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Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?

Verfasst: 04.03.2011, 17:18
von tecumtha2008
Die Ergebnisse von WTT 1 und 2 sind m.W. nicht mehr online, da die ersten 2 Veranstaltungen noch nicht so "genormt" waren wie jetzt sondern eher als: "Was bringt meine persoenliche Bogen/Pfeilkombination" Messung ausgefuehrt wurde. Das Format befand sich da noch in Entwicklung. Z.B. wurden die Sehnen bei erstmals bei WTT3 alle standardisiert hergestellt etc., die Maschinen wurden verbessert etc.
Nein es wurden noch keine RB bei WTT getestet. Der einzige Grund ist,dass eben kein Hersteller/Schuetze seinen Bogen dorthin geschickt hat. Was nicht zum Testen geschickt wird, wird halt auch nicht getestet....
Wuerde der Herr Grozer oder einer seiner Haendler einen Bogen dahin schicken, dann wuerde der auch getestet werden.
Voraussetzung ist aber, dass der Bogen auch "mit ertraeglichem Aufwand" aufgespannt werden kann.Also ohne Tepliks und Waermebehandlung etc. Eher so wie Herr Grozer das Aufspannen auf seiner Homepage beschreibt, aber nicht z.B. ein echter koreanischer Hornbogen. Oder man braucht jemanden, der vor Ort bei WTT IV anwesend ist und die Vorbereitung fuer die Tester betreibt.

Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?

Verfasst: 13.03.2011, 22:22
von cerberus
hab da mal eine Frage zu den "laminierten" von Flagella

Flagella-Bögen kommen hier ja im Allgemeinen nicht so gut weg.
Allerdings gibt es z.B. bei Julius.hu überwiegend Glasfieberbögen im Ebay-Shop und die werden hier als durchaus ok beschrieben.
Wenn ich alles richtig verstanden habe, ist jedoch einem laminierten Bogen eher der Vorzug zu geben.
Flagella hatte ich, auf Grund der hier abgegebenen Statements, vollkommen ausgeklammert. Jedoch gibt es dort einige laminierte Bögen zu günstigen Kursen. Da ich mir jetzt nicht den Bogen für die Ewigkeit zulegen werde, interessiert mich der Preis schon. Der max. Auszug von 32" könnte jedoch ein bischen knapp für mich sein, wenn ich (und das hab ich vor) auf Daumentechnik umschwenke. 32" hab ich bei mediteraner Technik ja schon.
Vom Zuggewicht würden mir erstmal so 40# reichen, obwohl ich auch 75# problemlos schießen kann.
Aber mit Daumen bis zum Ohr?
Würde daher erstmal nen günstigen Bogen nehmen wollen, daher die Frage nach Flagella.

Andreas

Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?

Verfasst: 13.03.2011, 22:37
von benzi
Hallo Andreas,

die Fiberglasbogen von Julius.hu können mit den laminierten von Flagella Dei nicht mithalten, im Prinzip kann kaum ein reiner Fiberglasbogen mit einem laminierten Bogen mithalten, mit wenigen und recht teuren Ausnahmen.

Die Flagella Dei Bogen haben einen schlechten Ruf, der ist nur bedingt gerechtfertigt, Julius.hu hat die Flagella Dei Bogen lange Zeit vertrieben ohne zu sagen, woher sie stammen, und auf einmal war deren Ruf besser, nur weil der Name geändert war.......
Flagella Dei stellt immer noch gute laminierte Bogen her ABER: sie sind z.T. teurer geworden, was nicht unbedingt gerechtfertigt ist, meiner Meinung nach.......... UND Du mußt den Bogen selber auswählen können, bei Julius.hu waren die Flagella Dei Bogen handsortiert und was nix war ging zurück.... also am besten einen Händler suchen und den Bogen selber aussuchen, von einer Bestellung direkt bei Flagella Dei würde ich eher abraten, von den 3 letzten Bogen die ich bestellt hatte, entsprach genau genommen nur einer meinen Anforderungen, das ist entschieden zu wenig.

Grüße benzi

Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?

Verfasst: 15.03.2011, 11:46
von julius.hu
benzi hat geschrieben:
die Fiberglasbogen von Julius.hu können mit den laminierten von Flagella Dei nicht mithalten, im Prinzip kann kaum ein reiner Fiberglasbogen mit einem laminierten Bogen mithalten
Naja, der Julius verkauft nicht nur Harzbögen...

Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?

