die beiden Wurfarme aufeinander angepasst. Die Bettlatten werden nur noch die Mittellage. Es werden also zwei der ursprünglich acht Lagen heruntergehobelt/geschliffen.
Als Backing werde ich mehrere Lagen Leinenstoff in Kettrichtung und zu den Enden hin mit immer weniger Lagen, aufleimen.
Dann noch die Tips wieder drauf und hoffen, dass das Ganze nun hält.
Geplant sind an den Enden drei Lagen, die zur Mitte hin zu fünf Lagen ansteigen.
Aufgeleimt werden sie halbnass, sprich wenn eine Lage halbwegs angetrocknet ist, kommt die nächste drauf.
Sollte das nicht reichen kann ich noch weitere Lagen aufleimen.
Mal sehen obs nützt...
Es hat keinen Sinn zu versuchen einen Sinn im Versuchen des Menschen zu erkennen.
Es ist traurig zu glauben, dass der Mensch stets schlecht sei.
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Re: Taschengeld Bogenbautunier
Hallo,
mein Bogen ist jetzt fertig.
hier ein paar Daten:
Länge: 1,35m
Zuggewicht: 32# @ 26"
Wurfarmbreite: von 5cm auf 1cm verjüngend
Material: alte Bettlatten, die am Sperrholzgriff mit hilfe von Schrauben befestigt sind ( man kann die Wurfarme also auch abschrauben )
Der Griffbereich; von der Seite:

der Bogen ohne sehne:

Der Bogen auf Standhöhe:

und hier beim Auszug:

Die Schrauben habe ich im Griff versenkt und die Löcher dann mit kleinen Sperrholzplatten versteckt. ( man kann die Platten bei Bedarf aus den Löchern herausholen )
ich für meinen teil bin mit dem Bogen zufrieden.
Gruß, moc
mein Bogen ist jetzt fertig.
hier ein paar Daten:
Länge: 1,35m
Zuggewicht: 32# @ 26"
Wurfarmbreite: von 5cm auf 1cm verjüngend
Material: alte Bettlatten, die am Sperrholzgriff mit hilfe von Schrauben befestigt sind ( man kann die Wurfarme also auch abschrauben )

Der Griffbereich; von der Seite:

der Bogen ohne sehne:

Der Bogen auf Standhöhe:

und hier beim Auszug:

Die Schrauben habe ich im Griff versenkt und die Löcher dann mit kleinen Sperrholzplatten versteckt. ( man kann die Platten bei Bedarf aus den Löchern herausholen )
ich für meinen teil bin mit dem Bogen zufrieden.
Gruß, moc
Ordnung ist, wenn man weiß, wo man gar nicht erst suchen muss!
- Faltenhemd rigoros
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Re: Taschengeld Bogenbautunier
coole sache!
toll, wie du das griffstück hinbekommen hast.
lg falti
toll, wie du das griffstück hinbekommen hast.
lg falti
Däumling
Re: Taschengeld Bogenbautunier
ja, das Griffstück hat was !
Auch sonst nicht schlecht umgesetzt, gefällt mir .
Die Fotos könnten etwas besser rüber kommen...
Danke, acker
Auch sonst nicht schlecht umgesetzt, gefällt mir .
Die Fotos könnten etwas besser rüber kommen...
Danke, acker
Der junge Mensch lernt, was die Erwachsenen wissen und verlernt was er als Kind gewusst hat.
Re: Taschengeld Bogenbautunier
@Faltenhemd und acker: Danke
und hier noch mein Kassenbeleg:

Gruß, moc
Wie denn?????acker hat geschrieben: Die Fotos könnten etwas besser rüber kommen...
Danke, acker
und hier noch mein Kassenbeleg:

Gruß, moc
Ordnung ist, wenn man weiß, wo man gar nicht erst suchen muss!
Re: Taschengeld Bogenbautunier
Die Fotos an sich sind ok, nur ein oder zwei mehr Detail Bilder im rechten Lich wären schön.
Bin ja selber auch kein Fotokünstler.
Aber , cooler Bogen und interessante Ausführung
Danke, acker
Bin ja selber auch kein Fotokünstler.
Aber , cooler Bogen und interessante Ausführung

