ich hab keine Ahnung, ob das hier was mit "Bogenbau" zu tun hat, aber da es ein von mir gebauter Osage-Snake (38# auf 28 ", 179cm) ist und ich nicht weiß, woran es liegt, hab ich die Sache erstmal in diese Rubrik gestellt.
Der Pfeilflug bei dem Bogen ist absolut optimal, nur ist auf dem Bild gut zu sehen, dass die Sehne in dem Moment, in dem sich der Pfeil vom Bogen löst, völlig lapprig in der Luft hängt. Mit dem blosen Auge ist das natürlich nicht zu sehen und auch sonst ist soweit alles optimal. Der Bogen steht vorher und nachher wie eine Eins. Ich hab jetzt nochmal eine neue Sehne (12er Dacron B50) gemacht und Puffs rein - sieht aber nicht viel anders aus, als mit der ersten Sehne.
Hat jemand Ahnung, was da los ist? Meine Theorie: Wenn die Bogenarme am Ende der Beschleunigungsphase in die Sehne knallen, wird diese stark gedehnt. Die Bogenarme federn leicht zurück und zwar schneller, als sich die Sehne wieder zusammenziehen kann. In dieser 100stel-Sekunde steht dann die Sehne so schlapp in der Luft. Aber ist das normal und auch bei anderen Bögen so ausgeprägt??? Die Sehne rutscht auch nicht von den Tips oder Ähnliches - dafür läuft das ganze wohl auch viel zu schnell ab. Standhöhe des Bogens ist auch eher hoch und auf keinen Fall zu niedrig.... Ich hab echt keine Ahnung

Für Anregungen und Ideen schon jetzt vielen Dank...
Robert