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Re: Eibe-Stamm mit vielen Ästen
Verfasst: 02.12.2013, 22:09
von Neumi
Hallo Allerseits, nochmal ein frisches Foto an der Tillerwand und jetzt wäre ich wieder dankbar für Kommentare - ich hab da nämlich mit dem rechten Wurfarm so ein Verständnisproblem. Da auf der Seite 2 Knicke (ich würde das sogar als kurze deflexe Stellen bezeichnen) im Holz sind, kann ich nicht beurteilen, ob es tatsächlich so ist wie es scheint (sieht so aus, als wäre der Arm nach den Knicken sehr steif) oder ne Täuschung durch die Knicke ist. Wenn ich ne Ellipse drüber lege, siehts nämlich ganz gut aus.
Zugkraft ca. 30 lbs
Danke und ein schönen Abend noch - Neumi
Re: Eibe-Stamm mit vielen Ästen
Verfasst: 03.12.2013, 10:09
von Ravenheart
Tipp:
Zeichne mit LINEAL im entspannten Zustand eine GERADE Linie seitlich auf den WA (oder zumindest unklare Abschnitte).
Dann kannst Du im gezogenen Zustand an der Line erkennen, ob und wie viel er sich dort biegt!
Rabe
Re: Eibe-Stamm mit vielen Ästen
Verfasst: 03.12.2013, 13:43
von Felsenbirne
Du kannst Biegung auch mit einem "Schultertiller" sehr gut beurteilen. Wie Rabe schon schrieb eine Linie seitlich am WA machen. Bogen auf die Schulter legen, so dass der Rücken zur Wange / Gesicht zeigt. Dann Sehne vom Körper wegziehen um den Bogen zu biegen. Am WA entlangpeilen wo die Linie sich nicht biegt.
Re: Eibe-Stamm mit vielen Ästen
Verfasst: 03.12.2013, 14:00
von Ravenheart
Re: Eibe-Stamm mit vielen Ästen
Verfasst: 03.12.2013, 14:03
von zwirn
Fürn Erstling wäre es ja auch einfacher gegangen!
Wenn dir der Stave sehr wichtig ist, dann kannst du ihn auch erstmal in die Ecke stellen.
Aber das wird schon!
LG Zwirn
Re: Eibe-Stamm mit vielen Ästen
Verfasst: 03.12.2013, 14:05
von zwirn
Gibts von dem Ast in der Mitte des linken Wurfarms schon ein Detailfoto?
Re: Eibe-Stamm mit vielen Ästen
Verfasst: 03.12.2013, 19:45
von Neumi
Hallo und guten Abend,
also Rabe mir bleibt die Spucke weg - der Trick mit der Hilfslinie iss ja wohl nur genial. Habs zwar noch net ausprobiert, aber ich bin sicher, daß mir das extrem helfen wird

- vielen, vielen Dank.
Hallo Felsenbirne, auch vielen Dank. Ich werde das mal ausprobieren, obwohl ich mit meiner frisch gebauten Tillerwand sehr zufrieden bin und vor allem auf den Fotos in aller Ruhe auf die Wurfarme glotzen kann (und trotzdem nicht unbedingt seh was Sache iss

).
Hallo Zwirn, ich mach gern en Detailfoto von der Totaststelle (da hab ich das graue Holz so sauber wie möglich rausgekratzt und dann mit Epoxy-Holzstaub (so mehr Raspelstaub - Mischung ca. 30 Holz, 70 Epoxy) verfüllt. Sieht zwar nich schön aus, aber ich denke es hilft.
Auf alle Fälle noch nen schönen Abend an Alle - Neumi
Re: Eibe-Stamm mit vielen Ästen
Verfasst: 03.12.2013, 23:39
von Neumi
So, hier noch Fotos vom Ast für Zwirn - bitteschön:
Re: Eibe-Stamm mit vielen Ästen
Verfasst: 04.12.2013, 00:03
von zwirn
Wie Bilder doch täuschen können.
Kann man den nicht komplett wegnehmen?
LG Zwirn
Re: Eibe-Stamm mit vielen Ästen
Verfasst: 04.12.2013, 06:05
von Wilfrid (✝)
der stört doch keinen großen Geist
Re: Eibe-Stamm mit vielen Ästen
Verfasst: 04.12.2013, 06:47
von Gornarak
Meiner Meinung nach bist du der Faser bei dem eh nicht gefolgt.
Re: Eibe-Stamm mit vielen Ästen
Verfasst: 04.12.2013, 09:59
von Ravenheart
Jepp, der kann weg!
Erst mal bis zur HÄLFTE weg nehmen, dann den Ast rausbrechen,
Innenseite des Astloches NUR säubern, NICHTS wegnehmen.
Entsteht dort eine leiche seitliche oder bauchseitige "Minus-Welle" macht das nix - um Äste herum sind die Ringe dümnner und fester.
Rabe
Re: Eibe-Stamm mit vielen Ästen
Verfasst: 04.12.2013, 09:59
von Neumi
Guten Morgen Allerseits, ich denke, dass man das Astloch auch wegnehmen könnte, aber ich finde es eigentlich ganz witzig

. Deswegen lass ichs einfach dran - Viele Grüsse - Neumi
Re: Eibe-Stamm mit vielen Ästen
Verfasst: 04.12.2013, 10:00
von Ravenheart
...so geht's auch...
Rabe
Re: Eibe-Stamm mit vielen Ästen
Verfasst: 04.12.2013, 17:51
von Felsenbirne
Neumi hat geschrieben: Deswegen lass ichs einfach dran - Viele Grüsse - Neumi
Beobachte das aber! Es kann sein, dass sich an der Außenkante des Astloches unter Belastung Risse bilden. Dann wegnehmen und so machen wie Rabe beschrieben hat