Danke, acker
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- the_Toaster (✝)
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Re: Taschengeld Bogenbautunier
So...
Ich habe jetzt das Lattenholz vom kaputten Wurfarm heruntergehobelt und abgezogen.
Noch ein bisschen Nacharbeit am Wurfarm und Vorbereitung der neuen Latte sind vor den neuen Verleimen nötig.
Wie ihr seht, ist der nackte Bambus wesentlich stärker gebogen als der noch komplette Wurfarm.
Die Biegung ist sogar stärker als der Perry Reflex.
Erstaunlich was Perry und Rösten zusammen bringen.
Ich hoffe nun, dass sich der reparierte Wurfarm möglichst ähnlich dem alten Wurfarm verhält.
Ich denke aber, dass ich beim neuerlichen Verleimen des Wurfarms höllisch werde aufpassen müssen, um die Symmetrie im Bogen zu erhalten.
Ich habe jetzt das Lattenholz vom kaputten Wurfarm heruntergehobelt und abgezogen.
Noch ein bisschen Nacharbeit am Wurfarm und Vorbereitung der neuen Latte sind vor den neuen Verleimen nötig.
Wie ihr seht, ist der nackte Bambus wesentlich stärker gebogen als der noch komplette Wurfarm.
Die Biegung ist sogar stärker als der Perry Reflex.
Erstaunlich was Perry und Rösten zusammen bringen.
Ich hoffe nun, dass sich der reparierte Wurfarm möglichst ähnlich dem alten Wurfarm verhält.
Ich denke aber, dass ich beim neuerlichen Verleimen des Wurfarms höllisch werde aufpassen müssen, um die Symmetrie im Bogen zu erhalten.
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- eddytwobows
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Re: Taschengeld Bogenbautunier
Auf anraten von moc aus dem Thread "Einfacher Bogen aus günstigem Material" dazugestoßen...
Zitat moc :mach doch noch mit, ein paar Tage hättest du noch Zeit ( um mein Griffstück zu überbieten Grinsend ) und jeder weitere Bogen der dort gezeigt wird, ist ein Gewinn für alle.
Hey, daß is doch mal'n Wort... aber ich meine, acker hätte geschrieben, Anmeldeschluß wäre der 14.05 gewesen, oder hab ich da was falsch verstanden...?
Na, egal, ich werde trotzdem einen reinstellen...hmm, mal überlegen...Schraubenbefestigungen fallen weg, die hat moc schon in vollendung gemacht, also werd ich mal versuchen, einen komplett durchgängigen aus 4 1/2 - 5 Leisten zusammenzupappen, Polyharz is noch da, nur Glasfaserfbackingmat. hab ich nicht mehr in ausreichender durchgehender Länge...aber Geschenkband sollte es auch tun, wenn ich die mattenreste damit zusätzlich längs belege...buhäärgs, ich merk schon, daß wird wieder ne' Riesensauerei mit der Polyharz-Klebe... Grinsend Zunge Grinsend...
Ok, ich muß weg, glaub ich hab da noch 'n bischen was zu tun... Unentschlossen Augen rollen Grinsend
Zitat moc :mach doch noch mit, ein paar Tage hättest du noch Zeit ( um mein Griffstück zu überbieten Grinsend ) und jeder weitere Bogen der dort gezeigt wird, ist ein Gewinn für alle.
Hey, daß is doch mal'n Wort... aber ich meine, acker hätte geschrieben, Anmeldeschluß wäre der 14.05 gewesen, oder hab ich da was falsch verstanden...?
Na, egal, ich werde trotzdem einen reinstellen...hmm, mal überlegen...Schraubenbefestigungen fallen weg, die hat moc schon in vollendung gemacht, also werd ich mal versuchen, einen komplett durchgängigen aus 4 1/2 - 5 Leisten zusammenzupappen, Polyharz is noch da, nur Glasfaserfbackingmat. hab ich nicht mehr in ausreichender durchgehender Länge...aber Geschenkband sollte es auch tun, wenn ich die mattenreste damit zusätzlich längs belege...buhäärgs, ich merk schon, daß wird wieder ne' Riesensauerei mit der Polyharz-Klebe... Grinsend Zunge Grinsend...
Ok, ich muß weg, glaub ich hab da noch 'n bischen was zu tun... Unentschlossen Augen rollen Grinsend
Das Volumen einer Minute ist gleich Universal ist gleich die liegende Acht. A. Be.
Die Perversitaet des Universums strebt einem Maximum zu.
Alles was schiefgehen kann wird auch zwangslaeufig schiefgehen. Larry Niven
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Re: Taschengeld Bogenbautunier
Der "Sendeschluss" ist letztlich auf unbekannt vertagt worden.
Ich will ja auch immer noch son Unikat einsenden...
Sq
Ich will ja auch immer noch son Unikat einsenden...
Sq
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
- eddytwobows
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Re: Taschengeld Bogenbautunier
Das is gut is das mit dem vertagen... 
Na ja, statt 5 sind's jetzt doch 7 Leisten geworden... der erste Wurfarm ist schon mal zusammengepappt, jetzt brauch ich nur noch die geduld, die drei Tage zu warten, bis das Polyharz fest ist...
Ich glaub als nächstes werd ich mir mal n' paar Schraubzwingen mehr zulegen müßen, nur mit 4Stck. und einem Klemmbock dauert das alles viiieel zu lange....


