Hausenblasenleimherstellung
Verfasst: 31.10.2026, 22:54
Ich habs probiert, zuerst viel nachgelesen, an vielen Anleitungen gezweifelt, viel nachgedacht und zum Schluss eine Zusammenfassung einer Gruppe von Restauratoren (Gemälderestauratoren, Buch- und Papierrestauratoren) über die Herstellung von Hausenblasenleim gefunden, welche mir sehr plausibel erscheint. Störleim hat ein höheres Haftvermögen und eine geringere Viskosität als vergleichbare Tierische Leime, wenn die Herstellung richtig durchgeführt wird!
Hausenblasenleim kann frisch zubereitet werden und dann gleich verwendet werden, oder
der frisch zubereitete Leim kann getrocknet werden und bei Bedarf in der gewünschten Menge angerichtet werden.
Restauratoren bevorzugen den frisch zubereiteten Leim
Bogenbauer werden eher den getrockneten Leim verwenden, weil Menge und Verdünnung (10% oder 30%) besser eingeschätzt werden können
Die getrockneten Hausenblasen werden in destilliertes Wasser zumindest 12 Stunden eingelegt, dann mit dem Messer in kleine Schnipsel geschnitten, die Schnipsel sollen kleiner als Reiskörner sein, das zusätzliche Zerkleinern mit dem Mixer habe ich nicht gemacht, einfach mit dem Chefmesser fein schneiden wie beim Knoblauchschneiden. Den Leimkocher auf 55 Grad vorheizen, das Kleingeschnittene in den Topf, immer wieder mit dem Löffel umrühren, nach 45 Minuten hat sich alles verflüssigt. Durch ein Sieb in eine flache Schale gießen, Umrühren bis alles Flüssige durch das Sieb geronnen ist, interessant ist, wie lange Störleim im Vergleich zu Hautleim braucht, bis es geliert, nach mehreren Stunden in Würfel schneiden und auf ein Blech zum Trocknen auslegen. Es ist unkomplizierter als ich gedacht habe!
Auf was ich geachtet habe: Hygiene!, alle Behälter und Instrumente habe ich abgekocht, Handschuhe, Bakterien und Pilze lieben Glutinleim
Einige wichtige Fakten:
Bei 55 Grad lösen sich bereits 96 Prozent der Hausenblase auf! Bei mir hat es 45 Minuten gedauert, kleine Mengen werden sich schon nach 15 Minuten auflösen, mit einem Magnetrührer wird es noch schneller gehen. Getrocknete Leimwürfel sollten sich schon bei 35 Grad wieder verflüssigen.
Je länger der Leim erhitzt respektive warm gehalten wird, umso schlechter werden die Eigenschaften wie Klebekraft und Elastizität! Das heißt Verflüssigen und sofort Kleben, besser mehrmals Ansetzen.
Der Störleim geliert erst bei 25 Grad Celsius, man hat daher viel mehr Zeit zum kleben,
Hausenblasenleim kann frisch zubereitet werden und dann gleich verwendet werden, oder
der frisch zubereitete Leim kann getrocknet werden und bei Bedarf in der gewünschten Menge angerichtet werden.
Restauratoren bevorzugen den frisch zubereiteten Leim
Bogenbauer werden eher den getrockneten Leim verwenden, weil Menge und Verdünnung (10% oder 30%) besser eingeschätzt werden können
Die getrockneten Hausenblasen werden in destilliertes Wasser zumindest 12 Stunden eingelegt, dann mit dem Messer in kleine Schnipsel geschnitten, die Schnipsel sollen kleiner als Reiskörner sein, das zusätzliche Zerkleinern mit dem Mixer habe ich nicht gemacht, einfach mit dem Chefmesser fein schneiden wie beim Knoblauchschneiden. Den Leimkocher auf 55 Grad vorheizen, das Kleingeschnittene in den Topf, immer wieder mit dem Löffel umrühren, nach 45 Minuten hat sich alles verflüssigt. Durch ein Sieb in eine flache Schale gießen, Umrühren bis alles Flüssige durch das Sieb geronnen ist, interessant ist, wie lange Störleim im Vergleich zu Hautleim braucht, bis es geliert, nach mehreren Stunden in Würfel schneiden und auf ein Blech zum Trocknen auslegen. Es ist unkomplizierter als ich gedacht habe!
Auf was ich geachtet habe: Hygiene!, alle Behälter und Instrumente habe ich abgekocht, Handschuhe, Bakterien und Pilze lieben Glutinleim
Einige wichtige Fakten:
Bei 55 Grad lösen sich bereits 96 Prozent der Hausenblase auf! Bei mir hat es 45 Minuten gedauert, kleine Mengen werden sich schon nach 15 Minuten auflösen, mit einem Magnetrührer wird es noch schneller gehen. Getrocknete Leimwürfel sollten sich schon bei 35 Grad wieder verflüssigen.
Je länger der Leim erhitzt respektive warm gehalten wird, umso schlechter werden die Eigenschaften wie Klebekraft und Elastizität! Das heißt Verflüssigen und sofort Kleben, besser mehrmals Ansetzen.
Der Störleim geliert erst bei 25 Grad Celsius, man hat daher viel mehr Zeit zum kleben,