Schneidlade für Griffleder
Verfasst: 07.02.2011, 18:30
Bei der Herstellung eines Ledergriffs kann man verschiedene Methoden anwenden, z.B.:
- ganzer Lederlappen, am Rücken vernäht
- ganzer Lederlappen, kunstvoll umgeschlagen oder verflochten
- Wicklung von Lederschnüren
- Wicklung von Lederstreifen
- Kombination verschiedener Techniken
Die Herstellung exakt gleich breiter Lederstreifen ist nicht ganz leicht. Verwendet man ein Anreißlineal aus Metall und ein scharfes Messer, so hat man bei langen Streifen manchmal unschöne Ansätze oder das weiche Leder verrutscht unter dem Lineal.
Abhilfe schafft eine Schneidlade, die man sich ganz einfach selbst bauen kann.
An ein Holzbrett wird eine gleichlange, oben überstehende Leiste geleimt . In einen seitlichen Schlitz wird eine Teppichmesserklinge (diese mondförmigen) geschraubt. Verschiedenen Schlitze in unterschiedlichem Abstand zur Anschlagleiste dienen zum Herstellen unterschiedlich breiter Lederstreifen. Selbst sehr weiches Bezugsleder läßt sich so gut schneiden. Für meinen Sap-Skeleton habe ich bordeauxrotes Leder gewählt. Ich sehe auf der Nahaufnahme: Meine Schneidlade ist ganz schön in die Jahre gekommen. Egal, funktioniert immer noch mit der ersten Klinge.
- ganzer Lederlappen, am Rücken vernäht
- ganzer Lederlappen, kunstvoll umgeschlagen oder verflochten
- Wicklung von Lederschnüren
- Wicklung von Lederstreifen
- Kombination verschiedener Techniken
Die Herstellung exakt gleich breiter Lederstreifen ist nicht ganz leicht. Verwendet man ein Anreißlineal aus Metall und ein scharfes Messer, so hat man bei langen Streifen manchmal unschöne Ansätze oder das weiche Leder verrutscht unter dem Lineal.
Abhilfe schafft eine Schneidlade, die man sich ganz einfach selbst bauen kann.
An ein Holzbrett wird eine gleichlange, oben überstehende Leiste geleimt . In einen seitlichen Schlitz wird eine Teppichmesserklinge (diese mondförmigen) geschraubt. Verschiedenen Schlitze in unterschiedlichem Abstand zur Anschlagleiste dienen zum Herstellen unterschiedlich breiter Lederstreifen. Selbst sehr weiches Bezugsleder läßt sich so gut schneiden. Für meinen Sap-Skeleton habe ich bordeauxrotes Leder gewählt. Ich sehe auf der Nahaufnahme: Meine Schneidlade ist ganz schön in die Jahre gekommen. Egal, funktioniert immer noch mit der ersten Klinge.