Verfasst: 15.03.2011, 12:56
von benzi
julius.hu hat geschrieben: Naja, der Julius verkauft nicht nur Harzbögen...
Hallo Julius,

mh... Du hast mir ja leider keinen Deiner neuen Bogen mehr für Tests zur Verfügung stellen wollen..........
was bietest Du denn derzeit für laminerte Reiterbogen an?

Grüße nach Ungarn benzi

Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?

Verfasst: 15.03.2011, 14:08
von julius.hu
Will hier kein Werbung machen, das überlasse für die weniger erfolgreichen.

Du weisst genau, wo meine Ware zum nachschauen gibt.
Allerdings: wenn die Qualität nicht stimmt, dann lasse Ich mein finger davon. Du schreibst gut: ...handsortiert und was nix war ging zurück...
Gruss Gyula

Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?

Verfasst: 15.03.2011, 18:34
von tecumtha2008
@julius.hu:
Sei doch mal so nett und mach eine Auszugskurve von dem besten Bogen,den Du vertreibst.
Duerfte wohl einer der laminierten sein. So ein 40# oder 50# Bogen. Das waere mal wirklich fortschrittlich.....
Gruss nach Ungarn

Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?

Verfasst: 15.03.2011, 20:32
von szuku76
Hallo Andreas,

wenn du mindestens 32" ziehst dann in der günstigeren bzw. billig Kategorie wirst du nie einen Bogen finden. Bei deinem Auszug eignen sich sehr wenige Bögen, vor allem, wenn ein Bogen bis 32" ausgezogen werden kann, bedeutet nicht, dass er dort in dieser Auszugslänge auch am besten arbeitet. Die meisten Billigbögen mit der Angabe 32" sind nicht realistisch, da die nur ab 30" richtig Stacking haben oder sogar ab 40# Stärke aufwärts richtig zumachen :-(

Gruß

Laszlo

Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?

Verfasst: 15.03.2011, 21:51
von cerberus
Hallo Laszlo,

ich bin nun mal etwas größer, daher etwas mehr Auszug. Da ich Anfänger bin und sicher nicht den Bogen für die Ewigkeit kaufe d.h. erstmal mit etwas weniger Gewicht und dann später einen stärkeren, will ich auh kein Vermögen ausgeben.
Also, was empfielst du?

Gruß
Andreas

Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?

Verfasst: 16.03.2011, 09:07
von szuku76
cerberus hat geschrieben:Hallo Laszlo,

ich bin nun mal etwas größer, daher etwas mehr Auszug. Da ich Anfänger bin und sicher nicht den Bogen für die Ewigkeit kaufe d.h. erstmal mit etwas weniger Gewicht und dann später einen stärkeren, will ich auh kein Vermögen ausgeben.
Also, was empfielst du?

Gruß
Andreas
Die Frage ist, willst du den 40# Stärke bei 32" Auszug haben oder soll der Bogen in 28" Auszug 40# haben, das sind Unterschiede, da alle trad. Bögen verhalten sich anders, daher verstärken sich manche mit 1-2# pro Zoll oder sogar mehr. Z.B ein Bogen hat bei 28" 40# Stärke und bei 33" Auszug schon 50-52# und manche das können nicht mehr halten.

Daher würde ich in deiner Stelle erst mal wenn du Anfänger bist, einen Bogen mit maximum 33#-35# Stärke nehmen. Meine Empfehlung kannst du in deinen Nachrichten suchen. :-)

Gruß

Laszlo

Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?

Verfasst: 16.03.2011, 11:57
von EddieDean
Grüß dich Andreas,

Der Windfighter müsste deine Wünsche technisch klar befriedigen.
Gut bis 32" ziehbar und auch gut dabei im relevanten Bereich der FD-Curve.
Kostet nicht viel und verweist jeden Reiterbogen in diesem Preissegment und teilweise auch darüber hinaus in die Schranken, verspottet aber jeden Ästheten.
Umbedingt vor dem Aufspannen die Sehnenbrücken auf festen Sitz kontrollieren!

Einschlägiger Handler bietet auch für jeden einzelnen Bogen eine FD-Curve an...

Ich stimme mit Laszlo überein, dass 35#@28" für den Anfang am Besten wäre.

Gruß
Stephan

Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?

Verfasst: 16.03.2011, 12:26
von benzi
http://www.aixbow.de/shop/holzbogen.html#reiter

BildBild
links Kaya und rechts Windfighter

Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?

