Anubis hat geschrieben: ↑02.03.2014, 10:13
Sorry das Buch kenne ich nicht.
Arbeite eigentlich nur mit wissenschaftlichen Publikationen.
Sicher ist das fast jedes Militärische ausrüstungssteil der Römer von anderen Völkern inspiriert oder übernommen wurde.
Pilum (Wurfspeer) und Scutum (Schild) - Etrusker, Gladius (Kurzschwert)- Hispanier, Cassis (Helm) - Griechen und Kelten, Lorica Hamata (Kettenpanzer) -Kelten usw.
Die Ausrüstung ändert sich natürlich im Laufe der Zeit, wie auch die Gegner der Römer.
Das hat die römische Armee lange unschlagbar gemach und wird sogar von einem römischen Geschichtsschreiber erwähnt,
nach dem Motto.. "Wir Römer sind nicht zu stolz andere Waffen aufzunehmen und dann weiter zu entwickeln. Um am Schluss die Gegner mit ihren eigenen Waffen zu schlagen".
Warum sollte das mit dem Bogen anders sein?
Das Bild zu den Siyahs war unglücklich gewählt, aber es gibt duzende anderer Siyahsfunde.
Mann schaue sich die Abbildungen der Siyahswinkel auf den Grabsteinen an.
Die Grabsteine sind da wirklich sehr genau auch bei Gladius oder Spatha, Tunika usw.
Der Bogen wir zu oft erwähnt, also hat er eine Bedeutung in der Armee.
Die nimmt sogar im Laufe der Zeit zu.
“Epitoma rei militaris“
Das Buch von Kriegstheoretiker Publius Flavius Vegetius Renatus aus dem 4. Jh. n. Chr.
Übungsmärsche in voller Ausrüstung von 20 römischen Meilen (ca. 30 Km) in fünf Stunden, dazu noch Schwimm- und Reitunterricht.
Umgang mit Gladius (Schwert) und Scutum (Schild). Zu Beginn mit Übungsschwertern und Übungsschildern an einem Pfosten.
Pilum werfen sowie Grundausbildung an Schleuder, Bogen und an den verschiedenen Wurfmaschinen.
Literatur zum Thema Römer, römisches Militär und ihre Ausrüstung.
* Abriss des Militärwesens / Epitoma rei militaris Lateinisch / Deutsch, Autor: Publius Flavius Vegetius Renatus, Verlag:Franz Steiner Verlag Stuttgart
Diese Abhandlung des spätantiken Kriegstheoretikers Vegetius (Publius Flavius Vegetius Renatus) aus dem 4. Jh. n. Chr.
* Die Legionen Roms, Autor: Adrian Goldsworthy, Verlag: Zweitausendeins
Behandelt die Streitkräfte die republikanischen Milizheere und das Berufsheer des Prinzipat frühe und hohe Römischen Kaiserzeit (27 v. Chr. bis 284 n. Chr.). bis zum Ende der Spätantike und die Flotte.
Warum sollte das mit dem Bogen anders sein?
Das Bild zu den Siyahs war unglücklich gewählt, aber es gibt duzende anderer Siyahsfunde.
Mann schaue sich die Abbildungen der Siyahswinkel auf den Grabsteinen an.
Die Grabsteine sind da wirklich sehr genau auch bei Gladius oder Spatha, Tunika usw
Dazu noch:
Auxiliareinheiten
Infanterie
Cohors quingenaria peditata
Stärke 480 Mann = 6 Centurien a 80 Mann und Stab
Infanterist: Miles
Führer der Centurie: Centurio
Kommandant der Kohorte: Praefectus, Praepositus
Cohors milliaria peditata
Stärke nicht gesichert.
10 Centurien und Stab
Kommandant der Kohorte: Tribunus
Kavallerie
Ala quingenaria
Stärke: 480 Reiter = 16 Turmen (Reiterzüge) a 30 Reiter
Reiter: Eques
Führer der Turma: Decurio (Rittmeister)
Kommandant der Ala: Praefectus
Ala milliaria
Stärke: 1008 Reiter = 24 Turmen a 42 Reiter und Stab
Kommandant der Ala: Praefectus
Gemischte Verbände aus Infanterie und Kavallerie
Cohors quingenaria equitata
Stärke nichrt gesichert. 6 Centurien und 6 Turmen sowie Stab
Kommandant der Kohorte: Praefectus
Cohors milliaria equitata
Stärke: 800 Infanteristen und 240 Reiter = 10 Centurien a 80 Mann und 10
Turmen a 24
Reiter und Stab.
Kommandant der Kohorte: Tribunus
Wach-, Beobachtungs- und Aufklärungsabteilungen
seit Anfang des 2.Jh. n. Chr.
Numeri
Stärke: um die 150 Mann
Die Numeri waren nicht numeriert.
Gliederung, in Centurien und Turmen
Kommandant des Numerus Praepositus. Im 3.Jhd.n.Chr. Praefectus oder
Tribunus
Exploratores
Exploratores sind Aufklärer (Kundschafter).
Stärke nicht gesichert