Na ja, statt 5 sind's jetzt doch 7 Leisten geworden... der erste Wurfarm ist schon mal zusammengepappt, jetzt brauch ich nur noch die geduld, die drei Tage zu warten, bis das Polyharz fest ist...

Ich glaub als nächstes werd ich mir mal n' paar Schraubzwingen mehr zulegen müßen, nur mit 4Stck. und einem Klemmbock dauert das alles viiieel zu lange....



Das Volumen einer Minute ist gleich Universal ist gleich die liegende Acht. A. Be.
Die Perversitaet des Universums strebt einem Maximum zu.
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- eddytwobows
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Re: Taschengeld Bogenbautunier
Fehlschlag...! (depri...
)
Da muß ich mir noch was anderes überlegen, irgendwie scheint das Polyesterharz nicht so gut für flächige Holzverklebungen geeignet zu sein...
Na dann halt doch nur ein Kurzbogen, mittig gespleißt, vielleicht wirds damit ja was...

Da muß ich mir noch was anderes überlegen, irgendwie scheint das Polyesterharz nicht so gut für flächige Holzverklebungen geeignet zu sein...
Na dann halt doch nur ein Kurzbogen, mittig gespleißt, vielleicht wirds damit ja was...

Das Volumen einer Minute ist gleich Universal ist gleich die liegende Acht. A. Be.
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Re: Taschengeld Bogenbautunier
Ich hab auch mal trotz absolut keiner Zeit entschieden knapp weiter zu machen.
Stand der Dinge war 1,513m Länge an einem Ende gedrehter Pflaumenstock.
Mit ordentlich Ästen jeweils etwa 6 cm von den Enden entfernt.
Der hat einen schönen Rücken bekommen und auch schon einen Bauch.
Welcher zu den Wurfarmenden noch beidseitig Fleisch verlieren muss in der Dicke,
wie teils der Breite, damit man den nicht allzu schlangenförmig hat.
Aber wird mit jedem mal wo man sich dran setzt etwas besser.
Im Internet habe ich mir mal eine Vermessung eines Holmegaard beschafft an denen ich mich orientieren wollte.
Holz ist ja nun nicht gleich Holz und wegnehmen kannste immer, also wurde Etappen weise Zeug runter geschliffen.
Anfangs von Hand bis man wahnsinnig wurde und anschließend die Bandschleifmaschiene zu rate zog.
Nun hatte ich entschieden, okay nach nem halben Jahr bist du wirklich trocken, bevor ich gar nichts mache
dämpfe ich dir deine Drehung raus. Nach 15-20 minuten am Bratentopf wurde der mal in den Schraubstock gesteckt.
Ordentlich gedreht und dann fixiert, gerade wurde er trotzdem nicht, er hat ja noch den Astlochbuckel.
Der eine komplette Begradigung verhinderte. Naja Schraubzwingen genommen und auf dem Arbeitstisch fixiert.
Zumindest habe ich die Einbildung das die Drehung etwas raus ging, inkl. dem natürlichen Deflex den dieses Ende hat natürlich geringer wurde.
Nachdem man dieses Ende mal schön fest gezwungen hatte, schoß die Schraubzwinge aber mit einem ordentlichen Knall, zum Glück unter den Tisch ab, schneller als man sehen konnte. Erst kam das knallen im Ohr an, dann hat mans registriert. *G* Nun ja, er wurde erneut festgezwungen und ist heute morgen nach der Begutachtung im Astloch geplatzt. Was mir sagt er wird wohl auf 1,45 gekürzt werden.
Dafür kann man Ihn evtl. mit erneutem dämpfen dann auch grade bekommen.
Aber was ich defintiv in Frage stelle sind so langsam die 28". Das ist ja schon 50 % der Länge nun.
57" zu 28". Da hab ich noch so meine Bedenken. Sollte der Knüppel mal fertig werden, verhaut er mich.
Aber wir werden sehen.
Dies soll mehr ein Lebenszeichen darstellen, wesentlich weiter bin ich ja noch nicht.
Stand der Dinge war 1,513m Länge an einem Ende gedrehter Pflaumenstock.
Mit ordentlich Ästen jeweils etwa 6 cm von den Enden entfernt.
Der hat einen schönen Rücken bekommen und auch schon einen Bauch.