Verfasst: 16.03.2011, 21:00
von cerberus
hab den Windfighter schonmal geschossen, zieht sich wirklich angenehm aber ich glaub den will ich nicht und schon gar nicht mit so einem blöden Griff. 32" zieh ich mediteran, möchte aber Daumentechnik üben und da isrt es dann sicher mehr. Auf ein paar Pfund mehr oder weniger kommt es mir da nicht so an, hab auch schon Bogen mit über 70# geschossen (frag jetzt nicht was das für einer war) hab auch den bis kurz vors brechen gezogen, wo er dann wohl noch mehr Pfündchen hat und das stellt auch kein Problem dar. Aber so einen will ich jetzt nicht, soll ja auch noch Spaß machen, also 35, 40,50 oder so. Einen hochwertigeren Bogen wie Laszlo empfielt würde ich dann eher stärker nehmen, einen biligen wahrscheinlich eher etwas schwächer, da machts nix wenn das Ding dann nach ner Weile in der Ecke landet.
Interessant ist hier, denk ich die Auszuglänge, denn ich bin wirklich groß.

Andreas

Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?

Verfasst: 16.03.2011, 22:19
von szuku76
cerberus hat geschrieben:hab den Windfighter schonmal geschossen, zieht sich wirklich angenehm aber ich glaub den will ich nicht und schon gar nicht mit so einem blöden Griff. 32" zieh ich mediteran, möchte aber Daumentechnik üben und da isrt es dann sicher mehr. Auf ein paar Pfund mehr oder weniger kommt es mir da nicht so an, hab auch schon Bogen mit über 70# geschossen (frag jetzt nicht was das für einer war) hab auch den bis kurz vors brechen gezogen, wo er dann wohl noch mehr Pfündchen hat und das stellt auch kein Problem dar. Aber so einen will ich jetzt nicht, soll ja auch noch Spaß machen, also 35, 40,50 oder so. Einen hochwertigeren Bogen wie Laszlo empfielt würde ich dann eher stärker nehmen, einen biligen wahrscheinlich eher etwas schwächer, da machts nix wenn das Ding dann nach ner Weile in der Ecke landet.
Interessant ist hier, denk ich die Auszuglänge, denn ich bin wirklich groß.

Andreas
Hallo Andreas,

man sieht, dass du wenig Erfahrung mit Reiterbögen hast, was nicht schlimm ist, aber kannst du ja nicht sagen, dass Holzlaminat besser als Fiberglas ist. Allerdings Holzlaminat ist auch eine moderne Bogenbauweise wie Fiberglas/Harz und in manchen Fällen sind mehr Möglichkeiten gibt es bei der Fiberglas/harz Bauweise als beim Holzlaminat. Ich hatte auch viele schlechte laminatbögen in der Hand in der letzten Zeit.

Ich habe Jahrelang mit Fiberglasbögen (Grozer Ungar C Extra bis 34") geschossen, weil damit hatte ich einfach mehr Möglichkeit, mich auf die richtigen Technik zu bringen.

Ich habe schon 3x Technik gewechselt und fing alles von vorne an. Dazu war mir einen Reiterbogen aus Fiberglas recht, der nicht gerade billig war, aber funktionstüchtig bis 34" :-)

Seit ich meinen Bogen ( Bambus Hunne und einen Intarsie Türke) und meinen neue Technik (Daumen-Release) gefunden habe, geht es mir richtig gut...:-)

Die Frage ist, was du bereit bist auszugeben, wie gesagt der Bogen vom S. M. laut TB55 ist ein guter Anfängerbogen und eignet sich sehr gut um den Fixpont zwischen 28 bis 33" zu finden, kannst du jedem Anfänger in die Hand drücken, ohne dass die es zerstören und hast nicht viel Geld ausgegeben... (wenn jemand von den Modis hier es als Werbung sieht, kann ja ruhig löschen)

Laminatbögen sind empfindlicher und die meisten haben immer noch Handschock und schlecht verarbeitet, ich kenne sehr gut den Markt, leider manche Bogenbauer immer noch nicht wissen, wenn sie den Laminatbögen bauen, wo sie überhaupt die Holzstreifen abschleifen müssen, damit sie ordentlich Leistung bringen. Schade um die Holzstücke...

Gruß

Laszlo

Re: Reiterbogen - woher und welche Pfeile?

Verfasst: 16.03.2011, 22:37
von benzi
den Bogen den Laszlo anspricht habe ich für die TB 55 gestestet. Max Auszug, nach Laszlos Angaben: 33"

laut Grozer HP hat KEIN Ungar einen max. Auszug von 34"...........

33" werden Andreas nicht reichen für einen Daumenrelease!

Grüße benzi