So,
Acker, ich hab deinen Tip mit der HLP beherzigt und versucht den Griff leicht in seitlicher Richtung zu biegen - und ich war erfolgreich damit - allerdings nicht ganz ohne Schwierigkeiten...

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Beim Erhitzen und biegen hat sich im Griffbereich erwartungsgemäß an den Rändern der Sehnenbelag gelöst, soweit so gut - aber ich hab im unteren Fade einen Totast, hier bildeten sich beim biegen Querrisse und der Totast hat sich gelockert.
Mit Epoxy und HLP hab ich die Risse und die entstandenen Spalten rund um den Ast wieder dichtgemacht.

- Die Problemzone...
Das Aufspannen ist für mich noch immer der pure Nervenkitzel, aber der Bogen hat heute 150 Schuss überlebt und fühlt sich gut an, er hat aktuell bei 18" 25# und steigt dann geradlinig bis 40# bei 27" an. Der Bogen ist für seine Größe immer noch sehr schwer, keine Rakete aber wesentlich schneller als vor dem Sehnenbelag.
Ich werd ihn noch ein paar mal schiessen und dann entscheiden, ob ich ihm noch ein Horn auf dem Bauch klebe - was mir aber nicht sehr sinnvoll erscheint:
- zum Einen hat er jetzt schon ein hohes Eigengewicht und zum Anderen sind die WA's doch ziemlich verdreht.
- und ausserdem hab ich noch nie Horn verleimt und noch keinen Plan wie ich im Fall der Fälle den Bauch schön flach kriegen soll, das Zackenprofil reinkriege und, und , und....
