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Verfasst: 03.02.2007, 09:42
von Snake-Jo
@Eldoro: Schon mal was von einer Schieblehre gehört (Messgenauigkeit 0,05 mm)?
Ich hab doch geschrieben: dünne Fasern eindrehen!
Man zerlegt doch die Sehne in fadendünne Fasern, die drehst Du wie eine Bogensehne in eine Richtung, bis die Fasern gut zusammenhalten und misst an dem trockenen Strang, danach wässern und den nassen Strang wieder eindrehen, im eingedrehten Zustand trocknen lassen, nochmals messen.
Oder noch genauer:
rechtsrum drehen, auf einem Bein stehen, und insgesamt 14,5 Umdrehungen pro Minute :D

Verfasst: 03.02.2007, 13:57
von Eldoro
Danke , jetzt kapier sogar ich´s :D
Werd´s ausprobieren.

Verfasst: 02.03.2007, 20:50
von Eldoro
Straußensehne ist bei 10 kg gerissen.

Verfasst: 07.03.2007, 22:28
von WildTurkey
Hi, bin zwar kein Sehnenbelag - Profi, aber hier Mal ein anderer Ansatz:
Der Vogelstrauß ist ein sehr schweres und kräftiges Tier:

6-8 Meter Schrittlänge im Lauf bei 100-180kg :anbet

Ich kann kaum glauben, das dieses Monster an Sprungkraft schwache/unelastische Sehnen in den Beinen hat.
Da scheint die Vermutung mit der falschen Trocknung plausibler.

Nur meine Meinung :-)

Wenn sie (nach Eldoro) trotzdem gleich viel aushält wie vom Reh, müßte sie bei richtiger Trocknung doch sehr gut funktionieren?
Vielleicht kann man die bei einem Züchter direkt bekommen...