Welcher zu den Wurfarmenden noch beidseitig Fleisch verlieren muss in der Dicke,
wie teils der Breite, damit man den nicht allzu schlangenförmig hat.
Aber wird mit jedem mal wo man sich dran setzt etwas besser.
Im Internet habe ich mir mal eine Vermessung eines Holmegaard beschafft an denen ich mich orientieren wollte.
Holz ist ja nun nicht gleich Holz und wegnehmen kannste immer, also wurde Etappen weise Zeug runter geschliffen.
Anfangs von Hand bis man wahnsinnig wurde und anschließend die Bandschleifmaschiene zu rate zog.
Nun hatte ich entschieden, okay nach nem halben Jahr bist du wirklich trocken, bevor ich gar nichts mache
dämpfe ich dir deine Drehung raus. Nach 15-20 minuten am Bratentopf wurde der mal in den Schraubstock gesteckt.
Ordentlich gedreht und dann fixiert, gerade wurde er trotzdem nicht, er hat ja noch den Astlochbuckel.
Der eine komplette Begradigung verhinderte. Naja Schraubzwingen genommen und auf dem Arbeitstisch fixiert.
Zumindest habe ich die Einbildung das die Drehung etwas raus ging, inkl. dem natürlichen Deflex den dieses Ende hat natürlich geringer wurde.
Nachdem man dieses Ende mal schön fest gezwungen hatte, schoß die Schraubzwinge aber mit einem ordentlichen Knall, zum Glück unter den Tisch ab, schneller als man sehen konnte. Erst kam das knallen im Ohr an, dann hat mans registriert. *G* Nun ja, er wurde erneut festgezwungen und ist heute morgen nach der Begutachtung im Astloch geplatzt. Was mir sagt er wird wohl auf 1,45 gekürzt werden.
Dafür kann man Ihn evtl. mit erneutem dämpfen dann auch grade bekommen.
Aber was ich defintiv in Frage stelle sind so langsam die 28". Das ist ja schon 50 % der Länge nun.
57" zu 28". Da hab ich noch so meine Bedenken. Sollte der Knüppel mal fertig werden, verhaut er mich.
Aber wir werden sehen.
Dies soll mehr ein Lebenszeichen darstellen, wesentlich weiter bin ich ja noch nicht.
- the_Toaster (✝)
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- Registriert: 28.09.2007, 19:29
Re: Taschengeld Bogenbautunier
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen...
Tja also...
Bevor hier alles völlig einschläft blinzel ich mal kurz hinter der Mauer hervor.
Ich habe heute die letzte Leinenlage aufgeleimt.
Ich bin folgendermaßen vorgegangen:
1. Lage komplett über den ganzen Bogenrücken geleimt.
2. Lage mit 15 cm Abstand von den Enden aufgeleimt.
3. Lage mit 30 cm Abstand
4. Lage mit 45 cm Abstand
5. Lage als Abschlusslage wieder über die gesamte Länge.
An den Tips hat der Bogen also zwei Lagen Leinenstoff und zur Mitte hin bis zu fünf Lagen.
Um die Lagen beim Trocknen des Leims an Ort und Stelle zu halten habe ich schlicht Frischhaltefolie um den Bogen gewickelt. Nach einem Tag war der Leim jeweils so weit durchgetrocknet, dass die Folie dann herunter konnte, damit der Leim dann ganz durchtrocknen konnte.
Vor dem Aufleimen der nächsten Leinenlage, habe ich den bereits aufgeleimten Stoff sachte überschliffen um Unebenheiten und überstehende Leimreste weg zu bekommen.
Dann wurden die überstehenden Kanten heruntergeschliffen und gehobelt.
Beides geht bei leimgetränktem Leinen erstaunlich gut. Vor allem der kleine Hobel geht sehr gut durch das Material durch.
Die letzte Lage, die im Moment noch vor sich hintrocknet, werde ich ein paar mm U-förmig über die Kante stehen lassen.
Ich bin gespannt, ob die Arbeit nun nutzt und der Bogen zum einen erstmal überhaupt hält und so ganz nebenbei die Leistung bringt, die er laut Reglement haben soll.
Foddos gibts demnächst...
Tja also...
Bevor hier alles völlig einschläft blinzel ich mal kurz hinter der Mauer hervor.
