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RE:
Verfasst: 27.06.2005, 09:47
von Archiv
Original geschrieben von ravenheart
@benz:
Set messen: Bogen mit dem Rücken auf ebene Unterlage legen, Abstand der WA-Enden von der Unterlage messen.
@Rabe:
und wenn Recurves an den Enden sind?
benzi
Verfasst: 27.06.2005, 13:22
von Ravenheart
Bogen mit den Recurve-Kurven bauchseitig auf den Tisch stellen, und Höhe in Griffmitte bis zum Rücken messen; dann Dicke an den Punkten messen, wo er auf dem Tisch aufliegt, und davon abziehen...
Rabe
P.S.: Beides (dies und mein vor-Posting) gibt natürlich nur das korrekte Set an, wenn das Holz vorher kerzengerade war!
War es das nicht, bräuchte man einen vorher-nachher-Vergleich!
Juhu Antwort
Verfasst: 29.06.2005, 00:03
von Brucky
Danke für euere Antworten!
Nach der Art hab´ ich leider nicht gefragt:-(
Die WA sind in der Mitte 12mm, kurz vor den tips 10mm. Das Foto ist etwas ungünstig ist mir auch erst jetzt aufgefallen, ich war schon heilfroh daß ich die pic´s überaupt reinbekommen hab´ ( JPG - jpg :doh )
Danke nochmal an Mongol, der mir dabei geholfen hat:-)
Nachdem ich heute einen 45# Samik Verna geschossen habe, bin ich ganz zufrieden, sooo weit liegt der gar nicht darunter.
Was mich freut ist das ich mit dem Ding recht gut treffe, sonst schiess´ ich immer nen RC mit Fenster
Ich finde die WA´s in Griffnähe noch etwas steif, habe mich aber noch nicht so richtig entschließen können es zu ändern.
@ Rabe: den Übergang werde ich noch ändern,
An Sehne hab´ ich auch schon gedacht, ist aber schwierig aufzutreiben ( Falls jemand eine Adresse für bereits fertige S. kennt, wäre ich sehr dankbar)
Vielleicht riskier´ ich mal das Dämpfen
@ Benz: Sehr schöner Bogen den Du da gemacht hast:-)
@ Rabe: den nächsten bau ich sowieso
;-)
Guds Nächtle! Brucky
RE: Juhu Antwort
Verfasst: 29.06.2005, 00:07
von Archiv
Original geschrieben von Brucky
An Sehne hab´ ich auch schon gedacht, ist aber schwierig aufzutreiben ( Falls jemand eine Adresse für bereits fertige S. kennt, wäre ich sehr dankbar)
Fertig vorbereitete Sehnen gibt es meines Wissens nur im Amiland, sonst
Hudson´s Bay.
Sehne
Verfasst: 29.06.2005, 00:16
von Brucky
Wow, das ging ja fix!
Dankeschön, da werde ich mich mal schlau machen. In Germany ist´s mir lieber, allein schon wegen der Versandkosten.
und wegen meinem Englisch:D
Brucky
Sehne
Verfasst: 29.06.2005, 08:32
von magenta
R. "Ginger" Schmidt von Bavarian Longbow in Teublitz hat mit Sicherheit Sehne.
Ist zwar nicht mehr so ganz in Deiner Nähe, aber vielleicht kommst Du mal in die Gegend.
Klaus
Verfasst: 29.06.2005, 10:24
von kra
Schau mal da,
sehr freundlich, zuvorkommend und ziemlich schnell. Dazu war er noch deutlich günstiger als Hudsons Bay.
Gruß, Axel
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Osage Bogen
Verfasst: 01.07.2005, 15:07
von Holzbogenbauer
Hallo, habe mir auch mal wieder ein nettes neues Teil gewerkelt.
Osage Flachbogen mit leichtem ovalen Profil mit Hickorybacking (Jahresringe waren leider etwas zu dünn für mein angestrebtes Zuggewicht) und leichtem Reflex, sowie set back im Griff.
Länge Holz: 160 cm mit Hornnocken 165 cm (entspannt)
Leistung: 62 lbs/27" halt sauschnell ohne H
andschock durch sanft auslaufendem Griff.
Breite: 4,5 cm WA bis Tips 0,9cm mit HH 1,2 cm
Standhöhe oberer WA: 15,2 cm unterer WA: 14,9 cm
String direkt nach abspannen circa 2 Zoll am nächsten Tag 1 Zoll
Verfasst: 01.07.2005, 15:14
von Holzbogenbauer
Osagebogen
Verfasst: 01.07.2005, 21:17
von magenta
Hervorragender Bogen - da könnte man echt neidisch werden.
Kannst Du noch ein paar Angaben zur Stärke der Wurfarme und des Backings einstellen?
Klaus
Verfasst: 01.07.2005, 22:16
von Holzbogenbauer
Hallo Klaus:
Backing ist 3,5 mm bis in die tip auf 2 mm getappert.Osage ist durchgehend knapp 10 mm stark und in den Tips auf 8 mm auslaufend.
Backing ist ein Mittelstück vom Splintholz ins Kernholz laufend. Reines Kernholz ist mir hierbei zu riskant, wegen der Kürze und Pfundzahl. Und a bissl string ist fehlerverzeihender.
Top!
Verfasst: 02.07.2005, 00:51
von Ravenheart
Geniales Zucker-Teil!
Ja, Osage is schon ein Holz, aus dem Bogenträume sind, zumindest, wenn es so perfekt verarbeitet wurde!
Auf Dauer wird der Stringf. sich vmtl. bei 2,5 einstellen, aber was soll's? Hoffentlich hält das Hickory es langfristig aus! 62# is schon ganz schön heftig bei der Länge! Drücke Dir alle Rabenkrallen!
Rabe
P.S.: über Bild bei Vollauszug würde ich mich noch freuen!
Verfasst: 02.07.2005, 11:54
von Holzbogenbauer
Rabe: osage ist halt das FB-Holz, zum string: nach 500 Schuss nimmt osage meiner Erfahrung kein string mehr zu. Mein letzter hielt 5 Jahre und hatte nur 1 Zoll string und das bei sagenhaften 150 cm bei 70 lbs. Das gute ist ja bei osage, wenn das Holz sich gesetzt hatt dann kommt auch nix mehr und verliert fast keine Leistung ( bei Eibe ist der Verlust auf Dauer sehr viel höher)
Osage ist gegen Feuchtigkeit wohl das beste Holz, da die Oberfläche so dicht ist. Einzigste Nachteil ist das hohe Gewicht, aber mit einem gutem Griff und schmalen Tips wieder wett zu machen.
Foto vom Vollauszug kommt noch, auch wenn ichs nicht gerne mache wegen der kurzen Dauerbelastung (kann mich immerhin 100 Schuss kosten

)
Verfasst: 02.07.2005, 12:25
von Holzbogenbauer
so hier das Bild, sorry Sehne ist nicht ganz mittig im Tillerstock.

osagebogen
Verfasst: 02.07.2005, 12:26
von magenta
Das mit dem Vollauzug verstehe ich nicht ganz - wieso ist das eine ungewöhnliche Belastung? Beim Schießen wird der Bogen doch genauso ausgezogen. Ein Foto beim Schussauszug ist doch sicher ausreichend.
Wirklich ein tolles Stück! Da sieht man, was echte Handwerkskunst leisten kann.
Der Griff sieht ein wenig reflex aus - war das Holz schon so, ist der Griff gedämpft oder mit Reflex gespleisst?
Klaus