Öl auf Federn?

Alles zum Thema Pfeilbau.
HolunderWunder
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Öl auf Federn?

Beitrag von HolunderWunder »

moin moin.

eine frage hat sich mir vor dem bau des nächsten satzes pfeile aufgedrängt: macht es federn etwas, wenn beim schäfte-ölen ein bisschen öl auf die federn kommt? ich überlege nämlich gerade meinen nächsten satz nur zu ölen, und das muss natürlich öfters wiederholt werden, und auch dann, wenn die federn bereits dran sind ...

danke schonmal für die antworten!


gruss,
thilo
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meggan
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Beitrag von meggan »

ich behandle meine pfeile prinzipiell vor dem federn ankleben und da ich osmo hartwachsöl nehme gibt es auch keine probleme mit dem kleber.

ich denke aber mal das es den federn nichts ausmachen sollte wenn sie in kiel nähe ein paar tropfen öl abbekommen solange du sie ahlt nicht grade eintauchst und dann ausschüttlest:D
Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute will und doch nur Bl?dsinn schafft. ( finde das triffts ganz gut :D)

Es gibt keinen schl?ssigen Beweis f?r ein Leben nach dem Tod. Andererseits spricht nichts dagegen. Zerbrich dir nicht den Kopf! Du erf?hrst die Wahrheit fr?h genug.
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Ravenheart
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warum....

Beitrag von Ravenheart »

...sollte das passieren? Ich lackiere meine Pfeile stets NACH dem Befiedern! 2 x mit Zwischenschliff. Im Gegensatz zu Öl, das vmtl. wenig ausmacht, wäre Lack in den Federn, na, zumindest "unschön"..

Ist aber noch nie vorgekommen! Mann braucht halt ein ruhiges Händchen... *lach*
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Rabe
meggan
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Beitrag von meggan »

und nen dünnen pinsel und keine malerquaste.

@holly

warum ölst du nachdem du die federn dran hast?
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Peter O. Stecher
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Beitrag von Peter O. Stecher »

Ich behandle meine Pfeile/Schäfte auch immer vor dem Befiedern. Von Öl halte ich nichts, für mich gilt das Gleiche wie bei den Bögen, der Schaft wird "aufgeweicht" und ist nicht wirklich von den Umwelteinflüssen geschützt.
Eine Lackschicht schließt den Schaft komplett ab.
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Beitrag von meggan »

naja
über aufweichen oder nicht (eher nicht)

hatten wir es ja schon im bogenpflegethreat wo der letzte post glaube ich von nem bootsbauer war der bestetigt hat das öl nicht mal 1mm tief ins holz eindring sondern nur die oberfläche versiegelt da es in den poren des holzes trokenet und sie somit schließt
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HolunderWunder
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RE: warum....

Beitrag von HolunderWunder »

Original geschrieben von ravenheart

...sollte das passieren? Ich lackiere meine Pfeile stets NACH dem Befiedern! 2 x mit Zwischenschliff. Im Gegensatz zu Öl, das vmtl. wenig ausmacht, wäre Lack in den Federn, na, zumindest "unschön"..

Ist aber noch nie vorgekommen! Mann braucht halt ein ruhiges Händchen... *lach*
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Rabe
moin ralf.

jup, so hab ich das bei dem satz, an dem ich in neubrunn noch gebastelt hab ja auch gemacht. wird dir sicher nicht entgangen sein, warst ja schliesslich live dabei :D und auch lackiert und nicht geölt ...

die frage war aber trotzdem, ob es den federn was ausmacht, wenn das ruhige händchen mal versagen sollte ;-)


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thilo
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tomtux
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Beitrag von tomtux »

ich hab tungöl und lack ausprobiert, einziger vorteil von lack ist die trocknungszeit und ich brauche weniger schichten. meine bögen behandle ich nur mit tungöl, "aufweichen" halte ich für ein gerücht. ganz im gegenteil, tungöl bietet neben dem üblichen witterungsschutz auch einen ganz hervoragenden uv-schutz. bei meinen hainbuche-teilen ist mir das wichtig, weil die sonst ganz hässlich vergilben!
und nach der fünften schicht kann man die dinger vermutlich auch unter wasser lagern;-)

ruhiges händchen hab ich auch nicht, und die spuren von öl sind optisch eindeutig unauffälliger als die lackreste in den federn.

ach ja, die geölten pfeile gehen auch eindeutig besser aus den stramitscheiben.
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Peter O. Stecher
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Beitrag von Peter O. Stecher »

Den Federn macht es sicher nichts, ich könnte mir nur vorstellen, dass gewisse Kleber nicht ölbeständig sind.
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meggan
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Beitrag von meggan »

wenn du dir überlegst das die zum teil beforgzugten federn für pfeile von wasservögeln stammen die regelmäsig ihr gefieder ölen damit sie nicht absaufen dürfte ihnen etwas öl nix machen

wenn das ruhige händchen mal versagt. :D

und für den nächsten geölten satz kannste sie ja ölen bevor du die federn klebst denn wenn das öl richtig trocken ist hebt der kleber fasst besser drauf als auf unbehande3ltem holz
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HolunderWunder
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RE:

Beitrag von HolunderWunder »

Original geschrieben von meggan

und nen dünnen pinsel und keine malerquaste.

@holly

warum ölst du nachdem du die federn dran hast?
naja, ich bemale nebenbei auch noch miniaturen, also sollte ein feiner pinsel kein problem sein :D

ölen nach dem befiedern, weil sich öl doch wohl durchs schiessen abnutzt, oder nicht?

gruss,
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Beitrag von meggan »

das öl kann sich nur in dem sinne abnutzen das die holzschicht in die es eingezogen ist abgetragen wird. (gelegentliche baum oder steintreffer/ streifschüsse reichen da nicht)

du müsstest schon mit schleifpapier kommen um das wegzukriegen.

vor allem in der sonne hat sich bei mir öl schon bewert als ich letztes jahr mit nem bejannten schießen war hat sich bei seinen lackierten pfeilen der lack gelöst als sie in der sonne standen da die restfeuchte im holz vedunstet ist hats den lack gekrackt de(der hatte dann risse):)
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Beitrag von tomtux »

uhu hart hält ohne probleme, nur die abbindezeit auf bereits geölten schäften ist grausam.
auf holz ca. 15min, auf (ausgehärtetem) öl 1h!
Authomas
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Beitrag von Authomas »

Naja, son Öl aus dem Baumarkt ist schon was anderes als das, was die Vögel selber auftragen...

Holly, das Problem ist die Wicklung die Federn hoch - du kriegst es auch mit spitzen Fingern kaum hin, dass die nichts vom Öl abkriegt und die saugt sich dann voll und zieht das Öl in die Federn rein. Kannst Du an meinem neuesten Pfeilsatz schön sehen - da gibt es an jeder Wicklungsstelle einen leicht verfärbten Streifen bis nach oben... Die Federn verklumpen dadurch nicht oder so, und fliegen genauso gut, aber man sieht es halt.

Jo (ansonsten mit dem Öl sehr zufrieden)
Wenn man kein Ziel hat, ist jeder Schuss ein Treffer :-)
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Peter O. Stecher
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Beitrag von Peter O. Stecher »

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