Ich habe heute die letzte Leinenlage aufgeleimt.
Ich bin folgendermaßen vorgegangen:
1. Lage komplett über den ganzen Bogenrücken geleimt.
2. Lage mit 15 cm Abstand von den Enden aufgeleimt.
3. Lage mit 30 cm Abstand
4. Lage mit 45 cm Abstand
5. Lage als Abschlusslage wieder über die gesamte Länge.
An den Tips hat der Bogen also zwei Lagen Leinenstoff und zur Mitte hin bis zu fünf Lagen.
Um die Lagen beim Trocknen des Leims an Ort und Stelle zu halten habe ich schlicht Frischhaltefolie um den Bogen gewickelt. Nach einem Tag war der Leim jeweils so weit durchgetrocknet, dass die Folie dann herunter konnte, damit der Leim dann ganz durchtrocknen konnte.
Vor dem Aufleimen der nächsten Leinenlage, habe ich den bereits aufgeleimten Stoff sachte überschliffen um Unebenheiten und überstehende Leimreste weg zu bekommen.
Dann wurden die überstehenden Kanten heruntergeschliffen und gehobelt.
Beides geht bei leimgetränktem Leinen erstaunlich gut. Vor allem der kleine Hobel geht sehr gut durch das Material durch.
Die letzte Lage, die im Moment noch vor sich hintrocknet, werde ich ein paar mm U-förmig über die Kante stehen lassen.
Ich bin gespannt, ob die Arbeit nun nutzt und der Bogen zum einen erstmal überhaupt hält und so ganz nebenbei die Leistung bringt, die er laut Reglement haben soll.
Foddos gibts demnächst...
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Es ist traurig zu glauben, dass der Mensch stets schlecht sei.
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- the_Toaster (✝)
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Re: Taschengeld Bogenbautunier
Und weiter gehts...
Die Tips sind wieder drauf und damit ist der Bogen soweit fertig.
Heute habe ich mal versucht ihn zu tillern.
Der alte/obere Wurfarm bog sich ja schon gut, den konnte ich also als Vorbild nehmen.
Der Neue/untere war dann vor allem in ersten drittel vom Griff ein gutes Stück zu steif. Das habe ich dann versucht zu korrigieren. Leider habe ich im letzten Drittel, vor dem Tip, etwas zu viel Material abgenommen, so dass der Wurfarm bei Vollauszug nun einen leichten Knick macht. Da ich keine Lust habe, dass er mir wieder bricht habe ich dort einen kleinen Bambusstreifen auf den Bauch aufgeklebt. Das muss jetzt trocknen. Der wird noch auf Maß gehobelt und verschliffen, so dass die Biegung dort dann wieder sauber ist. Im Moment frage ich mich noch, ob ich an dieser Stelle auf dem Rücken auch noch ein/zwei Lagen Leinen aufleimen soll um auch die Zugkräfte auszugleichen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ich das so mache.
Die Tips sind wieder drauf und damit ist der Bogen soweit fertig.
Heute habe ich mal versucht ihn zu tillern.
Der alte/obere Wurfarm bog sich ja schon gut, den konnte ich also als Vorbild nehmen.
Der Neue/untere war dann vor allem in ersten drittel vom Griff ein gutes Stück zu steif. Das habe ich dann versucht zu korrigieren. Leider habe ich im letzten Drittel, vor dem Tip, etwas zu viel Material abgenommen, so dass der Wurfarm bei Vollauszug nun einen leichten Knick macht. Da ich keine Lust habe, dass er mir wieder bricht habe ich dort einen kleinen Bambusstreifen auf den Bauch aufgeklebt. Das muss jetzt trocknen. Der wird noch auf Maß gehobelt und verschliffen, so dass die Biegung dort dann wieder sauber ist. Im Moment frage ich mich noch, ob ich an dieser Stelle auf dem Rücken auch noch ein/zwei Lagen Leinen aufleimen soll um auch die Zugkräfte auszugleichen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ich das so mache.
Es hat keinen Sinn zu versuchen einen Sinn im Versuchen des Menschen zu erkennen.
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